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Buchvorschau
Friedenshaus Band II - ANMARE
Vorwort
Statt eines Vorwortes, möchte ich all‘ den Frauen Dank sagen, von denen ich so viel über die Liebe und die weibliche Sexualität lernen durfte. Nur, weil Ihr es zugelassen und Euer intimstes „Inneres nach außen gekehrt habt, konnten wir uns praktische Erfahrungen erarbeiten, welche ich in diesem zweiten Band der Fibel Friedenshaus für die Nachwelt festgehalten habe. Grinst Euch eins, wenn Ihr Euch beim Lesen wiederfindet. Auch, wenn ich den Anstoß gab, letztlich habt Ihr Eure jeweiligen sexuell-liebenden Denkhemmungen überwunden und nur dadurch konnten wir uns gegenseitig glücklich machen. Mutter Teresa hat einmal gesagt: „Lasse nie zu, dass du jemanden begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist
. Ob sie unsere Art, uns zu beglücken, mit eingeschlossen hat, weiß ich nicht, wir haben es dennoch so gehalten.
Einleitung
In Friedenshaus Band I habe ich mich mit den drei Denkhemmungen, bestehend aus autoritär-systemischen, glaubens-illusorischen und sexuell-liebenden Denkhemmungen, beschäftigt und dabei festgestellt, dass diese oftmals für die Übel dieser Welt verantwortlich sind. Aus der Sicht eines Lebenspraktikers erarbeitete ich Denkansätze und konkrete Vorschläge, wie sich diese Denkhemmungen überwinden lassen und dass mit deren Überwindung die Welt der Menschen geheilt werden kann. Die Überwindung der Denkhemmungen ebnet der Menschheit den Weg vom homo stultus (dummer Mensch) zum homo sapiens (weiser Mensch). Vor allen Dingen ging es mir auch darum, den leidigen Seelentheorien ein Ende zu bereiten, denn diese stehen der Erhaltung und Beförderung der menschlichen Art nur im Weg.
Psychologie ist die Lehre von der Seele. Da es keine Seele gibt, benennt sich somit ein ganzer Berufsstand falsch. Nach meinen in Friedenshaus Band I dargelegten Auffassungen, beschäftigt sich dieser Berufsstand mit dem Zusammen- und Gegenspiel des Unbewussten (den genetischen Programmen) mit dem „Ich" (welches dem Unbewussten zuzuordnen ist, die eigentlichen Denkvorgänge ausübt, die Gefühle erlebt und diese dann ebenfalls denkend einordnet) und zwar in allen Facetten. Das ist auch richtig, wichtig und gut so, bei einer Menschheit voller Egoisten, Neurotiker und Psychopathen, die es zwar bereits zu intelligenten Höchstleistungen brachte, sich in den letzten rund sechstausend Jahren menschlicher Kulturgeschichte aber auch rund vierzehntausendfünfhundert innerartliche Kriege lieferte, in der sie rund drei Komma fünf Milliarden Lebewesen der eigenen Art hinmetzelte und die fast tatenlos zuschaut, wie täglich rund fünfzehntausend Kinder unter fünf Jahren elend an Mangelernährung und Krankheiten verrecken. Homo stultus vom feinsten. Deshalb war es wichtig, endlich den Sinn des menschlichen Lebens zu definieren und so beschrieb ich diesen in Friedenshaus Band I wie folgt:
Weil die Menschen durch ihr denkendes „Ich befähigt worden sind zu verstehen, „sollen
sie aktiv die eigene Arterhaltung positiv beeinflussen. Dieser Sinn entspricht den Ziel der belebten Materie welches lautet: Überleben (in der Auseinandersetzung mit der unbelebten Materie). Deshalb verwies ich auf die Notwendigkeit die Menschheit zu vereinen, damit diese als Art überleben kann. Dazu stieß ich außerdem glaubens-illusorische Dogmen vom Sockel und ersetzte diese durch ein zutiefst humanistisches und nachvollziehbares Weltbild, mit dem jeder Mensch gut leben kann.
