Der "gebrauchte" Mann: Teil 2 Im Orient und Okzident
Von Volker Groh
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Über dieses E-Book
Volker Groh
Jahrgang 1960, machte er nach der Wende eine sozial-pädagogische Ausbildung, ehe er nochmals zum Heilerziehungspfleger umschulte. 2003 veröffentlichte er sein Fachbuch "Der schöne Tod", ehe er 2016 seinen ersten erotischen Roman "Ein Mann für alle Fälle" in den Handel brachte. Ihn faszinieren die Mysterien des alten Ägyptens und er ist Fan der orientalischen Kunst und Kultur.
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Buchvorschau
Der "gebrauchte" Mann - Volker Groh
Susanne, die arrogante und doch so verletzliche Schöne, war nun bei uns voll integriert. Ihre Behinderung bereitete uns weniger Schwierigkeiten, als gedacht. Wir mochten sie alle.
Ihr Opa vermachte mir eine erkleckliche Summe und eine prächtige Villa. Geldsorgen hatte ich keine mehr. Danny fand ihr Glück in meiner alten Wohnung mit ihrem Kevin.
Nun stand meine Hochzeit bevor. Sie war folgerichtig und meine Referenz an eine starke Frau. Ich liebte meine kleine Sandy wie keine andere.
Zuvor aber, wollten sie mich einkleiden. So fuhr ich mit gemischten Gefühlen nebst „Familie" in die Innenstadt.
Auf der Prager Straße herrschte wieder das übliche Tohuwabohu. Hier die Beutelabschneider im Gewand gemeinnütziger Gesellschaften – dort der alte Kommunist, für den Lenin der eigentliche Messias war. Internetanbieter, bei denen man noch etwas ausgezahlt bekam, wenn man einen Vertrag abschloss. Exotische Straßenmusikanten und linksradikale Bettler. Inder mit Turbanen und Skinheads mit Glatzen. Ich beneidete Susanne um ihre Blindheit.
Zuerst ging es zum Herrenausstatter. Meine drei Weiber und eine Verkäuferin forderten mich ständig auf, meine Meinung zu einem Kleidungsstück zu sagen. Mir war es völlig wurscht. Ich wurde gedreht, geschubst und gestoßen. Da saß eine Naht nicht richtig – dort war eine Falte zu viel. Der Knopf passte nicht zur Farbe und für eine andere Jacke besaß ich kein Kreuz. Wagte ich es einen Einwand zu bringen, bescheinigte man mir meine Unwissenheit in solchen Dingen. Nur einen Wunsch hatte ich: Es möge bald vorüber sein. Und tatsächlich! Als ich, im Beisein der Verkäuferin und in dem vollen Laden, laut meine Lust zum Ficken kundtat, fanden sie recht schnell das Passende für mich.
Als Nächstes steuerten wir einen Dessous-Laden an. Ich fragte nun wieder dümmlich, wozu sie Dessous benötigten? Ich kannte ihre Qualitäten, sie bräuchten sich mir nicht mehr feilzubieten und ficken würde ich sie ohnehin nackt. Ich bemerkte meinen Fehler zu spät. Mit dem Hinweis auf meine versiffte Unterhose, die sie jeden Tag ertragen müssten, ließen sie mich stehen. Nein – sie wiesen mir einen Platz im gegenüberliegenden Café zu.
So bestellte ich mir ein Bier und ergab mich meinem Schicksal. Ich beobachtete das Treiben und stellte fest, dass auch andere Mütter hübsche Töchter hatten. Nach dem dritten Bier flogen meine Gedanken zurück in die DDR. Damals war das Areal um die Prager Straße viel weiträumiger. Englische und amerikanische Bomber sorgten dafür. In ihrer humanitären Befreiungsmission, befreiten sie Dresden von unermesslich wertvollen Kunst- und Kulturschätzen und sehr viel Wohnraum. Um der drohenden Wohnungsnot vorzubeugen, „entsorgten sie die Bevölkerung gleich mit. Das brachte mich auf den Gedanken, eine Kirche zu besuchen. Die Vision vom Friedhof ließ mir keine Ruhe. Meine Faulheit riet mir aber davon ab. Nach dem sechsten Bier zeigten sich meine „Dämlichkeiten
wieder. Ächzend unter der Last von Tüten und Paketen. Ich sah mich ruiniert. Im Geiste schätzte ich schon den Wert meiner Immobilie. Sandy zeigte auf mich und verlangte von mir, endlich tragen zu helfen und nicht nur zu saufen. Einer plötzlichen Eingebung folgend, ging ich zu dem jugendlichen Bettler und bot ihm 20 Euro, wenn er mir tragen helfen würde. Die Zeit der Sklaverei wäre vorbei, meinte der und blieb mit seinem Plastikbecher sitzen. Ich sah ihn an und vor meinem geistigen Auge zog eine verschneite Blockhütte in Sibirien vorüber. Ein Esel war ich schon immer, also lud ich mir auf so viel ich tragen konnte und schleppte mich zum Auto. Nun war Vera angesagt. Andächtig bewunderten wir UNSER „Trödeleck". Vera kam gestürmt und drückte mich. Sie bedankte sich bei mir. Stumm wies ich auf Ellen.
