TwentyFive: Von den Kräften des Unbewussten
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Über dieses E-Book
TwentyFive lässt die 25 Typen zu Wort kommen und erlaubt ihnen, für sich zu werben. Es geht um das wirkliche Leben, um das Erlernen eines Berufes, um Verhandlungen mit Arbeitskollegen und Kunden, um Partnerschaften, um die Kommunikation und eigentlich um alles, was mit mir und mit dir zu tun hat.
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Buchvorschau
TwentyFive - Christoph Hofmański
TwentyFive – Von den Kräften des Unbewussten
Im inneren Team sind 25 starke Typen, die alle etwas Lebenswichtiges erreichen wollen. Vielleicht sind es noch viel mehr. Aber, diese TwentyFive sind schon Herausforderung genug. Wer sein ganzes emotional hochexplosive Team hinter sich hat, geht seinen Weg ohne inneren Widerstand und mit einem strahlenden Lächeln. Es überrascht nicht, dass diese kraftvoll positive Stimmung auf die Umgebung wirkt. Wenn ich gut für mich sorgen kann, dann bleibt Zeit und Kraft und Verständnis für dich. TwentyFive lässt die 25 Typen zu Wort kommen und erlaubt ihnen, für sich zu werben. Es geht um das wirkliche Leben, um das Erlernen eines Berufes, um Verhandlungen mit Arbeitskollegen und Kunden, um Partnerschaften, um die Kommunikation und eigentlich um alles, was mit mir und mit dir zu tun hat.
Christoph Hofmański
Bevor Christoph Hofmański (Jg. 48) im Jahr 1988 sein Beratungsunternehmen unter dem Namen „Kommunikationsmanagement" gründete, war er als MarketingManager in einem internationalen IT-Unternehmen tätig. In dieser Zeit begann die Diskussion über emotionale Intelligenz vernehmlicher zu werden. Der Blick wurde auf die kommunikativen, zwischenmenschlichen Fähigkeiten des Managements gelenkt. Die Erfahrungen aus der Arbeit mit Unternehmern, Trainern und Klienten machten ihm deutlich, dass zur Vermittlung dieser Kompetenzen ein neues Verständnismodell notwendig ist. Im inneren Team sind 25 starke Typen, die alle etwas Lebenswichtiges erreichen wollen. Vielleicht sind es noch viel mehr. Aber, diese TwentyFive sind schon Herausforderung genug. Wer sein ganzes emotional hochexplosive Team hinter sich hat, geht seinen Weg ohne inneren Widerstand und mit einem strahlenden Lächeln. Es überrascht nicht, dass diese kraftvoll positive Stimmung auf die Umgebung wirkt.
Inhaltsverzeichnis
Wozu?
Begegnungen
Das Modell
Triebkräfte
Macht
Leistung
Kontakt
Freiheit
Die Grundbedürfnisse
Durchsetzung
Sicherheit
Anerkennung
Zugehörigkeit
Empathie
Erkenntnis
Bewusstes Umschalten
Die Orientierung
Selbst
Partner
Gruppe
Zeitliche Wahrnehmung
Vergangenheit
Gegenwart
Zukunft
Die aktuelle oder erwartete Situation
Präferenzen
Wahrnehmung (Sensing)
Intuition
Denken
Fühlen
Die Fokussierung
Ergebnis (Entwicklungsziel)
Prozess (Entwicklungsweg)
Fokussierung auf Sinnfragen
Fokussierung auf Emotionen
Fokussierung auf Fakten
Das imperative Selbstbild
Was soll ich und was darf ich?
Was will ich und was passt das zu mir?
Wer bin ich?
Das Ich stärken
Für sich selbst sorgen
Appetit auf Durchsetzung
Appetit auf Sicherheit
Appetit auf Zugehörigkeit
Appetit auf Anerkennung
Appetit auf Empathie
Appetit auf Erkenntnis
Professionelle Gesprächsführung
Kommunikation mit dem Durchsetzungs-Bedürfnis
Kommunikation mit dem Sicherheits-Bedürfnis
Kommunikation mit dem Zugehörigkeits-Bedürfnis
Kommunikation mit dem Anerkennungs-Bedürfnis
Kommunikation mit dem Empathie-Bedürfnis
Kommunikation mit dem Erkenntnis-Bedürfnis
Lernen
Individuelles Lernen
Lernmotivation
Lerntransfer
Relevanz
Lernumgebung
Orientierungen in der Zeit
Fakten, Emotionen und Sinn
Das Lernteam
Lernen für Durchsetzungs-Bedürfnisse
Lernen für Sicherheits-Bedürfnisse
Lernen für Zugehörigkeits-Bedürfnisse
Lernen für Anerkennungs-Bedürfnisse
Lernen für Empathie-Bedürfnisse
Lernen für Erkenntnis-Bedürfnisse
Beziehungen
Partnerschaftliche Orientierung
Partnerschaftliche Fokussierung
Sich unterstützen
Beziehungswünsche
Konflikte als Chance
Wachstum oder Sicherheit
Anerkennung oder Zugehörigkeit
Empathie oder Erkenntnis
Aus Feinden werden Unterstützer
Gemeinsame Aufgaben
Wohin?
