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Raus aus dem Hamsterrad und ab auf's Surfbrett!: Impulse für mehr innere Ruhe und Leichtigkeit im Arbeitsleben als Frau
Raus aus dem Hamsterrad und ab auf's Surfbrett!: Impulse für mehr innere Ruhe und Leichtigkeit im Arbeitsleben als Frau
Raus aus dem Hamsterrad und ab auf's Surfbrett!: Impulse für mehr innere Ruhe und Leichtigkeit im Arbeitsleben als Frau
eBook242 Seiten9 Stunden

Raus aus dem Hamsterrad und ab auf's Surfbrett!: Impulse für mehr innere Ruhe und Leichtigkeit im Arbeitsleben als Frau

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Über dieses E-Book

Viele Frauen fühlen sich in der aktuellen Arbeitswelt wie im Hamsterrad. Sie sind einem hohen Erwartungs- und Leistungsdruck ausgesetzt, sollen ihre Gefühle am besten unterdrücken und funktionieren wie Männer.
Hier setzt dieses Buch an: In kurzen Impulsen teilt die Autorin ihr Wissen, Bewusstsein und hilfreiche Methoden rund ums FÜHREN, FÜHLEN und FRAUSEIN in einer männlich geprägten Arbeitswelt.
Damit möchte sie noch mehr Frauen dabei unterstützen, sich ein gutes, selbstbestimmtes und gesundes Arbeitsleben zu gestalten.
Denn sie ist überzeugt: Unsere Wirtschaft und Gesellschaft braucht dringend mehr engagierte Frauen, die eine bessere Welt für uns alle mitgestalten. Und dabei sollen sie sich nicht getrieben und ausgelaugt wie im Hamsterrad, sondern selbstbestimmt und lebendig wie auf dem Surfbrett fühlen.
SpracheDeutsch
HerausgeberBoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum6. Feb. 2024
ISBN9783758353611
Raus aus dem Hamsterrad und ab auf's Surfbrett!: Impulse für mehr innere Ruhe und Leichtigkeit im Arbeitsleben als Frau
Autor

Christine Sing

Christine Sing ist studierte Kulturwissenschaftlerin und setzt sich als Autorin, Coachin und Beraterin für eine lebenswertere Arbeitswelt ein. Wie ungerecht und ungesund das aktuelle Arbeitssystem ist, hat sie selbst während ihrer Volkswagen-Karriere erlebt. Nach Stationen in China, Tschechien und Wolfsburg, wo sie zuletzt Pressesprecherin war, hat sie 2018 entschieden, ihren Bürojob gegen ein Surfbrett einzutauschen. Sie hat ihre Vision für eine lebenswertere Arbeitswelt zum Beruf gemacht: Als selbstständige Surf-Beraterin setzt sie sich seitdem für mehr Frauen in Führung und neue Führungsformen ein. Dafür unterstützt sie Frauen in Business Coachings und Surf Camps. Für Unternehmen und Organisationen macht sie Vorträge und Workshops zu Gender Bias und New Work. Christine Sing arbeitet und lebt zwischen Stuttgart, Spanien und den Surfstränden dieser Welt.

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    Buchvorschau

    Raus aus dem Hamsterrad und ab auf's Surfbrett! - Christine Sing

    Coverabbildung des Buches “Raus aus dem Hamsterrad und ab auf's Surfbrett!”

    Für all die wunderbaren Frauen, die unser aktuelles Arbeitssystem

    regelmäßig an ihre Grenzen bringt.

    Und für meine Mama.

    Möge dieses Buch euch hilfreiches Wissen, heilendes Mitgefühl

    und ein bisschen Freiheit bringen.

