Über dieses E-Book
Ausgerechnet einen zwielichtigen Boxclub hat die romantische Jenna geerbt. Ganz klar: Sie wird dort stattdessen eine Partnervermittlung eröffnen. Vorausgesetzt, sie kann sich gegen den sexy Boxer durchsetzen, der mit vollem Körpereinsatz für den Erhalt des Clubs kämpft...
Meg Maguire
Bevor Meg Maguire Schriftstellerin wurde arbeitete sie in einem Plattenladen, als Barista in einem Coffee – Shop und als annehmbare Designerin. Heute liebt sie es sexy Geschichten über starke Charaktere zu schreiben. Meg Maguire lebt mit ihrem Ehemann im Norden von Boston. Wenn sie nicht gerade neue Geschichten erfindet oder schreibt, findet man sie in der Küche, dem Coffee – Shop um die Ecke oder joggend um den Ententeich.
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Buchvorschau
Sexy, rau und hemmungslos - Meg Maguire
IMPRESSUM
TIFFANY HOT & SEXY erscheint in der Harlequin Enterprises GmbH
© 2013 by Meg Maguire
Originaltitel: „Making Him Sweat"
erschienen bei: Harlequin Enterprises Ltd., Toronto
in der Reihe: BLAZE
Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l.
© Deutsche Erstausgabe in der Reihe TIFFANY HOT & SEXY
Band 33 - 2013 by Harlequin Enterprises GmbH, Hamburg
Übersetzung: Johannes Heitmann
Abbildungen: ArrowStudio / Shutterstock
Veröffentlicht im ePub Format in 03/2015 – die elektronische Ausgabe stimmt mit der Printversion überein.
E-Book-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck
ISBN 9783733752309
Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.
CORA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.
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BACCARA, BIANCA, JULIA, ROMANA, HISTORICAL, MYSTERY
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1. KAPITEL
Auf die Absätze hätte ich verzichten sollen!
Jenna bereute es, diese Schuhe angezogen zu haben. Zwar hatte sie in den letzten zehn Minuten von drei ihr völlig Unbekannten Komplimente bekommen, aber Bostons alte Straßen mit ihrem Kopfsteinpflaster waren einfach nicht für hohe Absätze geeignet. Wahrscheinlich gab es hier in der Stadt eine ganze Armada von Spezialärzten für Knöchelverletzungen.
Endlich stand Jenna vor einem fünfstöckigen Gebäude, das sie bis jetzt nur von Fotos kannte. Ursprünglich war es eine Strumpffabrik gewesen, doch heute befanden sich in den umgebauten Räumen viele kleinere Unternehmen.
Jenna versuchte, sich über dem Eingang ein neues Schild vorzustellen, doch eine Gruppe von Joggern zwängte sich an ihr vorbei und rief ihr in Erinnerung, dass es bereits neun Uhr war. Hier in Downtown war das sicher nicht die richtige Zeit für Tagträume.
Entschlossen betrat sie das Haus. Es war ein warmer Augusttag, und die Kühle in dem breiten Flur war angenehm. Der alte Holzboden war immer noch schön und bildete einen hübschen Kontrast zu den roten Ziegelwänden.
Hoffnungsvoll lächelnd umfasste sie ihre Handtasche etwas fester. Mit ein bisschen Renovierung, geschickter Beleuchtung und ein paar Grünpflanzen konnte dieser Raum sehr stylisch wirken.
Rechts von ihr lagen in einer alten, verstaubten Glasvitrine Boxhandschuhe, Shorts, ein Lederhelm, Mundschutz und Trinkflaschen.
Auch diese Boxerausrüstung gehört jetzt dir, dachte sie. Es kam ihr seltsam und fast unwirklich vor, Einblick in diese Welt zu bekommen.
Hastig verdrängte sie diese Gedanken und malte sich aus, wo sie eine Sitzgruppe platzieren konnte, und stellte sich vor, wie hier hoffnungsvolle und aufgeregte Menschen darauf warteten, dass Jenna ihnen half, ihre romantischen Träume zu verwirklichen.
Nur noch ein paar Monate, dann würde hier Bostons Filiale von Spark entstehen, einer Partnervermittlung, die in letzter Zeit in jeder Stadt New Englands Fuß fasste.
Jenna war die neueste Franchise-Nehmerin.
Im Gegensatz zu allen Online-Partnervermittlungen ging es bei Spark fast schon altmodisch zu, doch genau das gefiel Jenna. Für spontane Handlungen war das Internet perfekt, zum Beispiel für Schuhe, die man aus eine Laune heraus kaufte, obwohl man sie nie anprobiert hatte, aber beim Liebesleben sollte man nicht blindlings eine Entscheidung treffen. Schon bald würde Jenna ihren Kunden den richtigen Weg zeigen.
Am Ende des Foyers führte eine breite Treppe nach unten. An der Wand hing ein Banner von Wilinski’s Fight Academy. Über diese Hälfte ihrer Erbschaft war Jenna weniger glücklich. Der Anblick des Banners holte sie schlagartig auf den Boden der Tatsachen zurück.
