Generation der gewonnenen Jahre: oder: Das Alter kennt keine Grenzen
Von Rolf W. Meyer
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Buchvorschau
Generation der gewonnenen Jahre - Rolf W. Meyer
Rolf W. Meyer
Generation der
gewonnenen Jahre
oder
Das Alter kennt keine Grenzen
Imprint
Rolf W. Meyer
Generation der gewonnenen Jahre
Copyright: © Rolf W. Meyer
Umschlagfoto: Rolf W. Meyer
published by: epubli GmbH, Berlin
www.epubli.de
Konvertierung: Sabine Abels | www.e-book-erstellung.de
Eventuelle Ähnlichkeiten von Namen und beschriebenen Verhaltensweisen mit lebenden Personen sind rein zufällig.
Inhalt
Vorwort
1. Das Leben ist großartig!
2. Altern – solange man jung bleibt
3. Die Zukunft gehört den Frauen
4. Arbeits-Single und Steinzeitpsyche
5. Mit dem Alter steigt der Anspruch an den Partner
6. Die Alten sind goldrichtig
7. Wie betreibt man Personalmarketing?
8. Die Fähigkeiten älterer Mitmenschen
9. Die Selbsteinschätzung von Männern
10. Im Wandel der Zeit
11. Ein Rentner erlebt den häuslichen Alltag
12. Die Freiheit der Alten
13. Infantilisierung statt Reife und Verantwortlichkeit
14. Vom Downaging zum Antiaging-Programm
15. Die Vielseitigkeit von Frauen
16. Wie bewältigt man die Beschwerden im Alter?
17. Der Weckmann
18. Die Geburtstagsfeier
19. Aus dem Leben eines Mitmenschen mit Alterungshintergrund – Ein Rückblick unter verhaltensbiologischen Gesichtspunkten
20. Amtssprache als Machtinstrument
21. Die Strategien von Frauen und Männern
22. Ein später Zugang zur Kunst
23. Wissenswertes zur Generation Sonnenuntergang
24. Warum gibt es heutzutage noch Glatzenträger bei den Männern?
25. Das Land der Snowbirds-Rentner und der Tip-Kultur
26. Mit dem Älterwerden kommen die Erinnerungen
Zur Person
Das Alter ist ein Geschenk des Lebens. Man muss nur lernen, damit richtig umzugehen.
Vorwort
Die Idee zu diesem Buch kam mir nach einer meiner Lesungen im letzten Jahr vor dem traditionellen „Literaturkreis im Privatbereich von Petra und Klaus Meyer in Mettmann. Zu Beginn dieser Lesung hatte ich meiner Zuhörerschaft, die sich im fortgeschrittenen Alter befand, die Frage gestellt: „Gehören Sie zu den Menschen, die ihr kalendarisches Alter als eine Lebensbarriere empfinden und dadurch in eine Sinnkrise geraten sind?
Deren Antwort war ein einhelliges „Nein! Wen wundert es? Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer fühlten sich der „Generation der gewonnenen Jahre
zugehörig. Sie standen nicht nur mitten im Leben, sondern sie verfügten auch über Fähigkeiten, die in unserer heutigen Zeit immer wichtiger werden: Aufgeschlossenheit gegenüber Veränderungen in einer multikulturellen Gesellschaft, Weltoffenheit, soziales Engagement und Motivation für lebenslanges Lernen. Wir alle erfahren täglich, dass sich nicht die Dinge verändern, sondern dass wir uns verändern. Solche Änderungsprozesse, die die eigene Person betreffen, stehen auch mit dem Alterungsprozess in Verbindung. Doch dadurch ergeben sich wiederum neue Lebenschancen. Daher sollte man sich immer bewusst machen, dass das Alter nur eine Frage der Perspektive ist.
2014 traf ich in Hyde Park City, New York State, wo sich die Privathäuser der historischen Persönlichkeiten Franklin D. Roosevelt und seiner Frau Eleanor Roosevelt befinden, die 92 jährige Doris Mack. Sie hatte seinerzeit bei der amerikanischen Präsidentengattin Eleanor Roosevelt als Köchin gearbeitet. Sie berichtete mir aus ihrem eigenen langen und ereignisreichen Leben. Als ich ihr mein damaliges Alter von 72 Jahren anvertraute, sagte sie nur: „Rolf, you are still a baby." Seitdem weiß ich, dass ich noch einen langen Entwicklungsprozess zu durchlaufen habe.
