Mein Freund Robby Byte
Von Ulla Buthe und Kay Weder
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Über dieses E-Book
Für die 12jährige Emma ist Schule doof. Jeden Tag sitzt sie sieben Stunden lang beim Unterricht allein vor dem Notebook in ihrem Zimmer. Abends muss sie noch die Hausaufgaben machen.
Am Wochenende darf sie nicht raus, um andere Kids zu treffen. Das ist verboten.
Eines Tages haut sie ab, zusammen mit Robby Byte, ihrem kleinen Roboter. Es muss doch möglich sein, andere Mädchen und Jungen zu finden. Nur wo?
Schafft sie es, oder fangen die Spione sie wieder ein?
Eine Geschichte für Jung und Alt. Ab 12 Jahre.
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Buchvorschau
Mein Freund Robby Byte - Ulla Buthe
Eins – Freitag – Schule ist doof
«Emma, in fünf Minuten beginnt der Unterricht.» Die piepsige Stimme von Professor Dr. Herndorf reißt mich aus meinen Träumen. «Schule ist doof. Ich will nicht allein von zu Hause aus lernen», murmle ich und lege mein Handy unters Kopfkissen.
«Ich bin doch da, du faule Socke», knurrt mich Robby an. «Dein virtueller Lehrer wartet nicht gern.» Er zieht mir blitzschnell die Bettdecke weg, rennt zum Schreibtisch, startet das Notebook.
Quietscht er etwa? «Selber faul», sage ich. «Such lieber das Ölkännchen.» Äußerlich sieht er kaum wie ein Roboter aus. Eher wie ein kleiner frecher Junge mit seinen ein Meter zwanzig. Mit der roten Latzhose und dem gelben Shirt über dem grauen Metallkörper wirkt er fast menschlich. Meine Ma hat ihm mehrere Hosen und Shirts bestellt, falls mal seine Kleidung gewaschen werden muss. Alle in der gleichen Größe. Er wächst ja nicht mehr.
Mister Byte, wie er offiziell heißt, reicht mir einen Overall. «Heute ist die Farbe weiß für freitags dran», schnurrt er seinen Text runter. Dabei lächelt er mich an. Nicht weil er ein besonders freundlicher Roboter ist. Nein, er kann nicht anders bei seinem Smiley Gesicht.
Pünktlich um neun erscheint mein Lehrer auf dem Bildschirm des Notebooks. Mit blendend weißen Zähnen, gegelten kurzen dunklen Haaren. Mit dreißig ist der total cool drauf im Anzug, der immer grau ist. Nur seine T-Shirts wechseln die Farbe. Weil heute Freitag ist, ist es weiß.
«Hallo Emma!», begrüßt er mich.
«Hi Doc.» Ich darf ihn so nennen, weil ich seine fleißigste Schülerin bin.
«Du hättest wenigstens deine dunkle Lockenmähne bürsten können. Bestimmt müffelst du.»
«Nein. Ich habe gestern Abend geduscht. Und wenn … virtuell riecht man das nicht.» Ich setze mich in den Sessel am Schreibtisch. Bequem ist der ja.
«Wir fangen heute mit Biologie an», brüllt es aus den vielen Lautsprechern in meinem Zimmer. «Es geht um die Fortpflanzung bei den Menschen.»
Ich stelle den Ton leiser. Nur Musik höre ich gern so laut. Puh, angenehm ist mir dieser Unterrichtsstoff nicht. Dass ich als Zwölfjährige schon mitten in der Pubertät stecke, merke ich selber. Auch ohne reale Jungs. Wenn ich nur wüsste, wo ich sie finde. In den Chat Rooms tummeln sich eh nur die Alten, ganz selten Teenies. Treffpunkte, wo sich Gleichaltrige aufhalten, kenne ich nicht. Alle Kids hängen offensichtlich auch alleine in ihren technisch aufs Feinste ausgerüsteten Zimmern rum. Draußen trifft man sie jedenfalls nicht.
Vielleicht hilft Robby mir, sie zu finden. Dann könnte ich endlich meine selbst entwickelte App ausprobieren. Das ist ein ganz privates Netzwerk, es heißt gehwirfreu, also für geheime wirkliche Freunde. Wir sind dann unter uns. Niemand sonst kann sie nutzen oder ausspionieren, wer sich wo mit wem trifft.
«Emma, wo bist du mit deinen Gedanken?», fragt der Doc.
«Na, bei den Geschlechtsorganen.» Meine kleinen Lügen merkt er nicht. Ich tu so, als ob ich weiter zuhöre, nicke ein paarmal, stelle Fragen, die er ausführlich beantwortet. So habe ich Zeit zu überlegen, wie ich Kontakt herstelle zu anderen Kids. Über meine App könnten wir dann gemeinsam planen, wo wir uns in unserer Freizeit treffen. Leider haben wir nur am Samstagnachmittag und den Sonntag frei. Schule ist immer montags bis samstags jeweils von neun bis um eins. Nach der Mittagspause, außer samstags, dann von zwei bis um fünf. Ich hocke also sieben Stunden alleine vor dem Bildschirm des Notebooks am Schreibtisch. Abends erledige ich die Hausaufgaben, die ich aber meistens schon während des Unterrichts schreibe. Schulferien haben wir nur drei Wochen im Sommer.
«Holst du mir ein paar frische Kräuter aus dem Garten?» Oh, eine Nachricht auf dem Handy von meiner Omi um Viertel vor eins. «Okay», schreibe ich zurück.
Irgendwie sind Mathe und Englisch nach Biologie an mir vorbeigerauscht. Gut, dass der Doc heute nicht so viele Aufgaben gestellt hat. Die mache ich später im Kunstunterricht.
Die letzten fünf Minuten vor der Pause muss ich dem Doc noch Fragen stellen. «Wie viele Kids unterrichten Sie?»
«Im Moment sind es 60.»
«Können Sie die alle sehen?»
«Ja, auf zehn Monitoren jeweils sechs.»
«Darf ich die auch mal sehen?»
«Nein, das ist verboten.»
«Warum?»
«Zu viel Ablenkung.»
«Sind auch Jungs dabei?»
«Ja, ungefähr die Hälfte.»
«Ist es möglich, mal einen Ausflug zusammen zu machen? Zum Beispiel Samstagnachmittag?»
«Nein, das ist nicht möglich.»
«Schade!»
«Pünktlich um zwei geht es weiter», sagt er. Der Doc verschwindet vom Bildschirm.
«Willst
