Schattenwelt: Eine schicksalhafte Welt
Von Hans Engel
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Buchvorschau
Schattenwelt - Hans Engel
S c h a t t e n l e b e n
„ Shadowlife"
Eine wahre Biographie von „H. (Jack) Engel"
Das Leben nahm als heranwachsender einen unvorhersehbaren Schicksalsweg. Meine Kindheit, aus der Ehe von Mutter Katharina, sie war Kaufmannsfrau und der Vater von Beruf Baufacharbeiter ,
verlief bis zur Einschulung ohne große Vorkommnisse. Die Schule habe ich bis zum Volksschulende durchlaufen, und musste auf Drängen meiner Mutter ins Arbeitsleben treten, das hieße eine Lehre zu beginnen.
Ich vergesse nie Ihre Worte „ Ich habe dich lang genug groß gezogen jetzt wird gearbeitet und nicht auf die faule haut legen, mit weiter Schule besuchen.
Wobei ich sagen muss, dass ich noch gerne mit meinem damaligen Schulfreund weiter auf die Schule gegangen wäre, damals die höhere Schule um zur mittleren Reifeprüfung zu gelangen.
Aber ich unterlag dem Gehorsamkeit der Mutter, und es wurde gemacht was Sie bestimmte. Nun eine freie Berufswahl hatte ich nicht. Ich habe immer die Leute
bewundert, die auf hohen Baugerüsten an großen Gebäuden, und an Kirchen
arbeiteten. In unserer Kirche durfte ich zusehen, wie die Handwerker / Künstler
an den Wänden und Decken mit Gips wundervolle Sachen gestalteten, und somit wollte ich auch Stuckateur werden.
Ich begann dann auf Empfehlung eines Bekannten meines Opas und meiner Mutter
eine Lehre als Fliesenleger.Das war auch nicht schlecht, denn im Freundes und Be-
-kreis war der Bruder auch Fliesenleger und nahm mich ab und zu mit als Hilfe.
Dabei stellte ich fest, das er für seine auszuführende Arbeit immer eine Belobigung bekam, wie gut er das gemacht hätte
und wie schön das sei. Ja wir erhielten auch noch ein Trinkgeld, für unsere Reinigung
und alles schön aufräumen. Nun das hat Spaß gemacht und später ging ich noch auf
Schule für Maurer und Meister zu werden. Aber es kam dann durch meine unvorher – sehbare zerbrochenen ersten Liebe in meinem Leben alles ganz anders!!
1
Nun war aber in der Jugendzeit, dass Abenteuer eine sehr interessante Zukunft. Es
fing damit an, dass ich mit dem Fahrrad weite Touren unternahm, und immer weiter
und weiter wollte. Da erinnere ich mich, das ich eine verrückte Idee mit meinem
Schulfreund Richi hatte, es war kurz die Zeitmode mit Rollschuhen aufgekommen
und so liefen wir überall wo es sich asphaltmäßig gut laufen ließ. Und eine guten
Tages liefen wir so die Luxemburgerstraße raus immer weiter und weiter bis über
die Vorstadtgrenze hinaus, Richtung Zülpich und dort weiter nach Nideggen, wo es
Heidenspaß machte, die Serpentinen rauf und runter zu rollen. Ich kannte den Ort
vom erzählen meines Onkels, der dort an der Ruhr mit seinem Freund Camping
machte und weil es dort Kletterfelsen gibt und immer was los ist.
Ja es war ein wundervoller schöner Tag, nur hatten wir jedes Zeitgefühl verloren
denn ich musste um 18 00 Uhr zu Hause sein. Als es Spätnachmittag war, haben wir
uns auf den Heimweg gemacht, leider aber nicht berücksichtigt, dass wir so lange
brauchten, nun es gegen 22 00 Uhr Abends und meine Mutter stand aufgeregt auf
der Straße und hatte natürlich rum geschrien und es setzte auch gleich ein paar Ohr-
feigen und 14 Tage Stubenarrest!
Meine Freunde die mit gewartet hatten amürsierten sich über meine strenge Mutter
und ich verstand die Welt nicht mehr.
