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Pierre Stutz
Pierre Stutz, Theologe, spiritueller Begleiter und Autor – www.pierrestutz.ch – rege Kurs- und Vortragstätigkeit im ganzen deutschsprachigen Raum, lebt in Osnabrück.
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Buchvorschau
Atempausen für die Seele - Pierre Stutz
ERSTES KAPITEL
Meine persönliche Tagesgestaltung – Atem ist Gegenwart
IM GESTALTEN meines Tages kann ich einen gesunden Rhythmus einüben, der notwendig ist in einer Welt, in der wir vor unzähligen Informationen und Wahlmöglichkeiten stehen. Es ist dies eine Lebensqualität, die wir nicht missen möchten und die zugleich zu viel innerem Stress führen kann: wir spüren die Qual der Wahl. Sich entscheiden zu können, braucht Kraft. Ich kann sie mir holen, indem ich mir den Tag hindurch kleine Zwischenräume gönne. Dabei muss ich nicht sehr viel tun, sondern die Kraft der Langsamkeit und der Entschleunigung kultivieren, indem ich mein Aufstehen, mein Duschen, mein Essen, mein Sitzen, mein Gehen, meinen Arbeitsbeginn, meine Pausen mit kurzen Atem- und Körperübungen beginne. Mit wenigen, unscheinbaren Gesten kann ich ausdrücken, was wirklich wesentlich ist im Leben. Ich erinnere mich und andere, dass wir alle viel mehr sind als unsere Leistung und als unser Erfolg. Mein achtsames Atmen wird zur Meditation, die mich erinnert an das tiefe Eingebundensein in den Lebensatem. Unser Leben lebt vom Rhythmus des Tages und der Nacht, des Ruhens und Arbeitens. In der jüdischen Tradition beginnt der Tag am Abend. Im ersten Schöpfungsbericht heißt es „... und es ward Abend und es ward Morgen, erster Tag ...". Welch ein befreiendes Lebensgefühl, zuerst sein zu dürfen, weil jegliches Wachstum nicht in unserer Hand liegt. Mein dankbares Staunen über dieses Geschenk des Lebens, das sich in jedem Atemzug unserer Existenz erneuert, kann ich durch viele kleine Atempausen vertiefen.
TAG FÜR TAG
meinen Rhythmus finden
dem Leben mit Achtsamkeit begegnen
Stunde um Stunde
die Kraft des Innehaltens feiern
dem Leben mit Staunen begegnen
Minute um Minute
liebevoll Widerstand wagen
für eine Kultur der Langsamkeit
Sekunde um Sekunde
meinem Atemfluss trauen
darin das Verbindende mit allem erkennen
Beim Aufstehen
Schon beim Erwachen können mich verschiedene Gedanken in eine innere Unruhe bringen. Ich bin noch müde, aber mein Kopf ist schon sehr aktiv. Was ich heute nicht alles tun muss! Und erst morgen!! Ein Gedanke hetzt den anderen. Die Gedanken sind frei, sie können weiterbringen, inspirieren – und sie können sehr angstbesetzt sein. Unser Ego will mit immer neuen Gedanken die Kontrolle behalten.
Schon beim Aufstehen kann ich einüben, meinen vielen Gedanken liebevoll-bestimmt Grenzen zu setzen. So gelingt es mir, meinen Tag nicht in einer gedankenzentrierten „Ego-Grundhaltung" zu gestalten, ich versuche vielmehr, Zugänge zu meinem tieferen Selbst zu eröffnen, zu meiner Mitte, wo ich sein darf und wo Achtsamkeit und Mitgefühl entfaltet werden können.
Darum bleibe ich beim Aufstehen einen Moment stehen. Ich nehme mein Ein- und Ausatmen wahr, damit ich meinen denkenden Geist beruhigen kann.
HEUTE
achte ich beim Aufstehen
auf meinen Atemfluss
mein wohltuender Rhythmus
erinnert mich
an den Geschenkcharakter
allen Lebens
Heute
nehme ich beim Duschen
bei meiner Morgentoilette
voller Achtsamkeit
meinen Atem wahr
Heute
lasse ich mich nicht leben
sondern lebe aus meiner atmenden Mitte
Beim Essen
Wir leben in einer hochsüchtigen Gesellschaft – in der wir immer mehr haben und paradoxerweise immer weniger genießen: weil wir alles haben möchten und zwar immer schneller. Hastiges und beiläufiges Essen ist ein Symptom dafür.
Atempausen beim Essen nähren auch unsere Beziehungskraft, so dass wir wieder wahrnehmen, worauf es wirklich ankommt. Im langsamen Essen und Trinken, im aufmerksamen Zuhören können wir uns an Leib und Seele erholen. Darum ermutigen wir einander, beim Essen nicht dauernd über andere oder über unsere Arbeit zu reden, sondern über solche Erfahrungen, die unsere Hoffnung und unser Vertrauen in das Leben nähren. Das bedeutet nicht, eventuelle Konflikte zu verdrängen, aber sie beim Essen zu lassen, um sie allenfalls danach gestärkt und mit mehr Distanz zur Sprache bringen zu können. So ordnen wir unser Zusammensein, ohne uns in ein zwanghaftes Verhalten zu versteifen. Genießenkönnen beim Essen und Trinken ist ein Ausdruck der Dankbarkeit für die Gaben der Schöpfung und eine echte Anerkennung für alle, die die Mahlzeit zubereitet