Allen Mitmenschinnen und Mitmenschen, die als „Best Agerin und „Best Ager
(auch „Senior Citizens genannt) den Entwicklungsmöglichkeiten im Alltag gegenüber aufgeschlossen sind, bietet dieses Buch lebensnahe Beschreibungen. Während bekanntlich Sozialwissenschaftler „Best Ager
als eine Risikogruppe auf dem Arbeitsmarkt einstufen, stellt der „Best Ager für den Marketing-Bereich eine interessante Zielgruppe dar. Der Grund: Sein im Durchschnitt relativ hohes verfügbares Einkommen ermöglicht ihm ein Kaufverhalten, das dem Wirtschaftswachstum förderlich ist. In der vorliegenden Veröffentlichung wird jedoch das Verhalten der Vertreter der „Generation der gewonnenen Jahre
in Alltagssituationen, d.h. im Umgang mit Mitmenschen, in den Mittelpunkt gestellt.
Ein großer Dank geht an Petra und Klaus Meyer, die schon seit vielen Jahren Lesungen in ihrem Privatbereich ermöglichen und durch ihre großzügige Gastfreundschaft den Veranstaltungen stets einen besonderen Rahmen geben. Mein Dank gilt auch den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der literarischen Veranstaltungen, die immer wieder unter Beweis stellen: Das Besondere im Leben besteht darin, in seinem Wesen jung zu bleiben. Allen, die Interesse an diesem Buch haben, wünsche ich beim Lesen viel Freude.
Rolf W. Meyer, Ratingen
1. Das Leben ist großartig!
Wir sind Seenagers (Senior Teenagers). Wir haben alles, was wir als Teenager besitzen wollten. Nur einige Jahrzehnte später.
Wir müssen nicht mehr zur Schule oder zur Arbeit gehen.
Wir bekommen jeweils am Ende eines Monats unsere Renten.
Wir haben unsere eigenen Wohnungen.
Wir haben kein Ausgangsverbot.
Wir haben unsere Führerscheine und unsere eigenen Wagen.
Wir haben Ausweise, mit denen wir Bars und Nachtclubs aufsuchen können.
Die Leute, mit denen wir herumlungern, haben keine Angst davor, schwanger zu werden.
Und wir haben keine Hautausschläge.
Das Leben ist großartig. Wir gehören zur Generation der gewonnenen Jahre und sehen zuversichtlich in die Zukunft.
2. Altern – solange man jung bleibt
Jeder von uns erfährt in seinem Leben, dass der Alterungsprozess auf verschiedenen Ebenen abläuft. Mit jedem Geburtstag altern wir kalendarisch um ein weiteres Jahr. Nach der Geburt setzt bereits der biologische Alterungsprozess ein. Indem wir ein bestimmtes Alter mit einem neuen Lebensabschnitt verbinden, vollzieht sich die gesellschaftliche Alterung. Bemerkenswert ist, dass das biologische Alter mittlerweile deutlich weniger abhängig ist vom kalendarischen Alter. Deswegen können die Vertreter der Sechzig-Plus-Generation heute als „Spätjugendliche" durchgehen.
In Verbindung damit ist zu beobachten, dass manche „Spätjugendliche (einem gesellschaftlichen Trend folgend) versuchen, sich im Prozess der Alterung zu optimieren. Dies kann so weit ausarten, dass es in einem „individualistischen Optimierungswahn
endet. Durch die Veränderung verspricht man sich mehr Erfolg und Ansehen. Die Frage ist nur, ob man sich überhaupt entscheidend ändern kann. Der Hirnforscher Gerhard Roth vertritt die Ansicht, dass es grundsätzlich schwierig ist, sich aus eigener Kraft zu ändern. Nach Erkenntnissen der Hirnforschung sind 20 bis 50 Prozent der Merkmale eines Menschen genetisch oder vorgeburtlich beeinflusst. Nach den ersten drei Lebensjahren sind diese Charakteristika kaum noch zu verändern. Innerhalb dieses Zeitraumes entscheidet sich, wie stark das limbische System geformt und ausgeprägt ist. Diese Funktionseinheit des Gehirns ist „der Hauptsitz der Gefühle und des emotionalen Gedächtnisses".
Da in jedem Menschen aber ein Veränderungspotential angelegt ist, ergibt sich auch für den alternden Menschen die Chance für einen persönlichen Wandel. Der Grund dafür ist, dass Hirnstrukturen bis ins hohe Alter plastisch und veränderbar bleiben. Dies setzt allerdings voraus,