Als wir saßen, hieß ich auch Vera sich setzen. Da es nun auch mein Laden war, bediente ich mich selbst.
„Mädchen, hub ich an. „Eingekauft habt ihr ja nicht nur für die Hochzeit, sondern gleich für unsere Beerdigung mit. Reden wir nun vom Geschäftlichen. Ist alles für unsere Feier vorbereitet, Vera?
„Alles klar."
„Gut. Ich habe mich mit Ellen besprochen. Es wird die letzte große Feier im alten Flair sein. Wir müssen umdenken. Nach unserem Urlaub wird sich Ellen und Susanne damit intensiv beschäftigen. Was wir nun am dringendsten brauchen, sind Ideen. Wer hat eine?"
Sie redeten durcheinander. Das unsinnigste Zeug. Eine meiner Blitzideen verlangte, gehört zu werden.
„Silentium, ich bitte um Ruhe!", schrie ich.
„Gerade eben kam mir die Idee. Sie ist eigentlich dumm, aber nicht dümmer als eure. Wollt ihr sie hören?"
Zustimmendes Gemurmel.
„So vernehmt denn meinen Vorschlag. Allah in seiner Weisheit flüsterte mir zu: Mach aus diesem Schuppen ein feines marokkanisches Restaurant!"
Die Reaktionen fielen unterschiedlich aus. Vera und Ellen lehnten den Vorschlag rundweg ab. Sandy fand ihn nur „Blöd". Nur Susanne stand auf meiner Seite:
„So dumm ist das gar nicht. Überlegt einmal: Rundherum nur türkische, australische, ungarische und, und, und Kneipen. Nie hörte ich von einer Marokkanischen. Deren Nationalgericht ist die Tajine. Hierzulande gänzlich unbekannt. Machen wir ein Tajine – Restaurant auf."
„In unserem Urlaub haben wir Zeit. Wir werden uns nur marokkanisch ernähren. Wenn es in unserem Hotel nichts Entsprechendes gibt, lehnen wir es ab. Danach können wir immer noch sagen: Das wird nichts", meinte ich.
Ellen hatten wir begeistert:
„Ja, wir unternehmen viel und lernen Land und Leute kennen.Nach unseren Erfahrungen richten wir dann das Lokal ein."
Sandy hatte einen berechtigten Einwand:
„Das ist ja alles sehr schön – Exkursionen ohne Ende. Unter Einheimischen leben. Aber was wird aus Susanne?"
Alle blickten zu ihr. Die fühlte sich sichtlich unwohl. Bei aller Freude mit uns leben zu dürfen, sah sie sich selbst immer noch als Belastung. Als „5. Rad am Wagen". Leise sagte sie:
„Ich bin wieder einmal eine Last. Ich bleibe hier."
In der Tat war sie bei unserem Vorhaben eine starke Hinderung. Alle sahen sich betreten an.
„Ihr habt doch nicht im Ernst solche Gedanken? Das Mädchen fährt mit. Basta."
Vera war Zornesrot.
Und ich gab ihr recht! Susanne gehörte definitiv zu uns. Alle oder keine.
„Susi, du kommst natürlich mit. Wolltest du nicht einmal das Meer rauschen hören?"
„Aber …"
„Nichts aber. Es bleibt dabei."
Damit beendeten wir das Thema. In Marokko würden wir weiter an der Umsetzung feilen.
Abends nahm ich mir Ellen zur Brust. In trautem Kreis fragte ich sie, warum sie in letzter Zeit ein solch aggressives Verhalten an den Tag legte. Sie schien unzufrieden und mürrisch.
Sie konnte es selbst nicht erklären. Vielleicht fehle ihr auch der Sex mit mir. Selbstkritisch gab ich zu, sie vernachlässigt zu haben. Ich bat sie um Verzeihung, nahm sie an die Hand und gab Sandy einen entsprechenden Wink. Sie verschwand mit Susi in einem anderen Zimmer.
Ellen hauchte mir ins Ohr:
„Du entfernst dich immer mehr von mir. Dabei habe ich solche Sehnsucht nach deiner Zärtlichkeit."
Wir standen uns gegenüber und küssten uns. Ellen zog meine Hosen herunter und nahm meine Hoden in ihre warme Hand. Mein Schwanz wurde sofort hart. Nun hockte ich mich vor sie und zog ihr die Hosen aus. Ich öffnete mit beiden Händen ihre Spalte und ihr großer Kitzler streckte sich mir fordernd entgegen. Mit meiner Zungenspitze umkreiste ich den anschwellenden Minipenis. Er schob sich aus der zarten Haut und verlangte in den Mund genommen zu werden. Ich zupfte ihn mit meinen Lippen noch länger. Ellen erschauderte. Sie entzog sich mir und legte sich mit gespreizten Beinen auf das Bett. Sie zog ihre Lippen auseinander und ihre Klitoris reckte sich mir hochrot und geschwollen entgegen.
„Keine Spiele mehr. Ich möchte dich in mir spüren. Steck ihn mir rein und fick mich!"
