Handbuch zur Lage: 2020
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Über dieses E-Book
Jedenfalls jetzt erstmal ein Handbuch zur Lage. Mit Samples aus Texten und im Archiv verstaubt geglaubten Bildern, Räumen und Aktionen. Und siehe da: Auf einmal scheint vieles zusammenzupassen!
Unter den Kategorien Zeit, Ort und Vermittlung finden sich Themen und Programme zur Historisierung, zur Gestaltung von realen und mentalen Räumen sowie Positionen der Vermittlung für diejenigen, die dabei waren und die, die es wissen wollen.
Christof Breidenich
Christof Breidenich gründete Anfang der 90er Jahre ein Studio für visuelle Kommunikation, ästhetische Forschung und performative Vermittlung (mehr als 350 Performances, Workshops, Teambuildings und Creativ Trainings weltweit). Er promovierte 1999 an der Universität Wuppertal bei Professor Bazon Brock und ist seit 2008 Professor für Mediendesign und Studiengangleiter Design an der Hochschule Macromedia, Standort Köln. Friedrich Breidenich ist Kommunikations- und Grafikdesigner.
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Buchvorschau
Handbuch zur Lage - Christof Breidenich
Vorwort
Die Mysterien finden im Wäschekorb statt – eine Prolegomena zur Zukunft der Gegenwart
Gegenwärtig geschieht etwas, dessen Einmaligkeit und Eindrücklichkeit vor keinem der uns bekannten Systeme und Verbindlichkeiten halt macht. Noch nie wurde sowohl das Globale als auch das Private derart in Schwingungen versetzt, sodass sämtliche Top-Down und Bottom-Up Konfigurationen aus den Fugen geraten. Das Wir in Wie machen wir weiter? und das Du in Du musst Dein Leben verändern! stehen beide auf dem Prüfstand und erahnen schon, dass sie diesmal nicht so leicht davon kommen, wie vielleicht noch bei den Herausforderungen präpandemischer Zeiten. Deswegen ein Handbuch zu dieser besonderen, dystopischen und unübersichtlichen Lage. Rein privat, – motiviert und destilliert aus der Beschäftigung und den never ending studies von Lektüren, Reisen, Beobachtungen, Eigenproduktionen von Artefakten und Schriften sowie Forschungen zur Geschichte und Gegenwart der Ästhetik.
Den Bemühungen des Handbuchs geht eine Merkwürdigkeit voraus, ohne die der ausschlaggebende Motivationsschub in Zeiten des Heimarbeitens wohl nicht passiert wäre. Es handelt sich nämlich um die Virulenz von Erkenntnissen, die erstaunlicher Weise 30 Jahre Gestaltungspraxis und -theorie überlebt haben. Denn das, was sich über Jahrzehnte so ansammelt, lässt sich im Kern zu immer den gleichen Wurzeln zurückverfolgen. Es scheint, dass manche Dinge eben reifen müssen, damit man ihre Qualität zu schätzen vermag. Sicherlich muss man auch vieles vergessen oder eben rasch umkehren, wenn die Reise in die falsche Richtung geht. Aus unerfahrenem Augenschein betrachtet wäre noch vor Jahren niemals zu vermuten gewesen, wieviel doch von dem Erlebten und Erlernten zusammenpasst. Ähnlich wie bei sorgsam komponierten musikalischen Harmonien oder Farbfeldern in der Malerei verwebt sich aus Erfahrung ein Teppich von Bedeutung, dessen Enden man nicht aus dem Blick verlieren darf. Deswegen jetzt hier den Schritt gemacht und einige Themen, ganz oberflächlich und leicht verdaulich, in drei minimale Cluster gegliedert: Zeit, Ort und Vermittlung. Unter dieser Trias subsummieren sich ästhetische Programme und Phänomene, die unter den Bedingungen im Wesentlichen von Historisierung, realem und mentalen Raum sowie Positionen der Vermittlung offensichtlich werden. Man könnte hier also von einem Handbuch zur Ästhetik sprechen. Das sollte zu
