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ZM - streng geheim: Zweiter Roman: Grabraub im Tal der Könige
ZM - streng geheim: Zweiter Roman: Grabraub im Tal der Könige
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eBook140 Seiten1 Stunde

ZM - streng geheim: Zweiter Roman: Grabraub im Tal der Könige

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Über dieses E-Book

Atemberaubende Spannung und jede Menge Lesespaß! Die Kinder-Abenteuerserie "ZM – streng geheim" von Marliese Arold jetzt als eBook bei jumpbooks.

Seit ihr Onkel Ambrosius eine Zeitmaschine gebaut hat, erleben Michael, Heike und Thomas ein Abenteuer nach dem anderen: Sie landen immer in einer Zeit und an einem Ort, wo sie eine Mission erfüllen sollen. Dieses Mal verschlägt es sie in das Alte Ägypten.
Immer mehr Grabräuber treiben ihr Unwesen im Tal der Könige: sie stehlen Gold und Edelsteine – und stören dabei die Totenruhe. Nefer, die Tochter des Statthalters, fürchtet den Zorn der Götter. Als sie und ihre neuen Freunde erfahren, dass das Grab des Tutanchamun als Nächstes aufgebrochen werden soll, schmieden sie einen Plan, der den Räubern ein für alle Mal das Handwerk legen soll!

Jetzt als eBook kaufen und genießen: "Grabraub im Tal der Könige" von Marliese Arold für Leser ab 8 Jahren. Wer liest, hat mehr vom Leben: jumpbooks – der eBook-Verlag für junge Leser.
SpracheDeutsch
Herausgeberjumpbooks
Erscheinungsdatum1. Juli 2016
ISBN9783960531456
ZM - streng geheim: Zweiter Roman: Grabraub im Tal der Könige
Autor

Marliese Arold

Marliese Arold, Jahrgang 1958, entdeckte schon als Kind ihre Leidenschaft für Geschichten. Statt Schriftstellerin wurde sie aber erst mal Bibliothekarin. Seit der Geburt ihrer Kinder schreibt sie selbst – über 180 Bücher sind es mittlerweile, die in 20 Sprachen übersetzt wurden. Sie lebt mit ihrem Mann in Erlenbach am Main. Bei dotbooks veröffentlicht sie: „SOKO Ponyhof, Band 1: Gefahr in den Ferien“ „SOKO Ponyhof, Band 2: Das gestohlene Gemälde“ „SOKO Ponyhof, Band 3: Die Jagd nach dem Dieb“ „SOKO Ponyhof, Band 4: Mädchen vermisst“ „ZM – streng geheim, Band 1: Das Geheimnis des alten Professors“ „ZM – streng geheim, Band 2: Grabraub im Tal der Könige“ „ZM – streng geheim, Band 3: Die Sonnenstadt von Ol-Hamar“ „ZM – streng geheim, Band 4: Die Feuerhexe“ „ZM – streng geheim, Band 5: Das Rätsel von Machu Picchu“ „ZM – streng geheim, Band 6: Der Herrscher von Atlantis“ „ZM – streng geheim, Band 7: Die Geisterhand Roms“ „ZM – streng geheim, Band 8: Im Schatten des Dschingis-Khans“ Die Autorin im Internet: www.marliese-arold.de

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    Buchvorschau

    ZM - streng geheim - Marliese Arold

    Über dieses Buch:

    Seit ihr Onkel Ambrosius eine Zeitmaschine gebaut hat, erleben Michael, Heike und Thomas ein Abenteuer nach dem anderen: Sie landen immer in einer Zeit und an einem Ort, wo sie eine Mission erfüllen sollen. Dieses Mal verschlägt es sie in das Alte Ägypten.

    Immer mehr Grabräuber treiben ihr Unwesen im Tal der Könige: sie stehlen Gold und Edelsteine – und stören dabei die Totenruhe. Nefer, die Tochter des Statthalters, fürchtet den Zorn der Götter. Als sie und ihre neuen Freunde erfahren, dass das Grab des Tutanchamun als Nächstes aufgebrochen werden soll, schmieden sie einen Plan, der den Räubern ein für alle Mal das Handwerk legen soll!

    Über die Autorin:

    Marliese Arold, Jahrgang 1958, entdeckte schon als Kind ihre Leidenschaft für Geschichten. Statt Schriftstellerin wurde sie aber erst mal Bibliothekarin. Seit der Geburt ihrer Kinder schreibt sie selbst – über 180 Bücher sind es mittlerweile, die in 20 Sprachen übersetzt wurden. Sie lebt mit ihrem Mann in Erlenbach am Main.

