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Die Mütter
Epitaph eines königlichen Feinschmeckers
Kaiser Konstantin: Historischer Roman
eBook-Reihen29 Titel

wtb Wieser Taschenbuch

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Über diese Serie

Was treibt Giulia an, streunende Hunde aufzusammeln? Sind es Liebe und Mitleid, oder macht etwas anderes sie zum Animal Hoarder, zur Tiersammlerin? Diese Frage stellen sich auch die Behörden des toskanischen Ortes Verdalmasso, an dessen Rand die alte Dame aus der Schweiz in Einsamkeit lebt. Der Bürgermeister muss sich allerdings nicht nur mit der "Hundefrau" auseinandersetzen, sondern auch mit der Johannisnacht, die das Dorf seit jeher zur Bühne für Familienzusammenkünfte der etwas anderen Art macht. Valeria, die Psychologin, die sich Giulias Problem annehmen soll, wurde in diese Welt hineingeboren: Sie ist eine direkte Nachfahrin der Etrusker, die ihre Spuren nicht nur in den Gräbern außerhalb des Dorfs, sondern auch in einer architektonischen Besonderheit im Dorf selbst hinterlassen haben: den Totentüren, denen man nachsagt, sie hätten die Macht, den Menschen die Angst vor dem Tod zu nehmen.
SpracheDeutsch
HerausgeberWieser Verlag
Erscheinungsdatum5. Nov. 2014
Die Mütter
Epitaph eines königlichen Feinschmeckers
Kaiser Konstantin: Historischer Roman

Titel in dieser Serie (29)

  • Kaiser Konstantin: Historischer Roman

    1

    Kaiser Konstantin: Historischer Roman
    Kaiser Konstantin: Historischer Roman

    Der historische Roman Konstantin von Ivan Ivanji belebt glaubwürdig und überzeugend die Zeit und die Umstände, unter denen sich im Römischen Reich die neue Religion der Anhänger Christi verbreitet und alle anderen in den Hintergrund gedrängt hat. Wer tatsächlich als Erster den christlichen Glauben anerkannt hat, in welchem Land das Christentum zum ersten Mal Staatsreligion wurde, wer und wann Konstantin getauft hat, wie sich die alten und die neuen Kulte und Sitten im Laufe der ersten Jahrhunderte des neuen Zeitalters miteinander verflochten haben, warum Konstantin der Große seine Frau Fausta und seinen erstgeborenen Sohn Priscus umbringen ließ, wie seine Mutter, die heilige Helene, ihre Pilgerfahrt in Galiläa absolvierte und glaubte, das Kreuz, auf dem der Erlöser starb, gefunden zu haben, wie Konstantinopel erbaut wurde und vieles mehr erfahren wir in diesem aufregenden Roman über einen der letzten großen römischen Kaiser. Die gekonnte Verwendung von Legenden, besonders hervorgehobenen und belegten historischen Tatsachen, sowie die Phantasie des Autors kennzeichnen den Stil Ivanjis in diesem Werk.

  • Die Mütter

    5

    Die Mütter
    Die Mütter

    Der Roman "Die Mütter" befasst sich mit dem Thema des Zerfalls der bulgarischen Familie in der Zeit nach der Wende. Basierend auf einem authentischen Kriminalfall erzählt die Autorin von sieben Jugendlichen, SchulfreundInnen, allesamt Jahrgang 1990, die ihre Lehrerin Javora ermorden. Hinter der brutalen Mordtat steckt das vollends gestörte Verhältnis der Kinder zu ihrer Außenwelt, zu ihrer Familie, nicht zuletzt zu ihren Müttern. Aus inneren Monologen und Verhörpassagen entsteht ein Bild der zerrütteten Gesellschaft mit ihren Ängsten, Aggressionen und ihrer emotionalen Leere. "Dimova erzählt einfühlsam, in einem leisen, poetischen Ton und in mitleidloser Härte", schreibt der Kritiker Jörg Magenau.

