Eine gefährliche Patientin: Kurfürstenklinik 35 – Arztroman
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Die "Kurfürstenklinik" ist eine Arztromanserie, die das gewisse Etwas hat und medizinisch in jeder Hinsicht seriös recherchiert ist.
Nina Kayser-Darius ist eine besonders erfolgreiche Schriftstellerin für das Genre Arztroman, das in der Klinik angesiedelt ist. 100 populäre Titel über die Kurfürstenklinik sprechen für sich.
»Schade, daß die neue Kollegin nicht in der Notaufnahme arbeitet«, stellte der Assistenzarzt Dr. Bernd Schäfer seufzend fest, während er einer schwarzhaarigen jungen Frau sehnsüchtig nachsah, die gerade mit einem freundlichen Gruß vorübergeeilt war. »Findest du das denn nicht auch?«
Der Angesprochene war Dr. Adrian Winter, der Notaufnahmechef der Berliner Kurfürsten-Klinik. Bernd Schäfer und er hatten in dieser Woche Nachtdienst in der Notaufnahme. Dorthin war sie jetzt unterwegs, sie hatten einander direkt vor der Klinik getroffen und legten den Rest des Weges gemeinsam zurück.
»So eine attraktive Frau wäre doch für unser Team eine richtige Bereicherung«, fuhr Bernd fort. »Schwarze Haare und blaue Augen – das ist sehr selten. Und dann diese Figur, schlank und doch sehr weiblich!«
»Bernd!« Adrian schüttelte lächelnd den Kopf. »Wie oft soll ich dir noch sagen…«
Bernd hob abwehrend eine Hand. »Schon gut, schon gut, ich sage überhaupt nichts mehr. Ich werde mich nicht in Frau Dr. Loos verlieben, ich werde kein einziges Wort mehr über sie verlieren. In Ordnung?«
Adrians Lächeln vertiefte sich. »Oh, mich stört es nicht, wenn du über sie sprichst. Aber nachdem du praktisch in alle Frauen, mit denen wir jemals zusammengearbeitet haben, schon einmal verliebt warst, denke ich, du solltest damit aufhören. So wird das nie was! Aber das habe ich dir ja schon öfter gesagt, ich wiederhole mich.«
Betrübt sah sein Kollege an sich herunter. »Ich bin zu dick! Du kannst sagen, was du willst, das ist bestimmt der Grund dafür, daß es nicht klappt mit den Frauen und mir. Ich müßte endlich abnehmen.«
»Das wäre
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Eine gefährliche Patientin - Nina Kayser-Darius
Kurfürstenklinik
– 35 –
Eine gefährliche Patientin
Nina Kayser-Darius
»Schade, daß die neue Kollegin nicht in der Notaufnahme arbeitet«, stellte der Assistenzarzt Dr. Bernd Schäfer seufzend fest, während er einer schwarzhaarigen jungen Frau sehnsüchtig nachsah, die gerade mit einem freundlichen Gruß vorübergeeilt war. »Findest du das denn nicht auch?«
Der Angesprochene war Dr. Adrian Winter, der Notaufnahmechef der Berliner Kurfürsten-Klinik. Bernd Schäfer und er hatten in dieser Woche Nachtdienst in der Notaufnahme. Dorthin war sie jetzt unterwegs, sie hatten einander direkt vor der Klinik getroffen und legten den Rest des Weges gemeinsam zurück.
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»Bernd!« Adrian schüttelte lächelnd den Kopf. »Wie oft soll ich dir noch sagen…«
Bernd hob abwehrend eine Hand. »Schon gut, schon gut, ich sage überhaupt nichts mehr. Ich werde mich nicht in Frau Dr. Loos verlieben, ich werde kein einziges Wort mehr über sie verlieren. In Ordnung?«
Adrians Lächeln vertiefte sich. »Oh, mich stört es nicht, wenn du über sie sprichst. Aber nachdem du praktisch in alle Frauen, mit denen wir jemals zusammengearbeitet haben, schon einmal verliebt warst, denke ich, du solltest damit aufhören. So wird das nie was! Aber das habe ich dir ja schon öfter gesagt, ich wiederhole mich.«
Betrübt sah sein Kollege an sich herunter. »Ich bin zu dick! Du kannst sagen, was du willst, das ist bestimmt der Grund dafür, daß es nicht klappt mit den Frauen und mir. Ich müßte endlich abnehmen.«
»Das wäre nicht schlecht«, gab Adrian zu, »aber auf dein Pech oder Glück mit Frauen hat es bestimmt keinen Einfluß, davon bin ich überzeugt. Du mußt dir nur endlich mal eine aussuchen, die sich auch in dich verliebt – und nicht immer irgendwelche Frauen anhimmeln, von denen du nichts weißt. Vielleicht ist Frau Loos verheiratet und hat zwei Kinder.«
Bernd schüttelte den Kopf. »Nein, ist sie nicht!« sagte er wie aus der Pistole geschossen.
Adrian blieb stehen. »Soll das heißen, du hast dich bereits erkundigt?« fragte er. »Bernd?«
»Na ja«, meinte Bernd, »ich dachte, es ist besser, wenn ich etwas über sie weiß. Das sagst du doch sonst auch immer!«
»Ich geb’s auf«, murmelte Adrian. »Aber zum allerletzten Mal sage ich dir, was ich meine: Ich finde, du solltest versuchen herauszufinden, ob sich eine Frau auch für dich interessiert, bevor du dich rettungslos in sie verliebst und dann wieder wochenlang nicht ansprechbar bist vor lauter Liebeskummer.«
Sie hatten die Notaufnahme erreicht, und Bernd kam nicht mehr dazu, etwas zu erwidern, denn Schwester Claudia rief sofort, als sie die beiden Ärzte sah: »Herr Dr. Winter, Herr Dr. Schäfer, gut, daß Sie kommen. Gleich wird eine junge Frau gebracht, die auf der Straße zusammengebrochen ist!«
Adrian und Bernd beeilten sich. Sie verstauten ihre Sachen in den Schränken, zogen sich ihre Kittel an und folgten Schwester Claudia in die vorbereitete Behandlungskabine.