Viele, eigentlich recht gescheite und oftmals studierte Zeitgenossen, sind heute bezüglich des Glaubens an eine Seele, nicht weiter, als Platon vor rund zweitausend Jahren. Von ihnen kommt nichts, was zur Heilung der Menschenwelt beitragen kann. Ganz im Gegenteil, sie setzen auf die glaubens-illusorischen Denkhemmungen des alten Zeitalters noch einen oben drauf. Der australische Nobelpreisträger für Medizin, Sir John Carew Eccles, erklärte neunzehnhundertachtundsiebzig auf dem Düsseldorfer Philosophenkongress sinngemäß, dass das Bewusstsein etwas Körper unabhängiges und außerhalb des zentralen Nervensystems existierendes ist. Bewusstsein kann nicht auf organische Substanzen zurückgeführt werden. Der Geist stehe dem Gehirn und seinen neuronalen Mechanismen als etwas völlig Autonomes gegenüber. Wahrscheinlich hatte Eccles gerade bei Siddhartha Gautama (dem ersten Buddha) nachgelesen und sich in dessen glaubens-illusorischen Denkhemmungen verfangen. Dr. Sidney Cohen, Leiter des „Institute of Mental Health schrieb sinngemäß, dass die einzigartige Fähigkeit des Gehirns, Fragen zu stellen und seiner selbst bewusst zu werden, für Zwecke des physischen Überlebens ganz und gar unnötig ist. Schlimmer geht’s nimmer, doch es geht. Der Wissenschaftsjournalist Ernst Meckelburg schrieb sinngemäß, dass das Gehirn zwar die Bedingungen schafft, die für bewusste Aktivitäten notwendig sind, diese aber nicht selbst produziert. Gerhard Steinhäuser, studierter Naturwissenschaftler, beschrieb ein altersloses Bewusstsein, welches nicht den Gesetzen dieser Zeit und dieses Raumes unterliegt. Aus all‘ diesem parapsychologischen Dünnschiss, der die Menschheit nicht weiter bringt, werden dann zum Beispiel Theorien, von ewig bestehenden belebten Teilchen konstruiert, die sich im Gehirn „niederlassen
, das Bewusstsein bilden und Teil einer höherdimensionalen Realität sind. Ich gehe davon aus, dass ich in Friedenshaus Band I, eine für alle Menschen nachvollziehbare und schlüssige Sichtweise, über das sich seiner selbst bewusst sein („Ich) dargelegt habe, die es ermöglicht, den Sinn des menschlichen Lebens hier auf Erden jetzt sofort zu leben. Denn wie schrieb bereits Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi: „Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute, Hier. Jetzt.
Abschließend gab ich die Empfehlung bei der Überwindung der drei Denkhemmungen mit den sexuell-liebenden Denkhemmungen zu beginnen, da sich diese am leichtesten überwinden lassen. Deshalb beschäftigt sich dieser zweite Band vertiefend mit den sexuell-liebenden Denkhemmungen und deren Überwindung und gibt außerdem Einblicke in das Friedenshaus, um dazu beizutragen, dem bisher so geschmähten „Berufsstand" der Sexarbeiterinnen zur allgemeinen Anerkenntnis zu verhelfen.
Damit Sie besser verstehen, wie negativ sich sexuell-liebende Denkhemmungen im Zusammenleben der menschlichen Art auswirken und wie sich diese Denkhemmungen überwinden lassen, komme ich nicht umhin, aus dem persönlichen Nähkästchen zu plaudern. Deshalb gilt für diesen zweiten Band: Glücklich sein bedeutet auch, sein Glück zu teilen und zwar in diesem Fall mit Ihnen, denn nur der Mensch ist wahrhaft glücklich, der verschenken kann, was andere für sich brauchen. Genau, wie Friedenshaus Band I, erhebt dieser zweite Band der Fibel Friedenshaus nicht den Anspruch ein wissenschaftliches Werk zu sein. Selbstverständlich können Sie wieder vom, aus praktischen Erfahrungen und praxisorientierten Denkweisen, bestückten Buffet wählen und sich das nehmen, was Ihnen schmeckt. Besondere Leckerbissen habe ich wieder hervorstechend dekoriert oder an mehreren Stellen auf dem Buffet platziert. Im Unterschied zum ersten Band der Fibel, bin ich aber sicher, dass Sie vom Buffet des zweiten Bandes viel mehr entnehmen werden. Was mir die Sicherheit gibt, dies zu behaupten, werden Sie verstehen, wenn Sie die Fibel zu Ende gelesen haben, denn in diesem zweiten Band, öffne ich Ihnen auch Türen zu meiner Welt, einer Welt in der glücklich machende körpereigene Hormone und Opiate in einem solchen Ausmaß vorherrschen, dass ich tatsächlich von einem Dauerlebenszustand des glücklich sein reden kann.