  • Epitaph eines königlichen Feinschmeckers

    2

    Epitaph eines königlichen Feinschmeckers
    Epitaph eines königlichen Feinschmeckers

    Ein Roman über einen ungenannten Gourmet, der unter der Diktatur und absoluten gesellschaftlichen Kontrolle seine hedonistische Freiheit zu schützen versucht, indem er seinen Magen zu füllen pflegt. Im Totalitarismus ist allein der Genuss Akt des Anarchismus. Aus seinem Tagebuch herausgerissene Blätter beschreiben den chronologischen Ablauf des Konflikts zwischen dem Individuum und dem System. In dem Augenblick, da ihm jede Möglichkeit zum Leben genommen und er zu repressiven Schritten unter der verstärkten Kontrolle des Systems gezwungen wird, wodurch er seine Individualität verliert, entschließt er sich zu radikalen Schritten. »Wollen Sie, dass ich Ihnen ehrenamtliche Arbeit als Koch in einem Altersheim oder einem Waisenhaus besorge oder etwas in der Art?« »Selbst wenn ich mich dazu bereit erklärte, Sie würden mich jeden Tag aufschreiben. Ich glaube, im Moment verstehen Sie mich nicht. Ich habe den Wunsch, für mich zu kochen.« Jetzt fuhr er aus der Haut. Das Buch "Epitaph eines königlichen Feinschmeckers" fasziniert durch seine satirischen und häufig auch grotesken Züge und ist ein lesenswertes Plädoyer für die Lebenskunst, den Genuss und die Freude an einer individuellen Lebensweise.

  • Am Ende der Welt

    8

    Am Ende der Welt
    Am Ende der Welt

    Der Held oder eher Antiheld des Romans, der Kriminelle Robi Kuchta, kommt soeben aus dem Gefängnis, und schon verwickelt er sich in schwere Delikte, die ihn letztlich das Leben kosten. Immer an seiner Seite Lučkay, der suspekte Polizist, zuerst als Verfolger, dann als Freund und Helfer. Welche Rolle spielt er und wo liegen seine Interessen? Man bewegt sich in einer multikulturellen Unterwelt, wo Slowakisch, Ungarisch und Romanes in seltsamer Mischung gesprochen wird. Pain liefert ein überzeugendes Psychogramm seiner skurrilen Helden. Dazu Edgar Schütz im Falter: "Und ein Zeitdokument ist diese apokalyptische Bestandsaufnahme einer ebenso jungen wie planlosen Generation, die sich nicht einmal 100 Kilometer von Wien entfernt tummelt, allemal. Wohl nicht zu Unrecht wurde das Buch schon als die erste 'Punkballade der slowakischen Literatur' bezeichnet."

  • Komm raus da

    4

    Komm raus da
    Komm raus da

    Seit Jahrzehnten simuliert der Katastrophenpsychologe Dörner Unfälle und Katastrophen, politische, technische, ökonomische, z. B. in Städten, Staaten, AKWs. Und zwar, um die Desaster zu verhindern. Er schult seine Versuchspersonen zu diesem guten Zwecke nach. Sein legendäres Erstversuchsland hieß Tanaland, man könnte heutzutage meinen, es sei Griechenland. Seine Erstversuchsstadt hieß Lohausen, man könnte heutzutage in der Realität meinen, es seien die bankrotten Gemeinden und Regionen. Und aus Tschernobyl, das Dörner genau rekonstruiert hat, wurde in der jetzigen Realität eben Fukushima. Der sogenannte Held des Romans "Komm raus da", der hilfsbereite, hilfsbedürftige, lebensfrohe Uwe, Uwe wie Auweh, Held heißt freier Mensch, erlebt am laufenden Band Paraphysisches, Anomien, Ausgeliefertsein, Ausweglosigkeiten, groteske Katastrophen, organisierte Verantwortungslosigkeiten in Hilfseinrichtungen, ein Milgram- und ein Dörnerexperiment nach dem anderen. Einmal etwa will er sein Eigentum einer hochanständigen Hilfseinrichtung zur Verfügung stellen und wird anständig betrogen; und einmal wird ihm über einen anderen Menschen gesagt, er werde nicht überleben, und wenn doch, dann ohne jede höhere geistige Fähigkeit, und dann, dass dieser Mensch einfach nicht therapierbar, nicht rehabilitierbar sei. Aber es ist dann zum Glück alles nicht wahr, aber es ist ein sehr anstrengender Kampf, damit das alles nicht wahr ist. Um dieses und andere Leben eben ein Kampf. Einmal zum Beispiel erlebt er mit, wie ein anderer Mensch in ein berüchtigtes Heim verschleppt wird, in das er nie und nimmer gehört, niemand gehört dorthin, und sie holen ihn da raus, und das riesige Heim wird später wegen der Grausamkeiten darin geschlossen.

