Eilenburg-Eine Werkstatt des deutschen Genossenschaftswesens
Von Wolfgang Beuche
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Rezensionen für Eilenburg-Eine Werkstatt des deutschen Genossenschaftswesens
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Buchvorschau
Eilenburg-Eine Werkstatt des deutschen Genossenschaftswesens - Wolfgang Beuche
Inhalt
Vorwort
Anfänge der Genossenschaftsbewegung
Situation in Eilenburg um 1847
Dr. Bernhardi
Eilenburg wird zur Industriestadt
Beginn des Genossenschaftswesens
Gründungsjahre der Assoziationen
Die Vereine
Bürgerverein
Handwerkerverein
Handwerkergenossenschaften, Assoziationen
Ende der Assoziationen
Krankenunterstützungsverein
Arbeiterverein, Gesellschaft Verbrüderung und Gesellenverein
Vorläufiges Ende der Assoziationen
Witwen-Kassen-Verein
Haftstrafe für Bürmann und Dr. Bernhardi
Erste Konsumgenossenschaft in Deutschland
Karl Degenkolb
Vorwort
In der Entstehungsgeschichte des deutschen Genossenschaftswesens im 19. Jahrhundert spielte unsere Heimatstadt Eilenburg eine ganz besondere Rolle. Dabei waren die Genossenschaftsgründungen ein Kind der Industrialisierung. Eilenburg wurde die Werkstatt der deutschen Genossenschaften. Wenn man in unseren Tagen von der Entwicklung des Genossenschaftswesens liest, könnte man zu der Schlussfolgerung kommen, dass Schulze-Delitzsch nur die einzige herausragende Person in diesem Zeitabschnitt war. Dabei möchte ich ausdrücklich seine Bedeutung als Schöpfer des deutschen Genossenschaftswesens hervorheben, und die Eilenburger Pioniere keinesfalls in die zweite Reihe stellen.
Wenn die Eilenburger des 19. Jahrhunderts nicht den Stellenwert in unserem Heimatbereich erhalten haben, wie sie es verdienten, so liegt das keinesfalls an ihrer Bedeutungslosigkeit.
Vielmehr haben unsere Vorfahren im 19. Jahrhundert diesen bedeutsamen Zeitabschnitt unserer Heimatgeschichte nicht intensiv bearbeitet. Eine Ursache war das fehlende Verständnis der Obrigkeit im Kreis Delitzsch. Waren der Delitzscher Landrat von Pfannenberg und der Eilenburger Bürgermeister Brunner den neu entstehenden Genossenschaften noch skeptisch gegenüber, so änderte sich die Situation drastisch mit dem neuen Landrat von Rauchhaupt. Ein offener Kampf des konservativen Landrates gegen die demokratischen Führer im Kreis Delitzsch, Schulze-Delitzsch, Dr. Anton Bernhardi und Schneidermeister Bürmann, war entbrannt.
So ist es nicht verwunderlich, dass in unserer Heimat erst in der ersten Hälfte 20. Jahrhundert eine intensive Bearbeitung des deutschen Genossenschaftswesens einsetzte.
Die Forschungsarbeiten von Dr. Otto Ruhmer und Robert Schloesser in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben uns eine Vielzahl von Publikationen hinterlassen. Die Herausgeber danken in ihrem Vorwort besonders denen, die einen großen Anteil an der Bearbeitung zu diesem Thema mit beigetragen haben. Obenan steht Magistratsobersekretär Wagner aus Eilenburg. Gestützt auf große Heimatliebe und Heimatkenntnis hat Wagner seit 1924 an diesem Themenkomplex mitgearbeitet. Auch dem Enkel von Dr. Anton Bernhardi, Herrn Johannes Dränert und dem Vorstand der ersten deutschen Kreditgenossenschaft, den Herren Direktoren R. Jähnichen, O. Bräse und M. Jähnichen aus Eilenburg, wird für ihre Mitarbeit gedankt. Nur so ist es möglich, den Eilenburger Beitrag näher unter die Lupe zu nehmen.
Robert Schloesser ist auch der Begründer der Genossenschafts- und Sozialbücherei.
An Hand von verschiedenen Veröffentlichungen habe ich versucht, ein reales Bild jener Jahre zu erfassen und aufzuschreiben, ohne dabei eine Vollständigkeit zu beanspruchen.
Wenn ich am Anfang meines Buches dem Lokalpatriotismus in den Vordergrund stelle, dann unter dem Aspekt, dass gerade auf diesem Gebiet eine Selbstüberschätzung viel Unheil anrichten kann.
So möchte ich aus der Deutschen Genossenschafts- und Sozialbücherei (1 S. X) einen Artikel wortgetreu hier wiedergeben, um den Lokalpatriotismus keine Chance der Übertreibung zu geben: „Entgegen alten Gewohnheiten ist Eilenburg, nicht Delitzsch vorangestellt. Eilenburg, weniger Delitzsch, war das soziale Zentrum für die Entstehung des deutschen Genossenschaftswesens. Der Kreisrichter Hermann Schulze war allerdings, entsprechend seiner beruflichen Tätigkeit, ansässig im Kreisorte Delitzsch, seine soziale Nahrung sog er aber aus dem sozial bewegten Eilenburg. Ihm dienten dafür die für das genossenschaftliche Werden so wichtige Eilenburger Presse wie auch seine Eilenburger Freunde, besonders Dr. Anton Bernhardi. Im Hause Bernhardi ging Schulze ein und aus, wie die noch bis vor einigen Jahren lebende Tochter dem Herausgeber dieser Sammlung zur Zeit seiner Studien in Eilenburg in aller Leibhaftigkeit erzählte (nicht ohne die Nebenbemerkung zu machen, dass sie Schulze nicht leiden mochte, ihr Vater sei der größere Schöpfer des Genossenschaftswesens in seinen Anfängen
