Sprich mich an: Ich habe alle Zeit der Welt oder so ähnlich ... sprechen Sie mich an und Ihnen kann geholfen werden
Von Heike Jakobs
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Über dieses E-Book
Mein Buch: „Nur mal schnell zum Nachgucken“ konnte nicht richtig beendet werden, da es noch kein wirkliches Ende gab. Vielmehr muss ich hier erklären, dass es zum Fertigstellen und Drucken des Buches noch kein Ende meiner Odysee mit Operationen, schlechtem Heilungsverlauf und Arzt- bzw. Klinikbesuchen in Sicht war. Deshalb habe ich mich entschlossen - auch aufgrund der Leserschaft – diesen sogenannten 2. Teil des Buches zu schreiben und zu veröffentlichen.
Ich nehme Sie auf eine Reise mit, die von lustigen und nachdenklichen Erlebnissen während meiner Behandlung nach meinem unglücklichen Sturz im Juli erzählt. Viele Menschen habe ich in dieser Zeit kennengelernt: merkwürdige bis seltsame, witzige oder einfach nur liebenswerte und nette Personen. Meine gesammelten Erfahrungen habe ich zusammengefasst und Sie halten ein weiteres Büchlein zum Schmunzeln und Nach- bzw. Überdenken in Händen.
Auch nach so einer langen Behandlungszeit bin ich ein immer noch positiv denkender Mensch und sage auch heute:
Das Leben ist schön.
Heike Jakobs
Heike Jakobs geb. Fich wurde im Jahre 1965 geboren und lebt mit ihrem Mann Stefan in dem schönen Ober-Rosbach. Sie haben drei wunderbare Töchter: Alexandra, Julia und Kristina
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Buchvorschau
Sprich mich an - Heike Jakobs
Buch
Die „Wartezone" und auch die Arztbesuche gehen weiter…
Mein Buch: „Nur mal schnell zum Nachgucken" konnte nicht richtig beendet werden, da es noch kein wirkliches Ende gab. Vielmehr muss ich hier erklären, dass es zum Fertigstellen und Drucken des Buches noch kein Ende meiner Odysee mit Operationen, schlechtem Heilungsverlauf und Arzt- bzw. Klinikbesuchen in Sicht war. Deshalb habe ich mich entschlossen - auch aufgrund der Leserschaft – diesen sogenannten 2. Teil des Buches zu schreiben und zu veröffentlichen.
Ich nehme Sie auf eine Reise mit, die von lustigen und nachdenklichen Erlebnissen während meiner Behandlung nach meinem unglücklichen Sturz im Juli erzählt. Viele Menschen habe ich in dieser Zeit kennengelernt: merkwürdige bis seltsame, witzige oder einfach nur liebenswerte und nette Personen. Meine gesammelten Erfahrungen habe ich zusammengefasst und Sie halten ein weiteres Büchlein zum Schmunzeln und Nach- bzw. Überdenken in Händen.
Auch nach so einer langen Behandlungszeit bin ich ein immer noch positiv denkender Mensch und sage auch heute:
Das Leben ist schön.
Anmerkung:
Namensgleichheiten sind rein zufällig und haben mit den handelnden Personen in diesem Buch nichts zu tun.
Ich habe alle Zeit der Welt oder so ähnlich….
… sprechen Sie mich an und Ihnen kann geholfen werden
Inhaltsverzeichnis
Mitte Dezember
Reha-Beginn
Meine Stirn
Gewinn
Weihnachten
Silvester
Neues Jahr
– neues Glück?
Januar
Woche 24
Bäuchlein/Bauch
Parkplatz
Türkei
Auszahlungsschein
Opis
Ende Januar
Zusätzliche Termine
Woche 26
Fasching
Ereignisse
Februar
Anfang März
Schmerzklinik
Woche 32 & 33
Apotheke
Fuß lädiert …
Monika
Druckerei
Ende April
Beginn der Woche 38
Woche 38
Woche 39
Stornierung
Ende Mai/Woche 43
Klinik-Aufenthalt
Wolle
OP-Termin
Ärgernis
Innere Ordnung
Zweiter Versuch
Visite
Aufträge
Ausflug
Schicker Schuh
7. Tag nach der OP
Entlassung
Jammern
Freunde
Blut
Ende der Woche 46
Schwesternliebe
Wochenende
Woche 48
Kontroll-Termin
Schule
Juli
Sommerferien
Schuh-los
Rückkehr
Woche 52
Anfang August
Woche 55
Fische
Schulbeginn
Woche 56
September
Woche 58
2. Reha-Phase
Cousin-/Cousinen-Treffen
Oktober
Alt-Medikamente
Entsorgung
Vorschriften
Buchdruck
Woche 63
Woche 64
Konzert
Stuttgart
2. Arbeitstag
Räumlichkeiten
Anfang November
Lesung
Resturlaub
Ende November
Dezember
Dezember
Besser!