  • Tantadruj

    3

    Tantadruj
    Tantadruj

    Tantadruj, der Dorfnarr, zieht mit vierzig Glocken (für jeden Märtyrer eine) zum Kirtag, um das Glück zu suchen. Glücklich werde er erst, wenn er sterbe - seit ihm das seine Mutter »irgendwie« eingab, lebt er für diesen Wunsch: sterben. Auf dem Weg schließen sich ihm drei Freunde an, jeder auf seine Weise weise Randfigur. Doch irdische wie überirdische Mächte wissen die Erfüllung von Tantadrujs und seiner Komplizen Sehnsucht zu verhindern: Der Dorfpolizist Teigig (»Sterben ist verboten«) und die vier Pfarrer (»Wir müssen alle dulden, bevor wir in die Grube fahren«). Als es auf dem Friedhof gar zum Probeliegen kommt (»Tantadruj, es geht kein Wind«), ist das Verbrechen und die Sünde perfekt, wenn auch von Glück (k)eine Spur. Die vier müssen wieder in ihre vier Täler zurück. Ciril Kosmač, der bedeutende slowenische Epiker, erinnert sich am Ende seines Lebens an diese Geschichte seiner Mutter, und inmitten der Eiseskälte der Welt erscheint ihm eine Sternschnuppe: »Resurrecturis!« - Eine weise Parabel, das serene Lob der Phantasie.

  • Familienarchiv

    11

    Familienarchiv
    Familienarchiv

    Der Roman in Versen "Familienarchiv" besteht aus einzelnen biografischen Skizzen, die gemeinsam eine Chronik des tragischen Werdegangs und Untergangs des jüdischen Lebens in der südlichen Ukraine und damit auch die Rekonstruktion einer versunkenen osteuropäischen Welt ergeben. Er ist ein gleichzeitig poetischer, essayistischer und epischer Text von langem Atem und sprachlicher Expressivität. Dazu Kirstin Breitenfellner im "Falter": "Eine lakonische, tiefsinnige Familienautobiografie und gleichzeitig eine Parabel über das Leben und seine Paradoxien - und gegen das Verschwinden."

  • Dimitrij der Heiler

    12

    Dimitrij der Heiler
    Dimitrij der Heiler

    Der Held, der Heiler, russisch als Vrač bezeichnet, kommt aus dem Theatermilieu, in dem szenische Fantasien sehr leicht zur Lebensphilosophie werden. Hauptfigur ist der frühere Theaterregisseur Dmitrij Gusev, der an einer Reihe von regionalen experimentellen Bühnen tätig war und zur Zeit des Geschehens als Dispatcher bei der Moskauer Kommunalverwaltung arbeitet. In grotesker und tragikomischer Weise werden hier stalinistische Vergangenheit und postkommunistisches Chaos in einem endlosen Monolog dargestellt. So auch eine Premiere der tabuisierten "Marquise de Sade". Der vor Lebensenergie sprühende Erzähler verfügt über die Fähigkeit, das Wesen aller Dinge und Geschehnisse in ihrem Kern zu erfassen - seine Lebens-Inszenierung entfaltet sich nach und nach in einem faszinierenden, frei assoziierenden, kathartischen Redestrom, einem dahinfließenden tragikomischen Monolog, der Ereignisse, Erinnerungen, Erzählungen und Gedanken auf bizarre Weise verwebt.

