Die Versuchung der neuen Schwester: Notarzt Dr. Winter 50 – Arztroman
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In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit den schwierigsten, aufregendsten Fällen konfrontiert, die einem Notarzt begegnen können. Im Leben des attraktiven jungen Arztes gibt es eigentlich nur ein Problem: Seine große Liebe bleibt ganz lange unerfüllt. Die Liebesgeschichte mit der charmanten, liebreizenden Hotelmanagerin Stefanie Wagner sorgt für manch urkomisches, erheiterndes Missverständnis zwischen diesem verhinderten Traumpaar.
»Mein letzter Tag bei Ihnen, Herr Dr. Winter!« sagte Miriam Fechner und sah den jungen Notaufnahmechef der Kurfürsten-Klinik in Berlin-Charlottenburg betrübt an. »Ich wäre gern noch länger geblieben, das wissen Sie ja – aber als nächstes werde ich in Ihrer Neurochirurgie eingesetzt. Ich soll das ganze Haus kennenlernen.« »Sie waren uns eine große Hilfe, Schwester Miriam«, erwiderte Dr. Adrian Winter lächelnd. »Wir sind froh, daß Sie wenigstens eine Zeitlang unser Team verstärkt haben.« »Aber das reicht nicht! Sie sind einfach zu wenig Leute hier für die viele Arbeit.« »Wem sagen Sie das? Sogar der Verwaltungsdirektor stimmt dieser Ansicht zu, aber nicht einmal er kann etwas für uns tun – jedenfalls hat er bisher keine Dauerlösung gefunden. Deshalb freuen wir uns immer sehr, wenn uns jemand für einige Wochen helfen kann.« »Trotzdem!« beharrte sie. »Es wäre besser, wenn ich hier bleiben könnte!« »In der Neurochirurgie wird es bestimmt sehr interessant für Sie, Miriam.« Sie ließ den Kopf hängen, so daß ihre langen blonden Haare fast ihr hübsches Gesicht verdeckten. »Aber nicht so interessant wie hier!«
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Buchvorschau
Die Versuchung der neuen Schwester - Nina Kayser-Darius
Notarzt Dr. Winter
– 50 –
Die Versuchung der neuen Schwester
Nina Kayser-Darius
»Mein letzter Tag bei Ihnen, Herr Dr. Winter!« sagte Miriam Fechner und sah den jungen Notaufnahmechef der Kurfürsten-Klinik in Berlin-Charlottenburg betrübt an. »Ich wäre gern noch länger geblieben, das wissen Sie ja – aber als nächstes werde ich in Ihrer Neurochirurgie eingesetzt. Ich soll das ganze Haus kennenlernen.«
»Sie waren uns eine große Hilfe, Schwester Miriam«, erwiderte Dr. Adrian Winter lächelnd. »Wir sind froh, daß Sie wenigstens eine Zeitlang unser Team verstärkt haben.«
»Aber das reicht nicht! Sie sind einfach zu wenig Leute hier für die viele Arbeit.«
»Wem sagen Sie das? Sogar der Verwaltungsdirektor stimmt dieser Ansicht zu, aber nicht einmal er kann etwas für uns tun – jedenfalls hat er bisher keine Dauerlösung gefunden. Deshalb freuen wir uns immer sehr, wenn uns jemand für einige Wochen helfen kann.«
»Trotzdem!« beharrte sie. »Es wäre besser, wenn ich hier bleiben könnte!«
»In der Neurochirurgie wird es bestimmt sehr interessant für Sie, Miriam.«
Sie ließ den Kopf hängen, so daß ihre langen blonden Haare fast ihr hübsches Gesicht verdeckten. »Aber nicht so interessant wie hier!« sagte sie.
Adrian betrachtete sie lä-chelnd. Schwester Miriam war noch jung, fünfundzwanzig Jahre erst, aber die Zusammenarbeit mit ihr war eine Freude gewesen. Sie war zwar sehr impulsiv, und oft genug war ihr Mund schneller als ihr Kopf, aber sie liebte ihren Beruf, und sie hatte eine schnelle Auffassungsgabe. Er würde es ihr nicht sagen, aber auch er bedauerte, daß sie die Notaufnahme schon wieder verließ. Eine zusätzliche Schwester war eine große Hilfe für sie alle gewesen.
»Ich werde versuchen, wieder in die Notaufnahme zu kommen«, sagte Miriam in diesem Moment, und ihre schönen blaugrauen Augen leuchteten auf bei dieser Idee. »Wären Sie damit einverstanden, Herr Dr. Winter?«
Er nickte. »Selbstverständlich. Aber machen Sie sich keine allzu großen Hoffnungen, Schwester Miriam, die Notaufnahme der Kurfürsten-Klinik ist nicht der einzige Bereich mit Personalmangel, und für uns werden keine zusätzlichen Kräfte eingestellt.«
»Ja, ich weiß«, murrte sie. »Das ist ja das, was ich nicht verstehe. Für alles wird Geld ausgegeben, aber am Pflegepersonal wird gespart, das ist doch ungerecht.«
Adrian wollte sich nicht mit ihr auf eine gesundheitspolitische Debatte einlassen – das würde, fand er, zu weit führen. Außerdem hatte er keine Zeit dazu, denn schon wieder wurde ein schwerverletzter Patient von zwei Sanitätern im Laufschritt hereingebracht.