Künstliche Intelligenz
Ethik
Selbstreflexion
Checkliste für Ihre Entscheidungen
Abbildungen im Text
Christoph Hofmański
TwentyFive - Von den Kräften des Unbewussten
texorello
ISBN 9783946373117
Auflage 1
© 12. Juni 2020 by texorello
texorello UG (haftungsbeschränkt)
Bindower Dorfstr. 31
15745 Heidesee OT Bindow Germany
http://texorello.org
E-Book Distribution: XinXii
www.xinxii.com
logo_xinxiiWozu?
Es ist Montagmorgen. Ein milder Tag, Anfang März.
Ich sitze am Schreibtisch und schaue auf die Bäume entlang der Bahngleise in Görlitz. Hier lebe ich zusammen mit meiner Frau seit fünfzehn Jahren.
Nach einem turbulenten und schmerzhaften Leben bin ich alt und ruhig geworden. Jetzt ist es schön. Ich bin angekommen. In dieser alten Stadt. Bei dieser klugen, starken Frau. In diesen Aufgaben, die ich liebe und für wichtig halte.
Auf dem Weg hierher habe ich viele Menschen kennengelernt. Sie kamen zu mir, weil sie sich und ihr Leben verändern wollten. Sie gaben mir ihr Vertrauen und schenkten mir ihre Irrtümer und Erkenntnisse, ihr Wissen und ihre Gefühle.
Vielleicht halfen sie mir mehr als ich ihnen.
Ich habe mich über die Jahre von meiner Kindheit verabschiedet.
Es ist Frieden in mir. Jetzt.
Wozu schreibe ich?
Es gibt zu viele Kriege in der Welt. In den Familien. Zwischen den Kulturen. Gegen die Natur. Gegen sich selbst. All das kann ich nur ertragen, wenn ich Ihnen, liebe Leser, einen kleinen Beitrag für ein gegenseitiges und friedvolles Verständnis liefere.
Jedes Verhalten hat Ursachen und Ziele. Wir können und müssen alles Zerstörerische gleichzeitig ablehnen und verstehen.
Vor einigen Jahren war mein Appell „Hinter allem den Menschen sehen". Mir war und ist wichtig, durch die Fassaden aus Wut, Hektik, Zerstörung und Verzweiflung hindurch zu sehen und zu erkennen, um was es dem Menschen wirklich geht.
Ich weiß, dass die Würdigung der inneren Vielfalt und der in unserer Seele wirkenden Kräfte zu einem inneren und äußeren Frieden führt.
Über diese Vielfalt schrieb Hermann Hesse: „In Wirklichkeit aber ist kein Ich, auch nicht das naivste, eine Einheit, sondern eine höchst vielfältige Welt, ein kleiner Sternenhimmel, ein Chaos von Formen, von Stufen und Zuständen, von Erbschaften und Möglichkeiten. Als Körper ist jeder Mensch eins, als Seele nie… - Unsere Bestimmung ist es, die Gegensätze richtig zu erkennen, erstens als Gegensätze, dann aber als Pole einer Einheit... Die Einheit, die ich hinter der Vielfalt verehre, ist keine langweilige, keine graue, gedankliche, theoretische Einheit. Sie ist ja das Leben selbst, voll Spiel, voll Schmerz, voll Gelächter." (Hesse, Steppenwolf, 1927)
Um zu verstehen, wie wir diese Vielfalt einigen können, hilft mir das, was C.G.Jung sagte: Das Gegensatzproblem ist) ein der menschlichen Natur inhärentes System... Es gibt kein Gleichgewicht und kein System mit Selbstregulierung ohne Gegensatz. Die Psyche aber ist ein System der Selbstregulierung. (Jung, Gesammelte Werke VII, 1926)
Ohne innere Konflikte gibt es kein Verhalten. Es ist an der Zeit, die Konfliktparteien in uns an den Verhandlungstisch zu bringen.
Begegnungen
Wo waren Sie heute Morgen, bevor Sie wach wurden?
Was ist in den Träumen geschehen? Wozu?
Jetzt, da Sie wach sind: Wer oder was lässt Neugierde, Müdigkeit, Lust, Gedanken, Ideen oder Zweifel in Ihr Bewusstsein fallen?
