Wunschlos glücklich: Wo das Glück gründet
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Buchvorschau
Wunschlos glücklich - Sabine Bieberstein
ZUM THEMA
Alles Glück dieser Erde …
Konzepte vom Glück in der Bibel
Eleonore Reuter
Glück ist für die Menschen heute ein wichtiges Lebensthema. Fragt man Eltern, was sie sich am meisten für ihr Kind wünschen, nennen sie neben Gesundheit sicher auch, dass das Kind glücklich werden soll. Wer die Werbung aufmerksam betrachtet, wird sehen, dass sie zu einem großen Teil aus Glücksversprechen besteht. Für viele Menschen liegt der Sinn des Lebens darin, das Glück zu finden. Oft wird dabei unter Glück vor allem individueller Genuss verstanden, Wohlfühlglück sozusagen.
Dass das eine entscheidende Verkürzung ist, fällt erst auf den zweiten Blick auf. Denn ein sinnvolles Leben ist durchaus auch im Unglück denkbar. Die unausgesprochene, aber wirksame gesellschaftliche Übereinkunft, Sinn und Glück gleichzusetzen, führt zur Verpflichtung zum Glück. In dieser Sicht leben nur die richtig, die glücklich sind. Unglückliche Menschen haben ihr Leben verfehlt und müssen sich anstrengen, um glücklicher zu werden.
Der Philosoph Wilhelm Schmid spricht sogar von einem „Glücksdiktat. Er sieht die Glückshysterie als den Versuch, einem tieferen Sinnmangel abzuhelfen. Die Menschen nennen es zwar „Glück
, meinen aber eigentlich „Sinn. Wo Menschen mit ihrem ganzen Leben, also auch mit seinem wechselhaften Auf und Ab, zutiefst einverstanden sind, kann man mit Schmid vom „Glück der Fülle
sprechen. Es gibt eine elementare Lust am Leben, die sich aus dem Glück, ergibt, auf der Welt zu sein, ohne dass dafür alles eitel Sonnenschein sein muss.
Wer bereit ist, für etwas Wichtiges alles zu investieren, sogar das eigene Leben, wird damit möglicherweise kein „Wohlfühlglück", wohl aber Lebensfülle und Sinn erfahren.
Glück – ein seltenes Wort in der Bibel
In der Bibel kommt Glück dagegen auf den ersten Blick anscheinend kaum vor. Zumindest spielt das Wort „Glück keine große Rolle. In der Lutherübersetzung von 2017 gibt es 26 Stellen, an denen „Glück
, 15 Stellen, an denen „glücklich" steht; keine davon im Neuen Testament. In der Einheitsübersetzung von 2017 sieht es mit 78 Belegen für Glück – keiner davon im NT – und 42 Belegen für glücklich – davon 3 im NT – ein wenig anders aus. Aber auch in dieser Bibelübersetzung ist Glück kein wichtiges Wort.
Die unterschiedliche Häufigkeit zeigt schon ein Problem an: Es gibt nicht die eine Vokabel im hebräischen (AT) oder griechischen (NT) Originaltext, die eindeutig mit „Glück" übersetzt werden muss.
So kann man zum Beispiel das hebräische Wort tob, das „gut oder „schön
bedeutet, manchmal auch mit „glücklich" übersetzen. Und das Wort schalom meint mehr als Frieden, teilweise durchaus auch Glück.
Ein zweites Problem kommt hinzu. Nicht nur in der Bibel, auch in der Theologie insgesamt steht das Thema unter dem Verdacht, zur Ernsthaftigkeit eines religiösen Lebens im Widerspruch zu stehen. Die Probleme wie Leid, Ungerechtigkeit oder Not spielen eine sehr viel größere Rolle. Dagegen gilt das Streben nach Glück als egoistische Befriedigung individueller Bedürfnisse, die eines christlichen Lebens unwürdig sind. Doch das Gute nicht zu nennen, nur weil es auch das Schlechte gibt, ist keine Lösung.
Leben in Fülle – ein zentrales Thema der Bibel
Löst man sich jedoch von der Vokabel und berücksichtigt, dass Segen, Gnade, Heil genauso wie Glück das erfüllte, gelungene Leben meinen, dann ändert sich das Bild.
So ist die Frage, „Was muss ich tun, damit mein Leben gelingt?, ein zentrales Thema der biblischen Weisheitsliteratur. Vor allem das Buch der Sprichwörter lässt sich als Sammlung von Antworten auf diese Frage verstehen. Allerdings prägen nicht theoretisch-abstrakte Überlegungen die Herangehensweise, sondern alltägliches praktisches Verhalten. Glück hat mit dem zu tun, was zum täglichen Leben notwendig ist: genügend Nahrung, gute familiäre und freundschaftliche Beziehungen, Gesundheit und ein langes Leben. Auch Öl und Wein, Freude am Fest werden als Fülle des Lebens gepriesen. Die ganze Schöpfung ist Grund, über das Geschenk des Lebens zu staunen. In Gen 1,31 wird sie mit „sehr gut!
bewertet.
Glück, das Menschen zufällt
Die griechische Glücksgöttin ist Tyche, ihre römische Entsprechung Fortuna. Auf Bildern ist sie am Füllhorn zu erkennen, aus dem sie willkürlich Glück verteilt. Was dem Menschen zufällt, ist entsprechend von göttlichem Handeln abhängig, das zufällig und schicksalhaft ist. Ob eine Handlung, ja, ob das ganze Leben glückt, ist unberechenbar. Wie es ausgeht, ist letztlich nicht absehbar.
Die Bibel sieht das ganz ähnlich. Dass die eigenen Lebensbedingungen göttliche Zuteilung sind, bekennt z.B. Ps 16,5f: „Du bist es, der mein Los hält. Die Messschnur fiel mir auf liebliches Land. Ja, mein Erbe gefällt mir." Diese Zustimmung zum eigenen Leben verbindet sich in Ps 16 mit der Erfahrung, von Gott geborgen und gehalten zu sein.
Auf dem Hintergrund eines monotheistischen Gottesbildes ist jedoch nicht die Schicksalsgöttin verantwortlich, sondern der eine Gott. Dieser eine Gott wird mit den Begriffen „barmherzig und gnädig, langmütig und reich an Huld und Treue (Ex 34,6) charakterisiert und steht damit im Gegensatz zum launischen Schicksal. Es ist ein Glück, das nicht zufällig ist, weil Gott zuverlässig ist. Glück, als Erfüllung von allem Wollen und Streben, findet dieser Mensch bei Gott: „Mein ganzes Glück bist du allein
(V. 2). Glück kommt hier als mystische, innere Erfahrung, die die ganze Existenz prägt, in den Blick.
Mehrfach spielen biblische Erzählungen die Frage nach dem Gelingen trotz vieler Umwege durch. So lässt das Schicksal Josefs, nach seinem Verkauf an die Ägypter, nach seinem Aufenthalt im Gefängnis nicht erwarten, dass er zuletzt der Retter Israels wird (Gen 37–50). Und auch die Erzählung von Rut und Noomi, von zwei Witwen, die eigentlich zum Hungertod verurteilt sind, endet mit dem Lob Gottes und dem Jubel darüber, dass Noomi jemand haben wird, „der dein
