Leise Menschen – starke Worte: Das Kommunikationstraining für introvertierte Persönlichkeiten
Von Sylvia Löhken
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Über dieses E-Book
Jeden Tag treffen Menschen mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften, Neigungen und Fähigkeiten zusammen, ob im Berufs- oder Privatleben. Permanent stehen wir miteinander in Kontakt, im Diskurs – wir kommunizieren fortlaufend mit unserem Umfeld. Insbesondere für introvertierte Persönlichkeiten bedeutet es oft eine große Herausforderung, sich ständig von Neuem auf andere einzustellen und in einen Austausch zu treten. Das kann schnell zu Überstimulation, Erschöpfung und häufig in letzter Konsequenz zu Distanzierung und Rückzug führen.
Dabei verfügen leise Menschen – Intros – über besondere Stärken, die gerade im persönlichen Kontakt mit anderen, in der Kommunikation in besonderem Maße von Vorteil sein können. Introvertierte haben u.a. häufig ein ausgeprägtes Maß an Empathie, können sehr gut zuhören, klar denken und haben einen ausgeprägten Sinn für Sprache – allesamt Eigenschaften, die sie zu guten Gesprächspartnern machen. Alles, was es braucht, um jede Gesprächssituation souverän und gewinnend zu meistern, ist, sich der eigenen Stärken bewusst zu werden und diese im Alltag richtig anzuwenden.
Wie das geht, zeigt Sylvia Löhken Schritt für Schritt in diesem Trainingsbuch für Introvertierte. Sie klärt auf über die spezifischen Stärken introvertierter Menschen und zeigt, wie sie diese in unterschiedlichen Gesprächssituationen optimal zur Geltung bringen. Einfühlsam geschrieben und voller konkreter Umsetzungstipps hilft dieses Workbook Intros dabei, auf ihre gute Menschenkenntnis zu vertrauen und ihre Persönlichkeit im Gespräch mit anderen wirken zu lassen. Dazu gehören Anlässe, die besonders Intros schätzen: zum Beispiel die Kunst, eine Einladung freundlich abzulehnen oder ein Netzwerktreffen auf leise Weise zu gestalten.
Mit ihrem weltweit erfolgreichen Bestseller und Standardwerk "Leise Menschen – starke Wirkung" hat Sylvia Löhken Pionierarbeit geleistet und ein Bewusstsein in der Gesellschaft dafür geschaffen, was Intros auszeichnet und womit sie punkten können. Dieser Ratgeber für die alltägliche Praxis gibt allen Intros einen konkreten Leitfaden an die Hand, um ihre Fähigkeiten zu trainieren und in jeder Situation zu überzeugen.
Sylvia Löhken
Dr. Sylvia Löhken ist einem breiten Publikum als Expertin für intro- und extrovertierte Kommunikation bekannt. Sie hilft Menschen, sich selbst und andere besser zu verstehen und mit dem, was sie sind, erfolgreich zu sein: an Hochschulen und Forschungsinstituten, in Führungsetagen und auf Kongressen, in Konferenzräumen und im Zusammenleben mit anderen. Sylvia Löhkens Ausgangsfrage ist: Wie gestalten wir unser Leben am besten als die Persönlichkeiten, die wir sind? Das Thema Gespräche treibt sie dabei schon lange um. Ihre Bücher über intro- und extrovertierte Kommunikation (alle bei GABAL erschienen) sind mit 25 Sprachen und über 500.000 verkauften Exemplaren internationale Bestseller. Sie trugen entscheidend dazu bei, den „kleinen Unterschied“ zwischen Intro- und Extrovertierten zu etablieren. Auch die Medienresonanz war und ist groß, bis hin zu Coverstorys in Der Spiegel und Psychologie heute, Interviews in Brigitte, El País oder Madame Figaro, im Deutschlandradio und im NDR, im Handelsblatt und in Psychologies sowie Fernsehauftritten im ZDF, WDR und ORF. Sylvia Löhken arbeitet weltweit als Coach, Trainerin und Rednerin. Häufig begleitet sie introvertierte Persönlichkeiten auf ihrem Erfolgsweg.
