Spannung zwischen Bäumen: Handbuch für temporäre Seilelemente
Von Philipp Strasser
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Über dieses E-Book
Das Buch richtet sich an Personen, die bereits über Basiserfahrung in der Seilarbeit verfügen und ihr Wissen über Bauweisen, Sicherungstechniken und Betrieb von Seilelementen auffrischen und erweitern wollen. Außerdem werden zahlreiche neue Elemente vorgestellt, herkömmliche Elemente wurden - vor allem sicherheitstechnisch - auf den neuesten Stand gebracht.
Aus dem Inhalt:
Materialbelastungen
Teilnehmersicherung in Bodennähe
Knoten
Mohawk Walk
Waldspielplatz
Hohe temporäre Elemente
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Buchvorschau
Spannung zwischen Bäumen - Philipp Strasser
Risiken und Gefahrenhinweise
Dieses Buch richtet sich an Ropes Course Trainer und andere Fachkräfte, die bereits über eine fundierte Ausbildung und Praxis in der Seilarbeit verfügen. Diese sind Grundvoraussetzung für den Bau und Betrieb der hier beschriebenen Elemente.
Das Buch ersetzt nicht eine fundierte Ausbildung im Bereich der Seilarbeit.
Wissensbereiche wie Arboristik (Baumkunde), Seil- und Materialkunde, Wetterkunde, rechtliche Aspekte der Outdoorarbeit, Sicherungs-, Rettungs- und Bergetechniken, Knotenkunde und Leitung von Gruppen werden in diesem Buch nicht vollständig behandelt und als bereits gegeben vorausgesetzt.
In diesem Buch werden lediglich Konstruktionspläne temporärer Seilelemente und nur peripher deren Bau und Betrieb behandelt. Das Wissen über Standortauswahl, Eigensicherung, Teilnehmersicherung (mit Seilen, spotten etc.), Teilnehmereignung für die jeweiligen Übungen und so weiter wird vorausgesetzt.
Dieses Buch ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auf aktuellem Stand. Es entbindet den Erbauer beziehungsweise den Betreiber der jeweiligen Anlage nicht, sich über Änderungen beim Bau, beim Betrieb, beim Material, bei der Gesetzgebung, bei Normen und Standards und so weiter zu informieren. Weiters sollen Erfahrungen weitergegeben und die Elemente eigenständig auf Fehler überprüft und diese gemeldet werden.
Eine fundierte Ausbildung und Erfahrung im Bau von Seilelementen ermöglicht es dem Erbauer beziehungsweise dem Betreiber der hier beschriebenen Elemente und Übungen, Fehler beim Material, in den Beschreibungen oder mögliche missverständliche Formulierungen eigenständig festzustellen, daraus mögliche Risikoquellen zu erkennen und Schäden zu vermeiden.
Der Autor haftet nicht für Schäden, die im Zusammenhang mit dem Bau und dem Betrieb der hier beschriebenen Elemente auftreten.
Es sollen nur Übungen angewandt werden, die die psychische und physische Sicherheit der TeilnehmerInnen gewährleisten.
Lesen Sie vor dem Bau beziehungsweise dem Betrieb einer der hier beschriebenen Übungen den gesamten Kommentar und berücksichtigen Sie den chronologischen Aufbau dieses Buches.
Redundanz, Zero Accident und andere Sicherheitsthemen
Die in diesem Buch vorgestellten Übungen und Elemente sind nach bestem Wissen und Gewissen nach dem neusten Stand der Sicherheit ausgesucht und aufbereitet. Die Übungen sind in der Regel redundant gebaut.
Redundanz bedeutet, dass alle sicherheitsrelevanten Bereiche mit doppelter Sicherheit ausgelegt sind. Sie bezieht sich jedoch nicht nur auf das Material und die Bauweise, Redundanz ist gerade dort besonders wichtig, wo menschliches Versagen zu einem Unfall führen kann. Das Vier-Augen-Prinzip und klare Kommunikation zwischen zwei Verantwortlichen, zum Beispiel beim Überprüfen des Sicherungsgurtes oder beim Einhängen eines Teilnehmers in die Sicherung, stellen einen wesentlichen Punkt der Redundanz dar – auch wenn dieser Aspekt in diesem Buch nur oberflächlich behandelt wird.
Ob ein Element tatsächlich redundant gebaut ist, lässt sich am besten prüfen, indem man fragt: „was würde passieren, wenn dieser Karabiner versagt oder „… ich dieses Seil zerschneide
oder „… dieser Ast bricht". Ein tatsächliches Versagen der ersten Sicherungskette muss es in diesem Sinne ermöglichen, den betroffenen Teilnehmer immer noch sicher auf den Boden zurück zu bringen – die zweite Sicherungskette hat daher nicht unbedingt den Anspruch, das Wesen der Übung zu erhalten, sondern lediglich, den betroffenen Teilnehmer weiterhin abzusichern. Es ist daher nicht unbedingt nötig, dass erste und zweite Sicherungskette identisch gebaut werden. Überall dort, wo menschliches Versagen zu einem Absturz führen kann, also etwa Karabiner, die bei Teilnehmerwechseln ein – und ausgehängt werden, ist die Redundanz ein Muss.
Es gibt jedoch auch Bereiche, wo die Redundanz an ihre Grenzen stößt oder sich selber ad absurdum führt. Nicht redundante Teilbereiche in diesem Buch werden klar gekennzeichnet und es wird erklärt, warum gerade hier auf Redundanz verzichtet werden musste. Dort, wo Redundanz sinnvoll nicht geboten werden kann, sollte stattdessen eine angemessene Materialüberdimensionierung verwendet werden, also etwa doppelte Bruchlast wie bei redundanter Bauweise.
Fazit
Redundanz überall dort, wo sie sinnvoll möglich ist, ein Weglassen der Redundanz verursacht Erklärungs- und Handlungsbedarf.
Neben der Redundanz ist auch die Kontinuierlichkeit der Sicherheit ein wesentliches Thema. Daher werden in diesem Buch keine aufeinander folgenden Übungen gezeigt, bei denen sich der Teilnehmer eigenständig mit Hilfe eines Klettersteigsets umhängen muss und sich damit im schlimmsten – aber leider immer wieder auftretenden Fall – eigenständig entsichern und damit in Lebensgefahr bringen kann.
Auch beim Zero Accident Prinzip sind die Redundanz und die kontinuierliche Sicherung ein wichtiges Thema. Der von Walter Siebert geprägte Begriff „Zero Accident" bedeutet nicht, dass es niemals zu einem Unfall kommen kann – es bedeutet lediglich, dass kein Unfall oder Vorfall unberücksichtigt bleiben soll¹. Kommt es bei einem Material, einer Bau- oder Vorgehensweise zu einer tatsächlichen Gefahr oder zu einem Unfall, so muss ergründet werden, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Schaden und der angewendeten Methode gibt – wenn ja, so muss diese verbessert oder weggelassen werden. Weiters ist es auch wichtig, dieses Gefahrenpotential anderen Betroffenen zugänglich zu machen, hier bieten sich besonders fachspezifische Internetforen an, z.B.
