Über dieses E-Book
Jo Köhler
Jo Köhler, Mensch beziehungsweise Dichter, Kulturinitiator und Literaturvermittler, Jahrgang 1960, lebt und arbeitet in Hildesheim. Sein literarisches Werk umfasst über 1500 Gedichte und Essays, Erzählungen und Romane.
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Grenzseitig: 100 Gedichte & Essays Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDownload: Oder mit Wortgewalt ist auch Gewalt Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenÜbers Ziel: Neue Gedichte & Essays Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenZerglückt: Gedichte und Essays Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIns Licht: Gedichte & Essays Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHauptsache Bewegung: Gedichte, Essays und der Anfang eines Romans Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGeankert: bei weitem, bei nahem Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTimeOut: Es eine neue Zukunft gibt Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
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Buchvorschau
Backup - Jo Köhler
Für Margarete
Für alle, die sich die Mühe machen, es zu lesen
Und für alle, die noch nach uns kommen werden
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Vergriffen
Ein Stern namens Guy
Die Gedichte und Essays
Zerknirscht
Verbunden, nicht gekettet
Klimakatastrophe
Gerettet II
Wie wir die Welt…
Zeichen der Zeit
Umlageprinzip
Sechzig
Trinkspruch III
Seelenpolitik
Vater-Los
Gerühmt
Genderismus
Zwölf
Gesucht
Fundstücke
Zurückgeblickt
Endlich
Mehr als nur im Außen
Endzeitstimmung
Immunantwort
Ein Lob auf den Müßiggang II
Preisverleihung
Frequentiert
Olympisch
Sentimental
Gut gelaufen
Gewinnspiel
Dem Biografischen
Ganz gleich
Europa oder die Utopie einer Balance
Kapitulation oder der verlorene Frieden
Eingenordet
Brotlose Kunst
Verkannt
Hinterwäldlerisch
Altlast
Heterogen
Wenn ich sterbe
Geerbt
Geahnt
„Lügenpresse"
Repräsentativ
Halbe Wahrheit
Post Moderne
Bequemt
Relaxed
Sortiert
Berechnet
Verloren
Gelernte Hilflosigkeit
Mit der Zeit
Über Wasser – Über Erde – Über Uns
Fortschrittsglaube
Du sagst es
Nur eine Verwechselung
Schön wär’s
Quadratur
Erntedank
Halluziniert
Den Kinderschuhen
Auferstehung
Quergedacht
Überlebt
Signiert
Indigen
Anderen Augen
Regierungsprogramm
Small-Talk
Eingeschworen
Wer A sagt
Das Kapital
Gedeutet
Abstrakt
Gepanzert
Geerdet
In Kraft gesetzt
Verspielt
Geschichte einer Nachbarschaft
Entspannungsübung
Ausgeglichen
Maritim
Losgelassen II
Lernen
Hohes Gericht
Anthropozän
Enteilt
Novemberschöne
Aufgeopfert
Probezeit
Bei Trost
Kipp-Punkt
Knacks
Einsicht in die Motivlage
Verkaufsorientiert
Entgrenzt
Gesegnet
Gefügt
Am Ende
Aller Liebe
Zugabe
Verschworen
Rede über das Glück
Zugabe
Geärgert
Quergedacht
Oh Wunder
Zur Person
Vita
Veröffentlichungen
Vorwort
Der sanfte Rebell
Schreiben verändert. Den, der schreibt, aber auch den, der das Geschriebene liest. Dem Autor werden beim Schreiben – zumindest im Fall des Gelingens – die Gedanken präziser. Der Leser zeigt allein schon durch sein Lesen die Bereitschaft, sich mit den Gedanken eines anderen auseinanderzusetzen. Das bedeutet nicht unbedingt, diesen Gedanken zuzustimmen. Auch der, der sich beim Lesen über einen Text ärgert, verändert sich.
Das weiß Jo Köhler genau. Seit vielen Jahren bittet er Autoren, unbekannte und bekannte, ihm Gedichte zuzuschikken, die er dann an markanten Orten der Hildesheimer Innenstadt den Menschen, die vorübergehen, als Lesezeichen nahebringt, in den Weg stellt. Nun bietet der Hildesheimer Dichter seine eigenen Gedanken in einem neuen Buch an. Es ist sein Zehntes. Gedichte und Prosa.
Die Themen, über die er schreibt, sind vielfältig. Da geht es um Gefühle, aber auch um Politisches, eben um das, was das Leben ausmacht. Und das ist nicht immer schön. Jo Köhler geht es dabei allerdings nicht darum, dem Leser Lösungen anzubieten. Die muss der Leser schon selber finden. Jedenfalls dann, wenn er es will. Und wenn er’s nicht will, lässt er’s halt bleiben. Jo Köhler sagt das, was ihm wichtig ist, was er für richtig hält. Und da er an den Menschen interessiert ist, möchte er, dass die Welt für die Menschen gut ist. Im Kleinen, Privaten, wie im Großen, Öffentlichen.
So ganz nebenbei – das lässt sich nicht vermeiden, hat nichts mit Aufdringlichkeit zu tun – verrät er dabei auch eine ganze Menge über sich. Über seine Sensibilität sich, aber vor allem anderen gegenüber, auch darüber, dass er sich nicht abfinden will mit Zuständen, die er für ungerecht, für gefährlich hält. Gewiss lassen diese Zustände sich nicht allein durch Schreiben ändern, jedenfalls nicht sofort. Aber wenn sein Leser an der einen oder anderen Stelle innehält, weil der Text einen Widerstand bietet, ist ja schon eine ganze Menge gewonnen.
Insofern hat Jo Köhler eine Mission. Er will sich eben nicht mit dem abfinden, was nicht gut ist. Wie der Umgang mit denen, die in der sozialen Rangfolge ganz unten stehen. Aber er will sich auch nicht damit abfinden, mit sich selber schlecht umzugehen.
Insofern können die Texte, die Jo Köhler in dieses Buch aufgenommen hat, Anstoß sein, die Welt – die eigene, die ganz große, gar sich selber – zum Besseren zu verändern. Ein großer Anspruch, aber Jo Köhler ist halt auch – bei aller Sanftmut, die ihn und auch etliche seiner Texte auszeichnet – ein Rebell. Der genau weiß, dass steter Tropfen den Stein höhlt. Und dass Schreiben und Lesen ein Anfang sein können.
Andreas Bode
Literaturwissenschaftler und Kulturredakteur
Vergriffen
Wer
die Transmission
den Zusammenhang
nicht erkennt
nicht wahrhaben
will
sägt schon
mit dem kleinsten
seiner Äste
den ganzen Stamm
ab
[Essay zum 100. Geburtstag von Prof. Guy Stern,
Ehrenbürger der Stadt Hildesheim]
Ein Stern namens Guy
Der brasilianische Dichter Paulo Coelho nennt die Menschen, die sich ihrem eigenen Schatten stellen, Krieger des Lichtes: Menschen, die ihre innere Angst überwinden und den Mut finden, sich gegen einen übermächtigen Gegner zu wehren! Es sind keine gepanzerten Phantasiegestalten, keine Drachentöter, sondern ganz normale Menschen, die unter bestimmten Umständen über sich selbst und den Tag hinauswachsen.
Krieger des Lichtes sind Menschen, die ihrem Gewissen folgen und ihren eigenen Weg gehen; und dies auch dann tun, wenn sie damit scheitern können! Sie sind hin- und hergerissen, unsicher und verletzlich und gerade dadurch besonders mutig und tapfer!
Gedenktag
Es ist schwer – nach Auschwitz
und dem Verlust jeder Form von Menschlichkeit
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