Meine Mutter war sehr dominant und herrschsüchtig, Sie hatte zu Hause die Hosen an
wie man im Volksmund sagt. Ich musste auch jeden Abend pünktlich um 18 00 Uhr
vom Spielplatz nach Hause und wehe ich hatte schmutzige Knie, dann wurde ich zu
Hause kalt abgeschrubbt in einer kleinen Wanne mit eiskaltem Wasser und das tat weh. So lernte ich schnell mich immer sauber zu machen, bevor ich nach Hause kam
um nur nicht wieder kalt abgewaschen zu werden von oben bis unten und keinen
Stubenarrest mehr zu bekommen.
In der Zeit lief ich meistens zur Oma, die hatte für alles Verständniss und dort war
ich am liebsten. Ja, bei uns im Viertel/ Wohnblock,war es so, dass sich ganze Clicken
an der Ecke oder auf dem Spielplatz trafen,jüngere und ältere zusammen. So gegen 16 Jahren ging es los mit der Mopedzeit und Führerschein machen. Wir bildeten einen Mopedclub ( heute eine Art Gang ) und nannten uns die San-franzisko-Boys
der Organisator für Touren und Ideen war meist ich. Es war eine wilde zeit, und wir
waren nachher ca. 15-20 Leute und verunsicherten die Gegend, fuhren auf Kirmes-
veranstaltungen und traf auf andere Clubs und Gangs, was manchmal mit Streit und
Machtgehabe endete. Das schöne an der Clicke war am Wochenende schöne Touren
zu unternehmen in die Eifel oder ins bergische Land und wild zu campen.
2
Erste große Liebe
Zur Zeit waren die Rennsportveranstaltungen am Nürburgring gefragt. Nun es gab
immer einige Jungs die kein Benzin in Ihren Mopeds hatten und das Sie mitfahren konnten dafür sorgte ich, denn ich war sehr fleißig in meinem Job, nahm alles an
und hatte immer Geld!
Ich erinnere mich noch an Jupp ( Jüppchen ) der Sonntagmorgen erst in die Kirche
musste zur Messe, weil seine Eltern das so bestimmten, und danach erst nach 10 00 Uhr mitfahren konnte. Einmal hatte er geschummelt, und bekam auch Stubenarrest,
denn die Eltern hatten beim Pfarrer nachgefragt, so ein Pech auch! In dieser ach so
jugendlichen abenteuerlichen Zeit , begann so langsam der Weg des Schicksals . In
dieser heranwachsenden Zeit lernte ich dann auch die Beziehung zu einem weiblichen Wesen kennen. Es fing alles so harmlos an. Ich half einem Freund abends
bei tapezieren, in einem kleinen Ort in unserer Nähe. Und wir flirteten am Fenster
mit Mädels die des Weges liefen. Eine winkte ganz interessiert zurück und mein
Freund sprach sie an, das ich Interesse zeigte, und so es zum Kontakt.Wir ver-
abredeten uns, gemeinsam mit meinem Moped und der Clicke am Wochenende
ein paar Touren zu machen. Und so wurden wir nach mehrmaligem wiedersehen
ein Paar.
Sie war ein paar Jahre älter und hatte gerade eine Beziehung beendet. Der Mann hätte
Sie geschlagen und war auch im Gefängnis, usw. Nun unser beider Interesse war wohl auch dadurch bestärkt, dass sie selbst Moped fuhr, bzw. einen Führerschein
dafür hatte. Und außerdem hatte sie technisch einiges drauf. Wir waren schon eine
lange Zeit zusammen, sie wohnte noch bei den Eltern, hatte Ihr eigenes Zimmer,
und hatte einen guten Job als staatlich geprüfte Hauswirtschafterin bei einem
Dr. Ehepaar. Es war auch eine sehr heiße Beziehung und es wurde auch über Heirat
und Zukunftspläne gesprochen. Nun kam auch die Zeit,wo ein Mann zur Bundeswehr
muss und ich zur Musterung musste. Ich war natürlich voll tauglich. Als ich Ihr zu Hause davon berichtete, kam sie nach einiger Zeit mit dem Gedankenspiel heraus
sie wüsste einen Weg, wie man die Einberufung verschieben könnte. Und zwar
wenn ein Kind entstehe, und zwecks Familiengründung usw. würde die Einberufung
verschoben. Nun eigentlich war die Idee nicht schlecht und da wir uns partner-
-schaftlich und sexuell sehr gut verstanden, haben wir es dann ohne Verhütung ge-
macht, und sie wurde prompt schwanger. Die Zeit ging so dahin, und es war mittler-weile 3 Monate her, da hatten ein paar Kumpels bei Ihr in der Waschküche neben
Ihrem Elternhaus eine Reparatur an meinem alten BMW-Motorrad erledigt. Es war
sehr spät geworden bis tief in die Nacht hinein.