Auf solcherart „Spiele" ist sowieso Sandy prädestiniert. Also legte ich mich auf sie und drang ein in den warmen und nassen Schlund. Sofort stieß ich bis zum Grund vor.
„Mir kommt es schon. Stoß zu! Fester!"
Es kam ihr mit Urgewalt! Sie zuckte und schrie und schlug dabei mit den Fäusten aufs Bett.
Ich zog sie hoch und drehte sie um, noch ehe ihr Orgasmus abgeebbt war. Ich griff nach vorn an ihre Titten und stieß wieder zu. Sie kam meinen Stößen mit ihrem Arsch entgegen. Mit einer Hand griff sie zwischen ihre Beine und knetete meinen Sack, während ich ihre Titten massierte.
„Fick mir das Hirn raus. Ich habe so lange darauf warten müssen. Spritz mir dein Zeug tief in die Fotze. Ich will deinen Schwanz in mir zucken spüren."
Nach dem letzten Satz wurde sie wieder von Spasmen geschüttelt. Ihre Vagina krampfte wieder und wieder um meinen Steifen. Ich hielt es nicht mehr aus und spritze meine Schübe in sie hinein. Ein letztes Mal zog ich sie am Becken zu mir. Dann fielen wir auf das Bett. Ellen war mit mir und der Welt versöhnt. Ich nahm mir vor, meine Pflicht als Pascha in Zukunft ernster zu nehmen und meine Mädchen regelmäßig zu ficken. Es war ihr gutes Recht und in stiller Übereinkunft war es auch meine Pflicht! Ich besorgte es Ellen noch zwei Mal, ehe wir einschliefen.
Der neue Tag sah mich mit einem steifen Schwanz erwachen. Die Sonne schien durch das Fenster und ein Strahl ließ meine Kleine wie ein Engel erscheinen. Sie schlief noch. Ich drehte mich zu ihr und betrachtete sie. Kaum ein Jahr war vergangen, als sie wie ein neugieriges Kind vor mir stand. Ängstlich und schüchtern. Ja – sie war seitdem gereift. Vor allem in der schweren Zeit nach Jennys Weggang. Sie vertraute mir voll und ließ sich von mir mitreißen. Ich hätte ihr mehr Zeit geben sollen für ihre Entwicklung. Aus ihrer eigenen abgeschlossenen Welt zog ich sie in einen Sündenpfuhl. Egoistisch und selbstverliebt wie ich war, pfiff ich auf ihre Gefühle. Wie eine Revolution änderte sich ihr Leben schlagartig. Wie eine Naturgewalt kam ich über sie. Herausgerissen aus ihrer vertrauten Umgebung, musste sie mit ansehen, wie ihr geliebter Mann ständig andere Frauen fickte. Dabei war sie solch ein gefühlvolles Wesen. Zerbrechlich und ängstlich. Doch in ihrer Schlichtheit offenbarte sich noch eine andere Sandy. Eine starke Frau, die mich immer wieder aus der Verzweiflung rettete. Emotional stand sie weit über mir. Aus ihr schöpfte ich immer wieder Kraft. Sie war nicht mehr das „Dummchen" das ich kennen lernte. Bauernschlau war sie geworden. Und ihr Körper, der mir in diesem Moment so nahe lag, war der Schönste der Welt. Ihr liebliches Gesicht mit der Stubsnase und den kecken Lippen. Ihre samtene Haut, ihre perfekten Brüste – die kleine Spalte zwischen ihren Beinen. All das liebte ich über alles. Ellen war schön – Susanne perfekt. Ich aber liebte meine kleine Sandy. Und gerade weil ich sie so liebte, musste ich sie vor unserem Ja – Wort noch einmal warnen vor mir.
Ihre kleinen Fäuste lagen neben ihrem Kopf, ihre Brüste hoben und senkten sich gleichmäßig und durch ihr Negligee schimmerte ihre Spalte. Nein – ich verdiente dieses engelsgleiche Wesen nicht.
Sie erwachte und reckte sich. Dann sah sie mich an und lächelte. Ich küsste sich vorsichtig. Nur leicht auf ihre Lippen.
„Guten Morgen Liebster. Heute ist unser Tag – endlich."
„Guten Morgen meine kleine Geliebte. Ja – heute ist der Tag und deshalb möchte ich…"
Es klopfte an der Tür. Noch nie wurde an meiner Tür geklopft! Ellen erschien. An ihrer Hand Susanne. Beide lächelten. Sie gemahnten uns, aufzustehen. Ich bat um fünf Minuten. Dann drehte ich mich wieder zu Sandy. Einen letzten Versuch wollte ich wagen, diese für Sandy unheilige Allianz zu verhindern.
„Sandy! Hast du wirklich vor, diesen Schritt zu tun? Ich möchte dich auf keinen Fall unglücklich sehen. Ich bin ein alter Mann. Und ein alter Bock. Mein Leben ist nichts für solch ein Wesen wie dich. Du verdienst einen zärtlichen und rücksichtsvollen Mann. Hast du es dir reiflich überlegt?"
Sie streichelte mein Gesicht.
