Über dieses E-Book
Mehr von Achim Von Arnim lesen
Die größten Erzählungen der Weltliteratur: Weiße Nächte; Der Mantel; Bartleby, der Schreiber; Vater Goriot; Der Horla; Die Kreutzersonate; Der Doppelgänger; Die Dame mit dem Hündchen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie besten Kurzgeschichten der Weltliteratur Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIsabella von Ägypten (Erzählung) Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWilhelm Bölsche: Gesammelte Romane Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGeschichte des armen Spoleto Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenErzählungen: Rembrandts Versteigerung und mehr Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Kronenwächter Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Majoratsherren Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGesammelte Erzählungen von Achim von Arnim Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Vertreibung der Spanier aus Wesel im Jahre 1629 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGesammelte Dramen und Bühnenwerke: Das Frühlingsfest + Die Gleichen + Mißverständnisse und mehr Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenArmut, Reichtum, Schuld und Buße der Gräfin Dolores Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAusgewählte Meisternovellen von Achim von Arnim: Isabella von Ägypten, Fürst Ganzgott und Sänger Halbgott und mehr Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMeisternovellen der Literatur - Klassiker, die man kennen muss: Psychologische Realismen und gesellschaftliche Satiren aus europäischen Klassikern Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGedichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie wichtigsten Dramen und Bühnenwerke: Das Frühlingsfest + Die Gleichen + Mißverständnisse und mehr Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Theaterstücke von Achim von Arnim Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMißverständnisse: Ein Lustspiel Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie größten Meister der deutschen Dichtkunst Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGesammelte Novellen von Achim von Arnim: Neun Novellen in einem Band Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMarino Caboga: Dramatische Erzählung in drei Handlungen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLandhausleben Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenArmut, Reichtum, Schuld und Buße der Gräfin Dolores (Roman) Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIsabella von Ägypten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDes Knaben Wunderhorn: Band 1 bis 3 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAchim von Arnim: Erzählungen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Gleichen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Ähnlich wie Marino Caboga
Ähnliche E-Books
Die Räuber Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFrühlings Erwachen: - mit Leitfaden zur Analyse - Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Ahnfrau Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenOnkel Wanja: Schauspiel in vier Aufzügen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenQuecke: Aus dem Mazedonischen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDIE MÖWE Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDrei Schwestern: Drama Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHeinrich V. Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Schut Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHannibal Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Sohn: Ein Drama in fünf Akten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWallenstein Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNachtasyl Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWeh dem, der lügt Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Schut: Reiseerzählung, Band 6 der Gesammelten Werke Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Traum ein Leben Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKinder der Sonne Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGesammelte Werke - Romane, Erzählungen, Dramen und Märchen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDantons Tod Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWoyzeck. Dantons Tod: Sammelband Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFriedrich Schillers Dramen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKaiser Karls Geisel Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAbende auf dem Gut Dikanka: Phantastische Novellen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDon Karlos, Infant von Spanien Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTinser Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGedichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Sturm Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNicht der Mörder, der Ermordete ist schuldig Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Darstellende Künste für Sie
Lexikon der Symbole und Archetypen für die Traumdeutung Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Rebecca Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5William Shakespeare - Dramatiker der Welt: Ein SPIEGEL E-Book Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEmilia Galotti Bewertung: 3 von 5 Sternen3/5Alles Materie - oder was?: Das Verhältnis von Naturwissenschaft und Religion Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenRetro TV - So war Fernsehen früher: Die schönsten Quiz- und Fernsehshows des deutschen Fernsehens Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFilmMusik - Martin Scorsese Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen40 Fragen an eine Rolle: Eine Methode zur selbstständigen Erarbeitung der Rolle Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSchauspielen - Theorie Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAnimationsfilm: Konzept und Produktion Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAuf dem Weg zu einer Neuen Aufklärung: Ein Plädoyer für zukunftsorientierte Geisteswissenschaften Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWer hat Angst vorm Schwarzen Mann Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Frau ohne Schatten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGesammelte Werke Hugo von Hofmannsthals: Dramen und Erzählungen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenComputergeschichte(n): Die ersten Jahre des PC Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGöttliche Komödie Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Kinderlieder: 100 Liedertexte der schönsten Kinderlieder Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Anglizismen und andere "Fremdwords" deutsch erklärt: Über 1000 aktuelle Begriffe Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKreatives Drehbuchschreiben Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBrecht lesen Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Grimms Märchen (Komplette Sammlung - 200+ Märchen): Rapunzel, Hänsel und Gretel, Aschenputtel, Dornröschen, Schneewittchen, Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Möwe Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen50 Meisterwerke Musst Du Lesen, Bevor Du Stirbst: Vol. 2 (Golden Deer Classics) Bewertung: 3 von 5 Sternen3/5Selbstlernkurs: Schreiben wie ein Profi: Von der Pike auf schreiben lernen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTraumberuf Schauspieler:in: Der Wegweiser zum Erfolg Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMit ChatGPT Drehbücher und Romane schreiben: Leitfaden für Autor*innen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Gefühl des Augenblicks: Zur Dramaturgie des Dokumentarfilms Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Menschenfeind (Le Misanthrope): Der verliebte Melancholiker (Eine Komödie) Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenImprovisationstheater: Die Grundlagen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Reale der Perspektive: Der Barock, die Lacan'sche Psychoanalyse und das 'Untote' in der Kultur Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Rezensionen für Marino Caboga
0 Bewertungen0 Rezensionen
Buchvorschau
Marino Caboga - Achim von Arnim
Erste Handlung
Inhaltsverzeichnis
(Ragusa. Eingang der Marienkirche. Wohlgeordnete Sitze bezeichnen in einer Kapelle den Ort, wo sich der Rat bei feierlicher Gelegenheit versammelt. Ein Bettler mit einem Stelzfuße steht an der Türe. Carofilli, der Weber, tritt ein, sieht sich nach allen Seiten um.)
