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Atlan 740: Dreieck der Vernichtung: Atlan-Zyklus "Im Auftrag der Kosmokraten"
Atlan 740: Dreieck der Vernichtung: Atlan-Zyklus "Im Auftrag der Kosmokraten"
Atlan 740: Dreieck der Vernichtung: Atlan-Zyklus "Im Auftrag der Kosmokraten"
eBook136 Seiten1 StundeAtlan classics

Atlan 740: Dreieck der Vernichtung: Atlan-Zyklus "Im Auftrag der Kosmokraten"

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Über dieses E-Book

Auf Terra schreibt man die Jahreswende 3818/19, als der Arkonide unvermittelt in die Galaxis Manam-Turu gelangt. Das Fahrzeug, das Atlan die Möglichkeit der Fortbewegung im All bietet, ist die STERNSCHNUPPE. Und die neuen Begleiter des Arkoniden sind Chipol, der junge Daila, und Mrothyr, der Rebell von Zyrph. In den Monaten, die inzwischen verstrichen sind, haben die so ungleichen Partner schon manche Gefahr bestanden - immer auf der Spur jener Kräfte, die schon an anderen Orten des Universums verheerend wirkten.
In dieser Zeit hat Atlan neben schmerzlichen Niederlagen auch Erfolge für sich verbuchen können. So sind zum Beispiel die Weichen für eine Zusammenarbeit der verbannten Daila mit den Bewohnern ihrer Ursprungswelt gestellt worden - was sich auf den Freiheitskampf der Daila gegen das Neue Konzil positiv auswirken dürfte.
Aber Atlan ist längst nicht zufrieden mit dem bisher Erreichten, ebenso wenig wie seine Gefährten. Dann bringt Traykon, der seltsame Roboter, neue Erkenntnisse ein. Die "Brücke zum Erleuchteten" wird auf dem Planeten der Leronen entdeckt.
Nach der spektakulären Zerstörung dieser "Brücke" setzt sich die STERNSCHNUPPE auf die Spur EVOLOS und kommt dabei in das DREIECK DER VERNICHTUNG ...
SpracheDeutsch
HerausgeberPerry Rhodan digital
Erscheinungsdatum1. Dez. 2012
ISBN9783845346144
Atlan 740: Dreieck der Vernichtung: Atlan-Zyklus "Im Auftrag der Kosmokraten"

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    Buchvorschau

    Atlan 740 - Hans Kneifel

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    Nr. 740

    Dreieck der Vernichtung

    Auf der Fährte EVOLOS

    von Hans Kneifel

    img2.jpg

    Auf Terra schreibt man die Jahreswende 3818/19, als der Arkonide unvermittelt in die Galaxis Manam-Turu gelangt. Das Fahrzeug, das Atlan die Möglichkeit der Fortbewegung im All bietet, ist die STERNSCHNUPPE. Und die neuen Begleiter des Arkoniden sind Chipol, der junge Daila, und Mrothyr, der Rebell von Zyrph. In den Monaten, die inzwischen verstrichen sind, haben die so ungleichen Partner schon manche Gefahr bestanden – immer auf der Spur jener Kräfte, die schon an anderen Orten des Universums verheerend wirkten.

    In dieser Zeit hat Atlan neben schmerzlichen Niederlagen auch Erfolge für sich verbuchen können. So sind zum Beispiel die Weichen für eine Zusammenarbeit der verbannten Daila mit den Bewohnern ihrer Ursprungswelt gestellt worden – was sich auf den Freiheitskampf der Daila gegen das Neue Konzil positiv auswirken dürfte.

    Aber Atlan ist längst nicht zufrieden mit dem bisher Erreichten, ebenso wenig wie seine Gefährten. Dann bringt Traykon, der seltsame Roboter, neue Erkenntnisse ein. Die »Brücke zum Erleuchteten« wird auf dem Planeten der Leronen entdeckt.

    Nach der spektakulären Zerstörung dieser »Brücke« setzt sich die STERNSCHNUPPE auf die Spur EVOLOS und kommt dabei in das DREIECK DER VERNICHTUNG ...

    Die Hauptpersonen des Romans

    Atlan – Der Arkonide und seine Gefährten erkennen EVOLOS »Handschrift«.

