ZM - streng geheim: Vierter Roman - Die Feuerhexe
Von Marliese Arold
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Über dieses E-Book
Zeter und Mordio! Die Zeitmaschine von Onkel Ambrosius hat sich einfach in Luft aufgelöst. Aber das kann doch gar nicht sein! Hat wieder der düstere Dr. Stein seine Finger im Spiel? Wie gut, dass Onkel Ambrosius schon an einer neuen getüftelt hat … so können sie die Spur aufnehmen – und landen unversehens im Mittelalter. Doch mit ihrer Ankunft bringen sie die Kräuterheilerin Agnes in große Schwierigkeiten. Ein Nachbar hat die Landung der Maschine beobachtet und klagt Agnes der Hexerei an … Wird es den Freunden gelingen, die unschuldige Frau zu retten?
Jetzt als eBook kaufen und genießen: Eine gefährliche Reise ins Mittelalter für Leser ab 8 Jahren erlebt ihr in "Die Feuerhexe" von Marliese Arold. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag.
Marliese Arold
Marliese Arold, Jahrgang 1958, entdeckte schon als Kind ihre Leidenschaft für Geschichten. Statt Schriftstellerin wurde sie aber erst mal Bibliothekarin. Seit der Geburt ihrer Kinder schreibt sie selbst – über 180 Bücher sind es mittlerweile, die in 20 Sprachen übersetzt wurden. Sie lebt mit ihrem Mann in Erlenbach am Main. Bei dotbooks veröffentlicht sie: „SOKO Ponyhof, Band 1: Gefahr in den Ferien“ „SOKO Ponyhof, Band 2: Das gestohlene Gemälde“ „SOKO Ponyhof, Band 3: Die Jagd nach dem Dieb“ „SOKO Ponyhof, Band 4: Mädchen vermisst“ „ZM – streng geheim, Band 1: Das Geheimnis des alten Professors“ „ZM – streng geheim, Band 2: Grabraub im Tal der Könige“ „ZM – streng geheim, Band 3: Die Sonnenstadt von Ol-Hamar“ „ZM – streng geheim, Band 4: Die Feuerhexe“ „ZM – streng geheim, Band 5: Das Rätsel von Machu Picchu“ „ZM – streng geheim, Band 6: Der Herrscher von Atlantis“ „ZM – streng geheim, Band 7: Die Geisterhand Roms“ „ZM – streng geheim, Band 8: Im Schatten des Dschingis-Khans“ Die Autorin im Internet: www.marliese-arold.de
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Buchvorschau
ZM - streng geheim - Marliese Arold
Über dieses Buch:
Zeter und Mordio! Die Zeitmaschine von Onkel Ambrosius hat sich einfach in Luft aufgelöst. Aber das kann doch gar nicht sein! Hat wieder der düstere Dr. Stein seine Finger im Spiel? Wie gut, dass Onkel Ambrosius schon an einer neuen getüftelt hat … so können sie die Spur aufnehmen – und landen unversehens im Mittelalter. Doch mit ihrer Ankunft bringen sie die Kräuterheilerin Agnes in große Schwierigkeiten. Ein Nachbar hat die Landung der Maschine beobachtet und klagt Agnes der Hexerei an … Wird es den Freunden gelingen, die unschuldige Frau zu retten?
Über die Autorin:
Marliese Arold, Jahrgang 1958, entdeckte schon als Kind ihre Leidenschaft für Geschichten. Statt Schriftstellerin wurde sie aber erst mal Bibliothekarin. Seit der Geburt ihrer Kinder schreibt sie selbst – über 180 Bücher sind es mittlerweile, die in 20 Sprachen übersetzt wurden. Sie lebt mit ihrem Mann in Erlenbach am Main.
Bei dotbooks veröffentlicht sie auch:
ZM – streng geheim. Band 1: Das Geheimnis des alten Professors
ZM – streng geheim. Band 2: Grabraub im Tal der Könige
ZM – streng geheim. Band 3: Die Sonnenstadt von Ol-Hamar
ZM – streng geheim. Band 5: Das Rätsel von Machu Picchu
ZM – streng geheim. Band 6: Der Herrscher von Atlantis
Weitere Bücher sind in Vorbereitung.
