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Ästhetisches Engineering: Zur Verbreitung von Belletristik im Literaturbetrieb
Subjektdiskurse im gesellschaftlichen Wandel: Zur Theorie des Subjekts in der Spätmoderne
Das Bild zum Sprechen bringen: Eine Soziologie des Audioguides in Kunstausstellungen
eBook-Reihen30 Titel

Sozialtheorie

Bewertung: 3.5 von 5 Sternen

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Über diese Serie

Die narrative Bilderflut moderner Gesellschaft erfüllt eine kommunikative Funktion. Seit 1890 reflektiert die Literatur per Traumanalyse, Science-Fiction, Horror und Krimi biographische Handlungsketten. Um 1920 springen Freud, Wells, Dalí, Poe und Holmes direkt auf die Kinoleinwand. Schon 1935 adelt Walter Benjamin ihre Kunst. Bis heute fungieren diese Genres als analoge »Handlungsmedien« für Subjekte, komplementär zu den binären »Kommunikationsmedien« der Systeme. Ulrich Heinze vereint Filmgeschichte und Medientheorie, genießt cineastisch die Frühphase unserer Lieblingsgenres - und betrachtet zugleich wissenschaftlich das komplexe Mediensystem moderner Gesellschaft.
SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum31. März 2014
Ästhetisches Engineering: Zur Verbreitung von Belletristik im Literaturbetrieb
Subjektdiskurse im gesellschaftlichen Wandel: Zur Theorie des Subjekts in der Spätmoderne
Das Bild zum Sprechen bringen: Eine Soziologie des Audioguides in Kunstausstellungen

Titel in dieser Serie (100)

  • Das Bild zum Sprechen bringen: Eine Soziologie des Audioguides in Kunstausstellungen

    41

    Das Bild zum Sprechen bringen: Eine Soziologie des Audioguides in Kunstausstellungen
    Das Bild zum Sprechen bringen: Eine Soziologie des Audioguides in Kunstausstellungen

    Das Bild schweigt still. Seine Visualität verweigert sich der Sprache, es ist nicht übersetzbar. Ungeachtet dessen werden Bilder in der Praxis immer wieder sprachlich erschlossen, verhandelt und tradiert: als Abbilder, epistemische Objekte - oder als Kunstwerke. Ausgehend von dieser theoretisch viel diskutierten Diskrepanz untersucht das Buch Audioguides in Kunstausstellungen erstmals aus soziologischer Perspektive: Richter über Kunst und Nicht-Kunst und Grenzgänger zwischen Wahrnehmung und Kommunikation, Subjekt und Objekt, visuellem und sprachlichem Wissen, lösen sie das Problem der Bildbeschreibung praktisch, brechen das Schweigen des Bildes und bringen es - als sozial und sinnhaft strukturiert - zum Sprechen.

  • Ästhetisches Engineering: Zur Verbreitung von Belletristik im Literaturbetrieb

    Ästhetisches Engineering: Zur Verbreitung von Belletristik im Literaturbetrieb
    Ästhetisches Engineering: Zur Verbreitung von Belletristik im Literaturbetrieb

    Renate Grau systematisiert die organisatorischen Prozesse und Handlungspraktiken zur Verbreitung von Belletristik im Literaturbetrieb. Damit trägt sie zum Verständnis einer wichtigen, aber bisher wenig erforschten Industrie bei. Büchermachen betrachtet sie als Ästhetisches Engineering, also als Auseinandersetzung von Menschen und ästhetischen Dingen zur Herstellung von Objekten, die die Sinne ansprechen sollen. Das Ästhetische Engineering wird im umkämpften Buchmarkt insbesondere dann zum Erfolgsfaktor, wenn ein neuer fiktionaler Titel oder ein bisher unbekannter Autor durchgesetzt werden soll. Mithilfe von ausführlichem Beispielmaterial und erläuterten Strategien erfolgreicher Praktiker präsentiert dieses Buch innovative Ansätze zum Management neuer Belletristiktitel.

