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Liebe macht dumm: Frauenroman
Liebe macht dumm: Frauenroman
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eBook219 Seiten2 Stunden

Liebe macht dumm: Frauenroman

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Über dieses E-Book

Gina ist attraktiv, intelligent und hat nur ein Ziel: Rache an den drei Männern zu nehmen, die ihre ältere Schwester verletzt und ausgebeutet haben. Geschickt setzt sie die weiblichen Waffen ein, denen keiner der drei widerstehen kann. Doch dabei läuft sie Gefahr, sich selbst in diesem Geflecht aus Verführung, Geld und Ehre zu verlieren.
SpracheDeutsch
HerausgeberGmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum20. Dez. 2013
ISBN9783734992162
Liebe macht dumm: Frauenroman
Autor

Brigitte Riebe

Brigitte Riebe, geboren 1953, bekannt als Autorin historischer Romane, hat unter dem Pseudonym Nina Geiger Frauenromane mit Esprit, Witz und Tiefgang verfasst, die zeigen, dass die alte Geschichte zwischen Frauen und Männern noch lange nicht auserzählt ist … Sie lebt mit ihrem Mann in München.

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    Buchvorschau

    Liebe macht dumm - Brigitte Riebe

    Impressum

    Personen und Handlung sind frei erfunden.

    Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen

    sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

    Besuchen Sie uns im Internet:

    www.gmeiner-digital.de

    Gmeiner Digital

    Ein Imprint der Gmeiner-Verlag GmbH

    © 2013 – Gmeiner-Verlag GmbH

    Im Ehnried 5, 88605 Meßkirch

    Telefon 0 75 75/20 95-0

    info@gmeiner-verlag.de

    Alle Rechte vorbehalten

    Lektorat: Claudia Senghaas, Kirchardt

    E-Book: Mirjam Hecht

    Umschlagbild: © NinaMalyna - Fotolia.com

    Umschlaggestaltung: Matthias Schatz

    ISBN 978-3-7349-9216-2

    Widmung

    Für Christine, meine Freundin und Beraterin

    Spruch

    Was ist ein Mann in Salzsäure?

    Ein gelöstes Problem.

    Eins

    Die Frau hat neonblonde Raspelhaare, einen viel zu großen, hungrigen Mund. Blutrote Lippen. Und jede Menge Sommersprossen.

    Als sie zu ihm aufschaut, ganz zufällig, durchlaufen ihn kleine Schauer.

    »Ich würde dich gern an einen Baum binden«, sagt sie. Ihre Stimme ist mädchenhaft und ein bisschen heiser. Die Farbe ihrer Augen stahlblau. »Mitten in einem dunklen Wald, in den niemand kommt. Nur ich manchmal. Um dich freizulassen.« Wenn sie lacht, sieht sie aus wie ein freches, übermütiges Kind. »Oder auch nicht. Was sagst du dazu?«

    Er starrt sie an wie das Kaninchen die Schlange. Ängstlich. Fasziniert. Voll ohnmächtigen Begehrens. Sein Atem geht lauter. Auf seiner Stirn glitzern feine Schweißperlen. Er schweigt noch immer. Kein Glied kann er mehr rühren. Selbst wenn er wollte.

    Nicht ein einziges mehr …

    Sie gab auf. Unzufrieden, enttäuscht über sich selbst. Nein, so ging es nicht. Auf diese Weise würde sie keinen Schritt weiterkommen.

    Nicht bei einem wie dem.

    Nachdenklich betrachtete sie das Foto. Glattes, rotblondes Haar, mit Gel gestylt. Ein gut geschnittenes Männergesicht, allerdings um die Kinnpartie bereits leicht erschlafft. Graue, fast farblose Augen unter hellen, mädchenhaft gebogenen Wimpern. Hart und schnell. Der Mund leicht verzogen, deutlich schmallippiger als auf den alten Bildern in Tinas blauem Tagebuch.

    Keiner, der mehr gab, als er unbedingt musste.

    Einer, mit dem nicht zu spaßen war.

    Und der die Lunte keinesfalls zu früh riechen durfte.

    Sie seufzte und starrte gedankenverloren in das kleine Zimmer, das all ihre Schätze barg. Sie musste es anders anstellen, wenn sie ihn zur Strecke bringen wollte.

    Vollkommen anders.

    Zwei

    Zoff lag in der Luft, das spürte sie gleich, als sie das große, helle Büro in der Innenstadt betrat. Die junge blonde Frau hinter dem Empfangstresen zog ein Gesicht, als sei sie gerade zu ihrer eigenen Beerdigung eingeladen worden; die stämmige Kollegin neben ihr wühlte sichtlich wütend in der Ablage.

