Wabi-Sabi: Die Schönheit der Fotografie
Von Jana Mänz
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Über dieses E-Book
Die Schönheit der Fotografie
Autorinnen: Natsuko Podzimek-Horinouchi, Jana Mänz, Dr. Susan Brooks-Dammann
Wabi-Sabi ist ein japanisches ästhetisch - philosophisches Konzept, das uns sehr in seiner Weisheit berührt hat. Mithilfe unserer Co-Autorin, der gebürtigen Japanerin Natsuko Horinouchi-Podzimek, beschreiben wir in unserem eBook, wie wir uns die Wabi-Sabi-Ästhetik in der Fotografie zunutze machen können.
Denn der Weg des Wabi-Sabi kann für uns Europäer eine Möglichkeit sein, sich aus der Technik- und Perfektionsfalle zu befreien, in der viele Fotografen stecken. Wabi-Sabi lässt Raum für “Fehler”. Das Wichtigste ist nicht das perfekte Foto, sondern der Ausdruck und die Tiefe, die ein Bild besitzt. Gerade die Mängel in einer Fotografie, z.B. die Lichtflecken, die Unschärfen, die tiefen Schatten sind es, die dazu führen, dass aus Fotografie Poesie wird.
Gleichzeitig zielt die Philosophie des Wabi-Sabi auf Reduktion, auf Bescheidenheit und auf eine symbiotische Beziehung zur Natur ab. Wie dieses Konzept uns dabei helfen kann, zu einer Fotografie zu finden, die ein Mehr an Tiefe, Inhalt und Emotionen besitzt, zeigen wir in diesem e-Book “Wabi-Sabi - Die Schönheit der Fotografie”.
Fotografie ist mehr als nur Technik und Ausrüstung. Fotografie ist Leidenschaft, Inspiration und eine Möglichkeit, sich selbst emotional auszudrücken! Lasse Dich mithilfe unseres Buches von einer fremden Kultur inspirieren und finde mit unseren Fotoübungen einen persönlichen Weg, Dich als Künstler/innen zu entwickeln.
Inhaltsverzeichnis
Vorstellung Natsuko als Künstlerin
Vorwort von Natsuko Horinouchi-Podzimek
Einleitung
Wabi-Sabi und der Geschmack von Schnee
Der Ursprung von Wabi-Sabi
Die Ästhetik des Yugen
Briefwechsel: Wabi-Sabi Fotografie in Japan
Fotograf Kimura Yousuke 木村洋介
Fotograf Takashi Kaneko 兼子 隆
Wabi-Sabi-Philosophie in der Fotografie
Die Elemente der Wabi-Sabi-Fotografie
Bescheidenheit
Natürlichkeit
Veränderung und Vergänglichkeit
Asymmetrie
Ruhe
Einfachheit
Intuition
Leere
Unvollkommenheit
Gegenwart
Esprit
Wabi-Sabi-Fotoübungen
Licht und Schatten
Komposition
Details, Details, Details
Perspektive und Blickwinkel
Digitale Bildbearbeitung
Zusammenfassung
Resume
Anhang
Literaturtipps
Internetlinks
Impressum
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Buchvorschau
Wabi-Sabi - Jana Mänz
Vorstellung Natsuko als Künstlerin
Natsuko Horinouchi-Podzimek (Atelier Horinouchi), geb. 1983 in Tokio, Sozialwissenschaftlerin (Kulturanthropologie und International Relations in Tokio und Istanbul). Lebt seit 2008 in Deutschland. Hat einige Semester Grafikdesign studiert und arbeitet heute als freiberufliche Künstlerin der Malerei mit Schwerpunkt Tuschmalerei in Dresden.
Natsuko Horinouchi-Podzimek schreibt über sich:
Während meiner Studienzeit habe ich mich sehr für die Zen-Philosophie und -kultur interessiert. Zu diesem Zeitpunkt habe ich mit der Tuschmalerei angefangen.
Ein prächtiges, aber sehr unruhiges Leben in Tokio und Istanbul hat in mir die Sehnsucht nach einer ruhigen inneren Welt ausgelöst.
Tuschmalerei ist eine sehr typische japanische Malerei. Man sagt, dass die Tuschmalerei eine Kunst ist, die eigene Seele auszudrücken. Das basiert nicht auf äußeren Formen, sondern auf den eigenen Geist. Sie ist die ruhigste Malerei.
Durch einen bescheidenen reduzierten Strich drücke ich mit der Tuschmalerei meine tiefe seelische Welt aus. Meine innere Welt ist unbegrenzt. Wenn ich alles mit der Malerei ausdrücken müsste, bräuchte ich unendlich viel Papier und Tusche. Und am Ende würde ein riesiger schwarzer Fleck entstehen. Daher versuche ich, mich auf einen ganz kleinen Teil der großen Geschichte zu konzentrieren und diesen darzustellen. So vermutet der Betrachter hinter dem nur minimal gemalten Bambus ein großartiges Gebirge, obwohl ich dort nichts gemalt habe.
Vorwort von Natsuko Horinouchi-Podzimek
Wabi-Sabi ist die Grundlage unserer Kultur und unserer Ästhetik. Ich bin mit Wabi-Sabi aufgewachsen, daher ist Wabi-Sabi für mich das Schönheitskriterium. Natürlich bin ich auch ein Kind der 1980er, als die westliche Kultur durch Film und Fernsehen schon weit verbreitet war. Daher erlebe ich diese merkwürdige Zwiespältigkeit unserer Kultur in Bezug auf die Ästhetik. Ich verstehe mehr oder weniger, wie der westliche Geschmack funktioniert, doch gibt es auch Wabi-Sabi in meiner Umgebung.
Wabi-Sabi ist gleichzeitig ein wesentliches Merkmal eines Kunstwerks. Wenn ich sagen kann, dass meine Arbeit Wabi-Sabi ist, dann ist sie eine gelungene Arbeit. Eine perfekte Balance. Nicht zu viel, nicht zu wenig, wobei sie für Europäer manchmal zu minimal ist und zu wenig zeigt. Eine Arbeit, die sich in den Vordergrund drängt, ist ein Fehler. Ist sie zu dekorativ, ist sie ebenso ein Fehler. Eine künstlerische Arbeit muss wie ein perfekt geschliffenes japanisches Schwert sein, ohne überflüssige Elemente muss diese in ihrer Komposition ruhig und scharf sein. Gleichzeit muss die Arbeit entzückend sein, voller Esprit und intimer Details. Dann ist sie Wabi-Sabi.
Um es anschaulicher darzustellen: Wenn man jeden Tag sehr üppige Gerichte isst, schmeckt das japanische Essen (damit meine ich nicht Sushi, sondern die Volksküche) kaum noch. Dann ist sie nicht viel mehr als geschmackloses Gemüse mit Tofu.
