In 98 Tagen um die Welt: Weltreise an Bord eines Kreuzfahrtschiffes - Eine Erzählung vom Träumen, Planen, Reisen und Glücklichsein
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Über dieses E-Book
Für mich ist er wahr geworden. Auf meiner Reise um die Welt habe ich viel gesehen, viel erlebt und dabei noch meine Lebensqualität verbessert.
In diesem Buch habe ich meine Erlebnisse festgehalten. Für alle erfahrenen und zukünftigen Kreuzfahrer erzähle ich auf teilweise amüsante Weise über das Leben an Bord, die Landgänge, meine Mitreisenden und alles was man sonst noch für eine Weltreise wissen muss.
Nun aber Leinen los und viel Spaß bei meiner persönlichen Reise um die Welt.
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Buchvorschau
In 98 Tagen um die Welt - Saskia Zimmermann
Vorwort
Reisen – eine großartige Erfindung!
Und wenn man wie ich schon so lange einen Traum verfolgt, soll dieser nicht nur endlich gelebt, sondern auch in einem Buch festgehalten werden.
Doch bevor es mit der Weltumrundung und meinem persönlichen kleinen Abenteuer losgeht, möchte ich noch Folgendes anmerken: Alle Erlebnisse sind persönlich und wurden von mir in einem Reisetagebuch festgehalten. Hierbei handelt es sich um keine wissenschaftliche Arbeit, sondern um individuelle Eindrücke, persönliche Gedanken und Gefühle. Auch Daten und Fakten wurden anhand von Gedächtnisprotokollen niedergeschrieben, weshalb ich keine Haftung für Richtigkeit und Vollständigkeit übernehme. Alle Eindrücke, Empfindungen und Wahrnehmungen sind individueller Natur und lassen sich nicht auf die Allgemeinheit übertragen. Hätte ein anderer Passagier diese Weltreise in einem Buch beschrieben, wären viele Einschätzungen und Wahrnehmungen höchstwahrscheinlich anders ausgefallen. Und genau so soll es auch sein, denn dies macht uns zu Persönlichkeiten.
Unverwechselbar, auch wenn wir die gleichen Schritte tun, müssen die Eindrücke und Gefühle, die diese in uns wecken, noch lange nicht dieselben sein.
Aus diesem Grund bitte ich dieses Buch als mein persönliches Erlebnis anzuerkennen und nicht über mein Empfinden zu urteilen.
Sicherlich findet der ein oder andere Kreuzfahrtpassagier Parallelen und muss vielleicht sogar schmunzeln, ebenso ist aber auch das Gegenteil möglich.
Wie auch immer, ich habe diese Reise jedenfalls sehr genossen und freue mich darauf meine Erlebnisse nun zu teilen: „Leinen los!"
Erfüllung eines lang ersehnten Traumes
Einmal die Welt zu umsegeln, so wie es schon viele Seefahrer vor mir getan haben, ja das war mein großer Traum. Genauer gesagt hatte ich diesen Traum schon seit über fünfzehn Jahren.
Nun mögen sich viele fragen, warum es unbedingt eine Kreuzfahrt sein musste. Also besäße ich die finanziellen Mittel, hätte ich mir sehr wahrscheinlich selbst eine Crew zusammengestellt und wäre zu all den Orten gesegelt, die mich schon so lange faszinierten. Sicherlich hätte ich auch versucht, meine weltweiten Brieffreunde persönlich kennen zu lernen. Da dies jedoch nicht umsetzbar war, war eine Weltumrundung mit einem Kreuzfahrtschiff eine annehmbare Alternative.
Wieso unbedingt über die Ozeane und nicht wie so viele andere über den Land- und den Luftweg, genau diese Frage mögen sich nun viele stellen. Doch für mich kam nie eine andere Reiseart in Frage, da ich das Wasser und das Meer einfach liebe. Ob dies an der unendlichen Weite, der Farbvielfalt des Wassers, dem beruhigenden Klang der Wellen oder der atemberaubenden Idylle liegt, kann nun jeder selbst entscheiden. Für mich war es einfach eine Kombination aus allen genannten Faktoren.