    Inhalt

    Einleitung

    Meine Geschichte des Ausstiegs aus dem Hamsterrad

    Teil 1: Führen als Frau in der Arbeitswelt

    1 Du bist die Veränderung, nach der du dich sehnst

    2 Du bist nicht deine Gedanken

    3 Glaub an dich, deine Vorstellungen und deine Träume

    4 Du bist großartig, fähig und wertvoll

    5 Hör auf, die nette und fleißige Frau zu sein!

    6 Die Kompetenz-Lüge

    7 Nein sagen

    8 Du brauchst dich nicht zu rechtfertigen

    9 Kümmere dich mehr um dich selbst als um andere

    10 Deine Themen haben Priorität

    11 Bewusst Verantwortung zurückgeben

    12 Konflikte eingehen und aushalten

    13 Du musst nicht jedes Feedback annehmen

    14 Mansplaining erkennen

    15 Du brauchst nicht Everybody’s Darling zu sein!

    16 Mythos-Memory: Finde deine eigenen Maßstäbe

    17 Pleasure Instead of Pressure

    18 Der inneren Kritikerin auf die Schliche kommen

    19 Effizienz ist eine Illusion

    20 Erlaube dir, langsam zu sein

    21 Das Ende der To-do-Listen

    22 Raus aus dem Überlebensmodus

    23 Weniger arbeiten statt mehr

    24 Die Bedeutung von unverplanter Zeit

    25 Erlebe Lebendigkeit und Leichtigkeit

    26 Die Kraft der Introversion

    27 Du musst nicht alles alleine schaffen

    28 Es ist okay, Unterstützung anzunehmen

    29 Du musst nicht empowered werden

    30 Vergiss die Frauenförderung

    31 Sisterhood is powerful – it can kill you

    32 Das Krabbenkorb-Phänomen

    33 Choose Your Battles

    Teil 2: Fühlen als Frau in der Arbeitswelt

    34 Gefühle über Gedanken

    35 Alle deine Gefühle sind wichtig!

    36 Entdecke die Vielfalt deiner Gefühle

    37 Die Kraft des Selbstmitgefühls

    38 Schaffe dir Stille im Arbeitsalltag

    39 Fühlen findet im Körper statt

    40 Die Kraft der Meditation

    41 Kurzmeditation für zwischendurch: Check-in mit dir selbst

    42 Verbringe Zeit in der Natur

    43 Drei Schritte für einen guten Umgang mit unangenehmen Gefühlen

    44 Du darfst wütend sein!

    45 Entdecke die Bedürfnisse hinter deinen Gefühlen

    46 Kommunikation von Gefühlen und Bedürfnissen

    47 Zwischen Sicherheit und Anpassung und Freiheit und Selbstbestimmung

    48 Der Einfluss von Trauma auf dein Arbeitsleben

    49 Warum Traumawissen so wichtig ist

    50 Heilung von Trauma: Innere-Kind-Arbeit

    51 Der Einfluss transgenerationaler Traumata

    52 Face Your Fears: Umgang mit Ängsten

    53 Follow Your Dreams

    Teil 3: Frau sein in der Arbeitswelt

    54 Bye-bye Powerfrau!

    55 Superstark und superweich – das Yin und Yang

    56 Lerne zu empfangen

    57 Du musst nicht weiterkämpfen – an der gläsernen Decke

    58 Sexuelle Belästigung

    59 Der weibliche Körper in einem männlichen Arbeitssystem

    60 Entdecke deine Zyklus-Superkräfte für dein Arbeitsleben

    61 Beende Stress- und Leistungssport

    62 Spiel und Spaß statt Stresssport

    63 Du bist schön genug

    64 Sei weich mit deinem Körper

    65 Dein Körper ist immer für dich

    66 Du bist deine beste Ärztin

    67 Die erschreckende Lage der Frauen in der Medizin

    68 Die schädlichen Auswirkungen hormoneller Verhütungsmethoden

    69 Schlafen für deine Gesundheit

    70 Deine Lebensmittel und intuitives Essen

    71 Das Männerbild in Arbeitswelt und Gesellschaft

    72 Gute Beziehungen

    73 Eine Portion Hoffnung zum Schluss: ein Blick auf die Menschheitsgeschichte

    Anhang

    Danksagung

    Über die Autorin

    Einleitung

    Als ich meine Karriere begann, dachte ich noch, es ginge um Kompetenz. Ich müsste nur gut genug sein und mich genug anstrengen, dann würde ich schon Karriere machen. »Benachteiligung als Frau? Trifft mich sicher nicht!«, war ich überzeugt.

    Zwar habe ich schnell und erfolgreich Karriere gemacht, aber je höher ich kam, desto weniger Frauen gab es. Und ich konnte hautnah erleben, dass die Strukturen und Menschen noch weit von Gleichberechtigung und kompetenzbasierter Beförderung entfernt sind.

    Ich konnte erleben, wie dieses männliche Arbeitssystem dazu führt, dass Frauen sich oft getrieben und ausgelaugt wie im Hamsterrad fühlen, häufig an sich zweifeln, ihre Gefühle unterdrücken und versuchen, sich und ihren Körper in dieses männliche Arbeitssystem zu pressen – auf Kosten der eigenen Selbstbestimmtheit, Motivation und Gesundheit.