Die Autorin im Internet: www.marliese-arold.de
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eBook-Neuausgabe Oktober 2016
Copyright © der Originalausgabe 1984 by Pelikan AG • D-3000 Hannover 1
Copyright © der Neuausgabe 2016 dotbooks GmbH, München
Alle Rechte vorbehalten. Das Werk darf – auch teilweise – nur mit Genehmigung des Verlages wiedergegeben werden.
Titelbildgestaltung: Nele Schütz Design unter Verwendung eines Bildmotivs von shutterstock/DVARG
eBook-Herstellung: Open Publishing GmbH
ISBN 978-3-95824-735-2
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Marliese Arold
ZM – streng geheim
Band 4: Die Feuerhexe
dotbooks.
Wer geht auf Abenteuerjagd?
Ambrosius Kohler
Spinner oder Genie? Er ist Professor der Physik und hat früher an Hochschulen unterrichtet. Aber man hat ihn gefeuert. Seitdem ist der große, hagere Mann ziemlich launisch und verkriecht sich am liebsten in seine vier Wände. Mit seinen langen, grauen Haaren, seiner dicken Hornbrille und seinem geistesabwesenden Gesichtsausdruck macht er auf Fremde keinen besonders freundlichen Eindruck. Manche halten ihn sogar für verrückt. Doch das ist dem Professor nicht einmal so unrecht. Dann lassen ihn die Leute wenigstens in Ruhe, und er kann ungestört seiner Arbeit nachgehen. Über seinen merkwürdigen Erfindungen vergißt er oft alles andere. Übrigens ist er der Großonkel von Michael und Heike Jaschke, auch wenn er normalerweise mit der ganzen Verwandtschaft verkracht ist.
Michael Jaschke
liebt nichts mehr als Krimis und Gruselgeschichten. Bei einem Skelett kann er schon mal schwach werden. Zum Ärger seines Deutschlehrers besitzt Michael eine überschäumende Phantasie. Was in seinen Aufsätzen steht, klingt nicht immer glaubhaft. Aber die Schule ist Michael ziemlich schnuppe. Für einen Elfjährigen gibt es wichtigere Dinge, findet er. Mit seinem blonden Haar, seinen blauen Augen und den unzähligen Sommersprossen sieht Michael seiner Schwester überhaupt nicht ähnlich. Aber trotz seiner kurzen runden Arme und Beine ist er flinker, als man denkt.
Heike Jaschke
schwärmt für Tiere, besonders für Pferde. Von Skeletten hält die Dreizehnjährige nicht viel – im Gegensatz zu ihrem Bruder. Sie ist groß und schlank, hat grüne Augen und braunes Haar, das sie meistens zu einem Pferdeschwanz zusammenbindet. Niemand würde sie für Michaels Schwester halten – nur ihre Stupsnasen gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Das Lernen fällt Heike leicht, und obwohl sie in der Schule eine der Besten ist, bildet sie sich nichts darauf ein. Überhaupt ist sie ein echter Kamerad und verliert selbst in heißesten Situationen nicht den Kopf – auch wenn ihr das Herz manchmal ziemlich flattert. Ihr Wahlspruch ist: Erst denken, dann handeln!
Thomas Pahl
kennt mit seinen vierzehn Jahren nur ein Ziel: Er will Detektiv werden. Seine Spürnase ist fast noch besser als die von Moorteufel, seinem Hund. Das Fell des Labradors ist ebenso schwarz wie die Locken des schlaksigen Jungen, aber das ist nicht der einzige Grund, weshalb Moorteufel Thomas’ bester Freund ist. Der Hund ist nämlich ein Geschenk von seinem Vater, der inzwischen gestorben ist.
Mit seinem Stiefvater kommt der Junge nicht zurecht, und daher geht er ihm am liebsten aus dem Weg. Thomas weiß, wie wichtig es ist, Augen und Ohren offenzuhalten. Es macht ihm Spaß zu kombinieren, allerdings schießt er dabei manchmal übers Ziel hinaus.