  • Subjektdiskurse im gesellschaftlichen Wandel: Zur Theorie des Subjekts in der Spätmoderne

    Subjektdiskurse im gesellschaftlichen Wandel: Zur Theorie des Subjekts in der Spätmoderne
    Subjektdiskurse im gesellschaftlichen Wandel: Zur Theorie des Subjekts in der Spätmoderne

    Angesichts der gegenwärtig zu beobachtenden Veränderungen der Gesellschaft, die in den Sozialwissenschaften unter Stichworten wie »Zweite Moderne«, »Spätmoderne«, »Postmoderne« etc. verhandelt werden, steht das »Subjekt« als Basiskategorie sozialwissenschaftlicher Theoriebildung zur Debatte. Ist die Konzeption eines relativ autonom handelnden, sein Leben selbst bestimmenden und gestaltenden Individuums - und das war ja mit dem »Subjekt« einmal gemeint - noch sinnvoll angesichts sozialer Verhältnisse, die durch Prozesse zunehmender Individualisierung und Globalisierung gekennzeichnet sind? Hier setzt der vorliegende Band an: Es geht darum, wie verschiedene sozialwissenschaftliche Theorieansätze Subjektivität heute thematisieren; im Zentrum steht dabei die Frage, ob - und wenn ja, wie - diese verschiedenen Ansätze aktuelle gesellschaftliche Wandlungsprozesse in ihre Theoriebildung mit einbeziehen, und ob sie sie zum Anlass für Veränderungen ihrer jeweiligen Subjektkonzeption nehmen. Entstanden ist ein plurales Spektrum höchst unterschiedlicher Antworten auf diese Frage.

  • Kontingenz in der Gegenwartsgesellschaft: Dimensionen eines Leitbegriffs moderner Sozialtheorie

    Kontingenz in der Gegenwartsgesellschaft: Dimensionen eines Leitbegriffs moderner Sozialtheorie
    Kontingenz in der Gegenwartsgesellschaft: Dimensionen eines Leitbegriffs moderner Sozialtheorie

    Bereits Aristoteles erklärte das Zufällige als das, was weder unmöglich noch notwendig ist und aus diesem Grund auch anders sein kann. Auf der anderen Seite gewinnen der Begriff der Kontingenz und die Einübung des »Möglichkeitssinns« (Robert Musil) ihre Konturen primär im Alltag der Moderne. Und erst heute erkennen wir in aller Radikalität, dass sämtliche Ordnungsformationen disponibel und durch den Zwang zur Dezision geprägt sind: Immer mehr Problemkomplexe müssen als Folgen von Entscheidungen gedeutet werden. Gleichzeitig führt das Verschwinden substantieller Fundamente auch zu neuen Ungewissheiten. Anhand wichtiger Dimensionen und sozialer Phänomene fasst diese Studie die Bandbreite des Kontingenzdiskurses zusammen und diskutiert maßgebliche Autoren. So entsteht ein materialreiches, breites Panorama unserer gegenwärtigen Gesellschaft, das uns zudem ein lehrreiches Erlebnis ermöglicht: die Begegnung mit uns selbst.

  • Die improvisierende Organisation: Management nach dem Ende der Planbarkeit

    Die improvisierende Organisation: Management nach dem Ende der Planbarkeit
    Die improvisierende Organisation: Management nach dem Ende der Planbarkeit

    Die Gesellschaft ist im Wandel: Für Organisationen wird es angesichts instabiler Umweltbedingungen immer schwieriger, an langfristigen Planungen festzuhalten. Stattdessen wächst der Bedarf an neuen und flexiblen Planungsformen, die innovativ mit Bestehendem agieren können. Improvisation bietet sich als eine solche Form an - als lernbare Handlungskompetenz ebenso wie als Technik des konstruktiven Umgangs mit Unordnung. Christopher Dell zeigt, wie Improvisation zur Technologie werden kann: vermittels einer Theorie, die einerseits Organisationen weder als Substanz noch als Behälter, sondern als Performativ interpretiert und andererseits improvisationales Handeln als Technik zu denken und zu orientieren vermag.

