Finde dich selbst, sonst findet dich niemand!: Der praktische Schlüssel zur Selbstfindung
Von GESUNDER GEIST
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Über dieses E-Book
- Stärkst du dein Selbstwertgefühl
- Lernst du dich selbst neu kennen
- Lernst du, deine Gefühle zu verstehen
- Steigerst du deine mentale Belastungsfähigkeit
- Gelingt es dir, Selbstzweifel loszulassen
- Schwinden deine sozialen Ängste
- Lernst du, dich auf gesunde Weise abzugrenzen
- Baust du innere Stärke auf
- und mehr!
Was willst und brauchst du, um wirklich glücklich sein zu können? Wer bist du? Was macht dich aus? Was kannst du? Wohin sollst du mit deiner ganz individuellen Art? Du bist einzigartig, das weißt du hoffentlich aber...
Hast du manchmal das Gefühl, die falschen Entscheidungen in deinem Leben getroffen zu haben? Kennst du vielleicht auch das Gefühl, dass du dich lange Zeit zu sehr von anderen beeinflussen lassen hast? Gestaltest du dein Leben überhaupt nach deinen eigenen Vorstellungen, oder hast du deine Ziele von anderen übernommen?
Hast du dich von dir selbst, von deiner Intuition leiten lassen, oder möglicherweise doch von der gesellschaftlichen Norm? Befürchtest du, dass es jetzt zu spät ist, um dein Leben umzukrempeln? Bereust du bestimmte Entscheidungen?
Mit solchen Gedanken bist du nicht allein. Fast jeder Mensch kommt früher oder später in eine Phase, in welcher er sein Leben und sogar seine Identität mit allen zugehörigen Wünschen und Zielen hinterfragt.
Genau an diesem Punkt kann sich das richtige Buch, in den richtigen Händen, quasi als Schlüssel zur Freiheit erweisen.
Tippe auf „jetzt bestellen“ und lerne dich auf eine neue Art und Weise kennen. Viel Spaß beim Lesen!
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Rezensionen für Finde dich selbst, sonst findet dich niemand!
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Buchvorschau
Finde dich selbst, sonst findet dich niemand! - GESUNDER GEIST
Einführung in die Selbstfindung
W
enn du ein Gefühl der Unzufriedenheit kennst, wenn du nicht genau weißt, was du willst oder ob du den für dich richtigen Beruf ausübst, wenn du das Gefühl hast, dich selbst auf deinem Weg verloren zu haben, oder wenn du eine Veränderung brauchst, aber nicht weißt, auf welche Art, dann bist du damit nicht allein.
Es scheint dir vielleicht, als wüssten alle in deinem Umfeld genau, was sie wollen und nur dir bleibt diese Erkenntnis vorenthalten? Hast du das Gefühl, die falschen Entscheidungen in deinem Leben getroffen zu haben? Hast du auf einmal das Gefühl, dass du dich lange Zeit zu sehr von anderen beeinflussen lassen hast? Gestaltest du dein Leben überhaupt nach deinen eigenen Vorstellungen, oder hast du deine Ziele von anderen übernommen? Hast du dich von dir selbst leiten lassen, oder doch von der gesellschaftlichen Norm? Befürchtest du, dass es jetzt zu spät ist, um dein Leben umzukrempeln?
Mit diesen Ängsten bist du nicht allein. Fast jeder Mensch kommt früher oder später in eine Phase, in welcher er sein Leben und sogar seine Identität mit allen zugehörigen Wünschen und Zielen hinterfragt. Laut Wikipedia ist Selbstfindung ein bereits in der Pubertät beginnender Prozess. Nicht selten jedoch taucht dieser Begriff erst viel später bewusst in unseren Köpfen auf. Für einige kann dies bereits vor der ersten Berufswahl passieren, wenn Fragen zum beruflichen Werdegang auftauchen: Möchte ich studieren oder eine Ausbildung machen? Was sind meine Stärken und welche Bereiche passen dazu? Nicht selten tauchen diese Fragen jedoch erst später auf. Vielleicht wenn sich dein Studium zum Ende neigt, oder sogar nachdem du schon eine gewisse Zeit deinen geregelten Berufsalltag führst. Und plötzlich fragst du dich: Was will ich? Wer bin ich überhaupt?
Es gibt verschiedene Gründe für das Verlorengehen unserer Persönlichkeit und unserer Ziele. Jeder Mensch verarbeitet in jeder Sekunde eine riesige Menge an externen Informationen. Den Überblick zu behalten, sich in jedem Augenblick über die Bedeutung einer Information und unserer subjektiven Wahrnehmung bewusst zu sein und die damit einhergehenden Gefühle und Gedanken anzuerkennen, ist anstrengend. Es ist uns nicht möglich, alles, was wir wahrnehmen, abzuspeichern und zu analysieren, und so werden Informationen gefiltert. Hierbei liegt es nahe, dass die Informationen, welche uns Freude bereiten, vermutlich sehr präsent sind, während unangenehme Gedanken eher in den Hintergrund rutschen können.