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Buchvorschau
Leise Menschen – starke Worte - Sylvia Löhken
1.Die Basis: Innere Haltung, Wirklichkeit und Wirkung
Wie dieses Kapitel Sie weiterbringt
Dass Sie introvertiert sind, wissen Sie schon: Schließlich halten Sie ein Buch in der Hand, auf dem groß »Leise Menschen« steht. Wissen Sie auch, welche Eigenschaften Sie zu einer introvertierten Persönlichkeit machen? Dieses Kapitel gibt Antworten auf diese Frage. Und die wiederum sind eine gute Basis für weitere Fragen.
Sie lernen also zunächst Ihre leisen Eigenschaften genauer kennen. Im nächsten Schritt finden Sie Ihre Stärken und damit wichtige Ressourcen für Ihre Begegnungen mit sich selbst und anderen. Direkt im Anschluss sehen wir auf die Schattenseite, die leisen Hürden. Das ist nicht so angenehm und doch besonders wichtig, wenn wir erfolgreich kommunizieren wollen.
Sie lernen, Ihre Wirklichkeit als Produkt Ihrer Gefühle und Gedanken zu sehen und ungünstige Gedanken durch günstige zu ersetzen.
Sie erfahren, wie Sie mit Ihrer inneren Einstellung Ihre Wirkung nach außen gestalten können. Damit verbunden ist ein Komplimente-Training: Sie üben, gute Dinge über andere zu sagen – und über sich selbst. Außerdem finden Sie heraus, wie Sie Komplimente gut annehmen können.
All dies bildet die Basis, um einer großen Frage auf die Spur zu kommen: Was ist gute leise Kommunikation?
Dies ist ein Kommunikationstraining. Sie wollen sich weiterentwickeln. Damit Sie das leicht und gern tun, steht in jedem Kapitel nach dem Kurzüberblick (den sie gerade gelesen haben) eine Frage. Beantworten Sie diese bitte in Ihrem Logbuch, bevor Sie weiterlesen. Hier ist sie:
Mein Ziel: Was will ich in diesem Kapitel über Haltung, Wirklichkeit und Wirkung lernen?
Am besten formulieren Sie Ihre Lernziele in Frageform. Beispiele: Wo liegen meine leisen Stärken? Wie nehme ich ein Kompliment an?
Sie werden sehen: Die Dinge lernen sich leichter und mit mehr Freude, wenn Sie vorher nach ihnen gefragt haben. Was uns interessiert, bleibt besser haften.
Wir sind Introvertierte. Nach innen gewandt. Fangen wir also innen an. Die Dinge, die wir tief innen denken – unsere inneren Einstellungen –, erschaffen unsere Wirklichkeit. Umgekehrt ausgedrückt: Unsere Wirklichkeit entsteht aus unseren inneren Einstellungen. Das klingt seltsam, lässt sich aber sehr handfest zeigen.
Wenn wir mit anderen in einer bestimmten Art und Weise umgehen, zeigen wir ihnen, wie wir mit uns selbst umgehen. Es ist also gut, wenn wir unseren Blick zunächst auf unsere Gedanken richten. Das ist ohnehin sehr introgerecht! Beginnen wir also da, wo wir ohnehin gern sind – und gehen wir dann nach außen.
Leise Wirklichkeit
Dieser Abschnitt gibt Ihnen eine Grundlage für alle Trainingseinheiten in diesem Buch: Sie bekommen einen genaueren Blick auf das, was Sie als introvertierte Persönlichkeit ausmacht – und auf dazu passende innere Haltungen, die Ihre Wirklichkeit prägen.
Dass wir unsere Wirklichkeit tatsächlich durch unser Denken und Fühlen schaffen, lässt sich beweisen: zum Beispiel am gut erforschten Placeboeffekt. Wir glauben daran, dass ein Eingriff oder ein Medikament uns heilen kann, und wir werden gesund. Und zwar selbst dann, wenn die Operation nur ein Schnitt oder die Tablette nur eine Zuckerpille ist. Wenn wir glauben, dass uns etwas Unangenehmes droht, bekommen wir per Noceboeffekt ebenso recht: Wer Nebenwirkungen eines Medikamentes erwartet, bekommt sie sehr häufig. Senioren, die Stürze fürchten, stürzen häufiger, stellt das hochseriöse British Medical Journal fest. Und ganz gruselig: Wer an die Wirksamkeit einer Verwünschung glaubt, dem kann sehr schnell ganz anders werden (siehe Löhken und Peters 2020, S. 46).
