Odara: Zwischen Traum und Realität
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Über dieses E-Book
Eine Science Fiction Kurzgeschichte über das Gefühl, dass das Leben sich im Kreis dreht und das Bedürfnis daraus ausbrechen zu wollen.
Über Schicksalsschläge, Liebe, Ängste und Vertrauen.
Justin J. Kiecker
Justin J. Kiecker, 1995 geboren, wuchs in Berlin-Neukölln auf und entwickelte früh ein Interesse an Science-Fiction, Fantasy und Kunstsprachen. Von 2014 bis 2016 arbeitete er an dem Comicbuchprojekt „Ria – die Lichtklan Chroniken“ mit seinem Vater und entwickelte die digitalen Fassungen der ersten beiden Bände mit. 2017 lernte er in der Master School Drehbuch wie man ein Drehbuch und Konzepte schreibt. In der Zwischenzeit folgte das turbulente Jahr 2019 mit Klimaprotesten in denen Justin, auch als JayJay, aktivistisch bei Extinction Rebellion und FridaysForFuture in Potsdam und Berlin, sowie digital aktiv war. Letztlich stolperte er gerade so durch die Coronakrise und entschied sich 2020 seine erste Kurzgeschichte, „Odara – Zwischen Traum und Realität“ im Selbstverlag zu veröffentlichen.
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Buchvorschau
Odara - Justin J. Kiecker
ODARA
Zwischen Traum und Realität
Eine Science-Fiction Kurzgeschichte
von
Justin J. Kiecker
Odara - Zwischen Traum und Realität
Odara
Impressum
Odara
Das kleine Mädchen saß auf dem Rücksitz und zappelte mit den Beinen, während es konzentriert ein Spiel an ihrem Armband spielte. Holografische Figuren tanzten mitten im Fahrzeug projiziert herum. Eine Frau in Overall und dreckig von Maschinenöl, schwang einen Schraubenschlüssel und wies dem kleinen Mädchen den Weg durch ein Labyrinth.
»Folge diesem Pfad und mach die Mecha-Diebe fertig«, erklang die freundlich und deutliche Stimme der Mechanikerin in ihrem Kopf.
Das Mädchen wippte fröhlicher auf und ab und verkloppte einige gedrungene grauhäutige Goblins, die in ihren Rucksäcken gestohlene Maschinenteile trugen.
»Du hast es geschafft!« Sie hüpfte auf und jubelte laut.
»Wuhuuu!«.
Vorne auf dem Beifahrer Sitz wandte sich ihr Vater um.
»Odara! Sei bitte ein wenig ruhiger, ja. Deine Mutter muss sich auf die Straße konzentrieren.«
Sie konnten sich keines der selbst fahrenden Autos leisten, deshalb fuhren sie noch einen dieser alten Wasserstoff Fahrzeuge, mit manueller Steuerung.
Odara verstand davon eine Menge. Sie liebte Maschinen und ihr großes Ziel war es für ihre Eltern das beste Auto zu bauen. Dafür hatte sie angefangen alles aufzusaugen, was sie nur über den Bau von Maschinen in Erfahrung bringen konnte. Sie hatte da ihre eigenen Strategien, sich das Wissen anzueignen.
»Sorry, Papa«, meinte sie und fügte flüsternd an: »Entschuldige Mama…«
»Schon gut. Spiel ruhig weiter.« Ihre Mutter grinste lieb durch den Rückspiegel.
Odara beendete das Spiel und sah aus dem Fenster auf die vorbeiziehende Landschaft. Felder weit und breit. Ein paar Bäume und einsame glänzende Gebäude. Mit ihren Augen versuchte sie ihnen zu folgen und den Moment zu erfassen, in dem es aussah, als würden sie ganz langsam sein. Dann sah sie wieder nach vorne und merkte, dass die Bäume schneller an ihnen vorbei sausten. Sie liebte es sich darüber den Kopf zu zerbrechen, wie das möglich war. Auch der Effekt, dass der Mond, den sie weit entfernt sah, ihnen zu folgen schien. Bewegungsparallaxe nannte sich das. Das hatte sie einmal von einer Projektion erfahren.
Sie war sehr jung, aber unglaublich wissbegierig. Das hatte sie wohl von ihrer Mutter, genauso wie sie ihre dunkelbraune Hautfarbe von ihr erbte. Ihr Vater war etwas heller. Von ihm hatte sie lediglich das Haar. Bei ihr wuchs es nämlich nicht so kraus. Die schwarzen Haare fielen ihr einfach glatt vom Kopf, weshalb sie immer ein Band trug, um sie zusammen zu halten.
Ihre Augen waren besonders. Ihre Eltern wussten nicht woher sie diese seltene Mutation hatte. Es war ein unvergleichliches Glänzen, beinahe unrealistisch. Goldene Ringe die ihre dunklen Pupillen umgaben.
Plötzlich raste etwas an ihnen vorbei. Das Auto kam ins Schwanken. Odaras Mutter hatte Mühe das Lenkrad wieder in den Griff zu bekommen. Das Mädchen klammerte sich am Sitz und machte große Augen, hielt den Atem erschrocken an.
»Verdammtes Arschloch!!«, schimpfte ihre Mutter.
»Jay! Kein Fluchen!« Ihr Vater klang ernst.
»Es tut mir leid. Ist bei dir da hinten alles in Ordnung?«
Odara nickte. Noch immer aufgeregt.
»Warum nehmen die keine Rücksicht? So schnell zu fahren ist gefährlich für andere!«
»Ich weiß… Nur noch zwei Monate und wir können uns auch einen automatischen Wagen leisten, dann können wir besser ausweichen.«
»Darum geht es nicht«, meinte Jay. »Die Technologie macht die Leute rücksichtslos. Weil sie denken, dass sie sich diese teuren, supermodernen Maschinen leisten können, denken sie, dass es alle können…«
»Mama?«, unterbrach sie Odara.
»Ja, was ist Schätzchen?«
»Ich bau uns ein besseres Auto, okay?«
Jay musste grinsen. »Das ist lieb von dir. Da freue ich mich sehr drauf.«
Nach einem kurzen Moment der Ruhe machte der Vater einen Vorschlag: »Was haltet ihr davon, wenn wir verreisen? Irgendwo in die Natur, weg von den Autos und der Zivilisation?«
Jay atmete etwas angestrengt aus.
»Du weißt, ich würde das sehr gerne machen, aber es geht im Moment einfach nicht«, erklärte sie.
Odara sah ihre Eltern abwechselnd an. Da schoss wieder etwas an ihnen vorbei. Diesmal war es so knapp, dass ihre Mutter vollkommen die Kontrolle verlor. Das Auto kam ins Schleudern, rutschte von der