»Wissen Sie mehr über die Patientin, Claudia?« fragte Adrian.
»Der Sanitäter meinte, sie sei zusammengeschlagen worden«, antwortete die junge Schwester.
»Zusammengeschlagen?« wunderte sich Adrian. »Waren Drogen im Spiel? Alkohol?«
»Davon haben sie nichts gesagt. Aber sie sind bestimmt jeden Augenblick hier, Herr Dr. Winter.«
Sie hatte den Satz kaum beendet, als tatsächlich die Türen der Notaufnahme aufflogen und zwei Sanitäter im Laufschritt mit einer Trage hereinkamen.
»Ist das die angekündigte Frau, die auf der Straße zusammengebrochen ist?« fragte Adrian.
Die Männer nickten. Einer von ihnen ratterte die Informationen herunter, die sie über die Patientin hatten, während sich Adrian und Bernd bereits über sie beugten und mit ihrer Untersuchung begannen.
Die Frau war schön, das war auf den ersten Blick erkennbar, auch wenn ihr Gesicht verschwollen und blutig war. Sie hatte seidige blonde Locken und sehr große blaue Augen, die jetzt völlig verstört blickten. Der Mund war fein geschwungen, die Nase klein und gerade. Allerdings zog sich quer über ihre rechte Wange eine blutige Wunde, ihr linkes Auge war bereits fast zugeschwollen, und aus ihrem rechten Mundwinkel rann Blut.
»… sie ist bei Bewußtsein, steht aber offensichtlich unter Schock, denn sie will nicht reden«, beendete der ältere Sanitäter seine Ausführungen.
»Wie heißen Sie?« fragte Adrian die Frau, während er behutsam ihren Brustkorb abtastete.
Sie schrie auf vor Schmerzen, Tränen traten ihr in die schönen Augen, aber sie sagte nichts.
»Sie haben zwei gebrochene Rippen«, erklärte Adrian. »Verstehen Sie, was ich sage?«
Sie nickte wortlos.
Adrian sah Bernd fragend an.
»Ich glaube nicht, daß sie innere Verletzungen hat«, sagte dieser stirnrunzelnd. »Ein Knöchel ist verstaucht, aber sonst scheint sie mit Prellungen und schlimmen Blutergüssen davongekommen zu sein.« Er zog Adrian zur Seite und senkte die Stimme. »Vielleicht ist sie vergewaltigt worden – obwohl ihre Kleidung nicht zerrissen ist.«
»Ich frage sie«, erwiderte Adrian ruhig und wandte sich wieder der Patientin zu. »Hat jemand Sie vergewaltigt?« fragte er.
Sie schüttelte den Kopf. »Nein, nur geschlagen«, antwortete sie. Dann fing sie an zu weinen.
Adrian wartete, bis sie sich ein wenig beruhigt hatte, dann fragte er. »Wer hat Sie geschlagen? Bitte, wenn Sie das wissen, dann müssen Sie es uns sagen!«
Sie drehte den Kopf zur Seite, und daraus schloß er, daß sie wußte, wer sie mißhandelt hatte, es aber nicht sagen wollte.
»Wir versorgen zuerst ihre Verletzungen, und dann weisen wir sie für ein paar Tage auf die Innere ein«, sagte er leise zu Bernd. »Sie hat einen Schock, und es hat keinen Sinn, sie in diesem Zustand nach Hause zu entlassen – zumal wir bisher nicht einmal wissen, wer sie ist und in welche Verhältnisse wir sie entlassen würden. Arm sieht sie allerdings nicht aus.« Er spielte damit auf die teure Kleidung der Frau und die wenigen edlen Schmuckstücke an, die sie trug.
Sie sah nicht aus wie eine Drogensüchtige, und Alkohol hatte sie offenbar auch nicht getrunken. Vielleicht war sie überfallen worden? Ein Raubüberfall? Aber warum trug sie dann ihren gesamten Schmuck noch? Und ihre Handtasche hatte sie auch bei sich gehabt, allerdings ohne Papiere. Sie war auf einer Straße zusammengebrochen, in der nur Villen standen – dort wohnten reiche oder zumindest wohlhabende Leute. Eine Gegend, in die sie gut hineinzupassen schien.
»Sie kommt mir irgendwie bekannt vor«, meinte Bernd nachdenklich, doch das nahm Adrian nicht ernst. Wenn es um schöne Frauen ging, war auf Bernd einfach kein Verlaß.
Er gab Schwester Claudia Anweisungen für die Zusammenstellung einer Infusion, dann machte er sich mit seinem Kollegen daran, die Wunden der Frau zu versorgen. Immer wieder versuchte er zwischendurch, ihren Namen zu erfahren, doch sie antwortete nicht mehr. Entweder verstand sie seine Fragen nicht – oder sie wollte nicht reden.
*
Katharina Loos saß in ihrer kleinen Küche, aß eine Pizza, die sie in der Mikrowelle gewärmt hatte und las Zeitung. Seit einigen Wochen arbeitete sie jetzt auf der Inneren Station der