  • Zur Strafe und als Belohnung

    6

    Zur Strafe und als Belohnung
    Zur Strafe und als Belohnung

    Der Roman "Zur Strafe und als Belohnung" spielt in einem Landstrich des ehemaligen Sudetenlands, aus dem nach Kriegsende 1945 die deutsche Bevölkerung vertrieben wurde. Die Handlung erzählt jedoch über die Menschen, mit welchen der tschechoslowakische Staat die leer stehenden Dörfer besiedelt hat: einfache Bauern aus Ruthenien, Kriminelle, und nicht zuletzt Angehörige jener Menschen, die im Zuge der stalinistischen Schauprozesse aus den Großstädten in die trostlose Gegend verbannt worden sind. Die einen bekommen ihren Wohnsitz als Belohnung für ihre Loyalität gegenüber dem kommunistischen Staat, die andern - so auch die Hauptheldin Lise, eine ehemals idealistische Genossin - zur Strafe. Zu Hause aber fühlt sich in dem ehemaligen Land der Vertriebenen niemand. Rezensent Volker Strebel auf Literaturkritik: "Anna Zonová entfaltet in ihrem Roman 'Zur Strafe und als Belohnung' einen ungewöhnlichen Mäander von Schicksalen und Begebenheiten im Herzen Europas."

  • Hominide

    26

    Hominide
    Hominide

    Seine Geschichte erzählt Pitar, ein Australopithecus afarensis, der mit seiner Sippe vor Millionen von Jahren am Rand des zentralafrikanischen Regenwaldes in der Nähe der Savanne lebt. Des stets gleichen Alltags überdrüssig, versucht Pitar, aus dem Dunkel der Vorgeschichte emporzusteigen und die Seinen dabei mitzureißen. Es geht um nicht weniger, als den Sinn des Daseins zu begreifen und die Zivilisation zu entdecken. Dass Pitar das Wissen der zukünftigen Menschen vorausahnt und mit rhetorischem Geschick von Dingen spricht, die lediglich den heute Lebenden selbstverständlich sind, macht das Buch mit Augenzwinkern zu einem Spiegel unserer Gesellschaft. Anspielungen an historische Ereignisse, Hommagen an literarische Werke, satirische Betrachtungen und nicht zuletzt der lateinische Sprüche klopfende Kompagnon Carpediem gestalten in sieben Kapiteln eine ganz besondere Schöpfungsgeschichte. Eingebettet in die Veränderungen, denen die Hominidensippe unterliegt, wächst Pitars Liebe zu Maluma und reift im selben Grad, in dem die Frühmenschen zu neuen Ufern aufbrechen. Der siebente Tag jedoch, an dem alle zur Ruhe kommen, mündet in ein Finale, das die beiden Liebenden aus ihrem Paradies vertreibt und ihr Glück im Unbekannten suchen lässt.

  • Ein bißchen Glück für später

    9

    Ein bißchen Glück für später
    Ein bißchen Glück für später

    Seine fast ausnahmslos in Ich-Form erzählten Kurzgeschichten führen in die skurrile Welt des nachkommunistischen Neureichtums, aber auch der bitteren Armut, der Verlierer, der Loser. Wir treffen auf Außenseiter, auf Sadismus und Zynismus, Geldsucht und Macht. Wir werden mit der Agonie der alten Welt konfrontiert. Wir staunen, mit welchem Erfindungsreichtum die neuen aufstrebenden Eliten im heutigen Bulgarien das vermeintlich Versäumte nachzuholen imstande sind.

  • Das Leben ist möglich: Poesie

    13

    Das Leben ist möglich: Poesie
    Das Leben ist möglich: Poesie

    Rudolf Jurolek: Der 1956 in der Slowakei geborene Rudolf Jurolek ist Autor von mehr als dreißig Bänden Lyrik und Prosa. Seine asketisch und mystisch orientierte Verskunst suggeriert eine Gefühlswelt, in der sich ein Mensch von Programmen und Zielsetzungen frei macht. Demgemäß klingt es beinahe nach Tao. Ist es die bedachtsame Ruhe? Ist es die Selbstironie - die subtile Frage, worum es geht im Leben? Poesie als Ruhekissen in unruhigen Zeiten. Ákos Fodor: Der 1945 in Ungarn geborene Ákos Fodor publizierte bisher fünfzehn Gedichtbände, die ausnahmslos der japanischen Kurzform huldigen. Man wundert sich nur, wie eine derart leise Muse in turbulenten Zeiten, wie den unseren, überlebt. Ich empfehle wärmstens Ákos Fodors Miniaturen zum Lesen, Genießen und Weitersenden - mündlich, per Post und, angesichts ihrer Kürze, gelegentlich sogar per SMS. Adisa Bašić: Der 1979 in Bosnien geborenen Adisa Bašić gelingt es in ihrem neuesten Gedichtband, die seelische Welt einer von Krieg und Nachkriegszeit in Bosnien geprägten Generation wiederzugeben. Obwohl sie in Frauensprache spricht, verwandeln sich die in kurzen lyrischen Monologen vorgetragenen Frauenschicksale in starke Metaphern über das Ausgeliefertsein einer ganzen Gesellschaft.