    Bei jumpbooks veröffentlicht sie auch:

    ZM – streng geheim. Band 1: Das Geheimnis des alten Professors

    ZM – streng geheim. Band 3: Die Sonnenstadt von Ol-Hamar

    ZM – streng geheim. Band 4: Die Feuerhexe

    ZM – streng geheim. Band 5: Das Rätsel von Machu Picchu

    ZM – streng geheim. Band 6: Der Herrscher von Atlantis

    Weitere Bücher sind in Vorbereitung.

    Die Autorin im Internet: www.marliese-arold.de

    ***

    eBook-Neuausgabe Juli 2016

    Copyright © der Originalausgabe 1983 by Pelikan AG, D-3000 Hannover 1

    Copyright © der Neuausgabe 2016 dotbooks GmbH, München

    Copyright © 2016 jumpbooks Verlag. jumpbooks ist ein Imprint der dotbooks GmbH, München.

    Alle Rechte vorbehalten. Das Werk darf – auch teilweise – nur mit Genehmigung des Verlages wiedergegeben werden.

    Titelbildgestaltung: Nele Schütz Design unter Verwendung von shutterstock/KeilaNeokow EliVokoumova (Hintergrund), Denis Christo (Kids), DM7 (Anubis)

    eBook-Herstellung: Open Publishing GmbH

    ISBN 978-3-96053-145-6

    ***

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    Marliese Arold

    ZM – streng geheim

    Band 2: Grabraub im Tal der Könige

    jumpbooks

    Wer geht auf Abenteuerjagd?

    Ambrosius Kohler

    Spinner oder Genie? Er ist Professor der Physik und hat früher an Hochschulen unterrichtet. Aber man hat ihn gefeuert. Seitdem ist der große, hagere Mann ziemlich launisch und verkriecht sich am liebsten in seine vier Wände. Mit seinen langen, grauen Haaren, seiner dicken Hornbrille und seinem geistesabwesenden Gesichtsausdruck macht er auf Fremde keinen besonders freundlichen Eindruck. Manche halten ihn sogar für verrückt. Doch das ist dem Professor nicht einmal so unrecht. Dann lassen ihn die Leute wenigstens in Ruhe, und er kann ungestört seiner Arbeit nachgehen. Über seinen merkwürdigen Erfindungen vergißt er oft alles andere. Übrigens ist er der Großonkel von Michael und Heike Jaschke, auch wenn er normalerweise mit der ganzen Verwandtschaft verkracht ist.

    Michael Jaschke

    liebt nichts mehr als Krimis und Gruselgeschichten. Bei einem Skelett kann er schon mal schwach werden. Zum Ärger seines Deutschlehrers besitzt Michael eine überschäumende Phantasie. Was in seinen Aufsätzen steht, klingt nicht immer glaubhaft. Aber die Schule ist Michael ziemlich schnuppe. Für einen Elfjährigen gibt es wichtigere Dinge, findet er. Mit seinem blonden Haar, seinen blauen Augen und den unzähligen Sommersprossen sieht Michael seiner Schwester überhaupt nicht ähnlich. Aber trotz seiner kurzen runden Arme und Beine ist er flinker, als man denkt.

    Heike Jaschke

    schwärmt für Tiere, besonders für Pferde. Von Skeletten hält die Dreizehnjährige nicht viel – im Gegensatz zu ihrem Bruder. Sie ist groß und schlank, hat grüne Augen und braunes Haar, das sie meistens zu einem Pferdeschwanz zusammenbindet. Niemand würde sie für Michaels Schwester halten – nur ihre Stupsnasen gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Das Lernen fällt Heike leicht, und obwohl sie in der Schule eine der Besten ist, bildet sie sich nichts darauf ein. Überhaupt ist sie ein echter Kamerad und verliert selbst in heißesten Situationen nicht den Kopf – auch wenn ihr das Herz manchmal ziemlich flattert. Ihr Wahlspruch ist: Erst denken, dann handeln!

    Thomas Pahl

    kennt mit seinen vierzehn Jahren nur ein Ziel: Er will Detektiv werden. Seine Spürnase ist fast noch besser als die von Moorteufel, seinem Hund. Das Fell des Labradors ist ebenso schwarz wie die Locken des schlaksigen Jungen, aber das ist nicht der einzige Grund, weshalb Moorteufel Thomas’ bester Freund ist. Der Hund ist nämlich ein Geschenk von seinem Vater, der inzwischen gestorben ist.