◼ Ihre innere Haltung steuert Ihre Wirklichkeit.
Übertreiben macht deutlich. Worauf ich hinauswill: Bestimmte Gedanken und Gefühle, die wir uns jetzt ansehen, sind typisch für Introvertierte, denn sie wurzeln in unseren stabilen leisen Eigenschaften. Und sie bestimmen die Art, in der wir die Welt ansehen. Mit anderen Worten: Sie prägen unsere Wirklichkeit.
Die nachfolgende Aufgabe kann Ihnen Klarheit darüber bringen, welche leisen Eigenschaften Sie haben und wie die Gedanken und Gefühle, die daraus wachsen, Ihre Wirklichkeit prägen. Zugegeben, die Auswahl der für Sie zutreffenden Aussagen ist kein Sprachtraining. Doch diese Klärung schafft jetzt zu Beginn die Voraussetzung dafür, dass Sie Ihre eigene Sprache finden: Sie werden leichter verstehen, warum Sie bestimmte Situationen als angenehm oder unangenehm bewerten, und können mit Ihrer Wirklichkeit aktiv umgehen.
Wenn Sie sich systematisch orientieren wollen, finden Sie im letzten Kapitel Übersichten über die biologischen Unterschiede zwischen Intro- und Extrovertierten, außerdem auch über die Stärken und Hürden, die mit ihnen verbunden sind.
Aufgabe: Was macht mich introvertiert?
Die folgenden Aussagen treffen auf viele leise Menschen zu. Bitte markieren Sie diejenigen, die für Sie gut passen – also Aussagen, die für Sie immer wieder gelten. Diese Klärung hilft Ihnen in den einzelnen Übungen: Sie können verorten, warum Ihnen etwas schwerfällt oder Sie stresst. Noch wichtiger: Sie entdecken Ihre starken Seiten und finden heraus, wie Sie mit Ihren Eigenschaften so mit anderen reden, dass es gut zu Ihnen passt – also Ihre gute leise Kommunikation.
Welche Aussagen treffen auf Sie zu? Schreiben Sie diese in Ihr Logbuch.
Halten Sie anschließend dort fest: Was bedeuten »Ihre« Aussagen für Ihre innere Einstellung – für die Gefühle und Gedanken also, die Ihre Wirklichkeit prägen?
Beispiel: Ich bin von zu vielen oder zu lauten Gesprächen oft erschöpft.
→ Ich mag die Meetings unserer Abteilung nicht, weil dort alle durcheinanderreden.
Und die Weihnachtsfeier neulich: schrecklich!
Wenn Sie einen genaueren Blick auf Ihre leisen Seiten werfen wollen, dann können Sie meinen umfassenden Online-Test machen. Hier ist der Link:
https://www.intros-extros.com/intros-und-extros/online-test
Leise Stärken
Nun geht es um Ihre Stärken: um Verhaltensweisen und Fähigkeiten, die Sie als leise Persönlichkeit besitzen und die Ihnen im Umgang mit anderen Menschen weiterhelfen. So erkennen Sie eine leise Stärke:
Leise Stärke:
Sie ist stabil und gehört zu Ihrer Persönlichkeit.
Sie bestimmt oft Ihr Verhalten.
Sie hilft Ihnen, leichter, schneller oder besser zu handeln.
Sie fühlt sich positiv an.
Aufgabe: Intro-Ressourcen finden
Schreiben Sie in Ihr Logbuch alle Eigenschaften, die Sie für leise Stärken halten. Nutzen Sie dabei gern die Kategorien, die Sie aus dem vorangehenden Abschnitt kennen: also Ruhe, Stimulation, Nachdenken, Sicherheit, Kontakt und soziale Rolle. Am Ende des Buches finden Sie im Übersichtskapitel eine Auflistung von zehn leisen Stärken, die Ihnen eine umfassende Auswahl bietet. Vielleicht mögen Sie aber auch eigene Bezeichnungen finden? Schreiben Sie zu jeder Stärke mindestens einen Vorteil, den sie Ihnen in der Kommunikation bringt. Wahrscheinlich fallen Ihnen mehr Vorteile ein.
