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Wie Musik für die Augen zum Lesen: Geschenkte Gedichte
Wie Musik für die Augen zum Lesen: Geschenkte Gedichte
Wie Musik für die Augen zum Lesen: Geschenkte Gedichte
eBook156 Seiten23 Minuten

Wie Musik für die Augen zum Lesen: Geschenkte Gedichte

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Über dieses E-Book

Die Gedichte aus den letzten Monaten des Jahres 2015. Nachdenklich und pointiert, tiefgründig, mitunter auch liebevoll verspielt und mit einer feinen Spur Humor durchzogen. In ihrer Attitüde dabei immer bewegend und ganz nah am Kern humaner Existenz.
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum29. März 2016
ISBN9783741201387
Wie Musik für die Augen zum Lesen: Geschenkte Gedichte
Autor

Marcellus M. Menke

Marcellus M. Menke engagiert sich für Entwicklung und Realisation von Projekten aus den Bereichen Kunst, Musik, Literatur und Bildung. Dabei ist ihm das Aufzeigen von Beziehungen und das Sichtbarmachen von Zusammenhängen wichtig. In der von ihm initiierten und betreuten editionHIC[ veröffentlicht er neben eigenen Texten auch ihm wichtige Texte anderer Autoren. Von ihm geförderte Projekte aus dem Bereich der bildenden Kunst finden in der conTEMPart-Edition ihre Heimat. In seinem Projekt "buchmanufaktur.m4art.de" schafft er Bücher, die es erst in der Zukunft gibt. Marcellus M. Menke is committed to the development and realization of projects in the fields of art, music, literature and education. For him it is important to reveal relationships and to make connections visible. In editionHIC-[, which he initiated and supervises, he publishes his own texts as well as texts by other authors vital to him. Projects from the field of visual arts that he promotes find their home in the conTEMPart edition. In his project "buchmanufaktur.m4art.de" he creates books that will come into existence in the future.

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    Buchvorschau

    Wie Musik für die Augen zum Lesen - Marcellus M. Menke

    Für meine Tante, die so viele

    meiner Texte gelesen hat und die

    diese für sie geschriebenen Texte

    leider nicht mehr lesen kann.

    Voraus

    Meine Tante starb im Oktober, plötzlich, unerwartet. Sie war 88 Jahre alt, was ja schon ein ansehnliches Alter ist. Und wenn man sagen kann, dass der Tod immer kommen kann, er das kleine Kind genauso treffen kann wie den erwachsenen Mann, dann kann man auch sagen, dass, je älter man wird, desto größer die Wahrscheinlichkeit ist, dass man stirbt. Von daher war es nicht überraschend. Nein. Aber es überraschte uns dann doch.

    Meine Tante war in ihrem Leben öfter krank gewesen. Ich meine nicht die Krankheiten, die so jeder hat, Schnupfen und Grippe und so weiter. Ich meine die schweren Krankheiten, die, die einem einen Teil des Lebens nehmen. Die Tuberkulose nahm ihr einen Lungenflügel, der Herzinfarkt die Leistungskraft und der Krebs die Brust.

    Doch das hat, so dramatisch diese Einschnitte jeweils waren, ihr Leben nicht bestimmt. Sie hat viel gearbeitet in ihrem Leben. Aus der Zahnarzthelferin, nach dem Krieg, wurde die Krankenschwester, dann die Schulschwester. Ein aktives Leben, am Menschen orientiert. Helfen, medizinisches und praktisches Wissen zum Pflegen und Heilen vermitteln. Es hört sich an, als wollte ich in ein paar Zeilen die Summe eines Lebens ziehen. Doch das will ich nicht. Das Leben ist zu komplex, um es auf das zu reduzieren, was man in ein paar Zeilen wiedergeben kann.

    Beziehungen zu Menschen, Beziehungen von Menschen sind unterschiedlich tief und ihre inhaltliche Prägung ist immer sehr persönlich. In den letzten beiden Jahren war die Beziehung zu meiner Tante sehr intensiv. Ich habe sie oft besucht und wir haben viel miteinander gesprochen. Nicht einfach so gesprochen, sondern sehr intensiv gesprochen, über das Leben, das Vergangene und das Zukünftige, über Geschichte und Politik und über Kunst. Ich habe dabei einen Teil meines

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