ZM - streng geheim: Elfter Roman - Die letzte Nacht von Troja
Von Marliese Arold
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Über dieses E-Book
Gerade als Professor Ambrosius an seiner streng geheimen Zeitmaschine herumbastelt, erscheint aus dem Nichts ein goldener Apfel. Dieser muss unter allen Umständen in seine eigene Zeit zurückgebracht werden, bevor durch sein Verschwinden die Vergangenheit beeinflusst wird. Doch als der Professor und die Kinder im alten Troja eintreffen, benimmt sich Heike plötzlich wie ein völlig anderer Mensch. Können der Professor, Michael und Thomas die Rätsel der antiken Stadt lösen und mit Heike in die Gegenwart zurückkehren?
Jetzt als eBook kaufen und genießen: Eine abenteuerliche Reise ins sagenumwobene Troja für Leser ab 8 Jahren erlebt ihr in »Die letzte Nacht von Troja« von Kinderbuch-Bestseller-Autorin Marliese Arold. Wer liest, hat mehr vom Leben: jumpbooks – der eBook-Verlag für junge Leser.
Marliese Arold
Marliese Arold, Jahrgang 1958, entdeckte schon als Kind ihre Leidenschaft für Geschichten. Statt Schriftstellerin wurde sie aber erst mal Bibliothekarin. Seit der Geburt ihrer Kinder schreibt sie selbst – über 180 Bücher sind es mittlerweile, die in 20 Sprachen übersetzt wurden. Sie lebt mit ihrem Mann in Erlenbach am Main. Bei dotbooks veröffentlicht sie: „SOKO Ponyhof, Band 1: Gefahr in den Ferien“ „SOKO Ponyhof, Band 2: Das gestohlene Gemälde“ „SOKO Ponyhof, Band 3: Die Jagd nach dem Dieb“ „SOKO Ponyhof, Band 4: Mädchen vermisst“ „ZM – streng geheim, Band 1: Das Geheimnis des alten Professors“ „ZM – streng geheim, Band 2: Grabraub im Tal der Könige“ „ZM – streng geheim, Band 3: Die Sonnenstadt von Ol-Hamar“ „ZM – streng geheim, Band 4: Die Feuerhexe“ „ZM – streng geheim, Band 5: Das Rätsel von Machu Picchu“ „ZM – streng geheim, Band 6: Der Herrscher von Atlantis“ „ZM – streng geheim, Band 7: Die Geisterhand Roms“ „ZM – streng geheim, Band 8: Im Schatten des Dschingis-Khans“ Die Autorin im Internet: www.marliese-arold.de
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ZM - streng geheim - Marliese Arold
Über dieses Buch:
Gerade als Professor Ambrosius an seiner streng geheimen Zeitmaschine herumbastelt, erscheint aus dem Nichts ein goldener Apfel. Dieser muss unter allen Umständen in seine eigene Zeit zurückgebracht werden, bevor durch sein Verschwinden die Vergangenheit beeinflusst wird. Doch als der Professor und die Kinder im alten Troja eintreffen, benimmt sich Heike plötzlich wie ein völlig anderer Mensch. Können der Professor, Michael und Thomas die Rätsel der antiken Stadt lösen und mit Heike in die Gegenwart zurückkehren?
Über die Autorin:
Marliese Arold, Jahrgang 1958, entdeckte schon als Kind ihre Leidenschaft für Geschichten. Statt Schriftstellerin wurde sie aber erst mal Bibliothekarin. Seit der Geburt ihrer Kinder schreibt sie selbst – über 180 Bücher sind es mittlerweile, die in 20 Sprachen übersetzt wurden. Sie lebt mit ihrem Mann in Erlenbach am Main.
Marliese Arold veröffentlichte bei jumpbooks bereits:
SOKO Ponyhof, Band 1: Gefahr in den Ferien
SOKO Ponyhof, Band 2: Das gestohlene Gemälde
SOKO Ponyhof, Band 3: Die Jagd nach dem Dieb
SOKO Ponyhof, Band 4: Mädchen vermisst
ZM – streng geheim, Band 1: Das Geheimnis des alten Professors
ZM – streng geheim, Band 2: Grabraub im Tal der Könige
ZM – streng geheim, Band 3: Die Sonnenstadt von Ol-Hamar
ZM – streng geheim, Band 4: Die Feuerhexe
ZM – streng geheim, Band 5: Das Rätsel von Machu Picchu
ZM – streng geheim, Band 6: Der Herrscher von Atlantis
ZM – streng geheim, Band 7: Die Geisterhand Roms
ZM – streng geheim, Band 8: Im Schatten des Dschingis-Khans
ZM – streng geheim, Band 9: Im Land der tausend Träume
ZM – streng geheim, Band 10: Todeszeichen Drachenschiff
Weitere Bücher sind in Vorbereitung.