  • Willkürliche Grenzen: Das Werk Pierre Bourdieus in interdisziplinärer Anwendung

    Willkürliche Grenzen: Das Werk Pierre Bourdieus in interdisziplinärer Anwendung
    Willkürliche Grenzen: Das Werk Pierre Bourdieus in interdisziplinärer Anwendung

    Diese Anthologie hinterfragt mit dem engagierten Intellektuellen Pierre Bourdieu die »willkürlichen Grenzziehungen« zwischen den wissenschaftlichen Disziplinen. Die Beiträgerinnen und Beiträger unternehmen fachspezifische Leseweisen zentraler Schlüsselbegriffe Bourdieus (Habitus, Feld, Kapital, Inkorporierung) und loten in der Anwendung auf konkrete Forschungsgegenstände wie beispielsweise Literatur, Sprachdaten, Film, sportliche Bewegung und Klassenbewusstsein das Erkenntnispotenzial der Konzepte aus. Für Studierende und das wissenschaftliche Fachpublikum bieten sich so Einblicke in die intra- und interdisziplinäre Rezeption von Bourdieus Werk.

  • System und Selbst: Arbeit und Subjektivität im Zeitalter ihrer strategischen Anerkennung

    System und Selbst: Arbeit und Subjektivität im Zeitalter ihrer strategischen Anerkennung
    System und Selbst: Arbeit und Subjektivität im Zeitalter ihrer strategischen Anerkennung

    Machen die neuen Arbeitsverhältnisse flexible, selbständige und kreative - also bessere - Menschen aus uns? Vor dem Hintergrund einer anerkennungstheoretisch aktualisierten Kritischen Theorie verbindet Lutz Eichler Ergebnisse der arbeits- und kultursoziologischen Subjektivitätsforschung mit der analytischen Sozialpsychologie. Seine historische Perspektive eröffnet den Blick auf die Metamorphosen des psychosozialen Kitts der Gesellschaft und zeigt: Strategische Anerkennung fördert nicht Autonomie, sondern bestimmte narzisstische Interaktionsformen und Psychodynamiken.

  • Die Welt der Commons: Muster gemeinsamen Handelns

    Die Welt der Commons: Muster gemeinsamen Handelns
    Die Welt der Commons: Muster gemeinsamen Handelns

    Die Logik des Kapitalismus heißt teilen. Nur teilen darin nicht die Menschen, sondern sie werden geteilt. Es ist daher problematisch, Commons in kapitalistischen Kategorien zu erklären. Wer die Welt der Commons betritt, begegnet einer anderen Logik, einer anderen Sprache und anderen Kategorien. Nach »Commons. Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat« (2012) erkunden in diesem Band Autorinnen und Autoren aller Kontinente die anthropologischen Grundlagen der Commons und stellen sie zugleich als konkrete Utopien vor. Sie machen nachvollziehbar, dass alles Commons sein oder werden kann: durch Prozesse geteilter Verantwortung, in Laboratorien für Selbstorganisation und durch Freiheit in Verbundenheit. Commoners realisieren, was schon heute machbar ist und morgen selbstverständlich sein wird. Das zeigen über 40 Beispiele aus aller Welt. Dieses Buch erweitert unseren Möglichkeitssinn für die Gestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft. Mit Beiträgen u.a. von Nigel C. Gibson, Marianne Gronemeyer, Helmut Leitner, Étienne Le Roy, Andreas Weber, Rosa Luxemburg, Anne Salmond und David Sloan Wilson.

  • Die soziologische Kritik der philosophischen Vernunft: Zum Verhältnis von Soziologie und Philosophie um 1900

    Die soziologische Kritik der philosophischen Vernunft: Zum Verhältnis von Soziologie und Philosophie um 1900
    Die soziologische Kritik der philosophischen Vernunft: Zum Verhältnis von Soziologie und Philosophie um 1900

    Dieses Buch rekonstruiert die Debatte um die Begründung der Geistes- und Kulturwissenschaften um 1900. Im Hintergrund stand dabei eine seit der Jahrhundertmitte einsetzende intellektuelle Entwicklung, in deren Verlauf das philosophische Wissen einen radikalen Reputationsverlust erlitt. Am daran anschließenden systematischen Neuansatz, einer Grundlagenreflexion, waren neben Philosophen auch Soziologen beteiligt, die für die moderne Wissenschaft zentrale Einsichten begründeten - ein Umstand, der häufig übersehen wird. Anspruch der Studie ist es, das systematische Gewicht dieser Beiträge gegenüber denjenigen der Fachphilosophen abzuwägen.

