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Atlan 671: Duell um den Frieden: Atlan-Zyklus "Die Abenteuer der SOL"
Atlan 671: Duell um den Frieden: Atlan-Zyklus "Die Abenteuer der SOL"
Atlan 671: Duell um den Frieden: Atlan-Zyklus "Die Abenteuer der SOL"
eBook139 Seiten1 StundeAtlan classics

Atlan 671: Duell um den Frieden: Atlan-Zyklus "Die Abenteuer der SOL"

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Über dieses E-Book

Es geschah im April 3808. Die entscheidende Auseinandersetzung zwischen Atlan und seinen Helfern und Anti-ES ging überraschend aus. Die von den Kosmokraten veranlasste Verbannung von Anti-ES wurde gegenstandslos, denn aus Wöbbeking und Anti-ES entstand ein neues Superwesen, das hinfort auf der Seite des Positiven agiert.
Die neue Sachlage gibt Anlass zum Optimismus, zumal auch in der künstlichen Doppelgalaxis Bars-2-Bars der Friede einkehrt. Für Atlan jedoch ist die Situation alles andere als rosig. Der Besitz der Koordinaten von Varnhagher-Ghynnst, ohne die er nicht den Auftrag der Kosmokraten erfüllen kann, wird ihm nun durch Chybrain vorenthalten. Ob er es will oder nicht, der Arkonide wird verpflichtet, die Namenlose Zone aufzusuchen.
Inzwischen schreibt man den September des Jahres 3808. Trotz der Vernichtung des letzten Übergangs zwischen Normaluniversum und Namenloser Zone, gibt es für den Arkoniden die Möglichkeit dennoch in dieses Raumgebiet zu gelangen.
Atlan führt eine beachtliche Streitmacht an, mit der er versuchen will, das Ungleichgewicht der Kräfte in der Namenlosen Zone zugunsten des Positiven zu verändern.
Dieses fast aussichtslose Unternehmen führt zu einem überraschenden Erfolg beim DUELL UM DEN FRIEDEN ...
SpracheDeutsch
HerausgeberPerry Rhodan digital
Erscheinungsdatum1. Dez. 2012
ISBN9783845345451
Atlan 671: Duell um den Frieden: Atlan-Zyklus "Die Abenteuer der SOL"

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    Buchvorschau

    Atlan 671 - Peter Terrid

    cover.jpgimg1.jpg

    Nr. 671

    Duell um den Frieden

    Der Zweikampf der Welten

    von Peter Terrid

    img2.jpg

    Es geschah im April 3808. Die entscheidende Auseinandersetzung zwischen Atlan und seinen Helfern und Anti-ES ging überraschend aus. Die von den Kosmokraten veranlasste Verbannung von Anti-ES wurde gegenstandslos, denn aus Wöbbeking und Anti-ES entstand ein neues Superwesen, das hinfort auf der Seite des Positiven agiert.

    Die neue Sachlage gibt Anlass zum Optimismus, zumal auch in der künstlichen Doppelgalaxis Bars-2-Bars der Friede einkehrt. Für Atlan jedoch ist die Situation alles andere als rosig. Der Besitz der Koordinaten von Varnhagher-Ghynnst, ohne die er nicht den Auftrag der Kosmokraten erfüllen kann, wird ihm nun durch Chybrain vorenthalten. Ob er es will oder nicht, der Arkonide wird verpflichtet, die Namenlose Zone aufzusuchen.

    Inzwischen schreibt man den September des Jahres 3808. Trotz der Vernichtung des letzten Übergangs zwischen Normaluniversum und Namenloser Zone, gibt es für den Arkoniden die Möglichkeit dennoch in dieses Raumgebiet zu gelangen.

    Atlan führt eine beachtliche Streitmacht an, mit der er versuchen will, das Ungleichgewicht der Kräfte in der Namenlosen Zone zugunsten des Positiven zu verändern.

    Dieses fast aussichtslose Unternehmen führt zu einem überraschenden Erfolg beim DUELL UM DEN FRIEDEN ...

    Die Hauptpersonen des Romans

    Atlan – Der Arkonide im Zweikampf der Welten.

    Ziir-Tinc – Emulator der Walgonier.

    Raan-Mar und Ollon-Tur – Anhänger des Emulators.

    Irra-Con – Assistentin des Emulators.