    »Ich möchte zu Herrn Teichmann.« Wie immer, wenn sie nervös war, klang ihre Stimme besonders kühl.

    »Herr Teichmann ist in einer Besprechung. Ein wichtiger Kunde. Ich glaube nicht, dass ich da jetzt stören kann.«

    Das fing ja gut an! Sie straffte sich unwillkürlich. Besser, sich gleich auf die richtige Art und Weise einzuführen.

    »Das glaube ich allerdings schon. Wir sind um elf verabredet. Und jetzt ist es Punkt elf. Teilen Sie ihm doch freundlicherweise mit, dass Frau Berger eingetroffen ist.« Sie spielte mit dem großen Aquamarin an ihrem Mittelfinger. Früher hatte ihn Tina getragen, jetzt gehörte er ihr.

    Die Blonde machte noch immer keine Anstalten, den Hörer in die Hand zu nehmen.

    Sie schaute sich um. Leise provozierend. »Sein Büro ist dort vorn?«

    Ein kurzes, unsicheres Nicken. »Aber Sie werden doch nicht etwa …«

    »Und ob ich werde!« Mit ein paar entschlossenen Schritten war sie an der Tür. Und öffnete sie.

    Glas, schwarzes Leder, Chrom. Ein großes, hochmodernes Fernsehgerät mit flachem Bildschirm vor einer weißen Wand. Darunter der Videorecorder, ebenfalls vom Feinsten. Einige überteuerte Objekte. Die üblichen Insignien männlicher Potenz – vorausgesetzt, man besaß genügend Geld und nicht allzu viel Fantasie. Der Mann am runden Besprechungstisch sah irritiert hoch. Er war jünger und sympathischer, als sie ihn sich vorgestellt hatte. Dann senkte sich wieder die Maske über sein blasses Gesicht. Die Augen wurden hart.

    »Frau Berger, nehme ich an?«

    »Ganz recht. Gina Berger.« Wenn sie wollte, war ihr Lächeln strahlend und unwiderstehlich. Sie zog die Nase kraus. Spätestens das wirkte immer. »O pardon, ich störe doch nicht etwa?«

    Der andere Mann hatte bereits Feuer gefangen. Das helle Kostüm mit dem engen Rock, der den Po betonte und viel von ihren gebräunten Beinen freigab. Die lässige Seidenbluse, durch die die Haut schimmerte. Die kesse Frisur. Tizianrot. Vermutlich entsprach sie bis ins Detail dem Ideal seiner feuchten Träume. Sie unterdrückte ein Lächeln. Typen wie er fuhren hoffnungslos auf solch einfallslose Versatzstücke der Weiblichkeit ab. »Keineswegs!«, versicherte er übereifrig. »Wir waren ohnehin so gut wie am Ende, nicht wahr, Herr Teichmann?« Gina trat augenblicklich den Rückzug an. »Ich warte gern noch einen Moment. Wirklich.«

    Der Ton war höflich und verbindlich, exakt die richtige Mischung. Ihr Körper allerdings sprach eine andere Sprache. Sie wusste genau, wie viel Spannung ihr Hüftschwung ausdrückte.

    Ralf Teichmann war aufgestanden.

    »Fünf Minuten noch«, sagte er, ohne die Miene zu verziehen. Er versuchte, Zeit zu gewinnen. Sie zu taxieren. Er war sich nicht sicher, wie er sie einschätzen sollte. Das ließ sie ruhiger werden. »Frau Döller soll Ihnen einstweilen einen Kaffee servieren. Anschließend bin ich ganz für Sie da.«

    Diesmal lächelte Gina nicht. Was ihn wiederum zu überraschen schien.

    Du wirst dich noch mehr wundern, dachte sie. Schon sehr bald. Und äußerst gründlich.

    »Reizende Idee. Sehr schönes Büro übrigens. Kompliment!«

    Sein Gesicht blieb glatt.

    Er war ein schwieriger Gegner. Aber sie besaß nun mal ein Faible für harte Nüsse.

    Martha war im Garten und besprach gerade ihre Zucchini. Dabei durfte man sie keinesfalls stören, es sei denn, man nahm einen ebenso heftigen wie anhaltenden Missmutsanfall in Kauf. Deshalb setzte sich Gina auf die Terrasse und streckte ihre nackten Beine in die Sonne. Über dem kleinen Biotop jagten sich Libellen; es roch nach Sommer, nach dem ersten frischgemähten Gras. Für einen Moment schloss sie die Augen und gab sich ganz der Ruhe und der Geborgenheit dieses Ortes hin, was sie viele Jahre nur in ihrer Vorstellung hatte tun können.