  • Visuelle Netzwerkforschung: Qualitative, quantitative und partizipative Zugänge

    Visuelle Netzwerkforschung: Qualitative, quantitative und partizipative Zugänge
    Visuelle Netzwerkforschung: Qualitative, quantitative und partizipative Zugänge

    Seit einigen Jahren hält ein neues Forschungsparadigma Einzug in die Sozial-, Geistes- und Wirtschaftswissenschaften: die Netzwerkanalyse, der zufolge Identität und Handeln maßgeblich von sozialen Strukturen beeinflusst werden. Ein Novum ist hierbei die visuelle Netzwerkforschung, die mit Hilfe von sogenannten Netzwerkbildern und -karten soziale Beziehungen erhebt und analysiert. Dieses empirische Vorgehen ist bislang jedoch nahezu unerforscht. Die interdisziplinären Beiträge des Sammelbandes schließen diese Lücke. Es werden erstmalig Studien vorgestellt, die sich qualitativer und quantitativer Techniken bedienen, um soziale Netzwerke visuell zu erforschen.

  • Paradoxien der Biopolitik: Politische Philosophie und Gesellschaftstheorie in Italien

    Paradoxien der Biopolitik: Politische Philosophie und Gesellschaftstheorie in Italien
    Paradoxien der Biopolitik: Politische Philosophie und Gesellschaftstheorie in Italien

    Welche Rolle spielt die Persistenz des Todes im Inneren einer Politik des Lebens? In einer kritischen Rekonstruktion und Ergänzung der Begriffe und Thesen von Giorgio Agamben, Roberto Esposito sowie Michael Hardt und Antonio Negri entlarvt der italienische Soziologe Ruggiero Gorgoglione die zentralen Paradoxien der Biopolitik. Am Beispiel des biopolitischen Dispositivs veranschaulicht der Band, wie Philosophie und Gesellschaftstheorie in Italien einen grundlegenden Beitrag zur Lösung dringender Probleme des Politischen leisten können.

  • Was machen Marker?: Logik, Materialität und Politik von Differenzierungsprozessen

    Was machen Marker?: Logik, Materialität und Politik von Differenzierungsprozessen
    Was machen Marker?: Logik, Materialität und Politik von Differenzierungsprozessen

    Differenzierungsprozesse stehen heute im Zentrum interdisziplinärer Debatten. Marker tragen hierbei als Zeichen von Differenz wesentlich zur Wahrnehmung und Einordnung von Personen bei. Bewusst gewählte Marker wie Kleider und Accessoires wirken als wichtige Kennzeichnungen der Gruppenzugehörigkeit. Zwangsweise zugewiesene Marker wie die Beurteilung »durchgefallen« hingegen bedingen Exklusion. Die Beiträge des Bandes verdeutlichen: Theoretisch und empirisch lässt sich mit dem »Marker«-Begriff zeigen, wie sich Differenzen vergegenständlichen. Mit unterschiedlichen Perspektiven auf Marker betrachten sie die Logik, Materialität und Politik von Differenzierungsprozessen.

  • Widerstand denken: Michel Foucault und die Grenzen der Macht

    Widerstand denken: Michel Foucault und die Grenzen der Macht
    Widerstand denken: Michel Foucault und die Grenzen der Macht

    Die Allgegenwart der Foucault'schen Theorie einer Mikrophysik der Macht blockiert immer wieder Versuche, seine theoretischen Ansätze für eine Untersuchung von Widerstandspotenzialen fruchtbar zu machen. Das Buch greift die daraus resultierende Lücke auf und nähert sich Foucaults Werk aus verschiedenen Perspektiven an. Dabei werden nicht nur die Potenziale zur Analyse von Widerständigkeiten seines Werkes selbst identifiziert und ihre Grenzen aufgezeigt, sondern zugleich der Versuch unternommen, sie in aktuellen Untersuchungen produktiv einzubinden.

