Das Tortenstück und mehr ...: Heiteres und Besinnliches
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Über dieses E-Book
Brigitte Anna Lina Wacker
Brigitte Anna Lina Wacker wurde 1953 in Voigtding, jetzt Wingst, geboren. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Cuxhaven. Bereits in ihrer Kindheit schrieb sie Gedichte. 1987 begann sie, sich mit Malerei ernsthaft zu befassen und in zahlreichen Kursen ausbilden zu lassen. Zur gleichen Zeit schrieb sie ihre ersten lyrischen Verse. Im Jahr 2000 erschien ihr erster Kunst-Lyrik-Bildband im Eigenverlag. 2005 folgte ein Engelbildband in limitierter Auflage. Veröffentlichungen ihrer Gedichte und Kurzgeschichten erfolgten im eigenen Buch "Gefühlt-Gespürt-Geträumt" und in diversen Anthologien des Wolkenreiter-Verlags Fuldatal. 2011 wurde ihr Gedicht "Ich bin" in der Jokers-Gedichte-Datenbank der besten deutschsprachigen Gedichte veröffentlicht. 2012 wurde ihr Gedicht "Wunder Engel" in die Anthologie "Einfach nur ein Engel", net-Verlag, aufgenommen. Ebenfalls im Jahre 2012 erschienen die ersten Kurzgeschichten und Romane im BoD-Verlag
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Buchvorschau
Das Tortenstück und mehr ... - Brigitte Anna Lina Wacker
INHALTSVERZEICHNIS:
Das Sahnestück (für Knut)
Die weiße Feder
Die Solarlampe
Schwarze Füße
Der Mohnzopf
Die Heimfahrt
Die Eismaschine
Das Tortenstück
Der alte Maler
Das Musterexemplar (Ein toller Typ)
Lohnt es sich
Eine einfache Frage
Die Insel mit den Zauberblumen
Das Baumhaus
Einkauf im Supermarkt
Kleine Versprecher
Zwiegespräch mit Claus
Gedankensplitter
Der Rosenbaum
Das verlorene Paradies
Wundertüte
Drei kleine Wunder
Oma Anna und das Haus meiner Kindheit
Vater unser
LEBEN
Das Sahnestück (für Knut)
Oh, welche Freude, welch ein Glück,
macht doch so manches Sahnestück.
So lecker weich, nicht allzu fett,
so allerliebst und richtig nett
mit Leckereien reich verziert,
so dass man sich auch nicht geniert,
begehrlich mal darauf zu blicken
und in Gedanken zu verdrücken.
Solch Stück kann man bestimmt vertragen,
schließlich geht Liebe durch den Magen.
Doch der Gedanke ist verfänglich,
solch eine Liebe sehr vergänglich,
und der Genuss wär schnell vergessen,
wenn dieses Stück erst mal gegessen.
So schaut man es sich lieber an,
damit man sich dran freuen kann
und träumt von Sahne, süß und zart,
von Früchten zuckersüßer Art,
und fühlt ein tiefes schweres Glück
beim Anblick von dem Sahnestück.
Glücklich allein macht nicht das Schauen,
man muss es schmecken und verdauen,
denn sonst würde die Sahne sauer –
ein Sahnestück hält nicht auf Dauer.
So ist es eben im Leben.
Als Lösung wurde auserkoren:
Das Sahnestück wird eingefroren.
Die weiße Feder
Es gibt Ereignisse in unserem Leben, die uns in ihrer Einfachheit besonders tief berühren und die wir tief im Herzen bewahren. Die Berührung mit einer kleinen weißen Feder ist solch ein Ereignis, ein Geschenk des Augenblicks.
Regelmäßig gehe ich mit meinem alten Hund in der Mittagszeit eine kleine Runde spazieren. Es muss für manch einen Betrachter ein seltsamer Anblick sein, wenn der rückenlahme alte Rüde und sein knie- und rückenlahmes Frauchen durch die Straßen humpeln. Mitunter bleiben wir beide stehen, mein Hund, um an diesem oder jenem Busch Witterung aufzunehmen, und ich, um meine schmerzenden Knie ein wenig auszuruhen.
Oftmals treffe ich auf diesem Weg meinen Nachbarn vor seiner Garage oder auf dem Wendeplatz der Straße. Derartige Treffen sind eine willkommene Abwechslung in der Routine eines Tages. Man wechselt ein paar Worte und geht dann fröhlich seines Weges. So war es auch an diesem denkwürdigen Tag.
Während wir plaudernd gemeinsam des Weges gingen, sah ich plötzlich eine weiße Feder sanft, ruhig und leicht vor mir aus dem Grau des Himmels herabschweben. Ich streckte meine rechte Hand aus und schon landete dieses zarte Gebilde direkt auf diesem angebotenen Platz. Welch ein kostbarer Moment.
Doch ich war nicht alleine. Ich wollte nicht auffallen, meine aufsteigenden Gedanken nicht preisgeben. Wollte cool sein und so tun, als wäre diese Begebenheit total normal.
So reagierte ich anders, als ich es von mir bisher kannte. Mit einer sanften Bewegung ließ ich die Feder wieder schweben und der Wind trug sie leise fort.
„Na, das kann eine Möwenfeder gewesen sein", meinte mein Nachbar beiläufig.
„Oder die Feder von einem Engelsflügel!", entgegnete ich spontan.
„Dann wird sie wohl in einer Ihrer nächsten Geschichten auftauchen." Lächelnd öffnete mein Nachbar die Eingangstür seines Hauses.
Nur einige Meter später wurde mir die Besonderheit des Augenblicks, dass diese kleine leichte Feder in meiner Hand gelandet war, schmerzlich bewusst. Ich drehte mich um und schaute suchend den Weg zurück.
Wie leichtfertig hatte ich gehandelt. Warum nur hatte ich dieses kleine Geschenk wieder fliegen lassen? Ich wollte es unbedingt zurück in mein Leben holen. Doch obwohl ich gründlich in allen Büschen, Blumen und Zaunritzen nachschaute, die kleine Feder war und blieb verschwunden.
Tiefes Bedauern stieg aus den Tiefen meiner Seele auf. Wie viel Wunderbares hatte ich bereits erlebt. Lichtreflexe, die Engel ähnelten, hatte ich gesehen, Wolkenengel und Engel, geformt durch einen Astabbruch oder sichtbar gemacht durch die Rinde eines Baumes. Noch Tage später machte ich mir Vorwürfe, die Feder nicht mitgenommen zu haben. Als Andenken oder als Malmodell.
Immer größer schien mir der Verlust zu werden, bis – ja, bis meine kleine innere Stimme mich wieder zur Vernunft brachte.
Eine Feder, vom Himmel schwebend, direkt in die vorgestreckte Hand, wer außer mir hat so etwas schon einmal erlebt? Doch wir können nichts konservieren, nichts festhalten für die Ewigkeit.
Durch die Erinnerung bleibt sie ebenso unvergessen wie der Regenbogen, der vor ein paar Jahren beim Kartoffelschälen direkt in meine Hand fiel.