„Ich habe einen zärtlichen und rücksichtsvollen Mann! Ja – du bist alt. Zu alt für Mädchen in meinem Alter. Und gewiss würde ich manches gern anders haben. Doch liebe ich nun einmal diesen alten Kerl. Du warst mein Prinz. Du machtest aus mir eine Frau. Ohne dich und deine Liebe würde ich in meiner Kemenate sitzen und mit Puppen spielen. Du warntest mich immer wieder vor einem Leben mit dir. Das ehrt dich. Ich habe dein Leben als meines angenommen. Und mein größter Wunsch wird heute wahr werden - wenn du möchtest. Und wenn wir verheiratet sind, möchte ich nie wieder „Alter Mann hören. Versprich mir das. Und noch eine Bitte hätte ich – sei immer für mich da und hilf mir. Ich komme allein nicht zurecht. Nie werde ich völlig „normal
sein. Also hilf mir jeden Tag aufs Neue."
Statt eines Versprechens zog ich sie auf mich und gab mich ihren Küssen hin. Dann standen wir auf. Alle meine Lieben warteten auf uns. Da standen Ellen und Susanne. Daneben Ilona und Danny. In feinem Zwirn - elegant und doch sehr sexy. Ilona kam zu uns, drückte zuerst ihre Tochter, dann mich.
„Wie freue ich mich für euch beide. Vor allem das meine Kleine den richtigen Mann fand."
Danny bedankte sich nochmals für den „Rauswurf". Sie hatte ihr Glück gefunden mit Kevin. Nicht ein Mal hätte er wieder seine Mutter gefickt. Er käme später nach. Ein kurzes Frühstück. Dann entführten die Frauen Sandy. Auch ich machte mich zurecht. Kein Schwein kümmerte sich um mich. Ich setzte mich wieder und dachte an den gestrigen Polterabend:
Keiner war gekommen. Ich hatte auch keine Freunde hier. Nur Freundinnen. Und von denen legte keine Wert auf ein Besäufnis. Also besoff ich mich allein. Bis Ilona erschien.
„Rolf!, begann sie. „Sei meiner Tochter ein guter Mann und beschütze sie. Sie ist noch so einfältig und unerfahren.
„Ilona – Schwiegermutter, ich liebe sie mehr als mein Leben und kann mein Glück kaum fassen. Und einfältig ist sie nicht mehr. Sie hat mir manches voraus."
Ich beobachtete sie von weitem. Die Mädchen schwatzten und lachten. Sandy war glücklich. Das sah man ihr an. Und Ilona war es auch. Ich bekam Lust auf sie. Ihre Brüste bebten in meiner Nähe. Meine Schwiegermutter brauchte es wieder einmal. Also zog ich sie ins Schlafzimmer. Ohne Widerstand und ohne Worte ging sie mit. Wir zogen uns aus und sie legte sich auf das Bett. Sie sah noch sehr gut aus. Es hieß immer: Wie die Mutter, so die Tochter. Sandy würde auch im Alter schön sein. Aber ich würde dann nicht mehr da sein, um sie zu bewundern.
„Besorge es mir Rolf. Ich sehne mich so danach."
„Du bist eine schöne Frau, Ilona", stellte ich fest. Sie quittierte es mit einem Lächeln.
Ich ging zu ihr und sie öffnete verlangend ihre Schenkel. Ihre braune Spalte lag bereit vor mir.
Gerade wollte ich ansetzen, da durchfuhr es mich. Etwas in mir flüsterte: Das kannst du nicht machen. Reis dich zusammen, Rolf. Du kannst nicht am Vorabend deiner Hochzeit die Mutter der Frau ficken, die du am nächsten Tag zu ehelichen gedenkst!
Ich legte mich neben Ilona und stöhnte tief auf. Die schloss ihre Schenkel und drehte sich zu mir. Sie kraulte mir die Hoden und sprach:
„Es ist gut, Rolf. Du tust Recht daran, es nicht mit mir zu treiben. Ich hätte mich selbst zurückhalten müssen."
„Ilona, ich …", versuchte ich zu erklären.
Sie lächelte mich an und rieb dabei gedankenverloren meinen Schaft.
„Du musst nichts sagen. Ich bin dir deshalb nicht böse. Warum auch? Weil du Rücksicht auf meine Tochter nimmst? Gerade deshalb habe ich dich so gern."
Inzwischen stieg mein Samen. Ob sie mich absichtlich befriedigen wollte, oder es sich nur so ergab, war mir gleich. Sie hatte mich so weit gebracht und sollte es nun bis zum Ende durchziehen. In diesem Augenblick nahm sie ihre Hand von meinem erregten Glied.
„Entschuldige bitte", sagte sie zu allem Überfluss.
Ich griff nach ihrer Hand und führte sie wieder zwischen meine Beine.
„Mach fertig! Nur noch ein paar Züge", flehte ich.
Ilona nickte nur und schob sanft meine Vorhaut hin und her, bis ich mich stöhnend entlud.
Nach einer kurzen Phase der Erholung dankte ich ihr und bat nochmals um Vergebung, dass ich sie einfach liegen gelassen hätte. Als Antwort hauchte sie mir einen Kuss auf meine Eichel, erhob sich und zog sich an.
„Wie hast du dir das weiterhin mit uns vorgestellt, Schwiegermutter?"