  • Blaubarts Kinder

    10

    Blaubarts Kinder
    Blaubarts Kinder

    Im Roman entfalten vier namenlose Erzählstimmen ihren Blick auf die Welt: eine Ertrinkende, die sarkastisch ihr Leben als überzeugte Kommunistin in Litauen und Russland und ihre beiden Männer ins Visier nimmt. Ihr Sohn, der dem Ertrinken der Mutter hilflos zusehen muss, danach bei Vater und Großmutter in Litauen aufwächst und keine Lebensperspektive mehr findet. Die Tochter, die sich in der Hauptstadt Vilnius ein neues Leben aufbaut und eine erfolgreiche Schriftstellerin wird; doch die alten Wunden und die Erinnerung an "Blaubart", den russischen Stiefvater, brechen wieder auf, als sie Briefe ihres Halbbruders sieht. Auch er, "der Kleine", der in einem Kinderheim aufgewachsen ist, kommt gegen Ende zu Wort. Renata Šerelytės Fortschreibung des Blaubart-Märchens ist eine aufwühlende Familiengeschichte und präzise Zeitdiagnose, eine Sonde in Litauens Geschichte und Gegenwart.

  • Unser Sonderberichterstatter

    7

    Unser Sonderberichterstatter
    Unser Sonderberichterstatter

    Unser Sonderberichterstatter" ist ein Fresko Rumäniens nach der Wende, in dem die Polit- und Medienszene mit satirischen Elementen gezeichnet wird. Beim Begräbnis eines bekannten Journalisten ist der Besuch des rumänischen Staatspräsidenten angekündigt. Der Sonderberichterstatter Antonie lauert ihm auf, um ein Statement zu erhaschen, der arabische Terrorist Mohammed, um ihn in die Luft zu jagen; doch die Trauerfeier wird in letzter Minute an einen anderen Ort verlegt. Als Antonie bei einer Pressekonferenz doch noch auf den Präsidenten trifft, wird er von dessen Leibwächtern mit einem Schlag ins Gesicht niedergestreckt. Er verliert das Bewusstsein und fällt in einen orangefarbenen Tunnel, in dem sein ganzes bisheriges Leben Revue passiert. Spannung, Humor und Gesellschaftsanalyse gehen in diesem Roman eine produktive Verbindung ein. "Unser Sonderberichterstatter" wurde auch ins Französische, Italienische, Spanische, Ungarische, Slowenische, Kroatische und Bulgarische übersetzt.

  • In der Nähe von Palermo

    22

    In der Nähe von Palermo
    In der Nähe von Palermo

    Ein gewaltiges Unwetter beendet Simones Aufenthalt in der Nähe von Palermo. Wieder in ihrer Heimat, muss sie noch mal ganz von vorne anfangen. Ein Mann, mit dem sie ein schlimmes Erlebnis auf Sizilien verbindet, begegnet ihr wieder ... und ist jetzt tot. Die Zeitungen berichten, dass Fremdverschulden auszuschließen sei. Simone findet die große Liebe, doch das Schicksal ist unbarmherzig...

  • Der Wanderer im Karst: Prohaskas zweiter Fall in Istrien

    25

    Der Wanderer im Karst: Prohaskas zweiter Fall in Istrien
    Der Wanderer im Karst: Prohaskas zweiter Fall in Istrien

    Joe Prohaska, ehemaliger Kriminalhauptkommissar aus Stuttgart mit deutsch-kroatischen Wurzeln, lebt seit seiner Frühpensionierung in Istrien und ist passionierter Fotograf. Bei einer Fototour landet er in einem malerischen Städtchen, wo er in der einzigen Konoba des Ortes den fast achtzigjährigen Bartolo Monti und dessen Frau und Stiefsohn kennenlernt. Bartolo Monti war in die USA ausgewandert und ist nun als reicher, aber kranker Mann zurückgekehrt. Er will seinen Heimatort sanieren, um ihn vor dem Zerfall zu retten, aber auch, um ihn touristisch zu nutzen. Doch aus Montis Plänen wird nichts, denn am nächsten Tag wird er im Keller eines verlassenen Hauses tot aufgefunden. Die örtliche Polizei geht von einem Unfall aus, doch Joe Prohaska hat da seine Zweifel. Und anstatt weiterzufahren, beginnt er Fragen zu stellen… Handlungsorte: Rovinj und Umgebung sowie mehrere Orte in Zentralistrien und an der Kvarner Bucht (Opatija, Lovran u. a.)