Denken Sie einmal kurz nach, wie viele Minuten eines jeweiligen Tages Sie sich wirklich restlos glücklich und zufrieden gefühlt haben, so dass jeder Mensch Ihr vor Glück „strahlen" schon von weitem erkennen konnte? Bringen Sie überhaupt für jeden Tag wenigstens ein paar Minuten zusammen? Ich denke eher nicht. Ihr glücklich sein, hängt vom Unbewussten ab, denn das, was Sie fühlen, wird letztlich chemisch-elektrisch erzeugt. Viele Dinge, die Sie glücklich machen würden, können Sie nicht beeinflussen, weil in der chaotischen Welt des Höher, Schneller und Weiter, die sich die Menschen eingerichtet haben, einfach zu viele äußere Faktoren Ihr Handeln bestimmen. Das, was Sie aber beeinflussen können, ist Ihr persönliches Liebes- und Sexualverhalten, denn über dieses haben Sie die Möglichkeit das Unbewusste dazu zu bringen, die körpereigenen Hormone und Opiate zu produzieren, die Sie immer wieder glücklich machen und das Tag für Tag. Für Ihr glücklich sein ist es egal, durch welche Handlungen Sie das Unbewusste dazu bringen, die glücklich machende Körperchemie zu starten. Ob Sie gerade etwas essen, dessen Genuss dazu führt, dass Sie sich glücklich fühlen, ob Sie gerade auf einem Klavier ein Musikstück spielen und damit andere Menschen erfreuen, ob Sie sich gerade verlieben oder befriedigenden Sex haben, es sind die gleichen Hormone und Opiate, durch die Sie sich glücklich fühlen, denn das Unbewusste macht da keinen Unterschied. Allerdings können Sie die Menge und die Dauer der Hormon- und Opiatproduktion beeinflussen, denn es macht einen gewaltigen Unterschied, ob Sie sich gerade durch Meditation von der Welt entrückt haben, ein Stück Schokolade essen, beides löst die Produktion glücklich machender Hormone und Opiate aus oder ob Sie stundenlang befriedigenden Sex haben oder sich öfter mit verschiedener Intensität neu verlieben, was eine wesentlich größere Menge dieser Hormone und Opiate auslöst. Es macht dann aber bezüglich der Menge dieser Hormone und Opiate noch einmal einen Unterschied, ob Sie beim befriedigenden Sex mit einem „Du", welches Sie lieben oder mindestens sehr mögen, verschmelzen, denn hier ist die Menge noch wesentlich größer. Ich denke, dass ich das noch genauer erklären sollte. Das Unbewusste kann glücklich machende körpereigene Hormone und glücklich machende körpereigene Opiate in unterschiedlicher Menge und für Ihr „Ich", in unterschiedlich fühlbarer Intensität produzieren. Das „Ich kann das Unbewusste veranlassen solche Hormone und Opiate zu produzieren. Wenn Sie gerade von einem Menschen ein Lob für die gute Arbeit, die Sie geleistet haben hören, so löst Ihr „Ich
eine kleine Wohlfühl-Körperchemie aus. Wenn Sie auf dem Weg zu einem Buddha sind, auf durch Triebe gesteuerte körperliche Freuden verzichten und durch Meditation versuchen die Welt sozusagen abzuschalten, löst das auch ein paar der oben genannten Hormone und Opiate aus. Bei beiden Vorgängen ist das Unbewusste lediglich als ausführender Akteur beteiligt.