    Mit seinem Stiefvater kommt der Junge nicht zurecht, und daher geht er ihm am liebsten aus dem Weg. Thomas weiß, wie wichtig es ist, Augen und Ohren offenzuhalten. Es macht ihm Spaß zu kombinieren, allerdings schießt er dabei manchmal übers Ziel hinaus.

    Kapitel 1

    Das Experiment mit der Sprachdroge

    »Nun ist der Professor total übergeschnappt«, verkündete Michael. »Er hockt in der Küche vor dem Radio, hört Sender Peking oder so und murmelt wirre Sprüche vor sich hin.«

    »Vorhin habe ich ihn nach Frau Schneider gefragt«, erzählte Heike. »Aber er hat mich nur verwirrt angestarrt, als würde er kein Wort verstehen.«

    Die Kinder lagen im Gras vor dem Haus und ließen die Sonne auf sich herabbrennen. Die Hitze machte sie schlapp und träge. Nur Moorteufel jagte unermüdlich hinter dem Stock her, den Thomas für ihn durch die Luft schleuderte.

    »Erfinder sind eben besonders merkwürdige Menschen. O nein, Moorteufel, nicht schon wieder!« Der Junge wehrte den Hund ab, der den Stock zurückgebracht hatte und auffordernd bellte. »Ich habe schon einen Krampf in meinem Arm! Nein, Moorteufel, ich brauche jetzt dringend eine Verschnaufpause!«

    »Und ich brauche jetzt dringend ein Eis«, sagte Michael. »Mit viel Sahne obendrauf.«

    »Kannst du das eigentlich verantworten?« neckte Thomas seinen Freund und warf einen kritischen Blick auf dessen rundliche Gestalt.

    »Sicher«, erwiderte Michael und blinzelte in die Sonne. »Mein Hirn arbeitet auf Hochtouren.« Er gähnte.

    »Sieht aber gar nicht danach aus«, widersprach Heike.

    »Der Schein trügt«, sagte Michael ungerührt. »Ich überlege gerade, ob man Zeitmaschinen ins Irrenhaus mitnehmen darf.«

    »Du hast vielleicht Probleme!« meinte Thomas. »Denk lieber mal drüber nach, ob du deine morschen Knochen in dieser Affenhitze aufraffen kannst. Ich kenne nämlich ein paar Kilometer von hier einen See, in dem wir baden können.«

    »Wenn ihr mich dorthin tragt, habe ich nichts dagegen.« Michael wälzte sich faul auf den Rücken und ließ sich den Bauch bescheinen. Aus seiner Hosentasche zog er eine Maultrommel, die er sich vor drei Tagen im Dorf gekauft hatte, und klemmte sie zwischen seine Zähne. Als er an dem schmalen Draht zupfte, hielt sich Heike die Ohren zu.

    »Ich frage mich, warum das Ding Maultrommel heißt und nicht Nervensäge!« stöhnte sie. »Ich kann das Geräusch nicht mehr hören!«

    »Ist doch Klasse!« entgegnete Michael.

    Im gleichen Augenblick wurde die Haustür aufgerissen, und die Haushälterin kam heraus. Sie war totenbleich im Gesicht.

    »Einen Arzt! Wir brauchen einen Arzt! Der Professor hat einen Zusammenbruch.«

    Die Kinder sprangen auf, taumelig von der Hitze. Thomas zögerte nicht lange, sondern spurtete hinunter ins Dorf, um den Arzt zu benachrichtigen. Heike und Michael eilten mit Frau Schneider in die Küche. Der Professor lag auf dem Boden. Seine Hände umkrampften ein Stuhlbein. Er versuchte, sich hochzuziehen, schaffte es aber nicht. Sein Gesicht war verzerrt, und die Haut schimmerte fahl. Die Hornbrille war dem Professor von der Nase gerutscht und lag unter dem Tisch. »Wasser …«, lallte der Erfinder. Seine Augen waren blutunterlaufen, der Blick gläsern. »Nur Wasser …« Heike hielt ihm rasch ein Glas an die Lippen. Gierig trank der Professor.

    »Die Dosis war zu groß … Aber es funktioniert… Gott, ist mir übel…«

    Die Kinder zogen den Mann hoch. Mit Frau Schneiders Hilfe betteten sie den Professor auf die Couch ins Wohnzimmer. Wenig später kam der Arzt. Er fühlte den Puls, horchte das Herz ab und machte ein bedenkliches Gesicht.

    »Kreislaufversagen«, stellte er fest. »Eigentlich sollte man Sie ins Krankenhaus schaffen. In Ihrem Alter kann so

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