    P-Lankion, Phonell und Omahrc – Kommandanten des ligridischen Dreier-Stützpunkts BYTH.

    Gelona und Kampurt – Zwei ligridische Detektive.

    Eleteen – Ein zerstörerisches Phantom.

    1.

    Die Traphnaton war in diesem Raum der unauffälligste, aber wichtigste Gegenstand.

    Die schlag- und stoßsichere Umhüllung war entfernt worden. Die Mikropositronik entwickelte ein fast geräuschloses Eigenleben. Zuerst klappte der stereoskopisch arbeitende Bildschirm um zweihundertzehn Grad nach oben. An der oberen Vorderkante des kofferförmigen Geräts befanden sich selbsttätig arbeitende Stellmotoren.

    Dann faltete sich an einem Teleskoparm ein winziges Rundummikrophon aus der Seitenfläche hervor. Es reckte sich fast senkrecht nach oben und verharrte aktiviert in dieser Stellung. Ein anderes Teil begann sich zu bewegen; aus dem unteren vorderen Teil klappte eine Tastatur herunter und legte sich flach auf die Unterlage. Farbige Tasten in unterschiedlicher Größe begannen aufzuleuchten.

    Als die Tastatur von vorn ausgeklappt war, zeigte sich auf der Frontseite rechts eine Anordnung von winzigen Monitoren, links eine Reihe kleiner, farbig markierter Schaltelemente.

    Der Ausgabeschlitz für die Mikrofiches öffnete sich klickend. Er befand sich rechts oben an der Schmalseite der Mikropositronik.

    Die Kassette mit dem Vorrat des Trägermaterials stand, noch nicht eingeklinkt, links neben dem seltsamen Gerät. Auch der Trägerarm und der Projektorring der Feldlinse war noch nicht ausgeklappt.

    Die Traphnaton war bereit, aber noch nicht eingeschaltet.

    Ein Impuls erreichte das Innere des höchstempfindlichen Geräts. Die Arbeitsanweisungen waren längst erteilt; eine klar definierte Problemstellung hingegen nicht gespeichert worden.

    Die Traphnaton war aktiviert. Die Mikropositronik fing zu arbeiten an. Sie sammelte Informationen. Sie stand in einem zentralen Schaltraum von BYTHA, der Raumtankstelle.

    *

    Der Medorobot summte, fuhr seine Diagnosearme vor und zurück und war außerordentlich verwirrt.

    »Der Gesundheitszustand ist den Normen entsprechend. Störungen oder Veränderungen sind nicht erkennbar.«

    Die Stimme der Maschine ließ keinerlei Unsicherheit erkennen. Die Maschine war das persönliche Eigentum des Stationsleiters. Omahrcs massiger Körper lag ausgestreckt auf einer weißbespannten Liege. Die Untersuchung war fast beendet. Omahrc stöhnte auf und sagte:

    »Das kann nicht sein! Ich bin krank! Ich sehe untrügliche Zeichen ...«

    Der Roboter senkte ein flaches, tellerförmiges Gerät auf die Haut des Patienten ab. Haarfeine Nadeln bohrten sich in die äußersten Hautschichten. Wieder summte der Untersuchungs- und Behandlungsroboter. In seinem Speicher befand sich jede winzige Einzelheit aller denkbarer und einiger neuer Krankheiten, von denen Ligriden befallen werden konnten. Nach einigen Minuten wiederholte der Sprachteil der Spezialmaschine mit endgültiger Unerbittlichkeit:

    »Kein Befund. Testperson ist gesund. Zusätzliche Untersuchungen erübrigen sich.«

    Dann klappte der Robot sämtliche Metallglieder ein, schloss die Fächer und begann damit, die eingesetzten Analysatoren zu desinfizieren.

    Stöhnend stemmte sich Omahrc hoch. Er warf einen verzweifelten Blick auf den davonschwebenden Roboter. Dann schwang er die Füße vom Lager auf den Teppich und stand auf. Ein Blick in den raumhohen Spiegel zeigte dem Diener des Gwyn, dass die Maschine Unrecht hatte.

    Omahrc sah sich zweimal.