„Zunächst einmal möchte ich nicht „Schwiegermutter" genannt werden!
Versprich mir, mich manchmal zu nehmen. Nur zum Druckabbau. Ich brauche es nicht oft. Dafür lohnt es nicht, sich einen Freund anzuschaffen. Alle die Jahre mit Sandy war ich es gewohnt, allein zu sein. Ich bin nicht mehr in der Lage eine Beziehung zu führen. Deshalb bitte ich dich, meine wenigen sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen. Du nahmst mir meinen Lebensinhalt, also musst du dich in Zukunft auch um mich kümmern."
„Das klingt nach einem Vorwurf! Du solltest auch mit Sandy über dein Ansinnen reden. Ich liebe den ungezwungenen Sex mit dir. Warum sollte ich dich nicht hin und wieder einmal ficken? Aber Sandy sollte es wissen. Und sie sollte ihre Zustimmung geben. Sagt sie nein, dann halte ich mich daran. Und bitte, rede in einem ernsten Ton mit ihr. Sie verdient es, für voll genommen zu werden."
„Natürlich, Rolf. Ich rede mit meiner Tochter. Sie wird es tolerieren. Da bin ich sicher. Und ein Vorwurf war es sicher nicht. Im Gegenteil. Du bist ein Segen für uns. Und natürlich respektiere ich sie."
Wir gingen zurück. Die Mädchen hatten unsere Abwesenheit nicht einmal bemerkt. Ich aber, besoff mich weiter.
Zurück in der Gegenwart erwartete ich die Ankunft meiner Braut.
Endlich erschien sie. Die Eine. Sie schritt nicht einfach durch die Tür. Sandy materialisierte sich und schwebte feengleich auf mich zu. Wie ein Wesen aus einer anderen Welt. Sandy trug ein Kleid, das sich jeder rationalen Beschreibung entzog. Ihr Haupt war von einem zarten Schleier gekrönt, unter dem ihr langes Haar hervor floss. Sie war ein Traum in Weiß. Meine unwürdigen Augen glaubten nicht, was sie sahen. Vor Staunen stand mein Mund offen. Erwartungsvoll sahen mich alle an. Sandy lächelte verlegen und wusste nicht, was sie tun sollte.
Ellen fragte:
„Was sagst du zu deiner Frau?"
„Nein", sagte ich.
„Was „Nein?
„Ich kann so etwas nicht heiraten. Sie ist kein Mensch. Ich glaubte, ein Mädchen zu heiraten. Ihr bringt mir eine Fee. Ich bin unwürdig sie auch nur zu betrachten."
Ilona drückte Sandy noch ein Arrangement Roter Rosen in die Arme.
„Geh zu deiner Frau. Ich möchte ein Foto machen."
Ich stellte mich neben Sandy und kam mir blöd vor. Die Schöne und das Biest.
Ellen fotografierte und sagt anschließend:
„Nun ja. Etwas seltsam sieht das schon aus."
Alle wussten was sie meint.
Susanne fragte mich aufgeregt:
„Wie sieht deine Braut aus? Das erste Mal bereue ich, blind zu sein."
„Wenn du nicht schon blind wärst, würdest du es bei ihrem Anblick werden. Ich kann sie dir nicht beschreiben. Sandy ist unbeschreiblich. Außerdem bin ich befangen. Ich bin unsterblich verliebt."
Sandy lächelte verlegen. Sie fühlte sich unwohl bei der Vorstellung, Mittelpunkt des heutigen Tages zu sein.
Ellen übernahm die Beschreibung dieses göttlichen Wesens.
Ilona nahm ihre Tochter an die Hand und führte sie zum Wagen. Rauschend schwebte meine Kleine vor mir her. Mich begleiteten Ellen und Susi. Das Wetter versprach einen sonnigen Tag. So fing ich diesen frohgemut an.
Vor dem Auto gab es Stau. Die Frauen bugsierten Sandy mehr als vorsichtig in das Innere. Nichts dürfte verrutschen – keine Falte sich verschieben.
Ungeduldig ließ ich meinen Blick durch meinen weitläufigen Garten schweifen. Natürlich war ich aufgeregt! Ich stand im Begriff, mich fest zu binden. Das zarte Grün der Bäume beruhigte mich. Es war schon fast ein Park, der mein Haus umgab. Plötzlich fiel mir eine Frau auf. Sie beobachtete uns über die niedrige Steinmauer hinweg, welche die Grenze zum Nachbargrundstück bildete. Bisher war mir das Vergnügen, meine Nachbarn kennenzulernen, versagt geblieben. Sie hatten kein Interesse daran – ich hatte keines. Doch die Frau kam mir bekannt vor. Ich wusste sie nur im Moment nicht einzuordnen. Aus der Entfernung von etwa 60 Metern sah sie verdammt gut aus. Mittleres Alter, vielleicht zwischen 40 und 50, braunes gelocktes Haar und eine sympathische Ausstrahlung. Ich lächelte ihr zu und sie lächelte zurück.
„Komm endlich! Steig ein."
Ellen zog mich ins Auto. Sie chauffierte uns. Die anderen Damen fuhren mit Ilona.
