Gedichte: Eine Auswahl
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Über dieses E-Book
Nicht weniger bedeutsam als seine schriftstellerische Arbeit war sein Wirken als Chefredakteur der renommierten Literatur- und Kultur-Zeitschrift "Novij mir" (Neue Welt), die sich als einziges Presseorgan in den 1950er und -60er Jahren der offiziellen ideologischen Linie entgegenstellte.
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Buchvorschau
Gedichte - Alexander T. Tvardovskij
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Gedichte
Утро
Morgenstunde
Дождь надвигается внезапный
Auf einmal nähert sich der Regen
Рожь, рожь
Rings Roggen, Roggen
Когда ты летишь
Wenn du am Morgen
С любовью, с нежностью примерной
Mit vorbildlicher zarter Liebe
Горят города на пути этих полчищ
Brennen Städte auf dem Wege dieser Horden
Есть закон служить до срока
Ist Gesetz: die Frist zu dienen
Да разве та война страшна
Und war denn schrecklich jener Krieg
Берлин
Berlin
Перед войной, как будто в знак беды
Noch vor dem Krieg, wie ein Omen der Not
Я убит подо Ржевом
Ich bin bei Rschew gefallen
Беда откроется не вдруг
Die Not sich nicht auf einmal zeigt
Признание
Geständnis
Час рассветный подьема
Aufstehn im Frühgrau
Ни ночи нету мне, ни дня
Gibt weder Nacht für mich noch Tag
Я полон веры несомненной
Ich glaube fest daran, das Leben
Ты и я
Du und ich
О сущем
Vom Wahren
Вся суть в одном-сдинствснном завете
In dem Vermächtnis liegt das ganze Wesen
Московское утро
Moskauer Morgen
Жить бы мне век соловьем-одиночкой
Lebte als Nachtigall gern ich alleine
Слово о словах
Ein Wort über Worte
Дробится рваный цоколь монумента
Zerrissner Sockel hier des Monumentes
Мне сладок был тот шум сонливый
War süß mir, dieses Lärmen
Как неприютно этим соснам в парке
Wie zufluchtlos im Park sind diese Kiefern
Как не спеша садовники орудуют
Wie ohne Hast die Gärtner an der Arbeit
Заведав жар такой работы
Erfährst du solcher Arbeit Gluten
Такою отмечен я долей бедовой
Gekennzeichnet ich von verwegener Fügung
Стой, говорю: всему помеха
Halt, sag ich: alles musst’ es stören
Есть имена и есть такие даты
Es gibt die Namen und gibt solche Daten
Спасибо за утро такое
Danke für einen solchen Morgen
Я знаю, никакой моей вины
Ich weiß ja, meine Schuld, die ist es nicht
На дне моей жизни
Am Grund meines Lebens
К обидам горьким собственной персоны
Hat bittere Beleidigung getroffen
В чем хочешь человечество вини
Beschuldige die Menschen nur, wofür du willst
Что нужно, чтобы жить с умом
Was braucht es, in Vernunft zu leben
Всему свой ряд, и лад, и срок
Hat alles Ordnung, Art und Frist
Не заслоняй святую боль
Den heil’gen Schmerz verhülle nicht
В случае главной утопии
Gäb’ es das Große Utopia
Час мой утренний, час контрольный
Zur Prüfung meine Morgenstunde
Einleitung
Alexander Trifonowitsch Tvardovskij – geboren als Sohn eines Schmiedes und Kleinbauern am 21. Juni 1910 in Sagorje bei Smolensk, gestorben am 18. Dezember 1971 in Krasnaja Pachra bei Moskau – zählt in seiner Heimat Russland zu den berühmtesten Dichtern. Seine Poeme (Gedichterzählungen) gehören dort zum Kanon der Literatur und sind teilweise (wie etwa das Poem „Wassilij Tjorkin" über einen einfachen Soldaten im Zweiten Weltkrieg) geradezu volkstümlich geworden.
Auch als Lyriker nimmt er einen wichtigen Platz ein; vieles davon ist über Buch und Bibliothek hinaus mündlich verbreitet. Neben der Lyrik und den Poemen umfasst sein Werk als Schriftsteller in geringerem Umfang auch Prosa. Zum einen sind dies Aufsätze zur Literatur (in denen er sich vor allem in der späteren Zeit auch mit der Problematik der sowjetischen Literatur in den Zwängen der Doktrin auseinandersetzte), zum andern schrieb er einige Erzählungen sowie einen Zyklus von Momentaufnahmen aus dem zweiten Weltkrieg, die sich auf unspektakuläre und dennoch eindringliche Weise zu einem Gesamtbild fügen. Dieser Teil seines Werkes weist ihn als ebenso großen Prosaiker aus, dem es gelingt, ganz ohne Lyrizismen mit klarer, prägnanter Sprache Poesie zu schaffen.
Nicht weniger bedeutsam als seine schriftstellerische Arbeit war sein Wirken über insgesamt 16 Jahre (1950 – 1954 und 1958 – 1970) als Chefredakteur der auflagenstarken und renommierten Literatur- und Kultur-Zeitschrift „Novij mir" (Neue Welt), die sich als einziges Presseorgan in den 1950er und -60er Jahren der offiziellen ideologischen Linie entgegenstellte. Tvardovskij selbst sah sich nicht als Dissident; seine Zeitschrift sollte als demokratisches und aufklärerisches Organ dienen. Er legte hohen Wert auf die geistige Erziehung der Gesellschaft, auf die Festsetzung der demokratischen
