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Emil und seine Freunde - Band 3: Mutprobe im Morgengrauen: Roman
Emil und seine Freunde - Band 3: Mutprobe im Morgengrauen: Roman
Emil und seine Freunde - Band 3: Mutprobe im Morgengrauen: Roman
eBook100 Seiten1 StundeEmil und seine Freunde

Emil und seine Freunde - Band 3: Mutprobe im Morgengrauen: Roman

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Über dieses E-Book

Ein spannendes Rätsel für Emil und seine Freunde: "Mutprobe im Morgengrauen" von Sissi Flegel jetzt als eBook bei dotbooks.

Endlich: Emil und Emilia dürfen mit ihren Freunden ihre Ferien auf einer Burg verbringen. Gemeinsam mit der Nichte des Burgherrn erkunden die Freunde hohe Türme, riesige Hallen und das verwinkelte Verlies. Dabei entdecken sie eine große Schatztruhe – doch sie lässt sich nicht öffnen. Um hinter das Geheimnis der Truhe zu kommen, müssen die Freunde eine aufregende Mutprobe bestehen!

Jetzt als eBook kaufen und genießen: "Mutprobe im Morgengrauen" von Sissi Flegel. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag.
SpracheDeutsch
Herausgeberdotbooks
Erscheinungsdatum23. Feb. 2015
ISBN9783955208936
Emil und seine Freunde - Band 3: Mutprobe im Morgengrauen: Roman
Autor

Sissi Flegel

Sissi Flegel (1944–2021) veröffentlichte zahlreiche Kinder- und Jugendbücher, die in 14 Sprachen erschienen sind und mehrfach preisgekrönt wurden, bevor sie begann, sehr erfolgreich auch für erwachsene Leser zu schreiben; darunter ihre Bestsellerreihe um »Die Geheimnisse der Sommerfrauen«. Bei dotbooks veröffentlichte Sissi Flegel ihre Bestsellerreihe um »Die Geheimnisse der Sommerfrauen« und »Die Träume der Sommerfrauen« sowie ihre Romane »Die Geheimnisse der Lavendelfrauen«, »Der Sommer der Apfelfrauen«, »Roter Wein mit Brombeernote«, »Der Geschmack von Wein und Liebe«. »Die Geheimnisse der Sommerfrauen« sind auch in folgenden Einzelromanen erhältlich: »Vier Frauen und eine SMS« »Vier Frauen und ein Feuerwerk« »Vier Frauen und ein Baby« »Vier Frauen und ein Garten« Bei dotbooks erscheinen außerdem Sissi Flegels historischer Roman »Die Keltenfürstin« und zahlreiche Kinder- und Jugendbücher.

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    Buchvorschau

    Emil und seine Freunde - Band 3 - Sissi Flegel

    Über dieses Buch:

    Endlich: Emil und Emilia dürfen mit ihren Freunden ihre Ferien auf einer Burg verbringen. Gemeinsam mit der Nichte des Burgherrn erkunden die Freunde hohe Türme, riesige Hallen und das verwinkelte Verlies. Dabei entdecken sie eine große Schatztruhe – doch sie lässt sich nicht öffnen. Um hinter das Geheimnis der Truhe zu kommen, müssen die Freunde eine aufregende Mutprobe bestehen!

    Über die Autorin:

    Sissi Flegel, Jahrgang 1944, hat neben ihren Romanen für erwachsene Leser sehr erfolgreich zahlreiche Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht, die in 14 Sprachen erschienen sind und mehrfach preisgekrönt wurden. Die Autorin ist verheiratet und lebt in der Nähe von Stuttgart.

    Die Autorin im Internet: www.sissi-flegel.de

    Bei dotbooks erschienen Sissi Flegels Jugendbuch-Trilogie Internat Sternenfels mit den Einzelbänden Wilde Hummeln, Die Superhexen und Die Vollmondparty sowie folgende Kinderbücher:

    Gruselnacht im Klassenzimmer

    Bühne frei für Klasse Drei

    Wir sind die Klasse Vier

    Klassensprecher der Spitzenklasse

    Klassensprecher auf heißer Spur

    Klassensprecher für alle Fälle

    Wir sind die Klasse Fünf

    Klasse Fünf und die Liebe

    Zum Geburtstag Gänsehaut

    ***

    Neuausgabe März 2015

    Copyright © der Originalausgabe 2002 by K. Thienemanns Verlag, Stuttgart — Wien

    Copyright © der Neuausgabe 2015 dotbooks GmbH, München

    Alle Rechte vorbehalten. Das Werk darf – auch teilweise – nur mit Genehmigung des Verlages wiedergegeben werden.

    Titelbildgestaltung: Tanja Winkler, Weichs

    ISBN 978-3-95520-893-6

    ***

    Wenn Ihnen dieses Buch gefallen hat, empfehlen wir Ihnen gerne weiteren Lesestoff aus unserem Programm. Schicken Sie einfach eine eMail mit dem Stichwort Mutprobe im Morgengrauen an: lesetipp@dotbooks.de

    Gerne informieren wir Sie über unsere aktuellen Neuerscheinungen und attraktive Preisaktionen – melden Sie sich einfach für unseren Newsletter an: http://www.dotbooks.de/newsletter.html

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    Sissi Flegel

    Mutprobe im Morgengrauen

    dotbooks.