Beispiel: Ich bin vorsichtig.
→ Ich gehe mit Menschen rücksichtsvoll um. Ich mag Kompromisse. Ich falle nicht mit der Tür ins Haus.
Durch Ihre Auflistung bekommen Sie einen guten Überblick und können immer wieder nachschlagen, wenn Sie sich fragen, wie Sie mit einer Situation umgehen wollen. Außerdem tut es Ihrem Selbstwertgefühl gut, wenn Sie über Ihre eigenen starken Seiten Bescheid wissen. Gerade Intros halten diese guten Eigenschaften allzu oft für selbstverständlich oder für nichts Besonderes.
Das Wissen über die eigenen Stärken hilft Ihnen außerdem, Ihre persönlichen Eigenschaften in der Kommunikation bewusst zu nutzen: Sie können besser erkennen, wie Sie den Austausch mit anderen günstig gestalten können – mit Mitteln, die Ihnen sowieso zur Verfügung stehen.
Leise Hürden
Kein Licht ohne Schatten. Wo versperrt Ihr Leisesein Ihnen womöglich den Weg? Darum geht es in der nächsten Reflexion. Und auch hier gilt: Dies ist noch keine Sprachübung. Doch Sie ermöglicht es Ihnen, Fußangeln und empfindliche Punkte zu erkennen, die für Ihre Kommunikation ungünstig sind.
Vielleicht überlegen Sie gerade, ob Sie diesen Abschnitt nicht einfach überspringen sollten. Warten Sie noch einen Moment!
Auch die Schattenseiten gehören zu einer leisen Persönlichkeit. Es lohnt sich gleich doppelt, sie zu kennen. Erstens: Nur wenn wir unsere wunden Punkte kennen, können wir mit ihnen auch umgehen. Zweitens: Andere Menschen können unsere schwächeren Seiten nicht mehr so leicht gegen uns verwenden, wenn wir sie selbst kennen und einen entsprechenden Umgang mit ihnen entwickeln – durch innere Haltungen, die sich günstig auswirken. Hier ein Beispiel:
Der ehrliche Blick auf leise Hürden
Eine starke leise Persönlichkeit kennt ihre schwachen Seiten und geht mit ihnen um:
Sie prüft ihre innere Haltung: Gibt es Glaubenssätze, die auf den Hürden beruhen?
Beispiel: Hürde Angst Eine Veränderung ist zu gefährlich.
Sie lässt die Vergangenheit Vergangenheit sein. Denn sie weiß, dass Veränderungen zum Besseren jetzt und in der Zukunft passieren.
Sie arbeitet an Veränderungen zum Guten.
Beispiel: Hürde Konfliktscheu → Ich trainiere es, Grenzen zu setzen.
Sie ist gelassen: Alle Menschen haben schwache Seiten. Das macht sie menschlich. Und dies gilt auch für sie selbst.
Aufgabe: Der ehrliche Blick in den Schatten
Schreiben Sie in Ihr Logbuch alle Eigenschaften, die Sie für leise Hürden halten. Nutzen Sie auch hier die Kategorien, die Sie aus dem vorangehenden Abschnitt kennen, also Ruhe, Stimulation, Nachdenken, Sicherheit, Kontakt und soziale Rolle.
Notieren Sie zu jeder Hürde mindestens einen Nachteil, den sie Ihnen in der Kommunikation bringt. Wahrscheinlich fallen Ihnen aber mehr Nachteile ein.
Beispiel: Ich meide Konflikte.
→ Ich traue mich manchmal nicht, Grenzen zu setzen, obwohl ich eigentlich weiß, dass das nötig ist. Gerade bei meiner Schwester!
Im Überblickskapitel am Ende des Buches finden Sie eine Auflistung leiser Hürden. Vielleicht mögen Sie sich von ihnen inspirieren lassen und Ihre Liste vervollständigen?
Vom Gedanken zur Kommunikation
Nun wissen Sie, wie Ihre Eigenschaften Ihre Gedanken und Gefühle prägen. Sie kennen Ihre Stärken und Hürden und haben damit Ihre persönlichen Grundlagen für Ihr Sprachtraining geschaffen.