Hinter ihr öffnete und schloss sich die Eingangstür, und Jenna verspannte sich, als ein bulliger Mann mit einer großen Sporttasche wortlos an ihr vorbeiging und über die Treppe im Untergeschoss verschwand.
Von einer Sekunde zur anderen waren all die Zweifel wieder da, die sie schon seit Monaten quälten.
Links von ihr befand sich ein Büro. Durch die großen Fenster zum Foyer sah sie einen Mann am Schreibtisch vor einem Laptop. Wenn das derjenige war, für den sie ihn hielt, dann erwartete er Jenna. Leider hatte sie keine guten Nachrichten für ihn.
Noch einmal atmete sie tief durch und musterte ihren Gegner durch die Scheibe, bevor sie sich bemerkbar machen würde.
Er war um die dreißig, sein braunes Haar war kurz geschnitten. Die muskulösen Oberarme und der breite Oberkörper verrieten ihr, dass auch er sich häufig im Keller prügelte. Obwohl er es sicher als Sport bezeichnen würde.
Beim Anblick seines Körperbaus schlug ihr Herz automatisch schneller. Das ist nur die Nervosität, beruhigte sie sich.
Ein Lover mit so einem Körper wäre der Wahnsinn, aber dieser Mann würde schon bald ihr Gegner sein, spätestens dann, wenn sie ihm ihre Pläne eröffnet hatte.
Er sah hoch und musterte sie von Kopf bis Fuß, bevor er sich erhob. Trotz seiner strengen, nachdenklichen Miene schienen seine Augen sich einen Sekundenbruchteil zu weiten.
„Jenna?"
Sie betrat das Büro. „Ja. Mercer Rowley?"
„Der bin ich. Schön, Sie endlich persönlich kennenzulernen."
Er kam um den Tisch herum und gab ihr die Hand. Seine Finger fühlten sich stark an, die Haut war rau. Genau so einen Händedruck hatte Jenna erwartet. Stark und rau, so wie sicher auch sein Charakter.
Allerdings war er jünger, als sie ihn sich vorgestellt hatte. Sie hatte damit gerechnet, dass ihr Vater die Geschäftsführung irgendeinem alten, gescheiterten Boxer übertragen hätte, einem wie ihm selbst. Das Bild ihres Vaters, das Jenna sich aus den Schilderungen ihrer Mutter und allem, was sie im Internet gefunden hatte, gebildet hatte, war nicht gerade sehr schmeichelhaft.
Mercer zog einen alten Drehstuhl heran und beobachtete Jenna, während sie sich setzte. „Wow! Jenna Wilinski. Sie haben die Augen von Ihrem Dad." Sein Blick glitt an ihrem Körper entlang, eher abschätzend als verlangend.
Das kann ich auch, dachte sie, straffte die Schultern und ging in Gedanken den Leitfaden durch, den sie im letzten Monat beim Seminar für Partnervermittler gelernt hatte.
Mercer hatte die typische Nase eines Boxers, die sicher mehrfach gebrochen war, und auch die typischen Ohren. Eine seiner Augenbrauen war von einer Narbe durchzogen. Der Mann atmete tief und regelmäßig, also blieb er auch unter Druck ruhig. Eine ängstliche Frau würde bei ihm Sicherheit finden, eine chaotische die nötige Ruhe. In seinem Job ging es um den Kampf von Mann gegen Mann, was für Ehrgeiz und Leidenschaft stand. Allerdings hätte Jenna sicher Schwierigkeiten, eine reizvolle Umschreibung für gelegentliche Veilchen und Blutergüsse zu finden.
„Mein Vater hat Ihnen also die Geschäftsleitung übertragen."
Er nickte. „Ich trainiere hier, seit ich fünfzehn war. Vor drei Jahren habe ich das Training einiger Jungs übernommen, und um die Bücher habe ich mich auch gekümmert. Ihr Dad hat mich seit letztem Jahr darauf vorbereitet, seit er ins Krankenhaus musste."
Ihr Magen verkrampfte sich. Dieser Mann hatte ihren Vater besser gekannt als sie und gewusst, dass ihr Vater starb, während sie ihren Vater nur von einer Handvoll Fotos kannte, auf denen er sie als Baby hielt oder als kleines Kind auf den breiten Schultern trug. Sie kannte die Schlagzeilen von damals, als er vor fünfzehn Jahren wegen Drogenhandels und Geldwäsche verurteilt worden war. Im Berufungsverfahren war das Urteil aus Mangel an Beweisen aufgehoben worden, obwohl fast jeder von Monty Wilinskis Schuld überzeugt gewesen war.
„Tja, willkommen. Dies hier ist Ihr Erbe. Mercer breitete die Arme aus. „Mögen Sie Kampfsport? Wollen Sie die Trainingsräume sehen?
„Nein, kein Interesse."
Sein Lächeln wirkte nachsichtig. Wahrscheinlich könnte er ziemlich gut aussehen, wenn er etwas eitler wäre und nicht so gewalttätig, dachte sie. Markant, so würde sie ihn beschreiben, wenn sie ihn zu einem Date vermitteln würde. Gefährlich und auf eine ganz eigene Art sexy. Unter seinem eindringlichen Blick fühlte Jenna sich fast nackt.