So fernab der Zivilisation eröffnet sich eine Vielfalt von Möglichkeiten die Welt mal wieder mit anderen Augen zu betrachten. Ungestört von den technischen Errungenschaften der Neuzeit bietet sich einem auf hoher See die Chance sich mal wieder auf das Wesentliche im Leben zu konzentrieren und tief in sich hineinzuhören. Ja, vielleicht sogar wieder zu sich selbst zu finden, werden wir doch tagtäglich von so vielen Faktoren bewusst und unbewusst beeinflusst.
Selbstverständlich verfügen Kreuzfahrtschiffe über die neuesten Sicherheitsstandards und technischen Mittel, und auch den Passagieren stehen die gängigen Telekommunikationsmittel die meiste Zeit zur Verfügung. Doch liegt es im Ermessen jedes einzelnen Gastes, was er daraus macht.
Ich jedenfalls hatte mich entschieden, die technischen Errungenschaften, soweit es möglich ist, außen vor zu lassen, d. h. ich wollte bewusst auf Internet und Telefon verzichten. Ein Notfallhandy hatte ich jedoch dabei, um meine Familie von Zeit zu Zeit über mein Wohlbefinden zu informieren und bei Landgängen ggf. mit dem Schiff Kontakt aufnehmen zu können. Ansonsten wollte ich auf die altmodische Weise zurückgreifen, dem Schreiben von Postkarten und Briefen.
Während meiner Reise wollte ich nicht nur fremde Kulturen näher kennen lernen und meinen Horizont erweitern, sondern vor allem mein eigenes Dasein überdenken.
Ist das Leben nicht viel zu kurz, um immer nur zu träumen? Nun wurde es Zeit meinen Traum zu verwirklichen, meinen Traum zu leben!
Doch bevor es wirklich losging, mussten einige Vorbereitungen getroffen werden.
Reisevorbereitungen
Für alle unter euch, die selbst einmal eine Weltumrundung machen möchten, nun ein paar praktische Hinweise:
Vor der Buchung sollte man sich zunächst überlegen, was man überhaupt genau machen möchte, was man von der Reise erwartet und was einem wichtig ist, um die Zeit genießen zu können.
Dabei bietet es sich vor der Buchung an, verschiedene Reiseanbieter sorgfältig miteinander zu vergleichen. Hierbei sind viele Faktoren zu berücksichtigen, denn die Anbieter unterscheiden sich nicht nur in Inklusiv- und Exklusivleistungen. Natürlich spielt der Preis eine entscheidende Rolle, doch was auf den ersten Blick billig erscheint, muss es über so einen langen Reisezeitraum nicht bleiben. Besonders Alleinreisende sollten darauf achten, wie hoch der Zuschlag bei einer Einzelzimmerbelegung ist. Es gilt also den Grundpreis plus ggf. Aufschläge je Kabinenkategorie, die Schiffsgröße (max. Passagierzahl) die Reisedauer (hier auch Anzahl der See- und Landtage), die Anzahl der angesteuerten Länder, sowie Servicegebühren (Trinkgelder), Kosten für Wäsche, Getränke, Internet (falls es genutzt werden soll), Ausflüge und Zusatzleistungen wie Wellness- und Sportprogramm genau abzuwägen.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis, sowie die Länderauswahl sollten stimmen und natürlich den individuellen Vorstellungen entsprechen.
Hat man sich für ein konkretes Angebot entschieden, gilt es die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen.
Damit meine ich eine berufliche Absicherung/ Perspektive (Gespräch mit dem Arbeitgeber) nach der Reise und eine genaue Budgetplanung.
Mein Arbeitgeber kam mir sehr entgegen, so konnte ich meine Urlaubstage für einen Teil der Reise nutzen und die restliche Zeit wurde ich unbezahlt freigestellt.