  • Die Ökonomisierung der Gesellschaft: Systemtheoretische Perspektiven

    Die Ökonomisierung der Gesellschaft: Systemtheoretische Perspektiven
    Die Ökonomisierung der Gesellschaft: Systemtheoretische Perspektiven

    »Ökonomisierung« ist in aller Munde. Die systemtheoretische Perspektive auf das vermeintlich vertraute Phänomen stellt eine doppelte Herausforderung dar. Um Ökonomisierungsprozesse rekonstruieren zu können, muss die Systemtheorie ihre Möglichkeiten der Darstellung von System-System-Beziehungen erweitern und Ökonomisierung zu einem Paradoxieproblem werden lassen. Diese Studie liefert Impulse zur Theorieerweiterung im Bereich der Nebencodierung und zeigt an verschiedenen Beispielen, dass Ökonomisierung nicht wirtschaftlich instruiert, sondern funktionssystem-intern selbst ausgebildet wird.

  • Rationalitäten der Gewalt: Staatliche Neuordnungen vom 19. bis zum 21. Jahrhundert

    Rationalitäten der Gewalt: Staatliche Neuordnungen vom 19. bis zum 21. Jahrhundert
    Rationalitäten der Gewalt: Staatliche Neuordnungen vom 19. bis zum 21. Jahrhundert

    Moderne Gesellschaften beruhen auf dem Selbstverständnis, Gewalt einzuhegen, zugleich sind das Recht und die Pflicht zur Gewaltanwendung Grundprinzipien moderner Staatlichkeit. Gewalt, Ordnung und Staatlichkeit sind demnach konstitutiv aufeinander bezogen, doch ihr prekäres Verhältnis erscheint zu Beginn des 21. Jahrhunderts umstrittener denn je. Konzepte wie Rettungsfolter, gerechte Kriege, Ausnahme oder Sicherheit verweisen zugleich auf neue Rationalitäten staatlicher Gewalt. Der Band bietet interdisziplinäre Perspektiven auf historische Kontinuitäten und Brüche staatlicher Neuordnungen von Gewalt in der Gegenwart. Mit Beiträgen von David Garland, Christian Geulen, Sven Kramer, Susanne Krasmann, Alf Lüdtke, Jürgen Martschukat, Andrew W. Neal, Günter Riederer, Ruth Stanley und Anja Feth, Frank Schumacher, Klaus Weinhauer sowie einen bisher im Deutschen unveröffentlichten Text von Judith Butler.

  • Aktivierung von Elternverantwortung: Zur Aufgabenwahrnehmung in Jugendämtern nach dem neuen Kindschaftsrecht

    Aktivierung von Elternverantwortung: Zur Aufgabenwahrnehmung in Jugendämtern nach dem neuen Kindschaftsrecht
    Aktivierung von Elternverantwortung: Zur Aufgabenwahrnehmung in Jugendämtern nach dem neuen Kindschaftsrecht

    Erstmalig werden die rechtlichen Reglungen des neuen Kindschaftsrechts einerseits und die Aufgabenwahrnehmung von Fachkräften in Jugendämtern andererseits systematisch untersucht und in einen theoriegeleiteten Kontext (Steuerung, Regulation, Gouvernementalität) gestellt. Damit erfolgt eine umfassende Analyse der Zusammenhänge von Staat, Familie und Recht sowie der Verflechtung von Sozialpolitik und Sozialer Arbeit. Mit den empirischen Ergebnissen wird eine Neujustierung staatlich-öffentlicher und familial-privater Verantwortung aufgezeigt. Der Staat regiert zunehmend ›aus der Distanz‹ und setzt auf die ›Aktivierung‹ seiner Bürgerinnen und Bürger.

  • Politikverlust?: Eine Fahndung mit Peirce und Zizek

    Politikverlust?: Eine Fahndung mit Peirce und Zizek
    Politikverlust?: Eine Fahndung mit Peirce und Zizek

    Angesichts zunehmender Politikverdrossenheit stellt dieses Buch eine ebenso klassische wie brisante Frage: Wie kann Politik in einer Theorie erfasst und beschrieben werden? Die dadurch ausgelöste Suchbewegung findet überraschenderweise einen konstitutiv zeichenhaft verfassten Gegenstand vor. Erstmals werden deshalb Texte der politischen Philosophie aus semiotischer Perspektive gelesen. Politische Theorie kommt in ihrem eigenen Gegenstandsbereich vor; sie ist gleichzeitig Modell und Eingriff in die Wirklichkeit. Wie kann dieser Eingriff politisch werden? Die Studie zeigt, wie politische Theorie als Zeichentheorie formuliert werden kann, und mit S. Zizeks Begriff der politischen Einbildungskraft scheint zwischen strukturalistischen und poststrukturalistischen Theoremen ein Drittes als völlig neue Dimension politischer Theorie auf.

