Über dieses E-Book
Claudia Laessing
Claudia Ellen Laessing wurde 1964 in Kaiserslautern geboren. Bücher begleiteten sie schon durch ihre Kindheit und bereits während ihrer Schulzeit begann sie, selbst zu schreiben: Briefe, Kurzgeschichten, Gedichte. Während des Studiums der Germanistik, Anglistik und Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft beschäftigte sie sich mit dem wissenschaftlichen Schreiben, wandte sich danach aber wieder mit Hingabe dem literarischen Schreiben zu und verfasste Gedichte und Kurzgeschichten, die zunächst in Anthologien veröffentlicht wurden. Es entstanden außerdem zwei Kinder- und Jugendromane; momentan arbeitet sie an einem Herzenswunsch: einem Briefroman. Die Autorin hat zwei erwachsene Kinder und ein Islandpferd und lebt in einem kleinen Ort im Pfälzer Wald in der Nähe ihrer Heimatstadt.
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Stationenlyrik - Claudia Laessing
Claudia Ellen Laessing wurde 1964 in Kaiserslautern geboren. Bücher begleiteten sie schon durch ihre Kindheit und bereits während ihrer Schulzeit begann sie, selbst zu schreiben: Briefe, Kurzgeschichten, Gedichte. Während des Studiums der Germanistik, Anglistik und Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft beschäftigte sie sich mit dem wissenschaftlichen Schreiben, wandte sich danach aber wieder mit Hingabe dem literarischen Schreiben zu und verfasste Gedichte und Kurzgeschichten, die zunächst in Anthologien veröffentlicht wurden. Es entstanden außerdem zwei Kinder- und Jugendromane; momentan arbeitet sie an einem Herzenswunsch: einem Briefroman. Die Autorin hat zwei erwachsene Kinder und ein Islandpferd und lebt in einem kleinen Ort im Pfälzer Wald in der Nähe ihrer Heimatstadt.
Für meine Mutter, die schon mein ganzes Leben
lang an meiner Seite und immer für mich da ist.
Inhaltsverzeichnis
Natur
Im grünenden Wald
Wandern
Der Tümpel im Wald
Nach dem Regen
Wintermorgen
Das Abendrot
Sommer 2018
Vergänglichkeit und Schönheit
Am Meer
Auf dem Meer
In den Augen meines Pferdes
Zwischenmenschliches (amüsant und nachdenklich)
Üble Zeitgenossen
Sensationsgeier
Die Fehde mit der Autokorrektur
Türen.
Hier oder dort?
Eiskalte Welt
Das kleine Tier
(Ohne) Mut
An meinen Vater
Das Altwerden
Am Morgen
Loslassen
Schwierige Freundschaft
Missverständnisse
Die Eifersucht
Wo wär´ ich, wenn es anders wär´?
Angst
Erwartungen
Der alte Mann
Die Frau am Fenster
Der alte Mann auf dem Spielplatz
Country-Gedichte
Besserer Mann
(Keine) Halbheiten
An meine Tochter
Der Soldat
Bring mich weg von hier
So klein
Die Jahreszeiten des Lebens
Als du weggingst
Balladen
Der Freund
Die Hexe
Amelie
Das Pferd und der Teufel
Des Königs Knecht
Der Knappe und der Riese
Die Undine
Im düstren Wald
Die kalte Odila
Das einsame Irrlicht
Der Sinn des Lebens
An die Kindheit
Moderne Ungereimtheiten
Brütende Hitze
Südfrankreich
Auseinandergelebt
Der Mensch
Neben mir
Erwachende Städte machen mich traurig
Natur
IM GRÜNENDEN WALD
Hast gänzlich verloren die innere Ruh´,
und Trauer und Unmut, die kommen hinzu.
Wohin kannst du gehen? Du bist so erbost!
Wo kannst du nur finden den heilsamen Trost?
Lauf schnell, lauf alsbald in den grünenden Wald!
Lenk fort deine Schritte vom lärmenden Tun,
von Menschen, die gegen Gefühle immun.
Du brauchst kein Gepäck, lass die Sorgen zu Haus´!
