Kollege in Not: Kurfürstenklinik 99 – Arztroman
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Über dieses E-Book
Die "Kurfürstenklinik" ist eine Arztromanserie, die das gewisse Etwas hat und medizinisch in jeder Hinsicht seriös recherchiert ist.
Nina Kayser-Darius ist eine besonders erfolgreiche Schriftstellerin für das Genre Arztroman, das in der Klinik angesiedelt ist. 100 populäre Titel über die Kurfürstenklinik sprechen für sich.
»Bianca, mein Wartezimmer sitzt voller Patienten, ich habe jetzt wirklich keine Zeit zum Telefonieren!« sagte Dr. Max Rödler beherrscht. »Außerdem sind wir seit zwei Tagen geschieden – hast du das schon vergessen?« »Keinesfalls«, erwiderte Bianca Rödler spitz. »Aber ich wollte mich noch einmal davon überzeugen, daß ich es richtig gemacht habe – danke, das weiß ich jetzt. Deine Reaktion war hundertprozentig überzeugend.« »Was meinst du damit?« fragte er verblüfft und vergaß das volle Wartezimmer nun doch für einen Augenblick. »Meinst du die Scheidung? Hattest du etwa Zweifel daran, daß es richtig war, daß wir uns haben scheiden lassen?« Bianca und er waren in den turbulenten fünf Jahren ihrer Ehe wie Hund und Katze gewesen. Sie war temperamentvoll und unternehmungslustig, redete gern, liebte das Leben – und sie war sehr eifersüchtig. Immer hatte sie ihn verdächtigt, den Reizen seiner Sprechstundenhilfen oder Patientinnen nicht widerstehen zu können. Er war es irgendwann müde geworden, ihr jeden Tag von neuem zu versichern, daß er nur sie allein liebte, und er war ihre ständigen Verdächtigungen leid gewesen – was schließlich dazu geführt hatte, daß er ihr auch sonst nicht mehr richtig zuhörte. Die Folgen waren Mißverständnisse und Streit gewesen – viel Streit. Irgendwann waren sie dann übereingekommen, daß eine Scheidung in ihrem Fall wohl die einzige Lösung war. Dabei liebte er sie noch immer. Sie hatte ihn schon oft geärgert und regelrecht auf die Palme gebracht, aber er hing an ihr.
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Buchvorschau
Kollege in Not - Nina Kayser-Darius
Kurfürstenklinik
– 99 –
Kollege in Not
Sein letzter Trumpf heißt Dr. Winter
Nina Kayser-Darius
»Bianca, mein Wartezimmer sitzt voller Patienten, ich habe jetzt wirklich keine Zeit zum Telefonieren!« sagte Dr. Max Rödler beherrscht. »Außerdem sind wir seit zwei Tagen geschieden – hast du das schon vergessen?«
»Keinesfalls«, erwiderte Bianca Rödler spitz. »Aber ich wollte mich noch einmal davon überzeugen, daß ich es richtig gemacht habe – danke, das weiß ich jetzt. Deine Reaktion war hundertprozentig überzeugend.«
»Was meinst du damit?« fragte er verblüfft und vergaß das volle Wartezimmer nun doch für einen Augenblick. »Meinst du die Scheidung? Hattest du etwa Zweifel daran, daß es richtig war, daß wir uns haben scheiden lassen?«
Bianca und er waren in den turbulenten fünf Jahren ihrer Ehe wie Hund und Katze gewesen. Sie war temperamentvoll und unternehmungslustig, redete gern, liebte das Leben – und sie war sehr eifersüchtig. Immer hatte sie ihn verdächtigt, den Reizen seiner Sprechstundenhilfen oder Patientinnen nicht widerstehen zu können.
Er war es irgendwann müde geworden, ihr jeden Tag von neuem zu versichern, daß er nur sie allein liebte, und er war ihre ständigen Verdächtigungen leid gewesen – was schließlich dazu geführt hatte, daß er ihr auch sonst nicht mehr richtig zuhörte. Die Folgen waren Mißverständnisse und Streit gewesen – viel Streit. Irgendwann waren sie dann übereingekommen, daß eine Scheidung in ihrem Fall wohl die einzige Lösung war.
Dabei liebte er sie noch immer. Sie hatte ihn schon oft geärgert und regelrecht auf die Palme gebracht, aber er hing an ihr. Er liebte ihre Stimme, ihr Aussehen, ihr Temperament. Er liebte ihre Ehrlichkeit, ihre Hilfsbereitschaft, ihre Anhänglichkeit. Aber ihre Eifersucht – die fürchtete er...
»Natürlich hatte ich Zweifel daran!« antwortete sie in diesem Augenblick, und er konnte hören, daß er sie gekränkt hatte mit seiner Frage. »Das ist doch wohl selbstverständlich, oder nicht? Wir haben immerhin aus Liebe geheiratet, fünf Jahre hat unsere Ehe gedauert – das gibt man doch nicht einfach auf, nur weil es mal etwas schwierig wird!«
»Es war bei uns doch fast nur noch schwierig«, erinnerte er sie. »Und einfach aufgegeben haben wir unsere Ehe nun wirklich nicht!«
»Ach, nein? Haben wir uns ernsthaft bemüht, unsere ewigen Mißverständnisse auszuräumen?«
Er fing an, sich wieder einmal über sie zu ärgern. »Ich weiß nicht, wozu dieses Gespräch jetzt dienen soll«, sagte er steif. »Du warst auf jede meiner Patientinnen eifersüchtig, ich konnte machen, was ich wollte, du hast mir Untreue vorgeworfen. Das hatte nichts mit Mißverständnissen zu tun, sondern nur mit krankhafter Eifersucht.«
Einen Augenblick war es still in der Leitung, dann sagte sie leise: »Mag ja sein, daß ich übertrieben habe – aber das Scheitern unserer Ehe hat nicht nur an mir gelegen, auch wenn du das jetzt gerne so darstellen würdest, Max.« Es klickte in der Leitung, dann war sie tot. Bianca hatte aufgelegt, das Gespräch von sich aus beendet.