  • Deutsch-jüdische Wissenschaftsschicksale: Studien über Identitätskonstruktionen in der Sozialwissenschaft

    Deutsch-jüdische Wissenschaftsschicksale: Studien über Identitätskonstruktionen in der Sozialwissenschaft
    Deutsch-jüdische Wissenschaftsschicksale: Studien über Identitätskonstruktionen in der Sozialwissenschaft

    Inwiefern sind Erkenntniskraft und Stil der Sozialwissenschaft gebunden an die Herkunftskultur und die Lebensbedingungen ihrer Autoren? In der Erörterung dieser Frage vereinigt diese Anthologie Einzelstudien über Biographie und Werk bekannter und unbekannterer deutschsprachiger Sozialtheoretiker, die ihre Wurzeln im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts (1900-1933) haben - einer der fruchtbarsten Phasen dieser Tradition, die jedoch gewaltsam beendet wurde. Die Mehrzahl der sozialtheoretischen Emigranten musste wegen ihrer jüdischen Herkunft das Land verlassen, wie auch immer sie sich bislang zu dieser verhalten hatten. Doch in welcher Weise haben solche Identitätskonstruktionen das Denken dieser Sozialtheoretiker beeinflusst?

  • Die Genese der autonomen Kunst: Eine historische Soziologie der Ausdifferenzierung des Kunstsystems

    Die Genese der autonomen Kunst: Eine historische Soziologie der Ausdifferenzierung des Kunstsystems
    Die Genese der autonomen Kunst: Eine historische Soziologie der Ausdifferenzierung des Kunstsystems

    Die Entstehung eines autonomen Kunstsystems ist nicht ohne Ablösung von religiösen und an Schichtung orientierten Erwartungen denkbar. Anhand einer historischen Empirie von Künstlertraktaten zeigt Sebastian W. D. Krauss, auf welche Weise sich im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit ein Wissen über Malerei herausbildete, das auf diese Bezüge verzichten konnte. Die wissenssoziologische Analyse folgt hierbei den Reflexionsbemühungen über die Unterscheidung von Kunst und Handwerk sowie dem Wirklichkeitsverhältnis des Bildes, das in diesem Prozess zunehmend auf Imagination und die Kontingenz subjektiven Erlebens verpflichtet wurde.

  • Das Glück bei der Arbeit: Über Flow-Zustände, Arbeitszufriedenheit und das Schaffen attraktiver Arbeitsplätze

    Das Glück bei der Arbeit: Über Flow-Zustände, Arbeitszufriedenheit und das Schaffen attraktiver Arbeitsplätze
    Das Glück bei der Arbeit: Über Flow-Zustände, Arbeitszufriedenheit und das Schaffen attraktiver Arbeitsplätze

    »Glück bei der Arbeit« - gibt es das überhaupt? Warum ist Arbeitszufriedenheit nicht nur wichtig für die Beschäftigten und die Unternehmen, sondern auch für die Gesellschaft? Wie schafft man Arbeitsplätze, die zum Erfolgsfaktor werden? Antworten gibt dieses Buch mit einer interdisziplinären Rundschau aus philosophischer und psychologischer Sicht, mit Erkenntnissen aus der Glücksforschung und der Arbeitswissenschaft. Die Beiträge zeigen: Arbeit muss nicht nur Last, sondern kann auch Lust sein. Es gibt das »Glück bei der Arbeit« - man muss es nur schaffen (wollen).

  • Vieldeutige Natur: Landschaft, Wildnis und Ökosystem als kulturgeschichtliche Phänomene

    Vieldeutige Natur: Landschaft, Wildnis und Ökosystem als kulturgeschichtliche Phänomene
    Vieldeutige Natur: Landschaft, Wildnis und Ökosystem als kulturgeschichtliche Phänomene

    Natur erleben wir als etwas Gegebenes - und doch ist sie eine Projektion kultureller Ideen und gesellschaftlicher Ideale. So ist sie nicht nur ökologisches System, sondern auch vieldeutiges Symbol: ›locus amoenus‹ und ›locus terribilis‹, einerseits Wildnis und andererseits grandiose, heimatliche, heroische, idyllische Landschaft. Facettenreich und inspirierend stellen die Analysen zu verschiedenen Epochen und Kulturen (Deutschland, England, Frankreich, Holland, Italien, Ungarn, USA, China) die »Natur«-Zugänge unterschiedlicher Disziplinen vor.