Gut ist etwas anderes
Lebensgefühl
FERRDISCH
Mitte Dezember
Reha-Beginn
Nach nun fünf Monaten wurde meine ambulante Reha eingeleitet und ich freute mich darauf, dass es voran geht. Erwartungsvoll ging ich an meinem ersten Tag in diese Reha-Einrichtung. Ausgestattet mit kurzen Trainingshosen, lockerem T-Shirt und guten Hallen-Turnschuhen konnte ich starten. Doch zuvor bekam ich eine Einweisung. Ein nettes Gespräch mit dem Trainer, anschließend die Einstellung der für mich in Frage kommenden Geräte und dazwischen musste die Krankengymnastik eingeplant und durchgeführt werden. Wie schön, wenn alles in einem Haus stattfinden kann.
Streck-, Dehn- und Lockerungsübungen stehen ab diesem Tag täglich auf dem Trainingsprogramm und es machte mir Spaß, meinen Heilungsprozess voranzutreiben.
Jedoch ist jede Übung für mich ungewohnt, anstrengend und ich muss mich daran gewöhnen, dass dies nun für die nächsten vier Wochen meinen Tagesablauf bestimmen wird.
So fuhr ich guten Mutes und mit Motivation nach Hause, damit ich meiner Familie das Wesentliche berichten konnte.
Denn jetzt wird was getan, es kann nur noch besser werden und bergauf gehen. Ich will doch bald wieder richtig fit sein und wie schon im Buch zuvor beschrieben: Meinen ganz normalen Alltag wieder leben können. Das ist mein Ziel und Ziele sind besonders in einer so langwierigen Behandlungszeit sehr wichtig.
Meine Stirn
Der nächste Tag kam und ich packte meine Sporttasche. Anschließend machte ich mich auf den Weg zur Reha-Klinik. Meine Aufwärm-Übungen konnte ich alleine beginnen und so ging ich erst einmal auf das Fahrrad, welches für mich eingestellt werden musste. Das macht mir Spaß, obwohl ich hier immer Mühe habe, meinen Fuß so zu bewegen, wie ich gerne möchte, es aber nicht wirklich so klappt. Jeder, der sich hier auf der Trainingsfläche aufhält, hat seine Wehwechen, mal größer oder kleiner. Alle können ihre Geschichte erzählen, der eine kürzer gehalten, andere dagegen müssen ihr ganzes Leben in einer kurzen Verschnaufs- oder auch Trinkpause erzählen und mir (!) kundtun.
Tja, warum denn mir? Es gibt viele nette andere Personen, die bestimmt auch zuhören würden, aber nein: Ich werde angesprochen, egal ob beim Training, in einer kurzen Trinkpause oder beim schüchternen Gähnen, wobei ich dachte, es sieht keiner. Ich habe das Gefühl, dass ich mich manchmal alleine auf der großen Trainingsfläche befinde und keiner sonst anwesend ist, um angesprochen zu werden. Ich habe keinen Schriftzug auf meiner Stirn stehen, der etwa lautet: Sprich mich an, ich habe doch alle Zeit der Welt – oder so ähnlich. Ha ha, nein, dieser Schriftzug fehlt bei mir, aber nichtsdestotrotz: Ich höre zu, gebe ab und zu meinen Kommentar ab und bin eben eine freundliche Person.
So viele Geschichten, die es gibt; so viele verschiedene Menschen sieht man täglich: Dicke, Dünne, perfekt geschminkte Frauen und natürlich auch Männer, die mehr zeigen, als gut ist…. Aber es nützt alles nichts: Augen zu und auch da muss ich durch! So begebe ich mich nach der Aufwärmphase auf die Trainingsfläche und schaue, dass ich meine Dehn-
