Trauriges Märchen: Wie man die Radioaktivität überlebt
Von Le Tschen und Marcellus M. Menke
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Über dieses E-Book
Le Tschen
Le Tschen wurde 1919 in Saku, Japan, geboren. Sie hat Physik und Mathematik an den Universitäten Tokio und Osaka studiert. Nach der Promotion arbeitete sie für verschiedene nationale Institute und für die Industrie. Le Tschen begann 1983 mit dem Schreiben von Gedichten und Kurzgeschichten. Im Jahr 1985 folgten zwei Gedichtbände, die die Eindrücke ihrer ersten längeren Europareise widerspiegelten. Die Texte der hier vorliegenden drei in einem Band vereinten Bücher sind in den Jahren 2003 bis 2005 während ihrer jeweils mehrmonatigen Deutschlandaufenthalte entstanden.
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Buchvorschau
Trauriges Märchen - Le Tschen
Inhaltsverzeichnis
Le Tschen Trauriges Märchen
Titel
Widmung
Introduktion
Geschichte
Achtsamkeit
Die Löwen von Saigon
Hinter dem Spiegel
Gespenstergeschichte
Wasserburgen
Wiesen
Früher. Oder: Schon sehr lange her
Trio mit zwei Turnrädern
Keine Chance
Photographieren
Rollstuhfahrer
Traurig
Durchgezogene Linien
Morgenstrand
Engelsturz
Dorf
Braune Butter
Anhang
Nachwort
Impressum
Le Tschen Trauriges Märchen
Le Tschen
Trauriges Märchen
Wie man die Radioaktivität überlebt
19 Bilder vom Ende der Welt
Aus dem Japanischen von
Masahiro Miyamoto
Mit einem Nachwort von
Marcellus M. Menke
editionHIC<
Widmung
für My Weng und Zu Teng
Introduktion
Die Verbindung mit der Welt war hergestellt, noch nicht ganz, aber zumindest so, dass ein Kontakt möglich war. Die Leitung stand und einige Informationspakete waren auch schon ausgetauscht worden, noch keine die eine Bedeutung hatten, beziehungsweise genaugenommen hatten die bereits ausgetauschten Informationspakete schon eine Bedeutung, aber nur die, dass sie die Möglichkeit des Austausches bestätigten. Ich bin da und ich kann senden und ich kann auch empfangen. Das war natürlich nur ein Bild für das was da stattfand, in Wirklichkeit waren es ein paar elektrische Impulse die da hin und her gingen. Aber das war doch auch schon etwas.
Und so wie diese Impulse da zwischen den kleinen Kästchen auf dem Beistelltisch und irgendwelchen anderen Kisten, Schränken und sonstigem Mobiliar in großen Räumen, verbunden von Kupferdrähten, Glasfaserleitungen, Lichtwellen und all diesem anderen physikalischen Zeug, hin und her gingen, so konnten auch Impulse, die ihre Gedanken waren, in dieses Netz hineingehen, zu einem Empfänger, der sie aufnahm, so wie man ein Wort aufnahm, das gesprochen wurde oder das man schrieb. Man schrieb ja mit diesen Maschinen. Eigentlich schrieb sie den ganzen Tag. War sie deshalb? Nur, oder auch, deshalb, oder dadurch?
Sie schrieb auf der Arbeit und zuhause angekommen schrieb sie auch, ja selbst beim Einkaufen und Essen schrieb sie und wenn sie lachte oder Traurigkeit sie durchzog, alles war geschrieben, in ihr, schrieb sich aus ihr heraus. Sie war im Schreiben, im Geschriebenen. Eigentlich war sie nur wenn sie schrieb. War sie auch anderswie?
Geschichte
Letztes Kapitel. Eine Geschichte fängt mit
