Friedrich II. König von Preußen: Biographie
()
Über dieses E-Book
Leopold von Ranke
Leopold von Ranke was a German historian and a founder of modern source-based history.
Mehr von Leopold Von Ranke lesen
Die großen Mächte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSavonarola und die florentinische Republik gegen Ende des fünfzehnten Jahrhunderts: Gegen den Papst - Herrscher über Florenz Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLeopold von Ranke: Gesammelte Werke Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAus Zwei Jahrtausenden Deutscher Geschichte: Zusammengefaßte Darstellungen der großen Entscheidungen Deutscher Geschichte von Cäsar bis Bismarck Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenPolitische Werke von Ranke Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenÜber die Epochen der neueren Geschichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAus Zwei Jahrtausenden Deutscher Geschichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGesammelte Werke: Politische Schriften + Historiografische Werke + Biografien: Historiografie, Politik und Krieg: Deutsche und europäische Zeitgeschichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Geschichte und Kunst der Renaissance: Die Kultur der Renaissance in Italien, Künstler der Renaissance, Savonarola, Geschichte von Florenz Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDeutsche Geschichte des 19. Jahrhunderts und ihre Schlüsselfiguren Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFriedrich II. - Sein Leben und Schaffen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSavonarola und die florentinische Republik gegen Ende des XV Jahrhunderts Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Römische Imperium der Cäsaren: Illustrierte Ausgabe Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Ähnlich wie Friedrich II. König von Preußen
Ähnliche E-Books
Der Deutsch-Französische Krieg: 1870/71 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHitler 1 und Hitler 2. Von der Männerliebe zur Lust am Töten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKaiser Karl: Mythos & Wirklichkeit. Vorwort Karl von Habsburg Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSavonarola und die florentinische Republik gegen Ende des fünfzehnten Jahrhunderts: Gegen den Papst - Herrscher über Florenz Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLeopold von Ranke: Historiografische Werke: Friedrich II. König von Preußen + Das Römische Imperium der Cäsaren + Savonarola + Napoleon… Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAus Zwei Jahrtausenden Deutscher Geschichte: Zusammengefaßte Darstellungen der großen Entscheidungen Deutscher Geschichte von Cäsar bis Bismarck Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenÜber die Epochen der neueren Geschichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Hauptstadt des Sex: Geschichte & Geschichten aus Wien Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAnsichten aus der Mitte Europas: Wie Sachsen die Welt sehen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMarine Le Pen: Tochter des Teufels. Vom Aufstieg einer gefährlichen Frau und dem Rechtsruck in Europa Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenInsel der Unseligen: Das autoritäre Österreich 1933–1938 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGesammelte Werke: Politische Schriften + Historiografische Werke + Biografien: Historiografie, Politik und Krieg: Deutsche und europäische Zeitgeschichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSchöne Tage 1914: Vom Neujahrstag bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges Bewertung: 3 von 5 Sternen3/5der kleine metternich: Eine fürstliche Biografie Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGeneralfeldmarschall Hugo Sperrle: Ein Leben für die Pflicht Band 2 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenVon Anfang an Europa: Die Geschichte unseres Kontinents Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLeopoldine von Habsburg: Kaiserin von Brasilien – Naturforscherin – Ikone der Unabhängigkeit Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Bausatz des Dritten Reiches Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenUtopie und Wirklichkeit: Eine kleine Kulturgeschichte der Zukunftsbetrachtung Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLegendäre Spionagefälle: Operationen, Enthüllungen, Mythen: 25 spektakuläre Geheimdienst-Affären Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie unbewältigte Niederlage: Das Trauma des Ersten Weltkriegs und die Weimarer Republik Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWilhelm I.: Deutscher Kaiser - König von Preussen - Nationaler Mythos Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGeschichte der Niederlande: Von der Seemacht zum Trendland Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5"Es gab nie einen schöneren März": 1938. Dreißig Tage bis zum Untergang Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWikmans Zöglinge: Roman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLeopold von Ranke: Politische Schriften, Historiografische Werke & Biografien Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHofräte, Einflüsterer, Spin-Doktoren: 300 Jahre graue Eminenzen am Ballhausplatz Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenRegensburg: Kleine Stadtgeschichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Salier: 1024-1125 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Geschichte der Stadt München: Von den Anfängen bis heute Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Europäische Geschichte für Sie