Bei der Gelegenheit nahm ich mir vor, Ellen ein neues Auto zu kaufen. Ihres schenkte ich ja Lola.
Vor dem Standesamt stiegen wir aus. Vera erwartete uns auch schon. Sandy drückte sich an mich.
„Rolf, ich habe solche Angst. Bleib bitte immer in meiner Nähe. Ich stehe diesen Tag ohne dich nicht durch."
Ich nahm sie in die Arme und spürte ihr Zittern. Und ich verstand sie! Sandy tat mir leid. Bisher lernte sie, diese Ängste zu unterdrücken. Doch heute befand sie sich in einer Extremsituation. Sie stand im Mittelpunkt. Nicht nur weil sie die Hauptperson war, nein, sie sah auch noch aus wie einer Illustrierten entsprungen. Schon jetzt blieben die Leute stehen, um sie zu bewundern. Den alten Sack neben ihr hielten sie sicher für ihren Vater.
Die Zeremonie war verhältnismäßig schnell vorüber. Oder ich empfand die Zeit anders als sonst. Alles war so unrealistisch und meine Gedanken schweiften ab.
„Möchten sie, Herr …?
„Ja doch, Ja"
„Möchten sie, Frau …?"
„Ja, ich will!"
„So erkläre ich sie zu Mann und Frau."
Ich drehte mich zu meiner Frau und gab ihr den zärtlichsten Kuss meines Lebens.
Blitzlichtgewitter und Glückwünsche waren die Folge.
Alles heulte. Jeder freute sich mit mir. Sandy wurde immer nervöser. Mich drückte die Fliege am Hals und das Jackett kratzte.
Vor der Tür waren Fotos angesagt. Ich spürte Sandy zittern. Und ich? Ich war verheiratet! Ich schalt mich einen alten Narren. Doch die Hochzeit war nur folgerichtig und mein Dank an eine starke Frau.
Bis zu, nun unserer Kneipe, war es ein Katzensprung. Also liefen wir. Für mich ein Triumphzug, war es für Sandy eine Tortur. Wildfremde Menschen stießen sich an und zückten ihren Fotoapparat. Sandy sah ohnehin aus wie eher 15 – 16 Jahre. Ihr ängstlicher Gesichtsausdruck verstärkte diesen Eindruck zusätzlich. Ihr Gesicht wirkte puppenhaft. Und für meine Begriffe überschminkt. Einige fragten sich laut, wo wohl der Bräutigam war. Langsam begann ich mich unwohl zu fühlen. Straßenbahnen stoppten und Autos hielten an, um uns die Straße passieren zu lassen. Es fehlten eigentlich nur noch Reporter, um die Hochzeit des Millionärs mit seiner geldgeilen, blutjungen Frau in die Boulevardpresse zu bringen.
Unser Lokal war festlich geschmückt. Fast schon überladen. Wir ließen uns nieder und ich überblickte die Runde.
Ellen – meine Ellen! Manchmal streng, aber immer lieb. Ein Kind blieb ihr versagt.
Daneben Susanne. Ich hatte sie lieb gewonnen. Der ruhende Pol der Familie.
Ilona war scheinbar glücklich. Ihr größter Wunsch hatte sich an diesem Tag erfüllt: Ihre Tochter ins Leben entlassen!
Danny fand auch ihr Glück. Dank meiner Hilfe. Wieder einmal.
Vera möchte ich nicht mehr missen.
Eva fehlte in dieser illustren Runde.
Vera stellte mit ihrem unnachahmlichen Charme fest:
„Nun hast du also doch deine Tochter geheiratet."
Sie überreichte Sandy eine alte Säuglingspuppe. Die Geste war eindeutig und Sandy senkte betreten ihr Haupt.
„Daraus wird wohl nichts", sprach sie in traurigem Ton.
Ellen verschwand und kam nach einer halben Stunde mit Max wieder. Er beglückwünschte uns und bedauerte, kein Geschenk zu haben. Ich versicherte ihm, uns schon genug beschenkt zu haben. Vor allem mit seiner Tochter. Max fragte Susanne:
„Meine Kleine. Dein Freund ist jetzt verheiratet. Wirst du bei ihm bleiben? Hast du keine Angst, dass Sandy dich raus wirft?"
Sandy fuhr auf:
„Susi ist meine Freundin. Sie bleibt bei uns!"
„Vater! Ich fühle mich wohl und durch die Hochzeit wird sich sicher nichts ändern. Ich habe ein gutes Gefühl, was die Zukunft betrifft. Und irgendwann einmal, wird Rolf mir auch meinen größten Wunsch erfüllen."
„Du möchtest dein Augenlicht wieder haben?"
„Nur für heute wünschte ich es. Nur einmal Sandy erblicken dürfen. Doch mein allergrößter Wunsch ist …"
Sie ließ den Kopf hängen. Traute sich nicht ihn zu nennen.
Max war sensibel genug, nicht weiter zu fragen:
„Rolf, sei immer lieb zu ihr. Susanne ist gutes Mädchen. Sehr verletzlich und gefühlsbetont. Sie versteckt es manchmal hinter Arroganz. Sei immer ehrlich zu ihr. Sie verträgt die Wahrheit besser als dauernde Heuchelei. Ich weiß, ich werde diese Welt schon bald verlassen. Deshalb möchte ich meine Tochter in guten Händen wissen."