    Deshalb habe ich dieses Buch geschrieben: Damit du die Macht- und Karrieremechanismen des aktuellen Arbeitssystems und deren Auswirkungen auf Frauen verstehst. Damit du diesen Strukturen und Verhaltensweisen nicht mehr unbewusst ausgeliefert bist, sondern sie durchschauen und strategisch damit umgehen kannst. Damit du dich selbst bewusst, achtsam und gesund führen kannst.

    Denn wir brauchen dringend mehr Frauen (in Führung), die eine bessere (Arbeits-)Welt für uns alle mitgestalten. Wir brauchen dringend mehr Change-Makerinnen, die neue Wege des Arbeitens und Führens gehen und damit die Veränderung der aktuell ungerechten und ungesunden Arbeitswelt vorantreiben. Und dabei sollst du dich nicht getrieben und ausgelaugt wie im Hamsterrad fühlen, sondern selbstbestimmt und lebendig wie auf dem Surfbrett.

    Das ist mein Herzensanliegen für alle Change-Makerinnen und deshalb habe ich meine bahnbrechendsten Erfahrungen und Erkenntnisse, die ich zu Frauen in der Arbeitswelt und zu neuem Arbeiten erworben habe, in diesem Buch für dich aufgeschrieben.

    Dazu habe ich das Buch in drei Teile gegliedert – entsprechend der drei wesentlichen Durchbrüche, die ich auf meinem Weg erlebt habe:

    Teil 1: Führen

    Im ersten Teil erwirbst du wichtiges Wissen über die Herausforderungen als Frau in der männlichen Arbeitswelt. Du lernst, ungesunde Mechanismen des aktuellen Arbeitssystems zu erkennen und souveräner mit stereotypen Erwartungen umzugehen. So stärkt dieses Kapitel dein kognitives Bewusstsein und deine Handlungsfähigkeit im Arbeitsalltag.

    Teil 2: Fühlen

    Im zweiten Teil lernst du die Vielfalt und Wichtigkeit deiner Gefühle kennen und wie du mit intensiven Gefühlen konstruktiv umgehen kannst. Du erfährst, wie Trauma deinen Arbeitsalltag beeinflusst und wie du es heilen kannst. So stärkt dieses Kapitel deine emotionale Intelligenz und deine innere Ruhe.

    Teil 3: Frau sein

    Im dritten Teil erlangst du heilsames Wissen für einen weicheren und gesünderen Umgang mit dir und deinem Körper. Du erfährst, wie wichtig es ist, deine Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen und wie dir Zykluswissen dabei hilft. So unterstützt dich dieses Kapitel dabei, dich wieder mit deiner Weiblichkeit und deiner Weisheit zu verbinden.

    Auch wenn die Teile auf den ersten Blick vielleicht als ungewöhnlich für eine Business-Ratgeberin erscheinen – erst die Kombination dieses mentalen, emotionalen und körperlichen Wissens hat mir zufriedenstellend bei der Gestaltung eines besseren Arbeitslebens geholfen.

    Denn ich beobachte immer wieder, dass in den Elfenbeintürmen unserer aktuellen Wissenschaft zwar unfassbar viel und detailliertes Spezialwissen vorhanden ist. Leider gelingt es jedoch häufig nicht, dieses Wissen sinnvoll zu verbinden und in wirklich hilfreiche Lösungsansätze für den Arbeitsalltag der Menschen zu übersetzen.

    Genau deshalb habe ich mein vielfältiges Wissen, das ich in den vergangenen Jahren von exzellenten Expert*innen aus Wirtschaft, Psychologie, Philosophie, Spiritualität, Sport und Gesundheit erlangt und mit meinen Erfahrungen kombiniert habe, zusammengetragen und in diesem Buch für dich zugänglich gemacht – kompakt im Überblick und nah am Arbeitsalltag.

    Für deine Arbeit mit diesem Buch ist mir wichtig: Du darfst alles, was dich innerlich zum Schwingen bringt, für dich mitnehmen und in dir fortwirken lassen. Und du darfst alles loslassen, was in dir keine Resonanz findet. Denn: Ich habe nicht den patriarchalen, hierarchischen Anspruch, die eine und einzige Wahrheit für alle zu kennen.