Wie nennen Sie die Figuren, die in der Nacht Ihre Traumwelten bevölkern und die Sie am Tage mit unausgesprochenen Gedanken oder auch diffusen Gefühlen unterstützen oder belästigen?
Wenn wir von außen mit bildgebenden Verfahren „in das Gehirn" schauen, sehen wir ein lebhaftes Gewusel gleichzeitig oder nacheinander aktiver Hirnareale. Wenn wir die Augen schließen und es zulassen, dann tauchen Gestalten auf. Manchmal wenige, gelegentlich auch Hunderte.
Was wollen diese Typen von uns?
Wir werden sie fragen.
Wer seid Ihr?
Ein Gemurmel von Tausenden antwortet mit einem undurchdringlichen Durcheinander.
Bitte, nicht alle gleichzeitig!
Vielleicht erst einmal die Ältesten von Euch?
Vier gewaltige Typen treten vor. Sie erinnern an Götter.
Wir sind die Eltern deiner Götter. Wir sind Archetypen. Wir machen dir die Hölle heiß. Wir jagen dich durch das Leben, bis du uns akzeptierst. Dann aber, mein Freund, sind wir deine Diener.
Oh, und was wollt ihr von mir?
Ich will Macht.
Ich will Leistung.
Ich will Beziehungen.
Und, fügt der vierte hinzu, ich will Freiheit.
Jede Persönlichkeit hat viele Seiten und jede einzelne beeinflusst unser Denken, Fühlen und Handeln. Im Laufe der Zeit lernen wir uns selbst und damit unser inneres Team kennen.
Um etwas Struktur in das innere Chaos zu bringen: Es sind 25 starke Typen, die alle etwas Lebenswichtiges erreichen wollen. Vielleicht sind es noch viel mehr. Aber, diese TwentyFive sind schon Herausforderung genug.
Unser bewusstes Denken braucht eine Ordnung. Wir schaffen uns ein Bild von uns selbst und von unserer Umwelt, damit wir denken, vergleichen und frei entscheiden können.
Es bilden sich Hierarchien und Zusammenhänge, wie
Triebkräfte: Wenn ich Beziehungen will,
Grundbedürfnisse:sind Kontakte und Einfühlunglebenswichtig,
Orientierungen: die sich auf Menschen beziehen
Situation:und zur aktuellen Situation passen,
Präferenzen:die ich wahrnehmen und fühlen kann,
Fokussierung:wenn ich bewusst auf Emotionen und Abläufe achte
Selbstbild:und die mit dem, was mich ausmacht, übereinstimmen.
Und wozu das Ganze?
Wer sein ganzes, emotional hochexplosives Team hinter sich hat, geht seinen Weg ohne inneren Widerstand und mit einem strahlenden Lächeln. Es überrascht nicht, dass diese kraftvoll positive Stimmung auf die Umgebung wirkt. Wenn ich gut für mich sorgen kann, dann bleibt Zeit und Kraft und Verständnis für dich. Das löst nicht die Probleme dieser Welt, aber es ist ein Anfang.
Das Modell
TwentyFive ist ein Denk- und Verständnis-Modell. Es beschreibt die Persönlichkeit in verschiedenen Dimensionen und aus unterschiedlichem Blickwinkel mit dem Ziel, das seelische Geschehen in all seiner Lebendigkeit und mit den naturgegebenen Konflikten verständlich zu machen.
Jeder Mensch ist eine individuelle Persönlichkeit mit unterschiedlichen Kräften. Es ist eine Vielzahl von Ausprägungen, mit denen wir uns voneinander unterscheiden. Wir wissen aus unserer eigenen Erfahrung, dass wir nicht starr jeden Tag und jede Stunde das Gleiche wollen. Wenn wir lange genug auf einer Party waren, mögen wir uns zurückziehen. Wenn wir stundenlang alleine in einer Werkstatt gearbeitet haben, ist es schön, sich wieder mit der Familie oder Freunden auszutauschen.
Wir gehen von einem positiven Menschenbild aus, wenn wir nach den existenziellen Bedürfnissen fragen. Es gibt kein Bedürfnis, das etwas Schlechtes erreichen will. Unsere tiefen Motive drängen uns mit enormer Kraft zu einem Verhalten, das unser Leben ermöglichen soll. Je stärker wir unter Druck geraten, desto leichter kann es geschehen, dass wir destruktiv handeln. Wenn wir nachempfinden, welche starken Gefühle lebenslänglich freigesetzt werden, wenn Kinder zum Beispiel verachtet oder ausgestoßen werden, dann beginnen wir hoffentlich