Sollte man nicht über genügend eigene finanzielle Mittel verfügen, ist es ratsam vor der Reisebuchung ein Beratungsgespräch mit seiner Hausbank zu führen. In diesem Gespräch kann errechnet werden, ob und welcher maximale Kreditrahmen in Frage kommt. Natürlich muss der Kredit nicht sofort in Anspruch genommen werden. Bis zum Beginn der Reise verbleiben einige Monate, in denen man weiter sparen kann, so dass man eventuell gar nicht so einen hohen Kredit in Anspruch nehmen muss. Hierbei ist zu beachten, dass es ratsam ist nichts an den vorher mit der Bank abgesprochenen Rahmenbedingungen wie Arbeitsplatz, Wohnort etc. zu verändern, da dies meist zu einem geringeren Kreditrahmen führt.
Die Budgetplanung sollte stets im Auge behalten werden. Oftmals kommen ungeplante Ausgaben hinzu. So habe ich bei meiner Planung monatlich einen neuen Plan erstellt, der Ausgaben, Sparbeträge und noch aufzubringende finanzielle Mittel beinhaltete.
Hier ein kurzer Überblick über die wichtigsten Punkte:
1) Kosten der Reise
2) Laufende Kosten zuhause
Diese Kostenstellen sind individuell anzupassen und beinhalten den Reisezeitraum, sowie den Zeitraum der Rückkehr bis zur ersten Lohnzahlung.
Aus Summe 1 und 2 ergibt sich ein Gesamtbedarf. Diesen Gesamtbedarf kann man monatlich mit den bereits beglichenen Zahlungen und dem bereits angesparten Betrag auf den aktuellen Stand bringen, so dass man stets einen Überblick über das noch aufzubringende Budget hat.
Die bereits erwähnten Reiseversicherungen sind individuell anzupassen. Hierbei ist es sinnvoll verschiedene Anbieter miteinander zu vergleichen, wobei viele Anbieter keine Versicherungen mit einer so langen Dauer bei entsprechendem Reisepreis anbieten und es sich daher als sinnvoll erweist sich von seinem Reisebüro beraten zu lassen.
Bei einer längeren Reise rechnet es sich meist ein Jahrespaket abzuschließen. Zu beachten ist, dass die komplette Reisedauer im Versicherungszeitraum liegen muss. Hierbei sind zudem Kündigungszeiten zu beachten, die ggf. vor Reiseende liegen.
Generell macht es Sinn einer Vertrauensperson einen Ordner mit Vollmachten zusammenzustellen, so dass man die Reise sorgenfrei genießen kann. Laufende Kosten, die nicht per Lastschriftverfahren getätigt werden, sollten ebenfalls vorab organisiert werden.
Ein weiteres großes Thema ist die Gesundheitsvorsorge. Hier ist es sinnvoll zum zuständigen Amt für Gesundheit zu gehen und sich über empfohlene Impfungen zu informieren. In manchen Ländern sind Impfungen für die Einreise vorgeschrieben. Der Hausarzt ist in diesem Fall nicht der geeignete Ansprechpartner, Fachleute des Gesundheitsamtes sind auf Reiseimpfungen spezialisiert. Zudem darf beispielsweise die Gelbfieberimpfung nur von autorisierten Stellen durchgeführt werden, da es sich dabei um eine Lebendimpfung handelt und diese besonderer Aufklärung bedarf.
Es ist sinnvoll sich rechtzeitig mit diesem Thema vertraut zu machen, da bestimmte Impfabstände bei Mehrfachimpfungen eingehalten werden müssen.
Die notwendigen Impfungen sind von den Reisezielen abhängig, weshalb zum Beratungstermin eine Auflistung aller Reiseziele mitgebracht werden sollte. Alle Impfungen werden in den internationalen Impfausweis eingetragen und müssen vor Ort bezahlt werden.
Eine Impfkostenübernahme durch die Krankenkasse ist abhängig von deren Leistungskatalog und sollte im Vorhinein abgeklärt werden. Auf eine schriftliche Bestätigung sollte in diesem Fall bestanden werden.
Hier die wichtigsten Impfungen im Überblick:
Ggf. empfiehlt sich eine Malariaberatung.
Neben den Impfungen gilt besonders bei der Nahrungsaufnahme Vorsicht, es gilt nach wie vor die Devise des Schälens, Kochens oder man sollte lieber die Finger davon lassen!
