Sonnenpillen: Gedichte - rezeptfreie Medizin zum Lächeln und Sinnen
Von Axel Rheineck
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Über dieses E-Book
Allein über zwanzig Corona-Pandemie-Gedichte in diesem Buch zeigen, wie Lachfältchen erhalten werden können, selbst wenn Skylla und Charybdis drohen. So wird der Leser selbst in Zeiten einer Isolation reimvollendet beruhigt: "Wenn ihr zwei, drei Wochen mieft / im Isolationsquartiere, / hat sich's endlich ausgeschnieft. / Schließlich ist als Heil verbrieft: / Furz, der Urknall der Satire."
Axel Rheineck
Axel Rheineck wurde im Kriegsjahr 1941 in Remscheid geboren. Nach dem Abitur schaffte er die technischen und kaufmännischen Voraussetzungen, um später einer über 30-jährigen Laufbahn unternehmerischer Verantwortung gerecht zu werden, die zwar eine gesunde Basis für die Leitung eines mittelständischen Betriebs und für eine Familie mit zwei Kindern war, aber keinen Raum bot, kreative literarische und andere künstlerische Veranlagungen auszuloten, wenn auch das ein oder andere Gedichtelchen begeistern konnte und den Weg in die Presse nahm. Erst der Ruhestand schaffte Platz für intensive Beschäftigung mit seinen Lieblingsfeldern, dem Reimgedicht, der komischen Lyrik und der Satire. Sketche wurden im Rundfunk gesendet und die Teilnahme an Schreibwettbewerben, dazu freundschaftliche Verbindungen in der Autorenszene waren eine Initialzündung, die eigenen Talente und Neigungen ernst zu nehmen. Seit über zehn Jahren erfreuen sich seine wöchentlichen Gedichte in der Lokalpresse großer Beliebtheit bei einer Leserschaft, die schon ungeduldig auf seine neuen Verse wartet. Neben privaten Gedichtbänden mit Titeln wie "Tierisches Wissen", "Naschwerk light", "Auf ein paar Worte", "Musenküsse", "Gaudi Quattro", "Reimwellen" und anderen erschien 2009 sein erstes Buch "Litera-Türchen", 2018 eine überarbeitete Neuauflage und im gleichen Jahr das "Hirn im Schaukelstuhl", gefolgt von den "Sonnenpillen" 2020. Alt werden heißt nicht alt sein. So reißen tiefsinnige, humorvolle, oft auch satirische Reimgedichte nicht ab, und es wurde Zeit für den nächsten Gedichtband, dessen Titel auch einen Rückschluss auf das Alter des Autors erlaubt: "ReimGut Spätlese".
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Buchvorschau
Sonnenpillen - Axel Rheineck
Für Uschi
Inhalt
Jahr für Jahr
Weiße Träume
Einmal im Jahr
Karneval – Endlich frei
Auf zum Narrensprung
Narrensprung und danach
Narrenfrist
Fastnachtresümee
Was bleibt
Dank an die Jahreszeit
Fastenedikt
Alles Märchen?!
Leichtsinn im Frühling
Mai
Maienreize
Mein Freund, der Mai
Löwen-Zahn
Spargel treibt
Juli
Urlaubsbräune
Sonne
Apfelwochen
Septembererkenntnis
Herbstgeruch
Besinnung im Herbst
November-Blues
Wetterprognose
Himmlische Geschenkidee
Weihnachtlicher Reigen
Weihnachtsstimmung
Humaner Dunstkreis
Vorsatzstrategie
Werdegänge
Endlich Ordnung
Prüfung
Zum Glück
Erfahrung
Der Hausmann
Abend mit Freunden
Feine Nasen
Feine Aquarelle
Sommermorgen
Mein schönstes Hemd
Obrigkeit und Untrigkeit
Zeit
Finanzen
Früher – heute
Blätter
Alternativen
Furcht – bar
Warum - darum
Satire
Ältesten Rat
Beim Onkel Doktor
Problembezwinger
Global + Sommerherzen
Anweisung vom Chefredakteur
Medien-Wirrwarr
Gedichte in einem Amtsblatt???
Das Lokalblättchen
Die Falle
Der Teufel spricht
Die Krux ….. und kracks!!!
Corona Satire
Seelenorte
Quarantäne
Krisen-Fest
Corona-Medizin
Auf zur Demo!
Chance der Pandemie
Askese-Hilfe
Feuchter Brodem
Maskenträger im Garten
Zu hoch gestapelt?
Alt und Jung im Vakuum
Umgang mit der Zukunft
Segen der Pandemie
Endlich kuriert?
Idylle am See in Corona-Zeiten
Corona Fernreisestorno
Ein Unverbesserlicher
Reisewelten
Dreimal A
Lyrik in Corona-Zeiten
Immun???
Das Pandemie-Spiel
Hilfe!
Reimwerkerei
Reimerei
Bescheidenheit
Berichte plus Gedichte
Versfüße
Reimfall im Urlaub
Gedanken bei einem Glas Bier
Erfahrung eines Biertrinkers in Reimform
Einfach tierisch!