    Aber jetzt war es real. Zu riechen. Zu fühlen. Zu schmecken. Nicht länger ein Traum, der mehr und mehr verblasste. Sie war zurückgekehrt. Sie war endlich wieder zu Hause.

    »Siehst vielleicht blass aus, Kind«, sagte Martha. Sie trug ihren alten Strohhut und ein blaues, verschlissenes Kleid. »Und viel zu mager. Isst du halbwegs vernünftig?«

    »Schlank«, korrigierte Gina sie lächelnd. »Außerdem ist strenge Mallorca-Bräune längst out. Bleich ist heutzutage fein.«

    Martha setzte sich neben sie. »Wie ist es denn gelaufen?«

    »Seltsam, wirklich seltsam. Aber den Job habe ich, wenn du das meinst.«

    »Und der Kerl?« Martha hatte ausdrucksvolle, grüngraue Augen, die ein bisschen zu weit auseinanderstanden. Einen breiten Mund. Und noch die eigenen Zähne. Obwohl sie im nächsten Sommer ihren achtzigsten Geburtstag feiern würde. »Kommst du klar? Immerhin ist er erst der erste. Und den zweiten, den mit dem Lokal, willst du gleich mitverarzten? Ich hoffe nur, dir ist klar, was du dir vorgenommen hast.«

    »Und ob! Der Kerl? Ganz ordentliches Kaliber, kann ich dir sagen. Ich werde mir eine Menge einfallen lassen müssen.« Sie nestelte an ihrer Frisur und hielt auf einmal den roten Echthaarschopf in der Hand. Es fühlte sich wunderbar an, die warme Brise auf der Kopfhaut zu spüren. »Aber das werde ich. Keine Sorge! Und was den anderen betrifft, da habe ich die Lage schon sorgfältig sondiert. Alles ist eingefädelt. Ich muss nur noch den richtigen Moment abwarten, um aktiv zu werden. Du kannst dich ganz auf mich verlassen.«

    »Weiß ich doch. Trotzdem mache ich mir immer Sorgen um dich«, erwiderte Martha. »Und jetzt erst recht. Du bist alles, was ich noch habe, Regine. Vergiss das bloß nicht.«

    »Das tu ich schon nicht«, versicherte Gina. »Versprochen!«

    Beide schwiegen. Auf der verblichenen Holzschaukel hatte sich ein frecher Spatz niedergelassen. Er putzte ausgiebig sein Gefieder, pickte nach einem Körnchen und flog wieder davon. Die Graue, Marthas majestätische Kartäuserkatze, hatte nicht einmal ein ingwergelbes Auge geöffnet.

    Tinas Lieblingsplatz. Seit jeher. Und nun verwaist. Die junge und die alte Frau dachten es im selben Moment.

    Drei

    Sie behielt ihre Taktik bei, beziehungsweise feilte an ihr. Machte mal auf unauffällig als wahrer Ausbund an Pünktlichkeit, Akkuratesse und Zuverlässigkeit, als fleißiges Bienchen, das jede Aufgabe mit fast schon eiserner Zuvorkommenheit erledigte, dann wieder provozierte sie ihn. Nicht durch ihr Äußeres. Gina wählte ihre Kleidung bewusst geschäftsmäßig und dezent. Aber durch ihr Verhalten. Hartnäckiges Schweigen oder unerwartet aufsässige Fragen, die dem anderen den Atem verschlugen und mit denen er, wie sie schon bald herausfand, besonders schlecht umgehen konnte. Keineswegs übertrieben. Sondern ganz gezielt. Gerade im rechten Maß, um unweigerlich seine Aufmerksamkeit zu erregen.

    Er war irritiert. Ihre bloße Anwesenheit versetzte ihn manchmal bereits in nervöse Schwingungen, die er wohl nicht einmal hätte näher benennen können. Sie spürte es. Wusste es haargenau. Er jedoch ließ es sich mit keinem Wort, keiner Geste anmerken. Denn Teichmann war gerissen, fast schon krankhaft penibel und ständig auf der Hut. Gina merkte es an tausend Kleinigkeiten. Etwa daran, dass intern alle Informationen punktförmig auf ihn zuliefen und trotzdem keiner der Angestellten auch nur annähernd sein Vertrauen genoss. Auch innerhalb des Triumvirats, das die Firma leitete, war seine Vorrangstellung unangetastet. Er war der Frontmann, der der ganzen Welt die Zähne zeigte. Seine beiden Teilhaber – ein verrückter Geigenbauer der eine, mit einer ebenso einzigartigen wie unbezahlbaren Stradivari-Sammlung, der andere ein blasierter Kieferchirurg, durch eine Erbschaft, wie man munkelte, über Nacht zu Geld gekommen – erschienen nur ab und an in den Geschäftsräumen und konnten ihm in keiner Weise das Wasser reichen.