    Einmal als Mann in fortgeschrittenem Alter, mit gerundeten Gliedern und einem beachtlichen Bauchansatz. Seine Haut war fast gleichmäßig von einem hellen Olivgrün. Die Schuppen an den Außenseiten der Gelenke zeigten nur jene Veränderungen, die dem Alter zuzuschreiben waren. Aber neben dem runden, gutmütigen Gesicht des linken Omahrc schien aus dem Spiegel ein zweites Wesen den Stationsleiter anzugrinsen.

    Das schmale, asketische Gesicht mit den übergroßen Augen, die ihn anfunkelten, war deutlich zu sehen. Der Körper überdeckte zum Teil den anderen Körper. Omahrc stöhnte auf, blinzelte mit beiden Lidsystemen und registrierte mit unendlicher Erleichterung, dass das zweite Abbild verschwand und er selbst, in der gewohnten Gestalt, übrigblieb.

    »Werde ich verrückt?«, murmelte er, während er sich langsam anzog.

    Er hoffte, dass ihn niemand störte in den nächsten Stunden. Er brauchte Ruhe und Abgeschiedenheit. Religion und Philosophie konnten ihm helfen; es war undenkbar, dass er sein Gesicht verlieren durfte.

    Nachdenklich betrachtete er die karge Einrichtung des Untersuchungsraums, dessen Beleuchtung sich langsam ausblendete. Der Roboter war hinter dem mikrobensicheren Schott verschwunden und überprüfte seine gespeicherten Krankheitsbilder.

    Der Chef von BYTHA, die langsam um den Planeten rotierte und ein wichtiges Glied in den Expansionsbestrebungen der Ligriden darstellte, zog sich in seinen Wohnraum zurück. Auch dieser Raum war dunkel. Durch eine große Platte aus Spezialglas sah Omahrc einen Teil der Planetenkrümmung und darüber die Sterne einer Welteninsel, deren Teile auch den Ligriden fremd waren.

    Die Großstation BYTH hingegen war ein Festpunkt des kosmischen Wegenetzes. Das Wichtigste war die Raumtankstelle, die ihrerseits vom planetaren Stützpunkt lebte, und nicht minder wichtig war die Zircumplanetarstation BYTHMAYN.

    Es war ein starker, wichtiger Stützpunkt, den viele Raumschiffe anflogen. Hier gab es alles, was sie brauchten: Ersatzmannschaften, Wasser und Bordverpflegung, Treibstoffnachschub und Reparaturmöglichkeiten. Er, Omahrc, war für die Tankstelle verantwortlich, und bis vor kurzer Zeit hatte jeder Teil dieser komplizierten, wichtigen Anlage reibungslos gearbeitet.

    Es traf Omahrc ins tiefste Innere, als zum ersten Mal das Wort Sabotage laut ausgesprochen wurde.

    »Warum ausgerechnet mir?«, stöhnte der Mann.

    Er nahm Platz in einem großen Sessel. Die Armlehnen waren künstlich vergrößert und enthielten Monitore, Hunderte von Schaltern, Mikrophone und Lautsprecher; er war ein mittleres Kommunikationszentrum. In Reichweite befanden sich die Regale mit den gefüllten Fächern zahlloser Lesespulen. Sie enthielten Texte, die jeden Aspekt der Religion und der philosophischen Betrachtung der Zeit vor und nach der Umsiedlung enthielten.

    Der Stationsleiter entspannte sich und streckte die langen Beine von sich. Schweigend starrte er die Sterne an. Alle seine Gedanken bewegten sich in einem schwarzen Tunnel der Hoffnungslosigkeit.

    Er fühlte geradezu, wie sich neues Unheil zusammenbraute.

    Zwischenfälle im Vorverdichter! Auffallende Ungenauigkeiten bei der Energieerzeugung! Stromausfall in der Peripherie der »Batterie«-Anlage!

    Das waren die schwersten Pannen. In jedem Fall sah es so aus, als ob ein Ligride Fehlschaltungen bewusst ausgeführt hatte.

    »Ich hasse diese Mentalität«, murmelte Omahrc verzweifelt. Widerwille erfüllte ihn, obwohl er definitiv wusste, dass er die Verantwortung hatte und handeln musste.

    In seine trostlosen Gedanken hinein summte der Interkom. Ein Lichtsignal sagte ihm, dass ihn sein Sekretär sprechen wollte.

    Seufzend griff er nach seinem dünnen, weichen Helm und

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