Das Alphabet der Sinne: Erotischer Roman | Prickelnde #spicyromance mit Urlaubsfeeling
Von Larissa Adams
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Über dieses E-Book
Sarah ist eine Powerfrau durch und durch. Doch ausgerechnet sie verschlägt es in ein Meditationsresort. Hier heißt es: Kopf ausschalten, sich fallen lassen – und in eine völlig andere Bewusstseinsstufe eintauchen. Die Kontrolle abgeben? Für Sarah klingt das nach ihrem persönlichen Weltuntergang. Doch als sie den attraktiven Kursleiter Ben sieht, ist es um sie geschehen. Unter seiner Führung lernt Sarah, was es heißt, mit allen Sinnen zu genießen: Ihr Körper macht sich selbstständig – und ihre Fantasie auch …
Feine Sinnlichkeit, prickelnde Erotik und eine heiße Liebesgeschichte erwarten Sie – lassen Sie sich verführen!
Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der erotische Roman "Das Alphabet der Sinne" von Larissa Adams. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag.
Larissa Adams
Larissa Adams wurde 1964 in Deutschland geboren. Sie lebte einige Zeit in Philadelphia und New York. Die Sinnlichkeit des Alltags ist ihr Lebenselixier – und das Fabulieren prickelnder Geschichten ihre wahre Leidenschaft.
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Buchvorschau
Das Alphabet der Sinne - Larissa Adams
Über dieses Buch:
Sarah ist eine Powerfrau durch und durch. Doch ausgerechnet sie verschlägt es in ein Meditationsresort. Hier heißt es: Kopf ausschalten, sich fallen lassen – und in eine völlig andere Bewusstseinsstufe eintauchen. Die Kontrolle abgeben? Für Sarah klingt das nach ihrem persönlichen Weltuntergang. Doch als sie den attraktiven Kursleiter Ben sieht, ist es um sie geschehen. Unter seiner Führung lernt Sarah, was es heißt, mit allen Sinnen zu genießen: Ihr Körper macht sich selbstständig – und ihre Fantasie auch …
Feine Sinnlichkeit, prickelnde Erotik und eine heiße Liebesgeschichte erwarten Sie – lassen Sie sich verführen!
Über die Autorin:
Larissa Adams wurde 1964 in Deutschland geboren. Sie lebte einige Zeit in Philadelphia und New York. Die Sinnlichkeit des Alltags ist ihr Lebenselixier – und das Fabulieren prickelnder Geschichten ihre wahre Leidenschaft.
***
Originalausgabe Oktober 2016
Alle Rechte vorbehalten. Das Werk darf – auch teilweise – nur mit Genehmigung des Verlages wiedergegeben werden.
Titelbildgestaltung: Nele Schütz Design unter Verwendung von shuterstock/Studio 10Artur
eBook-Herstellung: Open Publishing GmbH
ISBN 978-3-95824-688-1
***
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Larissa Adams
Das Alphabet der Sinne
Erotischer Roman
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Kapitel 1
»Sarah? Sarah! Hey, schläfst du etwa?« Die Stimme drang nur mühsam in mein Bewusstsein. In meiner Vorstellung gehörte sie einem Cowboy. Sexy sah er aus, in seiner eng anliegenden Reithose und den Stiefeln. Unter seinem Hemd zeichneten sich wunderbar definierte Muskeln ab. Ich machte einen Schritt auf ihn zu und atmete ein. Sein Duft nach herber Männlichkeit traf mich wie ein Versprechen. Er streckte seine Hand aus. Die Vorfreude ließ einen Schauer über meinen Körper fließen. Die Härchen auf meinen Armen stellten sich auf. Gleich, gleich würde er mich berühren – zärtlich. Vorsichtig würde er tasten, langsam mit seinen Händen meinen Körper entlangfahren. Er würde meine Seidenbluse Knopf für Knopf öffnen und das Geschenk auspacken, das dort auf ihn wartete. Sehnsüchtig wartete! Meine Brüste sollte er liebkosen, die sich ihm voller Lust entgegenstreckten. Ein Seufzer löste sich, schlüpfte über meine Lippen, die den Kuss herbeisehnten.
»Sarah! Jetzt wach schon auf!«
Die Hand, die auf meiner Schulter lag und diese jetzt ziemlich unsanft rüttelte, gehörte nicht zu meinem Cowboy. Die Stimme leider auch nicht. Und meine Nase vermeldete einen deutlichen Hauch Rosiger Frühling – das derzeitige Lieblingsparfüm meiner Freundin und Geschäftspartnerin.
So ein Mist. Langsam sortierten sich meine Gedanken und Gefühle. Sah ganz danach aus, als wäre die Mittagspause vorbei.
Meine Augenlider flatterten, ich schaute auf und sah direkt in Sylvies moosgrüne Augen. Ihre Augenbrauen hatten sich zu einem Strich zusammengezogen. »Verdammt! Ich hab dich überall gesucht. Robert hat angerufen. Er will eine Serie über Entspannungsmethoden und Meditation machen. Er meint, damit kann er Werbekunden gewinnen, das Thema sei ›heiß‹.« Sie setzte sich neben mich auf den langflorigen Teppichboden, auf dem ich gerade mein Schläfchen gemacht hatte, und fuhr sich durch ihre kurzen braunen Haare, die im Licht der Mittagssonne rotgoldene Sprenkel bekamen. Sylvie und ich waren wie Tag und Nacht. Sie war sehr zierlich, wirkte zerbrechlich. Alles nur Tarnung natürlich, Sylvie war zäher als jeder Holzfäller in Kanada, aber durch ihren feingliedrigen Körperbau weckte sie selbst im schwächsten Waschlappen noch den Beschützerinstinkt. Die Kerle wollten sie allesamt auf Händen tragen.