Deutsche Geschichte: 100 Bilder - 100 Fakten: Wissen auf einen Blick Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie DDR - Leben im sozialistischen Deutschland: Ein SPIEGEL E-Book Geschichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie 68er: Ein SPIEGEL E-Book Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenUnter den Dächern von Wien: Geschichte und Geschichten vom 1. Bezirk Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Erste Weltkrieg: Von Sarajevo bis Versailles: die Zeitenwende 1914-1918 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen1914 - 2014 - Die unheimliche Aktualität des Ersten Weltkriegs: Ein SPIEGEL E-Book Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSymbole der Wikinger - Mythos und Wahrheit: Eine Enthüllung der isländischen Magie, ihrer Wurzeln und der Irrglaube in der heutigen Zeit Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKriegsausbruch 1914: Der Weg in die Katastrophe Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenErster Weltkrieg: Weltenbrand: Die großen Konflikte, #1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Erfindung der Bibel: Götter, Worte und Propheten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHauptstadt der Spione: Geheimdienste in Berlin im Kalten Krieg Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBrennpunkte der »neuen« Rechten: Globale Entwicklungen und die Lage in Sachsen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenRudolf Augstein über Bismarck: Mit einer Einführung von Hauke Janssen. Ein SPIEGEL E-Book Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenOtto von Bismarck: Der Reichsgründer Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenÜberall Nachbarn: Wie ich auf dem Mauerweg das alte West-Berlin umrundete Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie geheim gehaltene Geschichte Deutschlands - Sammelband Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Elisabeth: Kaiserin wider Willen Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5NORDISCHE MYTHOLOGIE: Erzählungen über nordische Mythen, Götter, Göttinnen, Riesen, Rituale und Wikinger-Glauben Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Berliner Mauer: Geschichte eines monströsen Bauwerks Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenJosefine Mutzenbacher: Meine 365 Liebhaber (Ein Erotik, Sex & Porno Klassiker) Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Josefine Mutzenbacher: Meine 365 Liebhaber (Erotik, Sex & Porno Klassiker) Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenUnterirdisches Österreich: Vergessene Stollen - Geheime Projekte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDöner: Eine türkisch-deutsche Kulturgeschichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenUnheimliches Wien: Gruselige Orte - Schaurige Gestalten - Okkulte Experimente Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas nationalsozialistische Wien: Orte - Täter - Opfer Bewertung: 1 von 5 Sternen1/5Kulturgeschichte des Altertums: Alle 4 Bände: Kulturgeschichte Ägyptens und des Alten Orients & Kulturgeschichte Griechenlands Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWalhall - Die bekanntesten Mythen und Heldensagen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Salonièren und die Salons in Wien: 200 Jahre Geschichte einer besonderen Institution Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNormandie 1944: Die Entscheidungsschlacht um Europa Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Rezensionen für Friedrich II. König von Preußen
0 Bewertungen0 Rezensionen
Buchvorschau
Friedrich II. König von Preußen - Leopold von Ranke
Friedrichs Jugend
Inhaltsverzeichnis
Friedrich II., König von Preußen, ist am 24. Januar 1712 im Schloss zu Berlin geboren worden. Seine Geburt wurde von seinem Vater Friedrich Wilhem I., welcher sich hauptsächlich darin glücklich fühlte, dass er dem Hause Brandenburg die königliche Würde verschafft hatte, mit Freude begrüßt, weil ihm in dem einzigen Sohn ein fernerer Erbe der neuen Krone geboren war.
Nur in der Familie aber ward dies eigentlich beachtet, denn die Krone war noch schwach und nach allen Seiten hin abhängig. Als Friedrich II. am 17. August 1786 in Sanssouci starb, hatten Europa und Amerika ihre Augen auf diesen Platz geheftet. Ein Staat war geschaffen, welcher der königlichen Würde allgemeine Bedeutung gab. Friedrich II. hatte sich einen Ruhm erworben, der die Welt erfüllte. Manchem Fürsten ist der Name des Großen nur bei seinen Lebzeiten beigelegt, dann aber wieder weggelassen worden, Friedrich II. hat denselben bei der Nachwelt behauptet.
Niemand wird in dem Artikel einer allgemeinen deutschen Biographie sich über die einzelnen Ereignisse eines Regentenlebens, wie dieses war, erwarten, unterrichtet zu werden. Auch der, der einen solchen zu schreiben unternimmt, würde nicht daran denken können, die Wissbegier in dieser Ausdehnung zu befriedigen. Es kann nur darauf ankommen, eine Gesamtanschauung der politischen Handlungen Friedrichs und seiner kriegerischen Taten zu gewinnen und der Nation vorzulegen.