3
traurige Liebe
Ich fuhr nach Hause in mein Zimmer bei der Oma und schlief ein paar Stunden.
Gegen Mittag ungefähr fuhr ich zu meiner Freundin, und was mich von da an er-wartete, da hätte ich im Traum nicht dran gedacht und das hielt niemand für
möglich !! Sie teilte mir einfach so mit, dass Schluss wäre mit unserer Beziehung.
Es war weder von Ihrer Seite ein neuer Mann dazwischen, noch eine andere Freundin
von meiner Seite. Ja und das Kind würde sie behalten. Ich verstand die Welt nicht
mehr und fuhr unter Tränen nach Hause, und erzählte alles der Oma. Sie sagte nur
Jung das gibt sich wieder!
Wir wollten heiraten nach meiner Bundeswehrzeit und hätten im Elternhaus ihrerseits
eine schöne Wohnung bekommen. Sie hatte einen Superjob und ich auch, und der
Chef bei dem sie gerade arbeitete, wollte uns auch noch helfen mit finanzieller
Aussteuer. Er baute gerade und ich sollte die gesamten Fliesenarbeiten im Haus
ausführen.Ja einen besseren Start, als junger Mensch konnte man eigentlich nicht haben. Nun es vergingen ein paar Tage und ich wollte nochmal mit Ihr reden. Aber
Sie blieb bei Ihrer Einstellung. Auch als fragte, warum sie das Kind unbedingt behalten wolle, schaltete sie auf stur. Ich fragte sie ob sie das normal finde dass das
Kind ohne Vater aufwächst und warum warum ? Keine Antwort !
Bei nächsten Besuch kam ich mit dem Vorschlag einer Abtreibung, da sie ja noch im 3 Monat wäre, aber sie lehnte ab. Sogar Ihre Eltern verstanden sie nicht mehr. Es war
nichts zu machen,und ich wusste nicht mehr was ich tun soll.
Alle hatten nur einen guten Rat, aber nichts half. Sogar mein Chef damals hat mir
mit Anwaltshilfe zur Seite gestanden, aber es war nichts zu machen, ich hatte nur
eine Chance, wenn es soweit war, mit Unterhalt zahlen oder Gefängnis. Ich ging nach einer Zeit nochmal zu Ihr und wollte den Grund erfahren wieso,warum,? Und dann
sagte ich noch, ich solle jetzt jede Woche 1 Tag umsonst arbeiten, nur für den Unterhalt zu zahlen, da sagte sie das brauche ich nicht, das wäre Ihr Problem, ja
schön gesprochen, aber es kam alles anders.
Nun die Monate gingen nur so dahin, und meine Oma meinte noch ich soll mir
eine neue Freundin suchen, das würde mich ablenken. Nun kam es ganz dicke
es war so um die Jahreswende und ein Freund von mir sagte, ich solle doch mal
bei Ihr anrufen, ob schon was passiert ist. Ich vergesse das nie, es war in einer
Telefonzelle auf dem Gürtel ( eine Straße bei uns in der Nähe ), es war kurz nach
Neujahr, ich rief an und hatte den Vater dran und fragte nach , und er sagte nur,ja
sie hat entbunden, es sind zwei e ( er spricht es so aus da er aus dem norddeutschen
Raum stammte ) ich sagte wie 2 ja es sind Zwillinge, 2 Mädchen auf Sylvesternacht
geboren.
4
traurige Liebe u. Ende
Mein freund fing fürchterlich an zu lachen, und ich war sprachlos und konnte gerade
noch erfahren, dass Mutter und Kind noch im Krankenhaus sind.
Nun mein Freund und ich machten uns gleich auf `n Weg, unterwegs besorgte ich noch Blumen. Kurz vor dem Krankenzimmer verließ mich mein Mut und ich traute mich nicht rein. Mein freund ging als erster rein, und war nach kurzer Zeit wieder draussen, und machte mir Mut. Nun ich überwindete meine Ängste und stand neben Ihrem Bett und stammelte Glückwunsch. Ich fragte nach den Kindern und sie sagte die liegen 1 Etage höher mit leichtem Verdacht auf Gelbfieber! Mein Freund und ich schauten sie an und er meinte, gut gemacht Jung. Ich ging nochmals zu Ihr ans Krankenbett und fragte, ob wir jetzt wieder zusammenkämen, aber sie verneinte nur.
