Gott und das Leid: Warum lässt Gott das Leid zu?
Von Dirk Gellert
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Über dieses E-Book
Warum lässt Gott das Leid zu?
So soll es dabei helfen, angesichts des vielfältigen Leids auf der Welt, nicht daran zu verzweifeln und den Glauben an Gott selbst, wie auch die Freude daran, zu bewahren.
Dirk Gellert
Dirk Gellert, Jahrgang 1969, verheiratet, zwei Kinder, hat im Fernstudium den Grund- und Aufbaukurs Theologie im Fernkurs der Katholischen Akademie Domschule Würzburg absolviert und befasst sich seit vielen Jahren mit theologischen Grundfragen, wie besonders mit der Theodizee und der Eschatologie. Am 24.03.2012 wurde er im Hohen Dom zu Paderborn zum Ständigen Diakon geweiht und ist seitdem neben seinem Hauptberuf als kfm. Angestellter in der Gemeindeseelsorge tätig.
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Buchvorschau
Gott und das Leid - Dirk Gellert
Meinen seligen Großmüttern gewidmet
Emilie Gellert und Maria Eckhart
Soli Deo Gloria
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
1.0 Das vielfältige Leid in der Welt
1.1 Das selbst verursachte Leid
1.2 Das unabwendbare Leid
2.0 Doppeltes Leid
2.1 Das Leid der Heiligen
2.2 Niemand wird verschont
3.0 Warum lässt Gott das Leid zu
3.1 Die Theodizee
3.2 Ein existenzieller Konflikt
4.0 Kein Grund zu zweifeln
4.1 Alles hat zwei Seiten
4.2 Der Glaube bleibt begründbar
5.0 Kann Leid einen Sinn haben?
5.1 Impuls zur Umkehr
5.2 Neues entsteht
6.0 Das Kreuz Christi
6.1 Die Solidarität Gottes mit den Leidenden
6.2 Hinweis auf das Unvermeidliche
7.0 Die beste aller Welten
7.1 Der Sinn des Lebens
7.2 Die Freiheit des Individuums
8.0 Gott ist die Liebe
8.1 Die Liebe Gottes im Alten Testament
8.2 Die Liebe Gottes im Neuen Testament
9.0 Gott und das Leid
9.1 Ein Leben voller Zuversicht
9.2 In Anbetracht der Ewigkeit
Nachwort
Prägnante Sätze
Anhang
(Wortlaut der angeführten Bibeltexte, Der Autor, Erläuterung zur Widmung, Gebete)
Literaturverzeichnis
Vorwort
Leid ist ein Thema, mit dem jeder Mensch mehr oder minder konfrontiert wird. Sei es aus eigener Erfahrung oder durch die Auseinandersetzung mit dem Leid anderer. Besonders einem an Gott glaubenden oder Gott nahestehenden Menschen stellt sich die drängende Frage nach der Beziehung Gottes zum Leid.
Hierbei sieht sich der Fragende höchstwahrscheinlich auf ein scheinbar undurchdringbares Geheimnis verwiesen, weil sich diese Frage eben nicht so einfach, schnell und ohne Weiteres beantworten lässt.
Doch mithilfe der Heiligen Schrift sowie durch logische Aussagen und Schlussfolgerungen lassen sich Indizien bzw. Merkmale und Hinweise finden, die das geheimnisvolle Dunkel des Leids zumindest etwas erhellen können. Wenn hier sogar resultierend aus Logik sowie religiöser Weisheit und Erkenntnis bestimmte Lösungsansätze geboten werden, dann besteht die Möglichkeit, dass das Leid dem Grunde nach zwar nicht minder leidvoll ist, es aber aus einem anderen Blickwinkel gesehen wird, der vor Verzweiflung, Resignation oder sogar dem Glaubensverlust bewahren kann.
Je stärker dabei der Glaube und das Gottvertrauen sind, umso einfacher – in der Relation gesehen – lässt sich das Leid bewältigen.
In einzigartiger Weise kann hier der christliche Glaube behilflich sein. Denn die Nähe Gottes zum Leid durch seinen am Kreuz leidenden Sohn Jesus Christus gibt es in keiner anderen Religion und ist unüberbietbar!
In den vielen Jahren, in denen ich mich mit dem Verhältnis Gottes zum Leid auseinandergesetzt habe, bin ich oftmals durch die Hölle gegangen. Denn so viele böse und leidvolle Erfahrungen, die mir persönlich und in der Reflexion begegnet sind, haben mich oft mit Gott hadern lassen. Doch aufgrund meines christlichen Glaubens, meiner katholischen Prägung und der daraus resultierenden Kenntnisse sowie meiner theologischen Ausbildung war mir bewusst, dass es bezugnehmend auf die Frage nach dem Leid durchaus annehmbare Lösungsansätze gibt. Daraus ist das vorliegende Schriftwerk entstanden, das auf gewissenhafter, theologisch fundierter und für jeden logisch nachvollziehbarer Arbeit beruht.
Willebadessen, am Fest des heiligen Benedikt von Nursia 11. Juli A.D.2014
Diakon Dirk Gellert
1.0 Das vielfältige Leid in der Welt
In unserer Welt gibt es zahlreiches und vielfältiges Leid bzw. Begebenheiten, aus denen Leid resultiert. Zu diesen Leidformen und leidverursachenden Begebenheiten und Geschehnissen gehören z. B.:
Naturkatastrophen wie Stürme, Erdbeben, Überschwemmungen und Vulkanausbrüche oder Unfälle, Krankheiten, Morde, Misshandlungen, Kriege sowie Frechheit, Boshaftigkeit, Rücksichtslosigkeit, Einsamkeit, Unrecht, Verleumdung, Diebstahl, Terror, Schmerz,