    Deshalb nenne ich die einzelnen Kapitel auch »Impulse«. Mit diesen Impulsen möchte ich dir neue Perspektiven aufzeigen, dich zu neuen Denk- und Sichtweisen inspirieren und dich in deinem Sein und Fühlen bestärken. Jeder Impuls endet mit spezifischen Reflexionsfragen, die dich dabei unterstützen, dein eigenes Denken und Handeln zu hinterfragen und konkrete Veränderungen in deinem eigenen Arbeitsalltag zu gestalten.

    So soll dieses Buch ein nährendes Medizinbuch für deine Seele sein, das dir im Hamsterrad des Arbeitsalltags immer wieder Inspiration, Kraft und Perspektive gibt. Es soll dich beim Surfen der Wellen als Frau in einer Männerwelt unterstützen und deinen Glauben an dich selbst und deine Träume stärken. Und: Es soll ein bisschen mehr Surf-Gefühle, das heißt mehr innere Ruhe und Leichtigkeit, in dein Leben bringen.

    Ich wünsche dir viel Spaß und viele befreiende Erkenntnisse beim Lesen!

    Meine Geschichte des

    Ausstiegs aus dem

    Hamsterrad

    Wie ich auf Teneriffa lernte zu leben,

    anstatt nur zu funktionieren

    Ich habe es gewagt: Ich bin aus dem Hamsterrad ausgestiegen. Aus dem Hamsterrad des Funktionierens, des Abarbeitens, des Leistens. Mein Zwischenfazit: Es ist echt schwer, aber das Leben auf dem Surfbrett und das Arbeiten im Flow fühlen sich großartig an!

    Starten wir mit einem Blick zurück: Als Kind einer Lehrerin habe ich bereits früh gelernt, als angepasste Frau in den Mühlen unserer Leistungsgesellschaft zu performen. Stets war ich das liebe Mädchen, das alle brav grüßt und immer mitspielen lässt und bloß nie etwas gegen einen Vorgesetzten sagt. Auf ein Einser-Abitur, Leistungssport und ein Studium mit Einser-Abschluss in Lüneburg folgte eine steile Karriere im Volkswagen Konzern. Es lief alles wie im Bilderbuch. Ich hatte mir einen Status im Unternehmen und in der Gesellschaft erarbeitet, ich hatte ein stabiles Umfeld und ein sicheres Einkommen – und ja, auch mein Vater war froh darüber, denn die Tochter sieht man ja nur allzu gerne in Sicherheit. Und wenn ich anderen von meiner Laufbahn erzähle, blicke ich in staunende Gesichter und höre bewundernde Worte. Und ja, ich war und bin stolz auf diese Karriere.

    Doch du kennst es sicher auch – dieses Gefühl, in einem dieser eisernen Hamsterräder zu laufen: Es dreht sich schnell, man kommt mit den Schritten kaum hinterher, es bleibt keine Zeit zum Durchatmen, das Rad dreht sich immer weiter, ein Ziel ist nicht in Sicht. Aber wenn dieses Projekt geschafft ist, dann wird’s besser. Nur noch diese Position erreichen, dann wird alles anders.

    Mit dieser Hoffnung handelte auch ich: Ich wechselte meine Jobs und suchte mir mein Umfeld immer genauer aus, wechselte auf Stellen, in denen ich noch mehr Verantwortung und Vertrauen bekam, in denen ich noch wirksamer und erfüllter tätig sein konnte. Ich eignete mir zunehmend mehr Wissen und Bewusstsein über die Herausforderungen als Frau in der Arbeitswelt an und blieb meiner Art und meinen Werten treu, so gut es ging. Und ich suchte mir meine Chefinnen und Chefs ganz bewusst aus, denn: »Ich arbeite nicht mehr für jede oder jeden.«

    So erlangte ich bereits mit 30 meinen Traumjob: Ich wurde Pressesprecherin für Neue Mobilität des Volkswagen-Konzerns – und das als Frau. Ich gestaltete eine neue, integrative und nachhaltige Mobilität der Zukunft mit. Das gab mir Sinn und ganz viel Motivation.

    Nach einigen Jahren in einer klassisch hierarchischen, patriarchalischen Unternehmenskultur erlebte ich endlich Chefs, die mir vertrauten, anstatt mich ständig zu kontrollieren oder alles besser zu wissen, die mich als Mensch sahen und bei denen ich Gefühle zeigen durfte (auch weinen). Chefs, die

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