Friedrich II. hat in seiner Jugend sehnlich gewünscht, sich mit einer englischen Prinzessin zu vermählen, andere dachten ihm die Erbtochter von Österreich, noch andere die Thronfolgerin von Russland zu. Aber Friedrichs Bestimmung war es, in der Mitte dieser Potenzen, im Kampfe besonders mit den beiden Kaiserinnen von Russland und von Österreich eine selbständige Macht zu gründen.
Die Mittel dazu lieferte ihm sein strenger Vater, Friedrich Wilhelm I., der auch Soldatenkönig
genannt wurde, die preußische Armee zwar nicht von Grund aus geschaffen, aber doch in der ihr dann gebliebenen Form eingerichtet und durch den Staatshaushalt, den er einführte, aufrechtzuerhalten verstanden hat.
Friedrich Wilhelm I. sagt in seinem, schon 18 Jahre vor seinem Tode abgefassten politischen Testamente, sein Großvater habe das Haus Brandenburg in Aufnahme gebracht, sein Vater demselben die königliche Würde verschafft, er selbst Armee und Land instand gesetzt, an seinem Sohne sei es nun, zu behaupten, was seine Vorfahren erworben, und dasjenige herbeizuschaffen, was ihm von Gott und Rechtswegen gehöre. Für diesen Beruf dachte er den Sohn zu erziehen.
Er hielt ihn vor allen Dingen von Kindheit auf zu militärischen Übungen an, denn einen Offizier wollte er aus ihm bilden, wie seine besten Offiziere waren, und einen solchen, der einmal die Armee ins Feld führen könne. So sollte er auch in geistigen und geistlichen Dingen sich als Nachkomme und Fortsetzer erweisen, bibelgläubig zwar nach der kalvinistischen Auffassung, aber doch in einem der wichtigsten Dogmen nach lutherischer Form.
Seine Mutter, Sophie Dorothea, die Tochter des Kurfürsten von Hannover und Königs von England, war der musische Gegensatz zu dem despotisch strengen Vater. Zu ihr fühlte sich der junge Friedrich hingezogen. Von ihr fühlte er sich in seiner Liebe zur Musik und Dichtkunst ebenso verstanden wie von seiner älteren Schwester Wilhelmine.
So sollte er sich auch an den kaiserlichen Hof halten, von dem das nächste Anrecht des Hauses, der Erbanspruch an Berg, soeben garantiert worden war. Indes der Sohn, in vielem folgsam und gelehrig, entwickelte doch in der Tiefe eine andere Gesinnung. Er war mit vollem Eifer Soldat, aber er hielt es nicht für seine ausschließliche Bestimmung, das zu sein. Er suchte sich selbst zu unterrichten und auszubilden, hauptsächlich durch Lektüre französischer Bücher, poetischer namentlich, in deren Nachahmung er sich bereits versuchte.
Die Phantasien der Jugend zogen ihn mehr nach St. James, als nach der Hofburg in Wien, zwei politischen Mittelpunkten, die eben in den heftigsten Gegensatz gerieten. Während der König zu Österreich, dem Kaiser hielt, war sein Sohn, wie der Hof überhaupt, mehr eingenommen für England, wie denn seine Mutter Sophia Dorothea eine hannoverisch-englische Prinzessin war. Diese Differenz aber zwischen dem aufbrausenden, unnachsichtigen Vater, der seine Familie und sein Land ganz nach seinem Sinne zu lenken wünschte, und dem Prinzen, der seinem eigenen Genius folgte und abweichende Gesichtspunkte ins Auge fasste, brachte eine Krise hervor, welche einen funesten Ausgang zu nehmen drohte. Ungeduldig über den Druck, der ihm auferlegt wurde, und zugleich in seinem Ehrgefühl beleidigt, fasste der Sohn den Entschluss, den Vater zu verlassen.
Es war auf einer Reise, welche König Friedrich Wilhelm I., eigentlich im Interesse des Kaisers, nach Oberdeutschland unternahm, im Juli 1730, dass der Prinz sich Pferde verschaffte, um aus dem Nachtlager, das in dem Dorfe Steinfurt bei Mannheim genommen wurde, davon zureiten, noch ehe der Vater aufbrach. Allein er war viel zu gut überwacht, als dass er das hätte ausführen können. Das Vorhaben aber wurde ruchbar, weil der Page, der die Pferde herbeigeführt, Reue fühlte und dem Könige kurz darauf alles entdeckte.
Friedrich Wilhelm I., der darin eine Handlung politischer Widersetzlichkeit und zugleich ein Verbrechen gegen die militärische Disziplin erblickte, geriet in die heftigste Aufwallung und ließ