    SIEGMUND HÄLT WORT!

    »Liebe Emilia, lieber Emil! Ich lade euch ein auf meine Burg Dottelfingen. Kommt am ersten Ferienwochenende. Es wartet eine Überraschung auf euch.«

    Das hatte Siegmund an Emil und Emilia geschrieben. Und nun war es so weit. Zusammen mit Paul und Paulina, Emils Cousin und Cousine, standen sie mit klopfendem Herzen vor dem Burgtor.

    »Da seid ihr ja!«, rief Siegmund. »Willkommen auf der Burg. Kommt herein, es ist alles für euch vorbereitet!«

    Die vier griffen nach ihren Rucksäcken und folgten Siegmund, dem Burgherrn. Nach wenigen Schritten standen sie im Innenhof.

    »Beim Stadtfest«, sagte Emil, »waren wir nur auf dem Platz vor der Burg.«

    »Und auf dem Friedhof dahinter«, ergänzte Paul grinsend und knuffte Emil in die Seite. »Weißt du noch, wie wir über die eiserne Pforte geklettert sind und wie wir dem Gespenst ohne Kopf gefolgt sind?«

    »Und wie du den Stein die Treppe hast runterpoltern lassen und wie wir dann entdeckt wurden«, fügte der hinzu.

    Siegmund drehte sich lachend zu ihnen um. Er war groß und massig, trug ein blaugrün kariertes Hemd mit Lederflecken an den Ellbogen, und der dicke Bauch hing ein ganzes Stück über den Gürtel seiner Jeans; die roten Haare standen wild vom Kopf ab und wuchsen sogar aus seinen großen Ohren heraus.

    »Diesmal haben wir kein Gespenst ohne Kopf!«, verkündete er.

    »Welche Überraschung hast du dann für uns vorbereitet?«, wollte Emilia wissen.

    »Geduld, Geduld«, antwortete Siegmund grinsend.

    Emilia hob die Schultern und rümpfte die Nase. »Wir kennen doch schon alles: das kopflose Gespenst, das sich auf dem alten Friedhof herumtreibt; das Skelett, das bei einer Lesenacht in der Schule kurz vor Mitternacht vor unserem Klassenzimmer gegen die Fensterscheibe baumelte, und über Vampire wissen wir auch Bescheid. Uns kannst du nicht mehr erschrecken, Siegmund.«

    »Sogar Vampire kennt ihr?«, fragte Siegmund erstaunt.

    »Ja, aus Geschichten, die uns unsere Lehrerin vorgelesen hat«, erklärte Emilia. Sie sah sich im Burghof um und legte den Kopf in den Nacken. »Die Wände sind aber hoch«, meinte sie beeindruckt. »Siehst du die Fenster, Emil? Die sind alle krumm und schief. Warum wohl?«

    »Na, weil sie so alt sind«, erklärte Paul. »Ich wette, wenn du mal so alt bist wie die Burg, Emilia, bist du auch krumm und schief.«

    »Quatsch«, widersprach Paulina. »So alt wie ‘ne Burg wird kein Mensch.«

    Inzwischen hatte Siegmund eine schwere Tür mit vielen eisernen Beschlägen geöffnet. »Kommt«, forderte er sie auf. »Aber passt auf, die Steinstufen der Wendeltreppe sind ziemlich ausgetreten.«

    Einige Waffen und bunt bemalte Wappen hingen an den Treppenwänden; die Kinder hielten sich am Geländer fest und betraten gleich darauf eine große Halle. Auch hier war der Boden aus Stein, wölbte und senkte sich und war ganz uneben.

    Emilia blieb vor einem riesigen Schrank stehen und zeigte auf die vielen Schnitzereien. »Der macht aber ‘ne Menge Arbeit«, stellte sie fest.

    »Warum?«, fragte Siegmund erstaunt. »Was meinst du mit ›’ne Menge Arbeit‹?«

    »Ist doch klar: Wenn meine Mutter den abstauben müsste, würde sie jammern ohne Ende.«

    »Ach so!« Siegmund lachte. »Wir nehmen es nicht so genau; wir finden, ein bisschen Staub schadet nicht.«

    »Du hast dich vielleicht daran gewöhnt. Aber meine Mutter …« Emilia wiegte besorgt den Kopf.

    »Die muss ja hier nicht wohnen«, sagte Paulina und legte den Arm um ihre Freundin. Sie folgten Siegmund in ein Zimmer, in dem ein großer Kamin stand. »Das kennen wir schon!«, rief Paulina und ließ sich sofort aufs Sofa sinken. »Huch!«, fuhr sie hoch, als hätte sie versehentlich auf einem Bienenschwarm Platz genommen. »Wer bist denn du? Warum versteckst du dich?«, rief sie aus.

    »Ich – mich verstecken?«, wiederholte das Mädchen lachend, das mit einem Buch in der Hand auf dem Sofa saß. »Ich lese. Kannst du lesen? Oder bist du noch zu klein dazu?«

    »Lesen? Zu klein zum Lesen? Na hör mal!«, begehrte Paulina auf – und verstummte, während das

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