Je stärker Sie aber das Unbewusste in das, was Sie tun einbeziehen, umso mehr glücklich machende Hormone und Opiate wird es produzieren.
Dieser Satz ist der Schlüssel für ein dauerhaft glückliches Leben.
Verschmelzen Sie zum Beispiel mit einem Menschen, den Sie mindestens mögen oder auch sehr lieben beim Sexualakt („Ich – „Du
Verschmelzung) dann arbeiten das Unbewusste und das „Ich zusammen und das Unbewusste ist nicht nur blinder Akteur, sondern aktiver Akteur, welcher zum Schluss das Denken des „Ich
ausschaltet, in dem dieses nur noch fühlen und nicht mehr denken kann. Das „Ich kann im Moment der sexuellen „Ich
– „Du Verschmelzung das Leben an sich fühlen, sozusagen die Macht und Kraft der belebten Materie, denn das „Ich
und das „Du" erzeugen in diesem Moment neues Leben (das funktioniert auch als Simulation, wenn mit Kondom verkehrt wird).
Diesen Verschmelzungsakt belohnt die belebte Materie damit, dass das Unbewusste die höchst mögliche, intensitätsstärkste und am längsten anhaltende Ausschüttung körpereigener Wohlfühlhormone und körpereigener Wohlfühlopiate vornimmt. Außerdem spielt Adrenalin eine Rolle. Wenn Sie den sexuellen Verschmelzungsakt immer wieder mit wechselnden Partnern vornehmen, haben sie während der ersten sexuellen Kontakte mit diesen neuen Partnern eine erhöhte Adrenalin Ausschüttung, weil Sie aufgeregt und ein bisschen angespannt sind. Das Adrenalin wirkt dann wie ein Katalysator der die Lust und den Genuss steigert.
Da dieses Thema entscheidend für ein glückliches Leben als Dauerzustand ist, komme ich weiter hinten noch einmal darauf zurück. Sicherlich wird beim Entbinden ein ähnlich hohes Maß an glücklich machenden Hormonen und Opiaten sowie jede Menge Adrenalin ausgeschüttet. Allerdings nur für die Frau und auch nur pro Gebärvorgang. Deshalb führen diese Ausschüttungen zu einem der größten Glückshöhepunkte aber nicht zu einem Dauerlebenszustand des glücklich sein. Die Frau „setzt" neue belebte Materie in die Welt und dafür belohnt die belebte Materie die Frau, indem sie über die gefühlten glücklich machenden Hormone und Opiate an der Macht und Kraft der belebten Materie teilhaben kann.
Soweit ich konkret über Sexdienstleistungseinrichtungen spreche, beziehen sich alle örtlichen Aussagen immer nur auf Sexdienstleistungseinrichtungen des höchsten internationalen Niveaus, die der Sexarbeit lediglich eine Arbeitsplattform stellen.
Kapitel 1
Vielleicht haben Sie in Friedenshaus Band I mit Erstaunen gelesen, dass ausgerechnet bestimmte Sexdienstleistungseinrichtungen den Ort darstellen, an dem sich dauerhaft Menschen aller Nationen und aller Religionen sozial, friedlich und kooperativ verhalten. In so einem Friedenshaus können beide Geschlechter frei darüber entscheiden, mit wem sie was machen, um es mal ganz banal zu formulieren. Insbesondere für die Frauen, ist das im Vergleich zur Rückständigkeit mancher Länder, in Bezug auf die Gleichberechtigung der Geschlechter, denen sie jeweils national zugehörig sind, ein riesiger Fortschritt, wird ihnen dort doch oft der Ehepartner vorgeschrieben und damit auch der Sexualpartner. Wenn sich eine Sexarbeiterin im Friedenshaus, mit dem von ihr akzeptierten Kunden sympathisch ist, beide sich sozusagen gut riechen können, dann können beide sogar Spaß und Befriedigung beim Sex haben. Darum kann die Sexarbeiterin auch Spaß bei der Arbeit haben, so sie das möchte. Es gibt deshalb betreffend des Spaß Faktors keinen Unterschied zwischen Sexarbeiterinnen und Frauen in anderen Berufen, wenn alles passt, kann diese Arbeit auch Spaß machen. Da aber bei den Sexarbeiterinnen der Faktor Mann eine übergeordnete Rolle spielt und die meisten Männern aus Unwissenheit oder selbstverordneter Ignoranz weder richtig mit Frauen, noch mit weiblicher Sexualität, noch mit der eigenen Sexualität umgehen können, besteht Aufklärungsbedarf, zu dem die Fibel einiges beitragen soll.