Die Website der Autorin: www.marliese-arold.de
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eBook-Neuausgabe Februar 2019
Copyright © der Originalausgabe 1989 Pelikan AG, Hannover
Copyright © der Neuausgabe 2019 dotbooks GmbH, München
Copyright © 2019 jumpbooks Verlag. jumpbooks ist ein Imprint der dotbooks GmbH, München.
Alle Rechte vorbehalten. Das Werk darf – auch teilweise – nur mit Genehmigung des Verlages wiedergegeben werden.
Titelbildgestaltung: Nele Schütz Design unter Verwendung von shutterstock/Michael Rosskothen und Denis Christo
eBook-Herstellung: Open Publishing GmbH (ca)
ISBN 978-3-96053-226-2
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Marliese Arold
ZM – streng geheim
Band 11: Die letzte Nacht von Troja
jumpbooks
Inhaltsverzeichnis
Wer geht auf Abenteuerjagd?
Kapitel 1 Lieber Grips als Gips!
Kapitel 2 Das Geheimnis des goldenen Apfels
Kapitel 3 Heike ist weg!
Kapitel 4 Gefangen in Troja
Kapitel 5 Erpressung
Kapitel 6 Oinone weigert sich
Kapitel 7 Der Verräter
Kapitel 8 Troja in Flammen
Geheiminformation für ZM-Leser
Lesetipps
Wer geht auf Abenteuerjagd?
Ambrosius Kohler
Spinner oder Genie? Er ist Professor der Physik und hat früher an Hochschulen unterrichtet. Aber man hat ihn gefeuert. Seitdem ist der große, hagere Mann ziemlich launisch und verkriecht sich am liebsten in seine vier Wände. Mit seinen langen, grauen Haaren, seiner dicken Hornbrille und seinem geistesabwesenden Gesichtsausdruck macht er auf Fremde keinen besonders freundlichen Eindruck. Manche halten ihn sogar für verrückt. Doch das ist dem Professor nicht einmal so unrecht. Dann lassen ihn die Leute wenigstens in Ruhe, und er kann ungestört seiner Arbeit nachgehen. Über seinen merkwürdigen Erfindungen vergißt er oft alles andere. Übrigens ist er der Großonkel von Michael und Heike Jaschke, auch wenn er normalerweise mit der ganzen Verwandtschaft verkracht ist.
Michael Jaschke
liebt nichts mehr als Krimis und Gruselgeschichten. Bei einem Skelett kann er schon mal schwach werden. Zum Ärger seines Deutschlehrers besitzt Michael eine überschäumende Phantasie. Was in seinen Aufsätzen steht, klingt nicht immer glaubhaft. Aber die Schule ist Michael ziemlich schnuppe. Für einen Elfjährigen gibt es wichtigere Dinge, findet er. Mit seinem blonden Haar, seinen blauen Augen und den unzähligen Sommersprossen sieht Michael seiner Schwester überhaupt nicht ähnlich. Aber trotz seiner kurzen runden Arme und Beine ist er flinker, als man denkt.
Heike Jaschke
schwärmt für Tiere, besonders für Pferde. Von Skeletten hält die Dreizehnjährige nicht viel – im Gegensatz zu ihrem Bruder. Sie ist groß und schlank, hat grüne Augen und braunes Haar, das sie meistens zu einem Pferdeschwanz zusammenbindet. Niemand würde sie für Michaels Schwester halten – nur ihre Stupsnasen gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Das Lernen fällt Heike leicht, und obwohl sie in der Schule eine der Besten ist, bildet sie sich nichts darauf ein. Überhaupt ist sie ein echter Kamerad und verliert selbst in heißesten Situationen nicht den Kopf – auch wenn ihr das Herz manchmal ziemlich flattert. Ihr Wahlspruch ist: Erst denken, dann handeln!