Mit ihren ein Meter 58 brauchte sie durchaus eine Leiter, wenn sie nach den Sternen greifen wollte. Deshalb stöckelte sie immer auf mindestens 15 Zentimeter hohen Heels durch die Welt.
Ich dagegen trug eine lange blonde Lockenmähne. Meine Kurven waren der Hingucker – wenn ich meinen Hintern schwang, drehten sich sogar Frauen um. Mit einer Größe von einem Meter 78 und ebenfalls einem Hang zu Highheels überragte ich nicht nur Sylvie. Leider schien mein Äußeres bei den Kerlen zwar anzukommen, ihnen aber auch eine deutliche Portion Furcht einzujagen. Ein Vollweib weckte eben nicht den männlichen Beschützerinstinkt – dabei hätte ich gegen ein bisschen Anlehnen an eine starke, muskelbepackte Männerschulter keinerlei Einwände.
Sylvies und mein Männergeschmack waren sehr gegensätzlich. Sie bekam bei gelackten Geschäftsmännern weiche Knie, ich wurde scharf, wenn ein Mann noch ein Mann war. Herb und stark und mit dem Versprechen, mich auf Händen zu tragen und vor der Welt zu beschützen, wenn es darauf ankäme.
Sylvie und ich lebten nach dem Motto: Gegensätze ziehen sich an. Seit wir uns vor zwei Jahren in einer Bar kennengelernt hatten, waren wir befreundet, und seit wir vor sechs Monaten unsere Agentur gegründet hatten, waren wir auch geschäftlich gemeinsam unterwegs.
Erleichtert pustete sie aus und ließ dabei die Lippen vibrieren wie ein prustendes Pferd. Allerdings nicht wie ein Ackergaul, sondern wie eine heiße Vollblutstute. »Das ist eine super Chance, und hey, es kommt absolut passend: Du hast ein bisschen Entspannung dringend nötig. Sonst kippst du mir irgendwann noch um. Dein Kreislauf macht doch dauernd schlapp, das ist ganz sicher nur der Stress. Also: Ich hab dich schon angemeldet.« Sie schüttelte den Kopf, ihre Augen verdunkelten sich, sie hatten jetzt die Farbe eines dunkelgrünen Teichs inmitten eines dicht bewachsenen Waldes.
»Ausgerechnet so ein Eso-Kram. Du weißt doch, dass ich Meditation nicht leiden kann. Diese Stille macht mich verrückt. Willst nicht lieber du hingehen?« Ich atmete tief durch und machte noch mal die Augen zu. Vielleicht war der Cowboy noch irgendwo? Wir könnten gemeinsam in den Sonnenuntergang reiten, und ich würde ihn garantiert nicht schonen. Aber leider wurde es nichts mit einem heißen Ritt, der Cowboy hatte den Übergang in den Wachzustand nicht überlebt. Sehr schade. Der wäre eine Sünde wert gewesen, wenn auch nur in meiner Fantasie. Ich musste über mich selbst den Kopf schütteln. Verdammt. Ich hatte einfach schon viel zu lange keinen vernünftigen Kerl mehr gehabt. Kein Wunder, bei all dem Stress, den die Agentur mir bescherte. Seit Sylvie und ich selbstständig waren, hatte ich keine ruhige Minute mehr – keine gemütlichen Abende, kein Kino, keine Saunabesuche, von einem Liebesleben ganz zu schweigen.
Eine leise Stimme in mir flüsterte, dass ich mich in die Arbeit geflüchtet hatte, weil ich nach der letzten Pleite keine Lust mehr auf einen Mann hatte. Pff. Von wegen! An Lust mangelte es mir keineswegs. Wenn nur mal ein vernünftiger Mann in meinem Leben auftauchen würde. Mein Mr. Right! Aber das war wie am Losstand auf der Kirmes. Ich zog eine Niete nach der anderen.
»Ich kann nicht, du weißt doch, dass ich ein paar Tage nach Paris muss. Vielleicht kommst du ja auf den Geschmack. Auf jeden Fall musst du dich darauf einlassen. Versuch es wenigstens.« Sylvie riss mich aus meinen Gedanken. Sie hielt mir einen Flyer vor die Nase. »Hier. Da gehst du hin. Der Typ soll ein Meister der Entspannung sein. Danach bist du wie neu. Mit ihm findest du deine Mitte wieder.«
Ich schob den Flyer beiseite und schüttelte den Kopf. »Nichts für ungut, Sylvie, aber ich bin kein überspanntes, neurotisches Weib, das mit seinem Alltag nicht zurechtkommt. Dieser Entspannungskram ist nichts für mich.«
Damit hievte ich mich hoch und strich bedauernd über den flauschigen Teppich. Das wäre der perfekte Platz gewesen für den Cowboy und mich.
»Sarah, das ist eine unglaubliche Chance. Es ist vollkommen egal, ob das was für dich ist oder nicht. Lass dich drauf ein, und schreib dann den Text. Wir können es uns nicht leisten, einen Kunden vor den Kopf zu stoßen. Wir brauchen jeden Cent, das weißt du.« Sylvie schaute mich streng an. »Ganz abgesehen davon: Ich brauche eine einsatzfähige und zuverlässige Partnerin. Du musst in dir selbst