„Ihr Dad hatte schon geahnt, dass das alles Sie nicht interessieren würde. Trotzdem ist es nett, dass Sie den weiten Weg nach Boston gekommen sind, um sich anzusehen, was jetzt Ihnen gehört. Ich führe den Laden gern weiter. Keinerlei Probleme für Sie."
Sie beschloss, die Katze aus dem Sack zu lassen. Es hatte keinen Sinn, lange um den heißen Brei herumzureden. „Laut Testament bin ich verpflichtet, den Betrieb des Sportclubs aufrechtzuerhalten. Aber nur bis Ende des Jahres." Eine eisige Ruhe erfüllte sie, als sie es aussprach.
Es dauerte ein paar Sekunden, bis Mercer etwas sagen konnte. „Und was dann? Sie wollen den Boxclub doch nicht schließen, oder?"
„Ich weiß noch nicht. Es gefiel ihr selbst nicht, wie hart und verbissen sie klang, aber sie wollte zumindest so tun, als sei sie zu harten Entscheidungen fähig. „Es könnte dazu kommen. Seit eineinhalb Jahren wirft er keinen Gewinn mehr ab.
Mercer runzelte die Stirn. „Wir haben aber auch keine Verluste. Ihr Dad war lange krank, die Leute müssen sparen, das war eine Durststrecke. Das wird sich bald wieder ändern. Lassen Sie den Club laufen und machen Sie sich weiter keine großen Gedanken. Abgesehen von irgendeiner Unterschrift ab und zu brauchen Sie nichts zu tun, als die Geldeingänge auf Ihrem Konto in Kalifornien zu betrachten."
„Heute früh bin ich hierher nach Boston umgezogen."
Verdutzt sah er sie aus seinen braunen Augen an. „Wollen Sie das Gebäude verkaufen? Die Marktpreise sind im Moment nicht …"
„Ich will nicht verkaufen. Falls ich den Club schließe, werde ich das Untergeschoss wahrscheinlich an eine andere Firma vermieten. Sie deutete in dem Büro umher. „In diesem Stockwerk hier werde ich meine eigene Firma eröffnen.
„Sie wollen ein etabliertes Unternehmen schließen, um das Risiko eines völlig neuen einzugehen?"
Jenna konnte den Gong zur ersten Runde fast hören. Fight! „Ich habe alle Ersparnisse in ein Franchise-Unternehmen investiert und ich will nicht verarmen, indem ich den Sportclub am Leben erhalte. Wenn ich das Untergeschoss vermiete, könnte mir das zehntausend Dollar pro Monat einbringen. Könnte der Boxclub auch einen solchen Gewinn abwerfen?"
Man sah ihm die Enttäuschung deutlich an.
„So viel hat er noch nie eingebracht."
Sie kannte die Geschäftsberichte der letzten zehn Jahre und wusste, dass das stimmte. Nur weil ihrem Vater das Gebäude gehört hatte und weil er diesen Sport so sehr geliebt hatte, existierte der Club überhaupt noch. Nach dem Skandal waren die Mitgliederzahlen gesunken und die Sponsoren waren abgesprungen.
Dieser Sportclub hatte ihm zweifellos mehr bedeutet als seine Familie.
In der Anfangszeit hätten Jenna und ihre Mutter das Geld dringend gebraucht. Sie waren quasi obdachlos gewesen, alle paar Monate umgezogen und hatten sich bei immer anderen Verwandten einquartiert.
„Wenn sich nichts dramatisch ändert, stellt dieser Sportclub eine finanzielle Belastung dar, die ich mir nicht leisten kann."
„Es ist Ihr Erbe."
„Das Gebäude. Ich halte mich gern an die Bedingungen im Testament, indem ich den Club bis Ende des Jahres nicht schließe."
Zugegeben, es gab schönere Straßen in diesem lebendigen Viertel, aber Jenna brauchte hier keine Miete zu zahlen. So einen Glücksfall würde sie kein zweites Mal erleben, für sie war es wie ein Lottogewinn.
Zwei Männer in schweißnassen Shirts schlenderten am Büro vorbei, sahen zu ihr herüber, und Jenna kam sich augenblicklich vor wie in einem dieser Käfige, aus denen Taucher Haie beobachteten.
„Sie können den Boxclub nicht dichtmachen."
Falls Mercer so etwas wie Panik verspürte, so ließ er es sich nicht anmerken. Jennas Herz raste. Konfrontationen konnte sie nicht ausstehen. In seinem weißen T-Shirt sah er aus wie ein eins achtzig großer Berg aus Muskeln. Wieso machte sie das so nervös?
„Dieser Boxclub bedeutete alles für Ihren Dad."
Allerdings. „Meine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefällt, und bis zum Ende des Jahres lasse ich mich gern von Ihnen überzeugen." Wahrscheinlich wäre es jedoch klüger für ihn, wenn