Das Friedenshaus leistet aber noch viel mehr, so ist es zum Beispiel für alternde Männer ein unglaublicher Vitalspender, dem bereits Goethe auf der Spur war: „Einem alternden Mann wird es oft verdacht, wenn er sich um junge Frauenzimmer bemüht. Es ist jedoch das einzige Mittel sich zu verjüngen. Dazu weiter hinten mehr. Das Friedenshaus trägt auch zur Erhaltung von bestehenden Paarbindungen bei, indem es Männern die Möglichkeit gibt, den „Testosteronstau
Abzuarbeiten, den sie zu Hause oder soweit sie Alleinstehend sind, nicht woanders Abarbeiten können. Hier stellt sich sofort folgende Frage: Warum können die Einen ihn nicht zu Hause und die Anderen ihn nicht woanders so ohne weiteres Abarbeiten? Die Antwort darauf führt zu den Ursachen der Nachfrage, mit denen ich mich bereits in Friedenshaus Band I beschäftigt habe, die ich aber nun noch einmal näher betrachten möchte.
Ein, in der Regel, junges Paar findet zusammen. Für beide verwirklicht sich der Idealzustand der Paarbindung, die große Liebe, die die natürliche Voraussetzung für ein mehr oder weniger langes Zusammenbleiben des Paares ist. Wenn ich hier von Liebesgefühlen zwischen Frau und Mann spreche, so ist klar, dass jeder Mensch, hinsichtlich liebender Empfindungen, seine eigenen Einordnungen hinsichtlich solcher Gefühle vornimmt, denn die chemisch-elektrisch erzeugten Liebesgefühle ordnet das „Ich jedes Menschen als denkenden Vorgang ein. Diese Einordnungen können niemals zu einhundert Prozent identisch sein, da jedes „Ich
ein „Ich für sich ist und demzufolge ist jede „Ich
Einordnung eine individuelle, also von anderen „Ich verschiedene. Trotzdem ist es so, dass jeder, der schon einmal von wenig bis viel verliebt war, weiß wovon ich spreche. Zurückkommend auf das junge Paar, harmoniert dieses auf einem selbst gefundenen Niveau, meistens auch sexuell, wobei ich damit nicht sagen will, dass die sexuelle Harmonie immer die vollständige sexuelle Befriedigung der Frau mit einschließt. Die Liebe und die erfüllte Sexualität sind der Kitt, der das Paar, zumindest eine Zeit lang, zusammenbleiben lässt. Nachwuchs wird gezeugt und die Kinder schweißen das Paar noch enger zusammen. Bis dahin ist die Welt im Sinne der natürlichen Vorgaben der Arterhaltung in Ordnung. Im Verlaufe der nächsten zwanzig Jahre, ist in der Beziehung des Paares die „Luft
raus, die Kinder verlassen das „Nest, aus großer Liebe ist kleine Liebe, Gleichgültigkeit oder Hass geworden und da der Mensch zu Bequemlichkeit und Gewohnheiten neigt, lebt das Paar nur noch nebeneinander her. Oft sind beide etwas aus der Form gegangen. Sexuell verkehren sie routinemäßig und nur noch selten. In der Regel ist er es, der mehr Geschlechtsverkehr möchte, letztlich hat er sich aber an ihr vielzähliges „nein
gewöhnt. Die meisten Menschen machen sich darüber nicht wirklich Gedanken und suchen deshalb weder nach den Ursachen noch nach Lösungen, um dieses Geschehen so beeinflussen zu können, dass die Paarbeziehung dauerhaft erhalten bleibt. Im Gegenteil, die Paare suchen sowieso jeder die Schuld beim anderen, wenn es nicht mehr so wie früher funktioniert oder das was früher war, war nie befriedigend und bricht sich jetzt Bahn. Letztlich denken die meisten Menschen, dass es einerseits an der Weiterentwicklung oder auch der Rückentwicklung des jeweiligen „Ich des Partners liegt und an den Einflüssen, die der kulturelle Überbau mit sich bringt. Außerdem ist jedem klar, dass im Laufe des gemeinsamen Weges die große Liebe auf der Strecke geblieben ist. Warum „verflüchtigt