    Reen-Gor – Mitglied des Herrschaftsrats der Walgonier.

    Daan-Bar – Chef der Tabu-Jäger.

    1.

    Ziir-Tinc konnte es kaum glauben. Der Herrschaftsrat versuchte allen Ernstes, die Tatsache zu verschweigen, dass es einigen fremden Raumschiffen gelungen war, in das System der Doppelsonne Gaulat-Paudenc einzudringen.

    Die Gründe für dieses Verhalten des Herrschaftsrats lagen auf der Hand: Wenn es möglich war, die Ewige Barriere von außen zu durchbrechen, dann war es höchstwahrscheinlich auch möglich, sie von innen nach außen zu durchstoßen. Damit wären die Walgonier nach jahrtausendelanger Haft hinter der Ewigen Barriere endlich frei gewesen.

    Zum gegenwärtigen Zeitpunkt aber passte das dem Herrschaftsrat vermutlich überhaupt nicht ins Konzept. Gerade jetzt, wo die Paudencer zu einem wichtigen Faktor im Walgon-System geworden waren, durfte es keine Erschütterung der überkommenen Machtstrukturen von außen geben. Die Lage war brisant.

    Erst nach dem großen Tag, an dem die beiden Sonnen des Systems und die beiden einzigen Planeten auf einer Achse hintereinander stehen würden, erst nach diesem Tag war es möglich, Kontakte nach außen aufzunehmen.

    Beide Bevölkerungsgruppen warteten sehnsüchtig auf den Tag der Großen Magischen Synopse.

    Die Gaulater, wie sie genannt wurden, weil sie der Ansicht waren, das Leben im System werde vorwiegend vom Einfluss der grünen Sonne Gaulat beeinflusst, erhofften sich von diesem Tag eine Bestätigung ihrer Ansichten – und eine völlige Auflösung des Aberglaubens der Paudencer, die die andere Sonne des Systems verehrten, die weiße Sonne Paudenc, und sich von der Großen Magischen Synopse eine völlige Umkehr aller Verhältnisse erhofften. Ziir-Tinc kannte das Datum auswendig. Noch drei Tage mussten vergehen, dann war es soweit. Der Emulator der Walgonier fieberte diesem Tag entgegen. Nach seiner festen Überzeugung würde an diesem Tag das Leben der Walgonier eine schicksalhafte Wendung nehmen. Vorbei würde es sein mit der strengen Rationalität der Gaulater, ihren Vergötterung der reinen Vernunft. Vor allem der Herrschaftsrat betrachtete Gefühle nur als Hilfsmittel zur Manipulation der Bevölkerung.

    Die Paudencer waren in ihren Anschauungen weniger radikal; sie hatten gegen die Anwendung der Vernunft als Lebensprinzip nichts einzuwenden, aber sie vertraten den Standpunkt, dass die Gefühle eines Lebewesens ebenso wichtig waren und beachtet werden müssten, auch im Alltag.

    Ziir-Tinc warf einen Blick auf den Monitor, über den eine Nachrichtensendung lief. Berichtet wurde Tratsch aus dem Umfeld des Herrschaftsrats. Mit keinem Wort gingen die Sprecher darauf ein, dass auf dem Raumhafen von Walgon II zwei fremde Raumschiffe gelandet waren. Ein drittes Schiff war auf Walgon I zur Landung gezwungen worden. Der Emulator wusste es von einem seiner zahlreichen Verbindungsmänner.

    »Dadurch, dass du die ganze Zeit auf den Bildschirm starrst, wird die Lage nicht besser.«

    Ziir-Tinc drehte sich herum. Irra-Con sah ihn mit beiden Gesichtern auffordernd an.

    Die junge Frau war von Ziir-Tinc angestellt worden, da er allein kaum mehr in der Lage war, die anfallenden Arbeiten zu erledigen. Selbst eine Untergrundorganisation wie die der Paudencer kam nicht gänzlich ohne Verwaltungsarbeit aus. Irra-Con erledigte diese Arbeiten erheblich schneller als Ziir-Tinc, dem diese Arbeiten gründlich verhasst waren. Da sie aber in jedem Fall gemacht werden mussten, hatten sich nach einigen Monaten Zusammenarbeit die seltsame Lage ergeben, dass es die Angestellte war, die ihren Chef an die Arbeit trieb – nicht etwa umgekehrt.

