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Survivors - In die Tiefe
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eBook137 Seiten1 StundeSurvivors

Survivors - In die Tiefe

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Über dieses E-Book

Band 3 der packenden Unterwasser-Saga: Werden die Bewohner des verlorenen Riffs ein neues Zuhause finden?

Zacky, Scir, Heuler und die anderen Survivors suchen nach einem Ort, an dem sie ein neues Riff aufbauen können. Das merkwürdige Menschengebilde, zu dem ihre Flucht sie geführt hat, riecht zwar süßlich, doch es scheint ihre Mägen zu vergiften und bietet keinen Nährboden für die letzten überlebenden Korallen. Ausgerechnet Maloy, der sie schon einmal in eine Falle gelockt hat, präsentiert eine Rettungsidee: Er hat in der Nähe ein Schiffswrack entdeckt, in dem die Flüchtlinge Schutz und sogar Plankton finden können. Die Survivors sehen nur einen Ausweg: Sie müssen Maloy noch einmal vertrauen und ihm in die Tiefe folgen.

Vereint Action und Abenteuer mit einem wahren und wichtigen Umwelt-Thema

Perfekt auf die Zielgruppe zugeschnitten von ???Kids-Autor Boris Pfeiffer

Mit kurzen Kapiteln und coolen s/w-Vignetten für einen einfachen Lesefluss und maximale Spannung

SpracheDeutsch
HerausgeberSchneiderbuch
Erscheinungsdatum22. März 2022
ISBN9783505150302
Survivors - In die Tiefe
Autor

Boris Pfeiffer

<p><strong>BORIS PFEIFFER</strong> wurde 1964 in Berlin geboren und arbeitete am Theater, ehe 2003 sein erstes Kinderbuch erschien. Seitdem verfasst er Kinder- und Jugendbücher, Krimis, Theaterstücke, Hörspiele und Musicals. Unter anderem schrieb er über 70 Bände der Kult-Reihe „Die drei ??? Kids“. Sein Werk wurde in viele Sprachen übersetzt und hat weltweit eine Millionenauflage erreicht. Boris Pfeiffer setzt sich vielfältig für die Leseförderung von Kindern ein, zum Beispiel zusammen mit den DFL Kids-Clubs der Fußballbundesliga.</p>

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    Buchvorschau

    Survivors - In die Tiefe - Boris Pfeiffer

    BORIS PFEIFFER, geboren 1964 in Berlin, schrieb seine ersten Gedichte mit 13 Jahren und arbeitete als junger Mann am Theater. 2003 erschien sein erstes Buch. Seitdem schreibt er Kinder- und Jugendbücher (darunter zahlreiche Bände der Erfolgsserie Die drei ??? Kids), Romane, Theaterstücke, Hörspiele und Musicals. Einige davon preisgekrönt. Sein Werk wurde weltweit übersetzt und hat eine Millionenauflage erreicht. Boris Pfeiffer engagiert sich für die Leseförderung von Kindern, zum Beispiel zusammen mit dem DFL Kids-Clubs der Fußballbundesliga.

    Theresa Tobschall, geboren 1994, studierte integriertes Design mit den Schwerpunkten Illustration und Animation an der Hochschule Anhalt in Dessau. Heute lebt sie in Hamburg und arbeitet dort hauptberuflich als Illustratorin. Sie zeichnet hauptsächlich im digitalen Medium, wobei sie gern unterschiedliche Stile anwendet. Mit viel Fantasie und Ideenreichtum kreiert sie so spannende Charaktere und neue Welten für Spiele, Bücher und Animationen.

    Bisher erschienen:

    Survivors – Die Flucht beginnt (Band 1)

    Survivors – Das Riff der Anderen (Band 2)

    Survivors – In die Tiefe (Band 3)

    Originalausgabe

    © 2022 Schneiderbuch in der

    Verlagsgruppe HarperCollins Deutschland GmbH, Hamburg

    Alle Rechte vorbehalten

    Cover und Illustrationen von Theresa Tobschall

    E-Book-Produktion von GGP Media GmbH, Pößneck

    ISBN E-Book 9783505150302

    www.schneiderbuch.de

    Facebook: facebook.de/schneiderbuch

    Instagram: @schneiderbuchverlag

    image/KP01_Buntes_Gift.jpg

    1.

    BUNTES GIFT

    Der Schmerz kam plötzlich. Während des Fressens. Er war so heftig wie nichts, das Zacky bislang gespürt hatte. Im nächsten Moment stellte er fest, dass er sich nicht mehr bewegen konnte. Sein Maul blieb zwischen zwei Bissen einfach offen stehen, die Flossen schwebten hilflos im Wasser. Zacky blickte panisch um sich auf das seltsame schwimmende Riff unter der Oberfläche des Ozeans, das die Survivors auf ihrer Suche nach einer neuen Heimat erreicht hatten. Mit offenem Maul konnte er seine Kiemenklappen nicht mehr bewegen und das eingeatmete Wasser ausstoßen. Er würde ersticken.

    Eine schreckliche Kälte breitete sich in ihm aus, was gar nicht sein konnte, weil der Ozean bis eben noch viel zu warm gewesen war, genau wie an ihrem alten Riff. Dennoch begann Zacky jetzt zu zittern.

    Die kreischend bunten Farben des Riffs fingen an, wie verrückt zu tanzen. Sie malten vor Zackys Augen Kreise, aus denen im nächsten Moment rote, blaue und orangefarbene Farbtentakel schossen. Die Tentakel kamen auf Zacky zu und griffen nach ihm. Aber er konnte sich noch immer nicht regen, nicht ausweichen. Gleich würden sie ihn haben.

    Squids!

