Die Sache mit dem Dackel: Heiteres und Besinnliches aus dem Leben der Karin K.
Von Karin Kirwa
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Über dieses E-Book
Sicherlich mussten Sie auch noch nicht mit zwei Katzen auf einem öffentlichen Parkplatz übernachten und haben dabei wegen Platzmangels die vollen Koffer ins Freie gestellt.
Hier können Sie nachlesen, was so alles im Leben passieren kann – denn es ist tatsächlich passiert!
Eines dürfte auf jeden Fall garantiert sein: höchst vergnügliche – oder eben auch nachdenkliche Lesestunden.
Karin Kirwa
Neben zahlreichen Kinderbüchern über den kleinen Teddybären Bommel schreibt die Autorin auch Kurzgeschichten. Hier stellt sie den 11. Band ihrer Bommel-Reihe vor. Sie liebt die Natur. Bei ihren Spaziergängen durch die Wälder, wenn Rehe, Füchse und manchmal sogar ein Wildschwein ihren Weg kreuzen, hat sie ihre besten Ideen. Die Autorin lebt an der Ostsee.
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Buchvorschau
Die Sache mit dem Dackel - Karin Kirwa
Die Sache mit der Zigarette
Manchmal ärgere ich mich …
… und manchmal ärgere ich mich etwas mehr. Und das hat dann Folgen.
Vor so gefühlten hundert Jahren fuhr ich nichts ahnend hinter einem großen, roten BMW her, als sich plötzlich ein Arm aus dem Seitenfenster desselben streckte und eine glühende Zigarette hinausgeschnippt wurde. Das alleine gehört ja schon in die Rubrik 'Hirnlose Umweltverschmutzung', aber dieses glühende Ding landete obendrein unverzüglich auf meiner Motorhaube, und das entflammte mich nun wiederum außerordentlich.
Der rote Flitzer bog zügig in die Richtung ab, in die ich auch musste. Also hängte ich mich hinter ihn. Es kristallisierte sich heraus, dass wir offenbar dasselbe Ziel hatten, nämlich das Dorf, in dem ich wohne.
Wenn man ein derart flottes Auto fährt, gelten selbstverständlich die innerörtlichen 50km/h nicht, aber das war mir in dem Fall egal. Die Straßen waren so gut wie leer - und bei mir gab es ebenfalls einige PS unter der Haube, die mich tatkräftig unterstützten. Unsere Fahrt endete abrupt vor der örtlichen Bank. Aus dem Auto schälte sich eine reichlich aufgedonnerte Frau, die mich verdutzt anschaute, als ich direkt hinter ihr parkte und ebenfalls ausstieg.
Auch in solchen Momenten möchte man ja nicht unhöflich sein, also empfahl ich ihr nur äußerst freundlich, wenn ihr Auto keinen Aschenbecher hätte, möge sie sich doch bitte einen anderen, dementsprechend ausgestatteten Wagen kaufen. Sprach's, stieg wieder ein, genoss noch kurz, jedoch sehr zufrieden, die Schnappatmung der BMW-Fahrerin und fuhr nach Hause. Möglicherweise war die Aktion ja etwas kleinkariert von mir, aber sie tat mir gut.
Die Sache mit dem Freund
Wir wussten beide, dass es zu Ende geht. Es hatte sich schon vor ein paar Tagen angekündigt. Dabei hatten wir doch so eine schöne Zeit miteinander. Warum muss alles Schöne - meist viel zu schnell - zu Ende gehen?
Ganz fest hielt ich dich in meinen Händen, wollte dich nicht loslassen und wusste doch, es muss sein, ich muss dich gehen lassen.
Jeden Abend sind wir zusammen ins Bett gegangen. Du hast mich getröstet, wenn ich traurig war. Hast mich abgelenkt, wenn mich die trüben Gedanken wieder zu sehr im Griff hatten. Völlig selbstlos warst du stets da, wenn ich dich gebraucht habe. Immer wieder hast du es geschafft, mich aufzumuntern.
Und jetzt soll das Ende kommen? Ich kann es nicht fassen, bin unendlich traurig, muss dich aber gehen lassen. Man kann nichts festhalten im Leben. Dabei waren gerade unsere letzten Tage so schön und aufregend. Vergessen werde ich dich nie, das verspreche ich dir hoch und heilig.
Und nun ist er da, der Augenblick, den ich so gefürchtet habe. Entschlossen blättere ich um und lese das letzte Kapitel.
Leb wohl mein lieber Freund. Es war so schön mit dir.
Die Sache mit dem Älterwerden
Gedanken, die sich manchmal nicht aufhalten lassen.
Es ist keine Frage, wir werden alle älter. Man merkt es an den kleinen Dingen, und es geht schleichend. Wir sind nicht heute jung und plötzlich morgen alt, sondern so langsam, langsam geht da etwas vonstatten, was wir gerne aufhalten würden, es aber nicht können. Da sind wir alle gleich. Ab dem Tag der Geburt … werden wir logischerweise älter. Nun steht man ja normalerweise morgens nicht auf, schaut in den Spiegel und sagt sich: Huch, jetzt bin ich schon wieder einen Tag älter. An Geburtstagen ist das manchmal der Fall und auch erlaubt, aber zu dem Zeitpunkt ist dann schließlich jeweils ein ganzes Jahr vergangen. Die Fältchen sieht man meist nur, wenn man ganz nah an den Spiegel rückt. Doch wer tut das schon, wenn er gerade frisch aus den Federn gerollt ist? Und später am Tag hat man keine Zeit mehr für solche Überprüfungen.
Aber irgendwann und dann nahezu blitzartig kann man es nicht mehr ignorieren, dass das Alter voranschreitet (vor allem vorangeschritten ist), da nützt die rosaroteste Brille nichts.
Bei mir ist diese Alters-Erkenntnis nun schon häufiger genau in dem Moment ausgebrochen, in dem ich den Nachbarn im Galopp die Treppe runterrennen höre. Da knistert es vernehmbar in meinem Oberstübchen. Früher legte ich auf Treppen dasselbe Tempo vor. Sollte ich das vielleicht heute noch einmal probieren? Neeeeee, besser nicht, weil ich nicht so recht weiß, wie ich dann letztlich unten ankomme. Also bewege ich mich lieber behutsam die Stufen abwärts, halt so, wie es für eine ältere Dame definitiv gesünder ist. Allerdings muss ich wieder einmal feststellen, dass das Alter seine Tücken überraschend bereithält, denn neulich funktionierte der Treppensprint noch einwandfrei. Oder ist das doch etwas länger her, eventuell sogar ein paar Jahre???
Egal, heute lasse ich es besser beim geruhsamen Hinabsteigen, aber schön wäre so ein jugendlich rasantes Runtertoben schon, gelle.
Na, und älter bin ich eh nur von außen, von innen bin ich nach wie vor jung