So ging ich unter Tränen hinaus, und mein Freund versuchte mich zu trösten, und ich
nicht mehr ein noch aus. Ich legte mich mit Heulkrämpfen in mein Zimmer bis die
Oma kam und fragte was passiert sei. Ich erzählte Ihr alles und Sie wusste auch nicht
sollte sie glücklich sein oder mitheulen. Sie rief meine Mutter an, die kam gleich
herüber, fragte nach dem Zimmer im Krankenhaus und machte sich auf den Weg als
stolze angehende Oma.! Gegen Abend kam sie zurück mit einer angeblich guten Nachricht. Denn ich sollte mein Motorrad verkaufen dann würde sie es sich nochmal überlegen, ob wir zusammenkommen usw......
Ich ging am nächsten Tag gleich zu Ihr hin und wollte mit Ihr darüber sprechen. Sie
sagte nur davon hätte sie gar nicht geredet und machte auf Stur. Ich bin hin zur
Mutter, ob sie mich belogen hätte und sie sagte, es stimmt so, also ich wurde hin und
hergerissen und wusste nicht was ich glauben sollte.
Ich lenkte mich damit ab, mich voll in meine Arbeit zu knien, bis ich tot müde nachhause kam, anschließend ging ich noch in die Kneipe und versuchte dort auf verständnisvolle Menschen/Bekannte/Freunde zu treffen. Normalerweise trinke ich keinen Alkohol, manchmal ließ ich mich dazu überreden, aber es bekam mir nicht gut. Nun die Kinder waren jetzt da, Kontakt gab es keinen, und die Wehrdienstzeit
musste ich jetzt doch antreten !
5
traurige LIEBE und Bundeswehr
Nun ich meldete mich noch für den Bund weit weg zu den Gebirgsjägern nach
Oberbayern. Dort war ich erst mal von allem fern, und dachte, je weiter weg desto
weniger Gedanken an mein Schicksal. Doch das täuschte, ich war von morgens bis
Abends zwar in anderer Gesellschaft, aber ich musste immer wieder daran denken. !
Ja und so versuchte ich natürlich per Briefe Kontakt aufzunehmen und zu halten.
Aber es kam keine einzige Antwort, obwohl ich nur noch wissen wollte, wie es den
Kindern ginge und was sie machen. Ich ließ vieler meiner Stubenkameraden an
meinem Schicksal teilhaben und ich versuchte auch den einen oder anderen Vorschlag.
So machte ich mich nach meinem 1 Urlaub bei der Bundeswehr und den Weg zu Ihr, mit ein paar Blumen und einer Flasche Wein in der Hand, Sie stand gerade auf dem
Hof und machte die Kinder fertig für einen Spaziergang. Nun das sie sich freute mich zu sehen, kann man nicht gerade sagen, sie drückte gerade mal ein Guten Tag heraus
und das wars auch schon an Wortwechsel.
Sie ließ mich einfach stehen und ging los, ich wusste nicht was ich tuen sollte, und
trottete Richtung nach Hause zur Oma und erzählte Ihr was passiert war. Sie sagte
nur das wird schon wieder, ich müsse mich gedulden. !
Nun mit diesem Bauchgefühl musste ich wieder zurück zu meiner Einheit beim Bund
um dort weiter meine Wehrpflicht auszuüben, was für mich als Preuße unter all den
Bayern auch nicht einfach war. An den Wochenenden, wo andere nach Hause fuhren,
bin ich in den umliegenden Bergen rumgekraxelt und gewandert, da ich auch sehr für die imposante Bergwelt schwärmte. Die Berge sind ein Traum und ich durfte mir
diesen Traum erfüllen.!
Es war so ca. 3 Monate vergangen, und ich bekam von 3 Freunden Besuch zum
Wochenende. Eigentlich hätte ich Wachdienst gehabt, aber mein Hauptmann ge-
währte mir Sonderurlaub. Ich durfte mit meinen Freunden auf einem benachbarten
Campingplatz in der Nähe der Kaserne verweilen. Nun wie das so ist haben meine Freunde mich zum Bier eingeladen, nur was ich bis dato nicht wusste, war das in
Bayern das Dunkelbier ein Starkbier ist, und ich nur Dunkelbier bzw. Malzbier trank.
Nun der Abend war anfangs gemütlich und ich hatte