Kapitel 1
Ein seltsamer Zufall
»›Skelett im Burgverlies‹«, las Michael und schnalzte begeistert mit der Zunge. »Das wär doch was, oder?«
»Quatsch!« Heike zog ihren Bruder gewaltsam von der Buchhandlung weg. »Du weißt ganz genau, daß Vater nichts für Gruselgeschichten übrig hat. Nein, wir schenken ihm die Lampe, die er sich schon immer gewünscht hat.«
Michael rümpfte die Nase. »Lampen – so was Langweiliges! Geburtstage sind das allerletzte. Das ganze Taschengeld geht drauf.« Er kehrte seine Hosentaschen nach außen. »Hier, ich bin sowieso schon pleite.«
Heike ließ nicht locker. Sie hatten ausgemacht, sich die Kosten für das Geschenk zu teilen. Genau halbe-halbe. Kneifen gab es nicht. »Und die zwanzig Mark von Tante Annemarie?«
»Total vergessen«, log Michael und schnitt eine Grimasse. Er wollte nicht zugeben, daß er sich davon eigentlich die beiden neuen Bände der Gruselserie »Die Geisterjäger von Stockholm« hatte kaufen wollen. »Ich kriege nicht in meinen ollen Schädel rein, warum es ausgerechnet so eine teure Lampe sein muß«, maulte er. »Warum tut es nicht eine Schachtel Pralinen wie sonst? Erstens ist die billiger, und zweitens hat dann jeder was davon.«
»Weil Vater in diesem Jahr vierzig wird, und das ist was Besonderes«, beharrte Heike.
»Die Geburtstage der Eltern ruinieren die Kinder«, seufzte Michael und betrachtete sehnsüchtig die Auslage einer Bäckerei. Er rieb sich den Bauch. »Einkäufen macht hungrig. Ich glaube, ich muß mir mal eben eine kleine Stärkung … He!«
Heike hatte ihn heftig am Ärmel gepackt. »Du Vielfraß! Wir haben doch erst vor einer halben Stunde gefrühstückt! Wenn du so weitertrödelst, schaffen wir es nie, bis Vater von der Autowerkstatt zurückkommt. Bei Krüger & Krüger ist es samstags immer knallvoll.«
Michael tippte sich an die Stirn. »Spinnst du? Schwimmst du auf einmal im Geld? Krüger & Krüger, das teuerste Geschäft in der Stadt!« Er ahmte die Reklame im Rundfunk nach. »Kommen Sie zu Krüger & Krüger«, piepste er, »Elektroartikel und Bastelbedarf. Wir erfüllen auch Ihre speziellen Wünsche«, hier überschlug sich seine Stimme, »natürlich zu Wucherpreisen!«
Heike prustete los. »Du solltest Ansager werden.« Michael nahm keine Notiz davon. »Es ist mir schleierhaft, warum du unser sauer erspartes Geld unbedingt bei Krüger & Krüger ausgeben willst. «
»Weil sie diese Woche auf alle Lampen dreißig Prozent Rabatt geben«, erwiderte Heike. »Hab ich gestern in der Zeitung gelesen. Komm jetzt endlich!«
Heike hatte richtig vermutet. Bei Krüger & Krüger drängten sich die Leute.
»Willst du da wirklich rein?« zweifelte Michael. »Die machen doch Mettwurst aus uns!« Plötzlich pfiff er durch die Zähne. »O, sieh mal an, das Auge des Gesetzes wacht! Die Kunden von Krüger & Krüger werden sich nachher freuen. « Eben kam eine Politesse den Gehsteig entlang. Sie kontrollierte die Autos, die vor dem Geschäft parkten. Fast alle Parkuhren waren abgelaufen. Die Politesse zückte ihren Block und schrieb eifrig Strafzettel aus, die sie unter die Scheibenwischer klemmte. Nur ein weißer Mercedes ging leer aus. Die Politesse umrundete den Wagen, überprüfte Reifen und TÜV-Plakette, zuckte mit den Schultern und bog dann in die nächste Straße ab.
»Na, der hat noch mal Glück gehabt«, murmelte Michael und folgte Heike in den Laden. »He, nicht so schnell! Hast du einen Porsche verschluckt?«
Das Geschäft war riesig. Die Geschwister brauchten eine Weile, bis sie die Lampenabteilung gefunden hatten. Vom funkelnden Kristalllüster bis hin zum verchromten Deckenstrahler gab es alle Sorten von Lampen.
»›Geschmacksache!‹, sagte der Affe und biß in die Seife!« Michael deutete verächtlich auf eine entsetzlich altmodische Troddellampe. »Ich möchte zu gern wissen, wer für so was Idiotisches zweihundert Mark ausgibt! – Ah, guck mal, Heike, Taschenlampen!« Er hatte einen