sich die große Liebe? Es ist die natürliche Vorgabe der Arterhaltung, die hier hauptsächlich wirkt und wenn das Paar das nicht beachtet und nicht die Kraft findet, mit täglichen vom „Ich inszenierten Liebesbeweisen, die Flamme der großen Liebe kräftig lodern zu lassen, dann wird das Feuer der großen Liebe auf natürliche Weise langsam erlöschen, weil die belebte Materie ja im Hintergrund in der Form unterschwellig wirkt, einen großen Genpool nicht nur zu erhalten, sondern diesen immer weiter auszubauen, weshalb sich die Menschheit ja auch bereits zu Milliarden vermehrt hat. Das bedeutet, dass das Unbewusste, so wie ich es bereits in Friedenshaus Band I beschrieben habe, mangels Reizen oder wegen der Gewöhnung und somit nicht Reizauslösung, die chemisch-elektrischen Prozesse der großen Liebe „herunterfährt
, damit das Paar sich voneinander lösen kann, um sich mit anderen Partnern fortzupflanzen. Parallel dazu, nimmt das „Ich das „Du
immer weniger wahr. Viele Paare, die längere Zeit zusammen sind, werden mir den gegenseitigen Aufmerksamkeitsverlust sicher sofort bestätigen. Das „Ich der beiden Menschen stemmt sich zumindest anfänglich gegen den Lösungsprozess und versucht bewusst in diesen Vorgang einzugreifen, kann es aber meistens doch nicht wirkungsvoll genug, weil es den natürlichen Vorgang nicht verstanden hat und weil das „Ich
der Frau und das „Ich des Mannes nicht zusammenarbeiten. Wirkungsvoll eingreifen kann das „Ich
nur, wenn es sich bewusst macht, was hier tatsächlich, bezüglich der vom Unbewussten „gesteuerten" Vorgänge, passiert und wie ernst diese zu nehmen sind. Nur auf dieser Basis kann das „Ich" erkennen, dass es ab Beginn der großen Liebe, einen lebenslangen Kampf gegen das Unbewusste führen muss, um diese Liebe zu erhalten, der darin gipfelt, jeden Tag Beziehungs- und Liebe fördernde reizauslösende Akzente zu setzen, um so die für die große Liebe notwendige Körperchemie immer wieder neu in Gang zu setzen oder auf einem hohem Level zu halten. Das funktioniert in der Praxis natürlich nur, wenn sowohl das „Ich der Frau, als auch das „Ich
des Mannes diesen Erkenntnisprozess in der Form durchlaufen haben, dass beide „Ich" sich dessen bewusst geworden sind, was bezüglich der Reizauslösung und Körperchemie geschehen ist, was gerade geschieht, was noch geschehen wird und sich einig darüber sind, mit welchen Mitteln sie dem Unbewussten wirkungsvoll entgegentreten wollen. Da die meisten Menschen den soeben genannten Erkenntnisprozess nicht durchlaufen haben, geht die Geschichte aber sehr verschieden aus: Erstens, das Paar konnte die große Liebe tatsächlich auf einem hohen Niveau über die Jahre aufrecht erhalten und bleibt auch weiterhin zusammen, weil es oben Beschriebenes wissend oder intuitiv beachtet hat. Zweitens, das Paar schafft es, die