Thomas Pahl
kennt mit seinen vierzehn Jahren nur ein Ziel: Er will Detektiv werden. Seine Spürnase ist fast noch besser als die von Moorteufel, seinem Hund. Das Fell des Labradors ist ebenso schwarz wie die Locken des schlaksigen Jungen, aber das ist nicht der einzige Grund, weshalb Moorteufel Thomas’ bester Freund ist. Der Hund ist nämlich ein Geschenk von seinem Vater, der inzwischen gestorben ist. Mit seinem Stiefvater kommt der Junge nicht zurecht, und daher geht er ihm am liebsten aus dem Weg. Thomas weiß, wie wichtig es ist, Augen und Ohren offenzuhalten. Es macht ihm Spaß zu kombinieren, allerdings schießt er dabei manchmal übers Ziel hinaus.
Kapitel 1
Lieber Grips als Gips!
»Mann, das dauert!« beschwerte sich Michael, während Heike eine Wandtafel mit Gymnastikübungen betrachtete. »Was machen die nur solange mit Onkel Ambrosius?«
»Keine Ahnung.«
Die Kinder waren recht einsilbig. Sie hatten nicht gewußt, daß der Professor im Krankenhaus lag, sondern erst von seiner Haushälterin davon erfahren. Eigentlich hatten sie sich auf ein abenteuerliches Wochenende mit dem Erfinder gefreut, aber so …
»Wenn ich dran denke, wie lange wir gebohrt und gedrängt haben, nur damit wir wieder herfahren dürfen!« erinnerte sich Michael.
Als die Kinder das letzte Mal in Obereichenbach gewesen waren, hatte es hinterher großen Ärger mit den Eltern gegeben. Diese hatten von dem Ausflug nichts gewußt, und eine Menge Geschichten und Lügen waren nötig gewesen, um Heikes und Michaels Abwesenheit zu erklären. Allerdings waren die Ausreden eine Spur zu faul ausgefallen, und die Story mit dem neuen Sportwagen des Professors und einem bedauerlichen Unfall hatte so unwahrscheinlich geklungen, daß die Eltern kein Wort davon geglaubt hatten.
»Ganz blöd sind wir nämlich nicht«, hatte der Vater behauptet. »Also – wie war es wirklich?«
Aber Michael und Heike schwiegen hartnäckig, denn sie hatten dem Professor versprochen, nichts von der Zeitmaschine zu verraten. Und so erfuhr niemand von ihren Abenteuern im alten Rom, von Dschingis-Khan, vom Notruf aus der Zukunft und von den haarsträubenden Erlebnissen bei den Wikingern.
Natürlich war das Schweigen den Eltern auf die Nerven gegangen. Herr Jaschke hatte schließlich bestimmt: »Wenn ihr nichts sagt, dann fahrt ihr auch nicht mehr hin, punktum!« Und hinzugefügt: »Eine verantwortungslose Person, dieser Erfinder!«
Das war genau fünfeinhalb Wochen her. Jetzt war der erste Zorn verraucht und der Vater außerdem auf Dienstreise. Und Frau Jaschke hatte sich mit Versprechungen wie »Wir schmücken in diesem Jahr auch ganz bestimmt allein den Weihnachtsbaum!« und »Ab jetzt kehren wir jede Woche freiwillig den Gehsteig!« von den Kindern breitschlagen lassen. Weil Michael geistesgegenwärtig auch noch eine astronomische Anzahl von Autowäschen in Aussicht gestellt hatte, hatte Frau Jaschke sogar die Fahrkarten nach Obereichenbach bezahlt. Die Kinder hatten freilich damit gerechnet, den Professor so munter und unternehmungslustig wie immer vorzufinden.
»Daß ihm ausgerechnet ein Lexikon auf den Fuß gefallen ist!« murmelte Michael. »So was Blödes!«
»Was heißt denn hier Lexikon?« fragte eine vertraute Stimme. Heike und Michael fuhren herum. Vor ihnen stand Thomas und grinste schief.
»Es ist kein Zufall, daß wir uns hier treffen«, gestand er. »Ich habe von Frau Schneider erfahren, wo ihr seid. Und den Professor wollte ich sowieso besuchen; der nervt mich schon seit einer halben Woche, daß ich ihm etwas aus seinem Laboratorium bringen soll.« Thomas sah die Geschwister herausfordernd an, »Er hat sich da ja wieder ein tolles Ding geleistet.«
»Was denn?« fragte Heike neugierig.
»Ihr kennt ihn doch. Er