Die Reiseapotheke sollte neben den alltäglichen Medikamenten folgendes enthalten:
Neben der Reiseapotheke empfiehlt es sich eine Packcheckliste anzulegen.
Vor der Reise sollte folgendes organisiert bzw. nicht vergessen werden:
Die Leere
Kurz nach Weihnachten im Jahr 2011 war es dann endlich soweit – mein größter Traum sollte Wirklichkeit werden. Mit der Bank und meinem Arbeitgeber war alles geklärt und so konnte die Reise endlich gebucht werden. Nun gab es kein Zurück mehr. Aber wer will schon zurück, wenn sein größter Traum dabei ist in Erfüllung zu gehen?!
Doch was war das? Plötzlich war sie da, diese Leere! Zunächst konnte ich das seltsame Gefühl in mir nicht einordnen. Ich begriff nicht was los war, denn schließlich sollte es mir doch super gut gehen, jetzt wo mein Traum sich erfüllen sollte.
Eines Abends, mal wieder lag ich stundenlang wach in meinem Bett, kam mir schließlich ein Gedanke, der diese innere Leere erklären konnte. „Natürlich!" dachte ich in diesem Moment. Denn schließlich hatte ich seit mehr als fünfzehn Jahren von dieser Weltreise geträumt und nahezu täglich daran gedacht, doch plötzlich waren diese Träumereien weg und es galt sich bewusst zu machen, dass es nur noch einige Monate bis zur endgültigen Verwirklichung meiner Träume sein würden.
Vielleicht ist dieses Gefühl für viele von euch nicht nachvollziehbar, aber vielleicht lässt es sich mit dem Erreichen von gesteckten Zielen vergleichen: Hat man ein anvisiertes Ziel oder einen neuen Lebensabschnitt erreicht (z. B. Abitur, Ausbildungsabschluss, eigene Wohnung, Hochzeit), ist es Zeit sich neue Ziele zu setzen. So war es auch für mich Zeit meinen Traum zu leben und danach neue Träume/ Ziele in meinem Leben zu entwickeln und an deren Umsetzung zu arbeiten.
An dieser Stelle möchte ich mich bei meiner Freundin Nicole bedanken, die mir genau in der richtigen Zeit ein tolles Buch namens „Das Café am Rande der Welt" von John Strelecky¹ geschenkt hat. Der Autor hat sich in einer wunderschönen Erzählung mit dem Sinn des Lebens befasst. Dieses Buch half mir meine Gefühle besser zu verstehen und über den Sinn des Lebens nachzudenken.
¹ Strelecky, J. (2007). Das Café am Rande der Welt. Eine Erzählung über den Sinn des Lebens. (Im Original erschienen 2003: The Why Are You Here Café). München: Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG
Die Reise beginnt
Unglaublich, aber nun beginnt meine Reise…
Das Packen für so einen langen Zeitraum erweist sich schwieriger als gedacht. Es ist erstaunlich schwer abzuwägen, was man wirklich brauchen wird und was nicht. Man sollte sich daher rechtzeitig eine Packliste erstellen und auch ein paar Tage vorher mit dem Kofferpacken beginnen.
Auch ich hatte rechtzeitig eine Packliste erstellt und alle geplanten Utensilien in einem Zimmer gestapelt. Einen Tag vor Abreise sollte nun alles auf die Koffer verteilt werden. Da sitze ich nun inmitten der Kleidungsberge und dem ganzen anderen Krimskrams, den ich gedachte mitzunehmen. Doch egal wie, es wollte einfach nicht passen. Zum Glück habe ich dann noch mal aussortiert und vor allem ein paar Jeans zu Hause gelassen. Wie sich auf der Reise herausstellen sollte, braucht man in diesen warmen Ländern wirklich nicht mehr als zwei Jeanshosen. Selbst ich, ein absoluter Hosentyp, habe mich in kürzester Zeit an Kleider und Röcke gewöhnt.
Sinn macht es auch, neben einem oder mehreren eleganten Galakleidungsstücken, diverse Themenkleidungs stücke für Veranstaltungen wie die bekannte Black-and-White-Party einzupacken.