    Oder an der Art, wie die Ablage der Immobilienfirma »Kosmos« organisiert war. Hier gab es nirgendwo den üblichen Ordnerverhau, den sie von früheren Jobs her kannte, und im Lauf der Zeit schon als unvermeidlich betrachtet hatte. Soldatisch aufgereiht, exakt nach Regenbogenfarben sortiert, hingen die Akten in einer aufwendigen, eigens dafür erdachten Schrankkonstruktion. Weder Krallenfalle noch Nagelhautvernichter – ein einziger Griff, und schon hielt man das Gewünschte in der Hand. Denn Zeit war pures Geld. Nicht nötig, diesen Grundsatz auch noch als Merkspruch an die Wand zu hängen. Jeder, der hier arbeitete, nahm ihn buchstäblich mit jedem Atemzug in sich auf.

    Das galt sogar für die nachmittägliche Kaffeetafel, eine merkwürdige firmenspezifische Institution, die Teichmann mit sanftem Zwang durchgesetzt hatte. Als ungeschriebenes Gesetz hatte jeder Mitarbeiter dort zu erscheinen, und selbst er, der Boss, brachte das Kunststück fertig, seine zahlreichen Termine so zu arrangieren, dass er höchstens alle paar Wochen einmal fehlte. Man saß um den ovalen, piekfeinen Besprechungstisch im Souterrain, der die restlichen Bürostunden solventen Kunden und Bankern der höheren Kategorie vorbehalten war, trank aus dünnem Porzellan zugegebenermaßen guten Kaffee oder Tee und durfte sich nach Lust und Laune von dem Kuchenbüfett bedienen, das von einer Konditorei täglich frisch angeliefert wurde.

    Es wurde, scheinbar angeregt, geplaudert, gescherzt, gelacht. In Wirklichkeit jedoch war dies die optimale Methode, um das Gras wachsen zu hören und sich so schnell wie möglich an Ort und Stelle über alles zu informieren, was in der Firma vor sich ging. Jeder hatte Rede und Antwort zu stehen. Hier war keine Akte zur Hand, hinter der man sich verstecken konnte, keine Tätigkeit vorzuschieben, die unbedingt noch erledigt werden musste. Nicht einmal die Flucht zur Toilette wurde gern gesehen. Es gab nur Teichmanns kalte, helle Augen, deren Blick man standzuhalten hatte. Was beileibe nicht allen gelang.

    Schon während Ginas erster Bürotage brach eine der Mitarbeiterinnen bei dieser Gelegenheit in Tränen aus, eine kleine, nicht mehr ganz junge Frau, die früher für die Buchhaltung zuständig gewesen war. Inzwischen hatte man sie durch eine leistungsfähigere Kollegin jüngeren Jahrgangs ersetzt, und sie musste sich mit zweitrangigem Zuarbeiten begnügen. Nachdem sie Teichmann eine Antwort schuldig geblieben war, wandte er sich einfach an die nächste. Daraufhin begann sie unvermittelt loszuschluchzen. So heftig, dass sie sich beinahe an der Sahnetorte verschluckte, die sie sich wie zum Schutz in den Mund gestopft hatte. Die beiden Nachbarn links und rechts sprangen auf, klopften ihr auf den Rücken und versuchten, den würgenden Hustenanfall zu stoppen, während der Boss die Szene mit feinem Lächeln beobachtete.

    »Schlechte Nerven, Frau Müller?«, fragte er schließlich. »Vielleicht sollten Sie doch schleunigst die Kur antreten, von der Sie schon so lange reden. Meinen Segen jedenfalls haben Sie. Das wissen Sie ja. Ist ja kaum mit anzusehen, wie schlecht es Ihnen geht. Gibt es denn niemanden, der ein bisschen auf Sie aufpasst?«

    An seinen Worten war nichts auszusetzen, an seinem Ton jedoch eine ganze Menge.

    Frau Müller wurde rot, dann bleich, dann wieder rot. »Ich bin ganz in Ordnung«, stammelte sie schließlich. Eine glatte Lüge, wie jeder im Raum wusste. »Wirklich! Das liegt nur am Wetter. Und daran,

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