Begegnungen Querbergein: Gedichte
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Über dieses E-Book
Denn der wilde Mann, die wilde Frau, die verborgen hinter der stets gebotenen Professionalität und erwachsenen Angemessenheit noch in so manchem Herzen wohnen, wissen nach wie vor um diese Art von Geheimnissen.
Sie hören Musik, wo für andere nur ein Bach rauscht, und sie geraten in Ekstase, wenn sie Zeugen des besonderen Lichts nach einem Gewitterschauer werden oder sich ihnen ein seltener Vogel im Flug offenbart.
Ob im Alltag oder in menschenleeren Landschaften, hier und jetzt... das Buch der lebendigen Natur ist stets geöffnet: höchste Kunst, köstliche Symphonie der Farben, Formen und Töne...
20 Abbildungen in Farbe, 14 in Schwarz-Weiß
Maria Muñoz Muñoz
Hat am Buch "SOLO" von Berta Villarino Cirici als Übersetzerin mitgewirkt. Münchnerin, Jahrgang 1962. In erster Linie MENSCH. Mittlerweile an die 35 Jahre nicht-akademischer Berufspraxis. Nebenberuflich u.a. tätig als Übersetzerin, Autorin, Malerin, Do-it-yourself-Kreative in den Bereichen Holz, Stoff und Garten (Gemüse und Kräuter), sowie über 20 Jahre Integrationstätigkeit für Zuwanderer inkl. Zuführung in den qualifizierten bzw. qualifizierenden Arbeitsmarkt.
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Buchvorschau
Begegnungen Querbergein - Maria Muñoz Muñoz
Andere Leute
Nur mal vorab: ich sehe nichts, was nicht auch alle anderen sehen, ich höre nichts, was nicht auch alle anderen hören.
Aber irgendwie, wie soll ich es in Worte fassen…!
Den Horizont in buntes Rot tunkend führt die Sonne soeben majestätisch, in grandiosem Schauspiel, den Tag hinweg, geleitet ihn heim…
Zwischen hohem Ginster sitze ich, wohl und warm behütet, auf der knorrigen, großzügigen Wurzel meiner geliebten Steineiche, oben, nahe der Kreuzung, und verliere mich im goldenen Licht, das alles, alles um mich herum in Zauber hüllt.
Gewiss, es ist nicht wichtig, doch für mich ist jeder Baum, jeder Strauch, jedes Moos, auch eine Person… Und jeder Käfer, jedes noch so große oder kleine Tier…
Fern unserer Menschenwelt leben sie, vielfach unbeachtet, in ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten, auf ihre Weise.
Ihrer aller Leben spüre ich, als spräche es zu mir, in meinem Herzen.
Ihr Leben springt mich an wie jene rote Beere, die eines Tages aus dem Schnee hervor leuchtete: es war mir unmöglich, mich ihrem Zauber zu entziehen.
So bin ich ein Gast in dieser nahezu unberührten, ursprünglichen Welt, die sich um uns Menschen nicht kümmert.
Diese Leute bereiten mir täglich ein Gastmahl auf ihre Art, ein königliches Gastmahl, und ihr Wein, ihr Gesang, ihr Farbrausch berückt mich in ihrer schlichten Unscheinbarkeit nur umso mehr…
Gewiss, wir sprechen nicht dieselbe Sprache, gewiss bin ich sehr blind in ihrer Welt. Doch von Herz zu Herz, von Seele zu Seele, weht ein Hauch, etwas, irgendetwas, das berührt, irgendetwas, das man nicht beschreiben, nicht in Worte fassen kann.
Die freundschaftliche Aufnahme, die sie mir zuteil kommen lassen, immer wieder, beglückt mich, erfüllt mich – sie schenken mir ihr Leben, allein durch ihre Gegenwart, sie lehren mich, allein durch ihr Dasein; nie sind sie gleich, nie eintönig, nie gelangweilt.
Und es ist ihr ungehörtes Lied, ihr Gesang, ihr Rascheln im sanften Abendwind, das ich singe, singe ohne Ende.