Genua – Italien (19. - 20.12.2012)
Die Anreise nach Genua – dem Ausgangspunkt meiner Weltreise, ist wirklich nichts für schwache Nerven. An dieser Stelle möchte ich mich bei meinen Eltern für die Begleitung nach Genua bedanken.
Glücklicherweise fahren wir bereits nachts los, so dass wir keine größeren Verkehrsaufkommen zu befürchten haben. Lediglich bei Mailand kommt es in den Morgenstunden zu kleineren Staus. In der Schweiz und in Teilen Italiens liegt zwar Schnee, doch die Straßen sind vollständig geräumt, so dass es auch hinsichtlich der Wetterlage keine Probleme gibt.
Die vom Routenrechner angegebene Fahrtzeit entspricht trotz guter Straßenverhältnisse nicht der Realität. Ob dies an den dort vorherrschenden Geschwindigkeitsbegrenzungen oder den teils abenteuerlichen Wegen liegt, sei dahingestellt. Hierbei sind besonders die letzten 30 km vor Genua zu erwähnen. Glaubte mancher Hesse bis zu diesem Zeitpunkt noch an kurvige Bergstraßen in Deutschland, wurde er auf diesen Kilometern eines besseren belehrt. Man könnte sogar fast behaupten, dass Achterbahnfahren dagegen entspannend ist – zumindest was den Magen und die Nerven betrifft. Denn nicht allein die immer wiederkehrenden Kurven machen die Fahrt zu einem nervenaufreibenden Erlebnis, vor allem Kleintransporter und LKWs lassen mich immer wieder die Luft anhalten: Blinken, Spurhalten, Geschwindigkeitsbegrenzungen und Überholverbote verlieren plötzlich an Bedeutung. Es erweckt den Anschein als sei die gesetzliche Straßenverkehrsordnung am Tag unserer Anreise außer Kraft gesetzt, boykottiert oder aus anderen uns unbekannten Gründen nichtig.
Daher an dieser Stelle ein besonderes Lob an meinen Papa, der uns trotz der nichtigen Straßenverkehrsordnung heil an unser Ziel bringt. Vielen Dank für die sichere Steuerung durch die Achterbahnfahrt.
Endlich am Zielort angekommen, verweist ein Zettel an der ehemaligen Eingangstür des Hotels auf die neue Anschrift. Angeblich ganz einfach, doch so sollte es nicht sein. Auch das Befragen einiger Passanten, in ihrer Landessprache möchte dabei erwähnt sein, bringt uns nicht weiter. Keiner weiß etwas von einem Umzug des Hotels. Am Ende gelangen wir durch einen Eingang der Wäscherei nach Innen. Dort treffen wir auf eine verwunderte, jedoch sehr nette und hilfsbereite Mitarbeiterin, die uns persönlich zum neuen Hotelstandort bringt.
Nach diesem Suchmarathon werden wir glücklicherweise mit einem erstklassigen 5-Sterne-Hotel belohnt. Zudem befindet es sich wirklich in Hafennähe und auch die Anlegestelle „Ponte Andrea Doria" ist fußläufig erreichbar. Das Parkhaus, die Zimmer und das Frühstück lassen nichts zu wünschen übrig. Die Altstadt von Genua hingegen macht einen sanierungsbedürftigen und an einigen Stellen sogar gruseligen Eindruck.
Hier ein kleiner Tipp: Immer auf größeren Straßen bzw. breiteren Wegen bleiben. Wird der Publikumsverkehr geringer und die Gassen enger, sollte man sich nach einem anderen Weg umsehen bzw. umkehren. Es sei denn man liebt die Gefahr oder möchte Bekanntschaft mit dunklen Gestalten und leichten Mädchen machen. Möchte man jedoch als Mann seine Befriedigung bei einer der zahlreichen, internationalen Prostituierten finden, dann sind das genau die Wege, die „Mann" gehen muss. Eine Garantie sei an dieser Stelle ausgeschlossen.
Jedoch gibt es wie überall auch Positives zu erwähnen: Der Hafen und vor allem der Panoramablick auf Genua sind wirklich sehenswert. Besonders schön, wenn