Bettler: Gewiß, du suchst mich, mir etwas in die Hand zu drücken.
Carofilli (drückt ihm die Hand): Mehr kann ich dir nicht geben, Alter.
Bettler: Der Händedruck ist mehr wert als ein Skudi, den so ein reicher Herr aus Übermut mir reicht und in der Angst, ich möchte ihn mit meiner Hand berühren, mir vor die Füße fallen läßt zur Erde, daß ich gleich einem Hund mir meinen Brocken suchen soll, und soll ihn doch nicht beißen wie ein Hund.
Carofilli: Zehntausend Arten Aussatz nähren sich von solchem reichen Leibe, die Ärzte müssen täglich an ihm flicken, das Beichten nimmt kein Ende; doch halten sie uns armen Leute für vergiftet, weil wir uns nicht das Haar mit Rosenöl gesalbt. Das türkische Rosenöl kommt teuer mir zu stehn! Weil ich die Schatzung zum Tribut der Türken nicht zahlen konnte, haben sie den Webstuhl mir verkauft und mich gezwungen, die schweren Beutel in das Schiff zu tragen. Mit meinem Weberschiffe wußte ich umzugehn, doch nicht auf solchem Seeschiff: ich fiel und habe mir den Arm verstaucht.
Bettler: Bist besser dran als ich. Sie zwangen mich, die Falken für die Spanier im Gebirg zu fangen, die ihnen als Tribut versprochen: da brach ich dieses Bein und ward aus einem rüst'gen Kerl zum Krüppel. Gott weiß, warum er uns verdammt, den Völkern aller Art Tribut zu zahlen, und sind doch edler als sie alle.
Carofilli: Das macht der Handel der Geschlechter, sie wollen überall ihr Wesen treiben, die Freundschaft fremder Völker müssen wir bezahlen. Sie sind mit nichts zufrieden, was das Land gezogen; sie wollen türkische geblümte Zeuge tragen, mit Griechenweine ihre Kehlen netzen. Nur Fremdes gilt. Zieht hin, so ruf ich oft, werdet Türken! wir sind dann aller Sorge ledig und wollen uns schon selbst regieren.
Bettler: Es wird bald alles anders werden, ich spür's in meinem Fuße, mir ist's, als trüg' ich ihn noch unversehrt. Es liegt was Großes in der Luft.
Carofilli: Nun freilich, mit der Luft kam's an, mit gutem Winde, ich mein das Schiff.
Bettler: Was für ein Schiff?
Carofilli: Du sahst doch, daß ich etwas suchte hier.
Bettler: Das Schiff der Kirche? Von der soll's kommen? Die Kirche plündert auch die Armen aus und schont nicht der Reichen.
Carofilli: Nicht doch, das Schiff warf gestern abend Anker, ich weiß nicht, wie es heißt; es brachte den holländischen Gesandten mit der großen blonden Tochter, er geht nach Konstantinopel, und auf dem Schiffe kam auch der Caboga.
Bettler: Marino Caboga?
Carofilli: Ich sucht' ihn hier, denn dies ist seine Kirche, er kauft mir sicher einen andern Webstuhl. Es war mein Spielkamerad, der hielt auf Ordnung, wir folgten ihm, obgleich er keinem zu befehlen hatte; denn keiner von den Seinen unterstützte ihn, ich glaub, sie hätten's gern gesehn, wenn wir ihn totgeschlagen. Ach, würde der Caboga Herzog, da könnte ich in Ruh' mein Handwerk treiben, er würde meine Webereien zu verschiffen wissen.
Bettler: Du bist noch jung, hast noch nicht viel erlebt. Wenn der Caboga erst das rote Kleid hätte angezogen, da könnt' er sich auch nicht mehr rühren; es ist gar eng und warm, die Herzogskrone kühlt das Hirn, er würde den angeerbten Schnupfen nicht mehr los.
Carofilli: Willst du mir noch das bißchen Hoffnung nehmen, so wär's mir recht, wenn alles heut zugrunde ginge, die reiche Stadt mit allem meinem Plunder.
Bettler: Du armer Narr, du denkst, daß Sonn' und Mond mit deinem Webstuhl sollen stille stehn.
Carofilli: Nein, nein, sie mögen dreifach glänzend über uns sich zeigen, denn meine Augen sehen den Caboga! (Procoli und Caboga treten ein.)
Caboga (zu Carofilli): Sieh, Carofilli! ich irre nicht, du bist's!
Carofilli: Ja, lieber Herr, ich weiß nicht, wie ich Euch soll nennen, denn Freud' und Jammer drücken noch das Herz mir ab. O nur ein heimlich Wort, ich schäme mich.
Caboga: Vertrau mir alles. (Er geht mit ihm zur Seite, sie sprechen sachte, und Caboga steckt ihm etwas zu, worauf sich Carofilli mit Bewegungen des Danks entfernt.)
Procoli (zum Bettler): Da, Stelzfuß, hast du deinen Teil von Gottes Segen! So schwere Münzen sind dir wohl lange nicht gefallen. Bete für mich, daß Gottes Segen noch ein paarmal so über mich komme.
Bettler: Dank, Herr! Wie heißt Ihr, Herr? Damit die Heiligen mich verstehn, für wen ich bete.
Procoli: Was? Du kennst mich nicht, den Procoli aus der