Flohbefall
Fred, die Mücke
Musca Domestica
Marienkäfer
Bienchen – sum, sum, sum
Frühlingsmahlzeit
Der Ohrenkneifer
Tausendfüßlers Begegnung
Die Heuschrecke (vormals Heupferd)
Mistkäfer
Chamäleon
Schneckenlust und Schneckenfrust
Irrtum des Wetterfroschs
Der Froschkönig
Die Nebelkrähe
Stockenten
Gänse
Katzenlied
Frieden bei Stachelschweins
Der Stachelbär
Muhkuh
Brommebar oder Dromedar?
Hippopotamus Amphibius
Drama im Affenkäfig
Aus die Maus
Schlusswort
Anhang: Ein Schicksal in Deutschland
Jahr für Jahr
Weiße Träume
Meine Schneeschuh‘ sind bereit
für die weiße Einsamkeit.
Abfahrt– oder Langlaufski
warten auf die Schneepartie.
Durch die Wälder, durch die Fluren
werd‘ ich meine Loipen spuren,
Pisten werde ich veredeln
durch mein tänzerisches Wedeln;
ebenso ist unbestritten
das Vergnügen auf dem Schlitten,
oder ich zieh’ auf dem Eis
schlittschuhlaufend Kreis um Kreis.
Allerdings hier im Karree
liegt noch unberührter Schnee. -
Obligat und guter Ton
zweifellos die Räumaktion.
Vor dem Haus und der Garage
ist es Pflicht, noch die Passage
mit der Schaufel frei zu schippen
und zum Nachbarn hin zu kippen.
Eh mich der dabei ertappt,
hab ich grad noch aufgeschnappt
ein entrüstetes Gebrumm;
dreh‘ mich auf dem Absatz um,
rutsch auf einem Eisblock aus…
Quintessenz: ich bleib zu Haus. -
Dass im Kopf ich nichts versäume,
träum‘ ich jetzt die Winterträume.
Einmal im Jahr
Fastnacht, Fasching, Karneval,
Bombenstimmung überall!
Heiter flieh‘n wir aus der Schiene
unsrer Tretmühlenroutine.
Hadert man mit Macken, Lücken,
kann man jetzt Perücken zücken.
Katzgesichter, Cowboyhüte,
Liebliches mit Lotusblüte,
Robe, Amtstracht und Ornat,
Orden, Turban, Clown, Pirat,
Mohrenköpfe und Chinesen,
Narrenschellen, Hexenbesen,
Schlägermützen, Pickelhauben,
Henkerbeil zum Leben Rauben,
Schweinsgesichter, Hasenohren,
und im Trubel nicht verloren
geht manch grottenarmer Tropf
mit gummiertem Promikopf.
Lieblich Zartes locker lustig
macht die Weiblichkeiten knusprig,
frisch das Blut in Venen wallt,
jünger wird, wer eher alt.
Ärmchen hier und Küsschen da,
heißer Tanz und Trallala.
Prinzengarde hüpft noch mal,
Fastnachtsglück verlässt den Saal.
Bald wird man die Fastnacht missen.
Kreuze rufen und‘s Gewissen,
Aschermittwoch ist dann gut,
wenn sich‘s Mütchen legen tut.
Karneval – Endlich frei!
Kämpfen für und kämpfen gegen,
Kampf für Geld, für Rang und Segen,
Kampf auf den Karriere Sprossen,
hier Rivalen, dort Genossen,
ob kleinkariert, ob hohes Tier,
ob Kriecher, Macher, Pionier, –
ob Duckmäuser, ob edler Streiter
auf zwanghafter Karriereleiter, -
die Tretmühle, sie dreht und dreht,
manch guter Vorsatz kommt und geht.
Ob du schon reif bist oder probst,
dem Schicksal zürnst, das Schicksal lobst, -
willst dich vom Einerlei befrei’n,
gibt es die Zeit, da kann es sein:
Du trittst dir selber ins Gesäß,
grabschst Kostümierung, Maske, Häs,
schmeißt ungeniert, beschwingt und keck
den schnöden Alltag einfach weg.
Du sitzt der Narrheit auf dem Schoß,
die Welt wird heiter, frei und groß:
Für dich ist Gaudi überall,
s‘ist Fastnacht, es ist Karneval!
Auf zum Narrensprung
Ob Eis, ob Schnee, ob Sturm, ob Sonne,
Sonntag geht's zum Narrensprung!
Kloppt den Alltag in die Tonne,
Werft euch in die Fastnachtswonne!
Raus aus der Verkabelung!
Abgrundtief sind Hochgefühle,
Und das Leben höhepunktet,
Wenn statt Alltagsknochenmühle
Man im heißen Festgewühle
Sich als Hex' und Narr adjunktet.
Welt war immer schon verrückt,
heute ist sie noch verrückter.
Bist mit Handys nicht bestückt,
Bist dem Arbeitstrott entrückt
Und für eine Zeit beglückter.