  • Tinte ist bitter: Literarische Porträts aus Barbaropa

    14

    Tinte ist bitter: Literarische Porträts aus Barbaropa
    Tinte ist bitter: Literarische Porträts aus Barbaropa

    Vor 25 Jahren erschien im Wieser Verlag ein Buch, das rasch für Furore sorgte und die literarische Debatte im gesamten deutschen Sprachraum beeinflusste: "Tinte ist bitter. Literarische Porträts aus Barbaropa". In diesem Band und in der nachfolgenden Essaysammlung "Die Vernichtung Mitteleuropas" hat Karl-Markus Gauß kenntnisreich und leidenschaftlich einen Kontinent vermessen, dessen Literatur im Westen bis dahin kaum beachtet worden war. Seine Porträts von ermordeten, exilierten, totgeschwiegenen Autoren aus Mähren und Galizien, Ungarn, Slowenien und Kroatien, aus Triest und Bukarest führten aus der Mitte an die Ränder Europas und aus der Vergangenheit mitten in die Gegenwart der politischen Umbrüche. In der vorliegenden Auswahl sind sie wiederzuentdecken: die große, zum Schweigen gebrachte Literatur "Barbaropas", die Hoffnung auf einen neuen europäischen Selbstentwurf, die Sprachlust eines Autors, der schon in seinen ersten Büchern als unverwechselbarer Stilist angetreten war. Miroslav Krleža, Miklós Radnóti, Danilo Kiš, Oskar Jellinek, Ernst Sommer, Hermann Ungar, Fulvio Tomizza, Ciril Kosmač: Acht Essays, geschrieben vor gut einem Vierteljahrhundert. In ihrer Aktualität ungebrochen, zeugen sie heute zudem schmerzlich von den kulturellen und politischen Versäumnissen seither. In der vorliegenden Auswahl sind sie wieder zu entdecken: die große, zum Schweigen gebrachte Literatur "Barbaropas" und die Hoffnung auf einen neuen europäischen Selbstentwurf.

  • "...und darin fliegt eine Schwalbe": Meine Lieblingsgedichte

    15

    "...und darin fliegt eine Schwalbe": Meine Lieblingsgedichte
    "...und darin fliegt eine Schwalbe": Meine Lieblingsgedichte

    Seit der Gründung des Wieser Verlages vor nunmehr 27 Jahren begleitet mich die Poesie in den Gedichten von Slavko Mihalic, Hans Raimund, Milan Jesih, Ali Podrimja, Gellu Naum, Emil Szyttia, Lajos Kassák, Robert Reiter, Ivo Svetina, Aleš Debeljak, Milan Dekleva, Maruša Krese, Herta Kräftner, Robert Altmann, H. C. Artmann, Dezso Tandori … Viele wurden erstmals veröffentlicht, übersetzt oder dem Vergessen entrissen. Einige davon habe ich mir zum Geschenk gemacht, in der vorliegenden Sammlung zum Nachlesen, Wiederlesen oder Neulesen zusammengetragen, und lege sie nun auch der geschätzten Leserschaft ans Herz.

  • Stark wie ein Nagel

    17

    Stark wie ein Nagel
    Stark wie ein Nagel

    "Stark wie ein Nagel ist eines jener Bücher, die ich selbst gern geschrieben hätte. Ich bilde mir ein, dass es einmal eine Zeit geben könnte, in der rückblickend auf das 20. Jahrhundert das unbalancierte Verhältnis von Sprache und Realität mit Zitaten von Alexander Widner auf den Punkt gebracht werden kann." (Josef Haslinger)

  • Stalins Säbel

    23

    Stalins Säbel
    Stalins Säbel