    Waren es die Squids? Hatten sie sich für den Angriff getarnt? Sie waren Meister darin, die Farben zu wechseln …

    Scir, wollte Zacky rufen.

    Aber da kam nichts. Er schaffte es nicht, für die anderen hörbar zu denken, und auch die Verbindung zu dem Steinfischmädchen, das sie während der Flucht bemerkt hatten, schien gekappt. Er war wie in einer Art tiefen Fressstille gefangen. Er war stumm. Er konnte nicht einmal mehr um Hilfe rufen.

    Oder war das eine Gefressen-werden-Stille?

    Die Tentakel erreichten ihn. Aber sie packten ihn nicht. Sie fuhren durch seinen zur Hälfte schwarzen und zur anderen Hälfte leuchtend bunten Körper hindurch, als wäre er gar nicht da.

    In Zackys Augen blinkte und blitzte es. Was ging hier vor sich?

    Scir!, versuchte er es noch einmal.

    Wieder nichts. Was war mit seinen Gedanken los? Warum waren sie auf einmal wie tote Korallen, unbeweglich und kraftlos? Warum schaffte er es nicht, Scir zu rufen?

    Jetzt fingen die Tentakel an zu blinken. Orange, rot, blau und dann wurden sie alle zusammen schwarz. Und auf einmal sah Zacky nichts mehr, als hätte sich von einer Sekunde auf die nächste tiefste Nacht über ihn gesenkt. Zugleich nahm der Schmerz zu. Er zog ihn zusammen und riss an ihm, er lähmte ihn.

    Gelähmt …

    Zacky wollte gegen den Schmerz und die Starre anschreien. Er wollte trommeln. Er wollte kämpfen. Wo waren die Squids? Wieso machten sie alles schwarz? Wie schafften sie das? Warum fraßen sie ihn nicht?

    Gelähmt …

    Eine Melodie kam ihm in den Sinn.

    Zacky erkannte sie. Es war die Strophe der dritten Tochter seines Onkel Keke, seiner Cousine Serra. Tot war sie, wie alle, die es nicht geschafft hatten, das sterbende Riff zu verlassen. Aber ihr Lied lebte.

    Gift, das uns lähmt, lauert vielerorts!

    In den giftigen Pfeilen der Anemonen,

    im schlagenden Rochenstachel,

    im gut getarnten Steinfisch am Grund.

    Trifft es dich, treibst du im Wasser,

    trotz deiner Stärke, trotz deiner Flossenkraft,

    wie Plankton. Dein Hilferuf versagt.

    Hoffen musst du, dass einer der Deinen

    dich findet und pflegt …

    Bin ich vergiftet?, dachte Zacky. Aber er hatte keinen der Seinen mehr um sich, der ihm hätte helfen können. Wo waren die übrigen Survivors? Seine beste Freundin Scir. Heuler, der schwarz-weiße Hai mit den eiskalten blauen Augen. DonDon, der Tiefseebewohner, der zu ihnen gestoßen war. Förfalla, die Röchin. Die Schneckenschwestern Jane und June. Mo und Ma und ihre verbliebenen Geschwister. Die Drachenmuräninnen Vanessa und Virginia mit der Garnele Camarones und ihrem neuen Begleiter, dem jungen Barsch Paride. Sweeper, der Putzerfisch, und schließlich Fuhaar, der die Polypen in Scirs Augenhöhle mit seinem kalten Wasserstrahl am Leben gehalten hatte. Irgendeiner aus dem ungleichen Schwarm musste doch in der Nähe sein.

    Mit aller Kraft versuchte Zacky seine Gedanken nach außen zu richten. Vergeblich.

    Das Lied! Der Gedanke schoss in Zacky wie ein Lichtblitz. Wenn er es geschafft hatte, sich an Serras Lied zu erinnern, konnte er dann vielleicht singen, sodass Scir ihn hörte? Zacky füllte sein Herz mit Tönen und …

    Scir, meine Freundin, hilf mir!

    Ich bin erstarrt. Tot bin ich fast.

    Tentakel in allen Farben lähmen mich,

    selbst mein Denken versagt …

    Die unheimliche Stille zerbrach für einen Moment.

    Zacky hörte eine Stimme: »Was, zur kaputten Schuppe …? Wie siehst du denn aus? Wie eine verfaulte Seepocke!«

    Es war Heuler.

    Heuler … Zacky konnte noch immer nichts sagen. Er merkte, dass er durch das Wasser davontrieb.

    Dann packte ihn plötzlich ein großes Maul, während es über ihm heulte: »Zacky ist tot! Zacky ist tot! Er ist tot! Er ist einfach gestorben!«

    »Was?!« Es war Scirs knirschende Stimme. Zacky erkannte sie. Aber er konnte ihr nicht antworten, er schaffte es nicht mehr, die Melodie erneut anzustimmen.

    »Hast du ihn getötet? Warst du das, Heuler?« Scir klang entsetzt.

    image/Kapitel1_B3_V1.jpg

    »Nein«, heulte der Hai. »Ich habe total friedlich an einem der schwimmenden Dinger gefressen und dann trieb er plötzlich einfach so an mir vorbei.«

    Zacky fühlte, wie er angestupst wurde.

    Scir, wollte er rufen. Ich lebe. Ich bin nur …

    »Er ist nicht tot!« Scirs knarrende Stimme war jetzt ganz nah. »Er ist ohnmächtig.«

    »Warum?« Das war Heuler. »Hat er sich vor etwas erschrocken? Ist er vor Schreck in Ohnmacht gefallen?«

    »Ich hoffe nicht wegen dir!« Das war wieder Scir.

    »Nein, nein, nein!«,

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