Schlag fest zu die Türen und eile hinaus!
Lauf schnell, lauf alsbald in den grünenden Wald!
Dort wirst du empfangen von Stille und Licht,
die streichelnde Brise umspielt dein Gesicht.
Das Flüstern der Bäume becirct dich im Nu.
Die Äste, sie nicken dir wohlwollend zu.
Du atmest tief ein jetzt den moosigen Duft.
Die Stimmen des Waldes erfüllen die Luft.
Halt ein! Halte ein hier im grünenden Wald.
WANDERN
Auf auf, so lasst uns wandern gehn,
darum ich heute herzlich bitt´!
Im grünen Wald ist´s doch so schön,
wir können so viel Leben sehn,
auf jedem Schritt und Tritt.
Wir tauchen ein in die Natur,
wir springen über Stock und Stein,
wir laben uns an Wald und Flur,
denn hier ist alles echt und pur,
hier lasst uns menschlich sein!
Ein Reh vor unsrer Nase springt!
Am Boden krabbelt manch Getier,
ein Vöglein in den Ästen singt,
ein andres aus der Pfütze trinkt
welch Ursprung, welche Zier!
Und welch ein angenehmer Duft,
nach Harz, nach Erde, nach Gesträuch,
wir saugen ein die frische Luft,
das ist´s genau, was wir gesucht,
der Wald uns nie enttäuscht!
Am Abend kehren wir zurück,
erfüllt, gestärkt und voller Kraft,
noch immer von dem Tag verzückt
und tief im Innern ganz beglückt –
das hast du, Wald, geschafft!
DER TÜMPEL IM WALD
Im Wald, dort an dem Scheideweg,
ein tiefer trüber Tümpel steht,
mal surrt es und mal quakt es dort,
und stets verändert sich der Ort.
Im Herbst verbarg ihn welkes Laub,
man kaum darunter Wasser glaubt.
Ein bunter Teppich war es dann,
der immer mehr an Reiz gewann.
Im Winter war der Tümpel weiß,
ihn zierte eine Schicht aus Eis.
Und manchmal fiel ganz sanft der Schnee
in Flocken auf den kleinen See.
Im Frühling war der Tümpel gelb,
von Blütenstaub bedeckt erhellt,
und Enten wohnten dort zuhauf,
vergnügten sich im Wasserlauf.
Im Sommer jetzt riecht´s faulig hier,
man sieht Insekten, sonst kein Tier,
der Tümpel färbt sich plötzlich rot
und weckt Gedanken an den Tod.
Und auch an Märchen: An dem Platz
war einst versunken wohl ein Schatz?
Gestalten aus vergangner Zeit
vielleicht erlitten manches Leid?
Im Wald, dort an dem Scheideweg,
ein Tümpel meine Träume regt,
mal surrt es und mal quakt es dort,
doch immer magisch ist der Ort.
NACH DEM REGEN
Nach dem Regen riecht der Wald
modrig und nach feuchter Erde
und der glänzende Asphalt
dampft, als ob er brennen werde.
Reingewaschen ist die Luft,
kühl und frisch, zum Atmen schön!
Dieser ganz besondre Duft
lässt mich in mein Früher sehn.
Lädt mich ein zum Pfützenspringen
und zum sorgenlosen Spiel,
ich möcht´ Regenlieder singen!
Regen! Du weckst mein Gefühl!
WINTERMORGEN
Im Morgennebel liegt die Welt,
ringsum ist alles kalt.
Und weiß von Schnee leuchtet das Feld,
im Froste starrt der Wald.
Ein ferner Berg am Horizont
ragt schemenhaft empor.
Sein Gipfel sich im Lichte sonnt,
wo´s düster war zuvor.
Der Winter engt das Herz mir ein,
lähmt Körper, Mut und Geist.
Doch scheint´s, als ob der blasse Schein
des Morgenlichtes, sanft und fein,
den Frühling bald verheißt.
DAS ABENDROT
Die Sonne sinkt am Ende eines Tages,
du stehst gebannt und schaust das Abendrot,
wieso nur weckt´s Gedanken an den Tod?
Du willst´s