Wütend legte er ebenfalls auf. Sie hatte es wieder einmal geschafft, ihn wütend zu machen – dabei warteten ungefähr zehn Patienten darauf, daß er sich geduldig anhörte, worunter sie litten, daß er sie anschließend gründlich untersuchte und ihnen half, wieder gesund zu werden. Er seufzte laut. Wie sollte er, aufgewühlt wie er jetzt war, konzentriert seiner Arbeit nachgehen? Andererseits: Bianca hatte sich so schrecklich unglücklich angehört! Sollte er vielleicht...
Seine Gedanken wurden durch leises Klopfen unterbrochen, seine Sprechstundenhilfe Sarah Beer erschien. »Herr Doktor, kann ich jetzt Frau Hoffmann hereinschicken? Wir... wir haben den Zeitplan schon ziemlich überschritten, deshalb dachte ich...«
»Natürlich, Frau Beer, ab jetzt wird es keine Störungen mehr geben!« Er lächelte ihr zu, und sie verschwand, kehrte aber umgehend mit der angekündigten Patientin zurück.
Max erhob sich, um Frau Hoffmann, eine ältere, gehbehinderte Dame, zu begrüßen, während sich Sarah Beer leise zurückzog. Seine Sprechstundenhilfe war in ihn verliebt, das wußte er, aber er tat so, als wisse er das nicht. Die blonde junge Frau war ihm viel zu ruhig und schüchtern – er brauchte solche Energiebündel wie Bianca, an denen er sich reiben konnte.
Kaum hatte er das gedacht, als ihm selbst auffiel, wie verrückt seine Gedanken waren, denn schließlich hatte er sich ja nun gerade von Bianca scheiden lassen, weil er das Zusammenleben mit ihr nicht mehr ertragen hatte. Vielleicht wäre eine blonde, ruhige junge Frau viel besser für ihn gewesen?
Ärgerlich über sich selbst verbot er sich jeden weiteren Gedanken an seine Ex-Ehefrau und fragte freundlich: »Was kann ich für Sie tun, Frau Hoffmann?«
Die alte Dame zählte eine Reihe von Beschwerden auf, und Max konzentrierte sich endlich auf seine Arbeit.
*
Dr. Adrian Winter saß, wie so häufig, bei seiner Nachbarin Carola Senftleben in der Küche und aß die Köstlichkeiten, die sie zubereitet hatte.
Sonst aßen sie immer abends zusammen, aber da Adrian frei hatte und Frau Senftleben abends in die Oper wollte, hatten sie sich ausnahmsweise einmal zum Mittagessen verabredet.
Weil Carola Senftleben, über dreißig Jahre älter als ihr junger Nachbar, eine sehr einfühlsame Frau war, merkte sie recht bald, daß der junge Arzt etwas auf dem Herzen hatte. Doch sie kannte ihn gut genug, um zu wissen, daß es besser war zu warten, bis er von selbst anfing zu reden.
Sie kannten einander nun schon einige Jahre, und im Laufe der Zeit waren sie Freunde geworden, obwohl sie sich nach wie vor mit ›Sie‹ ansprachen. Carola Senftleben allerdings nannte Adrian beim Vornamen. Sie nahm regen Anteil an seinem Berufsleben, das in der Tat abwechslungsreich und oft genug auch aufregend war. Er leitete nämlich die Notaufnahme der nahe gelegenen Kurfürsten-Klinik. Adrian war Unfallchirurg und hatte sich auf dem Gebiet der Notfall-Medizin weit über Deutschland hinaus einen Namen gemacht. Für die anregenden Unterhaltungen mit ihm revanchierte sich die vielseitig interessierte Frau Senftleben mit regelmäßigen Einladungen zum Abendessen, die der viel beschäftigte Adrian nur zu gern annahm, denn zum Kochen fehlte ihm nicht nur die Zeit, sondern auch das Talent und nicht zuletzt die Lust.
»Also, Frau Senftleben«, begann er nun endlich zu reden, »es gibt da etwas, das ich Ihnen sagen möchte. Und außerdem hätte ich gern einen Rat von Ihnen.«
»Sie wissen doch, wie gern ich Ratschläge erteile«, lächelte sie. »Wo drückt Sie denn der Schuh?«
»Tja, er drückt überhaupt nicht – im Gegenteil.« Er sah auf und lächelte sie so strahlend an, daß sie plötzlich ahnte, was er ihr zu erzählen hatte.
»Nein? Und wieso brauchen Sie meinen Rat?«
»Tja...« Er trank gedankenverloren einen Schluck Wasser. »Also, es ist so: Ich bin seit langem in eine Frau verliebt, von der ich dachte, sie sei gebunden. Ich hatte sie einige Male mit einen Mann zusammen gesehen, und er..., na ja..., er hat sich ziemlich besitzergreifend verhalten, wenn Sie verstehen, was ich meine.«
Sie nickte, sagte jedoch nichts. In ihren blauen Augen glomm jedoch ein kleines Licht auf, ein vergnügtes Blitzen.
»Also, irgendwann habe ich dann all meinen Mut zusammengenommen und sie gefragt...«
Er sprach nicht weiter, und daher vervollständigte