Gehen wir einen Schritt weiter: Nach dem Blick nach innen kommen weitere Menschen hinzu. Im ersten Training stimmen Sie Ihre innere Haltung wie ein Instrument. Sie erfahren, wie Sie damit Ihre Wirklichkeit und damit Ihren Umgang mit einem (hier: extrovertierten) Menschen verbessern können.
Aufgabe: Der Extro-Onkel
Erster Schritt: Bitte stellen Sie sich vor, zu Ihrem erweiterten Verwandtenkreis gehört auch Ihr extrovertierter Onkel Egon. Den treffen Sie auf der Hochzeit einer Cousine wieder.
Nehmen Sie wahr, wie Sie sich den Onkel vorstellen. Ist er groß? Klein? Alt? Dünn? Kahlköpfig? Bärtig? Spitznasig? Hier können Sie ganz konkret sehen, wie sehr unsere innere Welt unsere Wahrnehmung prägt. Denn mit großer Wahrscheinlichkeit hatten Sie vor Ihrem inneren Auge einen Menschen, der Sie an einen Extro in Ihrem eigenen Leben erinnert – und der nun als Blaupause für Ihre Vorstellung vom Extro-Onkel Egon dient.
Zweiter Schritt: Nehmen wir nun an, Onkel Egon sagt zwischen zwei Bissen Torte zu Ihnen: Sag mal, diese ständige Geschichte mit dem Klimaschutz – habt ihr Jüngeren nichts Besseres zu tun?
Stellen Sie sich diese Situation in allen Einzelheiten vor. Beantworten Sie in Ihrem Logbuch folgende Fragen: Wie fühlen Sie sich? Was denken Sie über Onkel Egon?
Dritter Schritt: Probieren Sie nun die folgenden vier inneren Haltungen zu Onkel Egon aus. Halten Sie in Ihrem Logbuch fest: Wie wirken sich die verschiedenen Haltungen auf Ihre Gefühle und Gedanken über Onkel Egon aus?
Innere Haltung 1: Alter weißer Mann. Trottel. Was kann man erwarten?
Innere Haltung 2: Der Arme. Seit Tante Amalie ihn verlassen hat, ist er nicht mehr der Alte.
Innere Haltung 3: Er verhält sich gerade nicht günstig. Wahrscheinlich hat er einen guten Grund. Mal sehen, ob ich den herausfinde.
Innere Haltung 4: Hm. Interessante Eröffnung. Ich ziehe den Humor-Joker.
Ich bin sicher: Sie haben einen Unterschied in Ihrem inneren Klima bemerkt. Gleichzeitig behaupte ich ausdrücklich nicht, dass Sie alle seltsamen oder befremdlichen Verhaltensweisen entschuldigen sollen. Nein. Mein Anliegen ist es, Sie auf den Unterschied zwischen Haltung 1 und den Haltungen 2, 3 und 4 aufmerksam zu machen.
Erkennen Sie den Unterschied? Bitte aufschreiben!
Hier einige Gedanken dazu:
Erste Lösung: Die erste Haltung bezieht ein ungünstiges Verhalten auf mich selbst: Meine Haltung ist eine andere, deshalb ist mein Gegenüber schlechter als ich. Das funktioniert auch in entgegengesetzter Richtung: Wenn Onkel Egon sich über den Geschmack Ihrer selbst gebackenen Torte beschwert, halten Sie sich womöglich für dumm, unfähig oder im Allgemeinen minderwertig.
Merken Sie? Es ist ungünstig, wenn jeder, der etwas Ungünstiges äußert, jederzeit die Macht hat, Knöpfe in unserem Inneren zu drücken – egal, ob es der Ärger über den alten weißen Mann oder die Scham wegen eines Tortenaromas ist.
Eine innere Haltung, die das Gesagte vom Persönlichen trennt, ist günstiger. Sie könnte zum Beispiel so lauten: Das hat nichts mit mir zu tun.
Zweite Lösung: Die innere Haltung 1 unterscheidet sich auch dadurch von den drei folgenden, dass sie Onkel Egon mit seinen Sprüchen gleichsetzt. Der Onkel sagt etwas Blödes, also ist er auch blöd. Auch diese