Menschen neigen also dazu, unangenehme Aufgaben, Gedanken oder Gefühle aufzuschieben oder sogar komplett zu verdrängen. Vielleicht hast du dich selbst schon einmal dabei ertappt, wie du einem unangenehmen Gespräch aus dem Weg gegangen bist? Häufig findet Verdrängung und Aufschiebung auch unterbewusst statt. Es ist schwierig, an diesen Prozess aktiv heranzukommen und ihn zu verstehen. Die menschliche Psyche ist ein komplexes System und für jedes Individuum unterschiedlich. Daher ist es auch alles andere als ungewöhnlich, dass dir der Zugang zu deiner Identität, deinen Träumen und Wünschen schwerfällt. Das Bewusstsein über diese Dinge, deine subjektive Wahrnehmung der äußeren Welt, deine Persönlichkeit und dein Selbstwertgefühl bilden die Grundlage, um deine Fragen zu beantworten: Wer bin ich und was will ich?
Was bedeutet
Selbstfindung?
Das Selbst
W
as würdest du erwidern, wenn dich jemand fragt: Wer bist du? Sagst du deinen Namen, dein Alter und deinen Wohnort? Oder sagst du, dass du gut in Mathe bist, Klavier oder Fußball spielen kannst? Oder antwortest du, dass du ein temperamentvoller und herzlicher Mensch bist?
Die meisten Menschen würden wahrscheinlich Ersteres antworten. Dein Selbst setzt sich aber aus all diesen möglichen Komponenten und darüber hinaus noch mehr zusammen. Das „Selbst" taucht in vielen Begriffen rund um das Thema Persönlichkeitspsychologie auf. Doch was ist der Unterschied zwischen dem Selbstbild und dem Selbstkonzept? Was macht unser Selbstbewusstsein aus? Und was ist dann die Selbstwahrnehmung? Wodurch unterscheiden sich unser Selbstwert und unser Selbstvertrauen? Und aus welchen Aspekten setzt sich die Selbstliebe zusammen?
Nun möchte ich Klarheit in dieses Durcheinander von sich scheinbar kaum unterscheidenden Begriffen bringen. Die meisten Theorien stimmen darin überein, dass sich dein Selbst aus deinem Selbstkonzept (kognitive Komponente) und deinem Selbstwert (affektive Komponente) zusammensetzt.
Selbstkonzept
Das Selbstkonzept drückt aus, wie du dich selbst beobachtest, wahrnimmst und beschreibst. Das Selbstkonzept wird häufig mit dem Selbstbild gleichgesetzt. Deine Selbstwahrnehmung setzt dein Selbstbewusstsein voraus, also die Beobachtung und Reflexion des Selbst. Zur Selbstwahrnehmung gehören deine Sinneswahrnehmungen, also was du siehst, riechst, schmeckst, fühlst und hörst, aber auch die nach innen gerichtete Wahrnehmung, also wie du deinen eigenen Körper wahrnimmst, mit allen Muskeln, Schmerzen oder auch seiner Lage im Raum. Durch diese Selbstwahrnehmung des eigenen Körpers entsteht ein sogenanntes Körperschema. Dein Bewusstsein für den eigenen Körper, also zum Beispiel dein Wissen darüber, wie viel Kraft du hast, ist dein Körperbild. Ein weiterer Aspekt ist dein Wissen darüber, was dich selbst als Person ausmacht. Zum Beispiel, indem du dein Aussehen oder deine Charakterzüge beschreibst. Das Selbstkonzept setzt sich aus 5 Faktoren zusammen:
1. Wertvoll: Deine Erfahrung deiner Gefühlsqualität, also deine Selbstwahrnehmung
2. Sinnlich/Sexuell: Deine physische Identität, also dein Körperschema und Körperbild
3. Signifikant: Deine Bedeutsamkeit und dein Selbstbewusstsein
4. Lernfähig: Deine Verbesserungsfähigkeit
5. Kraftvoll: Deine Selbstwirksamkeit
Dein Selbstkonzept setzt sich also daraus zusammen, wie du dich selbst beobachtest, reflektierst, und wie du dich selbst und deinen Körper beschreibst und wahrnimmst.
Selbstwert
Dein Selbstwert ist die andere große Komponente, welche dein Selbst vervollständigt und findet sich häufig als Komponente der Selbstliebe. Wie der Begriff schon sagt, beschreibt dein Selbstwert, wie du dich selbst bewertest. Diese Bewertung kann sich auf deine Persönlichkeit, also deine charakterlichen Merkmale oder deine Einstellungen und Werte, aber auch auf deine Fähigkeiten oder deine Gefühle beziehen. Diese Bewertung wird außerdem stark von deinem Idealbild beeinflusst. Du vergleichst also stets, wie du sein möchtest und wie du tatsächlich bist. Je größer der Abstand zwischen Ideal- und Selbstbild, desto schlechter bewertest du dich vermutlich selbst. Hierbei spielt auch eine Rolle, welche Einstellungen und Werte du vertrittst und ob du nach diesen handelst. Jemand, der das Idealbild einer politisch aktiven Person, welche sich beispielsweise auf Demos engagiert, im Kopf hat, selbst aber wenig aktiv ist, wird sich in dieser Hinsicht höchstwahrscheinlich als mangelhaft bewerten. Weiteres zu diesem Thema findest du im Abschnitt „Einstellungsdiskrepantes Verhalten" in Kapitel 3.
Obwohl die verschiedenen Facetten des Selbst ein komplex verstricktes Netz bilden, scheinen das Selbstkonzept und der Selbstwert nicht gezwungenermaßen zu