    In der Regel hatte Ziir-Tinc an diesem Zustand wenig zu bemängeln, aber manchmal neigte Irra-Con dazu, den Druck ein wenig zu oft auszuüben. Ziir-Tinc nickte mit beiden Köpfen und schaltete die Nachrichtensendung aus.

    »Ich werde mir das Schiff einmal aus der Nähe ansehen«, erklärte er. Irra-Con stand auf.

    »Ich werde dich begleiten«, erklärte sie.

    Der Emulator seufzte leise und zog sich einen Mantel an. Der Abend senkte sich über die Hauptstadt des Planeten, und es versprach, kühl zu werden.

    Die Straßen waren nahezu leer – und Ziir-Tinc erkannte sofort den Grund dafür. Überall waren Tabu-Jäger zu sehen, die Sicherheitspolizei, die jede Abweichung vom offiziellen Gaulat-Dogma unnachsichtig verfolgte. Im allgemeinen arbeitete sie nicht so offen wie an diesem Tag; Ziir-Tinc wertete es als schlechtes Zeichen.

    Einer der Tabu-Jäger hielt Ziir-Tinc an. Er verlangte den Identitätsnachweis.

    Der Emulator gab die fälschungssichere Karte her, und sie wurde in der handlichen Personalpositronik überprüft, die jeder Tabu-Jäger mit sich führte.

    »In Ordnung«, sagte der Polizist und gab Ziir-Tinc die Karte zurück. Sie war natürlich gefälscht – einer von Ziir-Tincs Freunden, der an einer entsprechenden Stelle arbeitete, hatte sie für den Emulator besorgt. Nur bei einer peinlich genauen Rückfrage wäre herausgekommen, dass die Unterlagen gefälscht waren.

    Auch Irra-Cons Papiere waren in Ordnung, wie die Prüfung ergab.

    »Wo wollt ihr hin?«, fragte der Tabu-Jäger.

    »In unsere Quartiere«, antwortete Ziir-Tinc wahrheitsgemäß. »Wir haben unsere Arbeit erledigt und brauchen jetzt etwas Ruhe.«

    Der Tabu-Jäger musterte Irra-Con und grinste anzüglich. Dass die junge Frau außerordentlich attraktiv war, hatte auch Ziir-Tinc schon bemerkt. Allerdings hatte er sich nie irgendwelche Annäherungsversuche erlaubt, nachdem er einmal hatte erleben müssen, dass Irra-Con einen lästigen Verehrer mit einer Dublette zu Boden geschickt hatte, die einem Schwergewichtsmeister gut angestanden hätte.

    »Nimm dich zusammen«, sagte Irra-Con scharf. Das Grinsen des Polizisten gefror. Ziir-Tinc hatte Mühe, seine Erheiterung zu verbergen. Nach diesem kurzen Zwischenfall würden die beiden außer Verdacht sein – wer etwas zu verheimlichen hatte, legte sich nicht mit einem Tabu-Jäger an.

    Ziir-Tinc und seine Begleiterin gingen weiter.

    Ziir-Tinc wusste, dass er aufpassen musste. Die Identitätspapiere, die er im Augenblick benutzte, hatte er bisher nur sehr selten gebraucht – und es war leicht möglich, dass er in der Aufregung bei einer Befragung Antworten gab, die nicht mit seinen Personaldokumenten übereinstimmten.

    »Wie willst du in die Nähe des Schiffes kommen?«, fragte Irra-Con, als der Tabu-Jäger außer Hörweite war.

    »Durch die Kanalisation«, antwortete Ziir-Tinc. »Das ist der übliche Weg.«

    Irra-Con warf ihm einen abschätzenden Blick zu.

    »Glaubst du, dass du das durchhältst in deinem Alter?«

    Ziir-Tinc lächelte.

    Irra-Con war über einige seiner geheimen Aktivitäten informiert, aber sie wusste nicht, dass sie es mit dem Emulator der Walgonier zu tun hatte. Noch weniger wusste sie, dass die Lebensspanne eines Emulators weit über der normaler Walgonier lag. Zudem sorgte Ziir-Tinc in weiser Voraussicht dafür, dass er älter und schwächer wirkte, als er sich tatsächlich fühlte.

    »Ich werde es schaffen«, sagte er gelassen.

    Wenig später fuhr ein öffentlicher

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