„Sag doch nicht so etwas, Vater." Susi kamen die Tränen. Auch bei Max wurden die Augen feucht. Ahnte er etwas? Er nahm Susanne noch einmal in seine Arme.
„Du bist bei Rolf und Sandy sehr gut aufgehoben. Sie werden dich nicht enttäuschen. Ich liebte dich wie meine eigene Tochter. Und wenn es soweit ist, dann weine nicht um mich. Deine Mutter ruft mich. Ich möchte wieder bei ihr sein."
Nun brachen bei Susi alle Dämme. Ob seine Todesahnungen bei einer Hochzeit angebracht waren, sei dahin gestellt. Dennoch konnte ich sie nicht negieren. Ich selbst hatte und habe solcherlei Visionen. Ellen brachte ihn wieder ins Heim. An der Tür drehte er sich noch einmal zu Susanne um, die an mir lehnte und weinte. Auch sie war sich des Ernstes bewusst. Ich sah Max sich über die Augen wischen, dann wollte er gehen. Sandy übernahm Susanne und ging mit ihr zum Tisch. Vera reichte mir ein großes Glas Schnaps, das ich auf Ex hinter kippte. Dann ging ich zu Susi. Sie erholte sich rasch und beteuerte, dass sie nur für den Moment geschockt war. Ich reichte ihr einen Likör. Als Sandy ihr noch eine Überraschung für den Abend ankündigte, war sie vollends wieder hergestellt. Nun stand meine obligatorische Rede an.
„Liebe Freundinnen! Freunde erkenne ich leider nicht im Raum. Lange ist es noch nicht her, da stand vor mir ein Mädchen – ein Kind fast. Ängstlich und schüchtern. Ihre Mutter beschützte sie. Ich gebe zu, ich nahm sie eigentlich nicht für voll. Ihre Mutter interessiert mich mehr."
Heiterkeit im Saal.
„Nun denn. Sie baten mich und meine liebe Jenny um Hilfe. Ich möchte keine großen Worte machen - die Kleine wuchs mir ans Herz. Sie entdeckte die Welt mit reinem Herzen und überwand mit unglaublicher Willenskraft alle Schwierigkeiten, nur um mir zu gefallen. Und in manch einer depressiven Stunde wurde sie mehr als eine Freundin. Sie bewies eine Stärke, die ihr keiner zu-getraut hatte. In dieser Zeit wandelte sie sich endgültig zur Frau. Danach beschämte sie mich noch öfters mit ihrer Stärke und Willenskraft. Ihre gütige und rücksichtsvolle Art ergänzte mein manchmal polterndes Wesen, hervorgerufen durch starken Hormonhaushalt. Ihr alle wisst, wovon ich rede. Irgendwann fand ich es an der Zeit ihr einen Antrag zu machen. Sie sagte zu und, Gott ist mein Zeuge, nicht nur einmal versuchte ich sie davon abzubringen. Was wollte ein junges bildhübsches Mädchen mit einem alten Mann. Stur wie sie war, beharrte sie auf einer Ehe. Das Resultat seht ihr heute. Stolz und unendlich glücklich, darf ich Sandy heute meine Ehefrau nennen."
Beifall brandete auf. Während ich mich artig verbeugte, zog ich Sandy hoch. Gespannt blickten nun alle auf sie. Stockend begann sie:
„Es war schönster Sonnenschein an jenem schicksalhaften Tag, als meine Mutter mich überredete, mein selbstgewähltes Gefängnis zu verlassen und die Nachbarn zu besuchen. Ängstlich und schweren Herzens begleitete ich sie. Aus einem Grund, den ich bis heute nicht verstehe, traute ich mich erstmals einem fremden Mann in die Augen zu blicken. Und dieser Mann nahm mich auch noch ernst."
Viele nickten beifällig.
„Von der ersten Minute an verband mich etwas mit ihm. Er lehrte mich leben, er lehrte mich fühlen, er gab mir Selbstvertrauen. Es war dieser Mann dem ich es verdanke, dass ich mich heute als Frau fühlen darf. Nie hat er mich spüren lassen, was für ein Dummchen ich war und vielleicht noch bin. Und noch etwas sehr Wichtiges lernte ich: Die Liebe. Die Liebe zu einem großartigen Mann. Mag er auch ein gewisses Alter haben – er bleibt mein Einziger. Und im Vertrauen: Im Bett spürt man von seinem Alter nichts. Ja – Rolf hat seine Macken! Manchmal tyrannisch und meistens liebevoll. Und ehrlich! Er gab mir nie das Gefühl, dass er mich nur wegen meiner Jugend wollte. Ich fühlte mich von ihm als Frau respektiert. Niemand anderes sah mich als Frau. Und stets warnte er mich vor einer innigeren Beziehung zwischen uns. Nach dem plötzlichen Weggang Jennys war ich es ihm einfach schuld, seine Niedergeschlagenheit mitzutragen und ihm meine bescheidene Hilfe zu bieten. Dafür ist er zu keinem Dank verpflichtet. Auch mich erfüllt es mit Stolz, Rolf meinen Ehemann nennen zu dürfen. Er ist die Erfüllung all meiner Sehnsucht."