  • Das Politische denken: Zeitgenössische Positionen

    Das Politische denken: Zeitgenössische Positionen
    Das Politische denken: Zeitgenössische Positionen

    Die Unterscheidung zwischen der Politik und dem Politischen ist eine, wenn nicht die Leitdifferenz zeitgenössischer Sozialphilosophie. Verweist der Begriff der Politik auf die institutionelle Ordnung, die staatliche Verwaltung des Gemeinwesens, so betont der Begriff des Politischen die unhintergehbaren Momente des Dissenses und Widerstreits, des Ereignisses und der Unterbrechung. Das breite Spektrum an Theorieansätzen, die von dieser Unterscheidung ausgehen, gehört zum Kernbestand der Lehre in den Bachelor- und Master-Studiengängen der Politikwissenschaft, der Philosophie und der Soziologie, insbesondere in den Modulen zur Politischen Theorie, zur Politischen Philosophie und zur Soziologischen Theorie. Der Band enthält einführende Überblicksdarstellungen zu den wichtigsten Theoretikern des politischen Denkens der Gegenwart, u.a. zu Rancière, Nancy, Badiou, Laclau/Mouffe, Latour und Derrida, und lässt sich ebenso als umfassendes Nachschlagewerk wie als Einführung zu einzelnen Autoren verwenden.

  • Futures of Modernity: Challenges for Cosmopolitical Thought and Practice

    Futures of Modernity: Challenges for Cosmopolitical Thought and Practice
    Futures of Modernity: Challenges for Cosmopolitical Thought and Practice

    Global risks, mobilities and interdependencies transnationalize local life and working worlds. These processes lead to an inner globalization of societies in which worldwide constellations of »reflexive« (Ulrich Beck), »multiple« (Shmuel N. Eisenstadt), »entangled« (Shalini Randeria) and »global« (Arjun Appadurai) modernities simultaneously and immediately clash in social action: a process of cosmopolitanization in which »the global« is localized and »the local« is globalized in radical new ways. In this book, an international selection of prominent critical thinkers address this premise and provide their interpretations of imminent challenges, concomitant social dynamics and political implications. With contributions by Arjun Appadurai, Zygmunt Bauman, Ulrich Beck, Elisabeth Beck-Gernsheim, Edgar Grande, Maarten Hajer, Ronald Hitzler, Wolf Lepenies, Anna Tsing, Angela McRobbie, Bruno Latour, Ted Nordhaus & Michael Shellenberger, Hans-Georg Soeffner, Natan Sznaider, Anja Weiß and Yunxiang Yan.

  • Die Pornographie der Gesellschaft: Beobachtungen eines populärkulturellen Phänomens

    Die Pornographie der Gesellschaft: Beobachtungen eines populärkulturellen Phänomens
    Die Pornographie der Gesellschaft: Beobachtungen eines populärkulturellen Phänomens

    Über Pornographie wird gerade vor dem Hintergrund ihrer popkulturellen Normalisierung heftig gestritten. Zugleich mangelt es aber bislang an einer gesellschaftstheoretischen Durchdringung des Phänomens der zeitgenössischen Hardcore-Pornographie. Anstatt fruchtlose moralische Debatten fortzuspinnen, stellt Sven Lewandowski die Frage nach dem Verhältnis der modernen Gesellschaft zu ›ihrer‹ Pornographie auf neue Weise. Aus soziologischen, psychoanalytischen und systemtheoretischen Perspektiven zeigt er, dass Pornographie von latenten Bedeutungsgehalten lebt und den Wandel des Sexuellen sowohl reflektiert als auch vorantreibt.

  • Organizing Networks: An Actor-Network Theory of Organizations

    Organizing Networks: An Actor-Network Theory of Organizations
    Organizing Networks: An Actor-Network Theory of Organizations