»Er scheint innere Verletzungen zu haben, Herr Dr. Winter«, keuchte einer der Männer. »Er verblutet uns.«
Adrian verlor keine Zeit. Er rief nach seiner Kollegin, der Internistin Julia Martensen, und gleich darauf beugten sie sich bereits gemeinsam über den Verletzten, während sich Schwester Miriam beeilte, diesem eine Infusion anzulegen.
*
»Hey, schlaf nicht ein, André!« Jochen Meinhardt stieß seinen jüngeren Freund und Kollegen André Reichmann unauffällig an. Sie waren Lehrer an derselben Schule, und gerade fand eine Konferenz statt, in der einige wichtige Entscheidungen getroffen werden sollten. Jochen und André saßen zum Glück sehr weit vom Direktor, der gerade eine kurze Rede hielt, entfernt, so daß Jochens Flüstern nicht auffiel.
André zuckte zusammen, murmelte: »Nein, nein, keine Sorge«, und versuchte zuzuhören. Aber die Schmerzen waren wieder einmal unerträglich, dabei hatte er bereits zwei Tabletten genommen. Mit Migräne müsse man leben, hatte sein Hausarzt achselzukkend gesagt und André damit fast zur Verzweiflung gebracht. Er hatte früher nie unter Migräne gelitten – wieso also jetzt auf einmal? Mit solchen Kopfschmerzen konnte man keine Klasse von Dreizehnjährigen unterrichten!
Die Worte rauschten in seinen Ohren, es war ihm unmöglich zuzuhören. Irgendwann stieg der Geräuschpegel um ihn herum an, und er bemerkte, daß die Konferenz offenbar beendet war. Zum Glück mußte er heute nicht mehr unterrichten.
»Was ist eigentlich in letzter Zeit mit dir los?« erkundigte sich Jochen nun besorgt. Er war Mitte Vierzig, was man ihm aber keineswegs ansah. Seine Figur war schlank und durchtrainiert, die dunklen Haare waren ein wenig zu lang, was ihm aber gut stand. Jochen hatte André, der noch ziemlich neu an der Schule war, von Anfang an unter seine Fittiche genommen. Die beiden kamen gut miteinander aus, sie hatten viele gemeinsame Interessen, und André, der Ende Zwanzig war, schätzte an seinem älteren Kollegen, daß dieser seinen Beruf noch immer mit Begeisterung ausübte. Er war weder resigniert noch zynisch geworden, ging mit Geduld auf jede Schülerfrage ein, konnte aber auch knallhart reagieren, wenn er es für nötig hielt. Für André war Jochen Meinhardt ein Vorbild.
André war ein ruhiger und zurückhaltender junger Mann. Er nahm seinen Beruf sehr ernst und fand solche Kollegen schrecklich, die offen zugaben, nur Lehrer geworden zu sein, weil sie das gute Gehalt und die viele Freizeit schätzten. Er selbst bereitete sich auf seinen Unterricht überaus gründlich vor, und wenn er eine Arbeit hatte schreiben lassen, dann korrigierte er sie immer möglichst schnell. Es wäre ihm ungehörig vorgekommen, seine Schüler lange im unklaren über ihren Leistungsstand zu lassen.
»Ich habe schon wieder diese gräßlichen Kopfschmerzen«, antwortete er jetzt auf Jochens Frage. »Das hab’ ich früher nie gehabt, ich möchte mal wissen, wo das so plötzlich herkommt!«
»Vielleicht solltest du dich einfach mal gründlich untersuchen lassen«, meinte sein Kollege und sah ihn besorgt an. »Du siehst auch schlecht aus, das ist mir neulich schon aufgefallen.«
»Jetzt übertreib’ nicht«, meinte André und strich sich die dichten dunkelblonden Haare aus dem Gesicht.
Er war ein sehr gutaussehender Mann, und mehr als eine seiner Kolleginnen und so manche der älteren Schülerinnen schwärmte für ihn – aber André schien das gar nicht zu bemerken. Er hatte bis vor einem Jahr eine Freundin gehabt, die sich ständig darüber beklagt hatte, daß er mehr Zeit für seine Schüler habe als für sie. Schließlich hatten sie sich ohne große Krise voneinander getrennt, und seitdem war er allein. Nicht, daß er nicht gern eine Freundin gehabt hätte, aber er war nicht unbedingt auf der Suche. Im Augenblick gefiel ihm sein Leben, wie es war – bis auf die unerklärlichen Kopfschmerzen.
»Sollen wir zusammen einen Happen essen gehen?« fragte Jochen, und André nickte. Jochen war seit ein paar Jahren geschieden. Seine Freundinnen wechselten häufig, weil er sich nicht noch einmal binden wollte. Deshalb gingen die beiden Kollegen und Freunde nach der Schule öfter zusammen essen, weil es niemanden gab, der sie zu Hause erwartete.
Als sie sich wenig später in ihrem Lieblingslokal gegenübersaßen, fragte André: »Was macht Barbara?« Barbara war Jochens derzeitige Freundin.
»Schluß«, sagte Jochen lakonisch.
»Warum?«
»Das Übliche. Sie kann nicht mit einem Mann zusammen sein, der solche Bindungsängste hat wie ich.«
Dieses Gespräch hatten sie schon öfter geführt, Jochens Beziehungen endeten alle so.
»Kannst du mir mal erklären«, sagte er jetzt, »warum die Frauen alle so versessen auf was Festes sind? Warum können sie nicht einfach ein bißchen Spaß haben, wie ich, und mich ansonsten in Ruhe lassen?«
»Das darfst du mich nicht fragen, Jochen. Ich verstehe