Es lachte niemand und keiner klatschte Beifall. Alle waren gerührt ob dieser Rede. Ilona erhob sich mit wässrigen Augen und umarmte ihre Tochter. In der Tür stand Eva, meine Chefin. Sie hörte diese Rede von dort aus. Ich ging zu ihr und begrüßte sie.
„Du bist ein seltsamer Mann und ich bitte dich um Entschuldigung. Du wirst wirklich geliebt und bist kein Hallodri. Aber ich sehe hier nur Frauen. Wie kommt das?"
Ellen übernahm die Antwort:
„Jede dieser Frauen liebt Rolf. Jede auf eine andere Art. Aber jede mit ganzem Herzen. Frag sie selbst. Frag Susanne was sie dazu trieb, sich mit ihm einzulassen? Frag Danny, wie sie zu einem gesunden Selbstverständnis kam? Frag Ilona, warum sie so glücklich ist?"
„Ellen! Vergessen wir unsere Abneigungen für heute. Auch ich stehe in seiner Schuld. Er brachte mich dazu, mich wieder als begehrenswerte Frau zu sehen."
„Mir reicht es aber nun. Ihr habt euch alle selbst aus dem Sumpf gezogen. Lasst mich aus dem Spiel. Ich möchte kein Heiliger sein. Komm, Eva. Trinken wir was."
Ellen hob warnend den Zeigfinger:
„Nicht so viel. Ihr habt heute Abend noch Großes vor."
„Du weißt davon?"
„Natürlich. Und ich finde es richtig."
Es gab Tage, da fühlte ich mich glücklich. Heute war ein solcher Tag. Ich nahm Eva beiseite:
„Ich hätte da etwas für deine Tochter. Wie schätzt du sie ein? Ist sie für Neues aufgeschlossen? Wäre sie bereit für eine große Sache? Kann sie mitziehen? Kann man sich auf sie verlassen?"
„Lola versauert in dem Kaff. Ich kannte sie als Streberin. Doch ich glaube, sie wäre die Richtige für dich. Gleich, was du vorhast."
Augenblicklich dachte ich an Aue. Aufgeschlossen und bereit war sie. Bei der Fickorgie zu dritt war sie mehr als bereit. Sogar ihren Arsch ließ sie penetrieren. Ich hatte ein gutes Gefühl bei ihr.
Ich fragte Ellen:
„Unabhängig von deiner Abneigung gegen Lola – du weißt wen ich meine – wie würdest du ihren Typ beschreiben?"
Sie rief sich Lolas Gesicht ins Gedächtnis.
„Ich sah sie nur verhältnismäßig kurz. Sie war schön –
zweifellos. Aber anders. Eher orientalisch. Deutsch – Orientalisch. So wie …"
Sie sah Eva an. „… wie sie halt."
Ich rief Sandy. Rauschend tänzelte sie zu mir.
„Sandy. Auch an dich meine Frage: Könnte man aus Lola eine Orientalin machen?"
Euphorisch wie sie heute war, vergaß sie ihre Manieren und ließ mir die Schamesröte ins Gesicht steigen.
„Nun ja – ich sah ja mehr ihre Fotze, als ihr Gesicht. Und die war eher braun. Aber sonst …!"
Eva lächelte im Wechselbad ihrer Gefühle. Sandy hatte es übertrieben.
„Dieser Laden gehört dir, Ellen. Wir haben einen Plan. Es ist deine Entscheidung, ob wir ihn durchziehen. Für ein solches Spezialitätenrestaurant benötigen wir junge Frauen als Bedienung. Attraktive Frauen! Kannst du mir folgen?"
Ellen sah mich schelmisch an.
„Und zufällig kennst du eine in Frage kommende Frau. Warum nicht? Aber nur zum Bedienen!"
„Eva, ruf deine Tochter an. Sie soll sich über marokkanische Folklore kundig machen. Wir versprechen nichts. Aber Hoffnung darfst du ihr machen."
„Ich danke euch. Sie wird sich sicher reinknien."
„Und mich schmeißt ihr raus. Ich entspreche nicht mehr euren Anforderungen. Was wollt ihr auch mit einer alten Frau?"
Vera hatte zugehört. Natürlich rein zufällig.
„Für dich finden wir was. Du kannst Geschäftsführerin werden."
„Ihr würdet mich behalten?"
„Du gehörst doch zur Familie."
Generös und uneigennützig wie Vera war, stellte sie Bedingungen:
„Aber nur, wenn ihr für Susi auch einen Platz habt. Es wäre schade, solch eine schöne Frau nicht einzubinden."
Tatsächlich dachte auch ich schon daran. Mit ihren großen straffen Brüsten und ihrer perfekten Figur würde sie allein schon für Kundschaft sorgen.
Ellen erwiderte:
„Wir finden für Susanne einen Platz."
Ich erklärte das Thema hiermit für beendet und widmete mich einem alkoholischen Getränk.
Nur mit meiner Frau redete ich noch ein Wörtchen:
„Wie kannst du Eva ins
