Zwischen Kommunikation, Kurzgeschichte und Karriere: Tipps und Infos zum erfolgreichen Einstieg in den Deutschunterricht der Oberstufe
Von Helmut Tornsdorf
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Über dieses E-Book
Im zweiten Kapitel wird verdeutlicht, was der Deutschunterricht eigentlich mit dem Leben zu tun hat. Wer mit Sprache optimal umgehen kann, kann viele Situationen zu seinen Gunsten gestalten - und wer sich in Literatur auskennt, versteht mehr vom Leben.
Das dritte Kapitel zeigt dann, wie Sprache funktioniert, hilft einem, dieses mächtige Instrument optimal zu nutzen.
Im vierten Kapitel geht es um Kommunikation, wird am Beispiel einer Fete sichtbar gemacht, wie unser Verständnis funktioniert. Vor allem geht es auch darum, wie man dafür sorgt, dass andere einen gut verstehen und die eigenen Gedanken gut rüberkommen.
Das fünfte Kapitel lüftet die Geheimnisse des Umgangs mit Texten, macht deutlich, was es mit Analyse und Interpretation auf sich hat.
Das vorletzte Kapitel bietet einen kleinen Rundgang durch die Welt der Literatur. Es wird deutlich, was eigentlich geschieht, wenn man erzählt, etwas in Szene setzt oder seine Umwelt mit ein paar gut formulierten Gedichtzeilen überrascht.
Der Schlussteil des Buches gehört dann den Kreativen - bzw. denen, die es werden wollen: Man muss keine teure Schreibschule besuchen, um festzustellen, wie viel Spaß es machen kann, Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen.
Helmut Tornsdorf
Helmut Tornsdorf ist Lehrer an einem Gymnasium und stellt schon seit Jahren Infos und Materialien für den Schulbereich zur Verfügung.
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Buchvorschau
Zwischen Kommunikation, Kurzgeschichte und Karriere - Helmut Tornsdorf
Das Ziel dieses Buches: Schule kann auch Spaß machen!
Eigentlich müsste man die Schule abschaffen:
Schafft die Schule ab. So radikal muss man es wohl formulieren, wenn man sieht, welches Image das staatliche Schulsystem hat. Über Jahrhunderte hat sich so viel an Negativem angesammelt, dass darüber weitgehend vergessen worden ist, dass es eigentlich um eine der schönsten Sachen der Welt geht, nämlich die Neugier des Menschen. Auf dem Bild sieht man ein Schulportal mit einem mehr als „verbrauchten, aber doch grundsätzlich richtigen Motto: „Sich regen bringt Segen!
Das menschliche Gehirn soll ja so strukturiert sein, dass es ständig etwas Neues haben will. Dementsprechend fahren Menschen in fremde Länder, probieren neue Hobbys aus und interessieren sich für alle Details aus dem Umfeld von Stars.
Nur morgens ab 8 Uhr, wenn die meisten jungen Menschen mehr oder weniger freundliche Schulgebäude aufsuchen, ist die Stimmung meistens zwischen gedrückt und aggressiv, bestenfalls auf „Den Tag kriegen wir auch noch rum" eingestellt.
D
as liegt natürlich vor allem daran, dass die meisten gar nicht wissen, warum sie bestimmte Dinge lernen – und das heißt meistens: auswendig lernen – sollen. Bei den Lehrern gibt es sicher solche und solche. Erfolgreicher dürften die sein, die sich selbst für das interessieren, was sie vertreten – aber es gibt eben auch viele Vorgaben, deren Sinn und Zweck man nicht versteht.
Machen wir uns das mal in einem Schaubild deutlich:
Es ist schon ein seltsames Phänomen, dass Kinder bis zur Grundschule mit leuchtenden Augen in die Welt hineinschauen und sich immer wieder überraschen lassen. Man muss nur mal schauen, wie lange sie für den Weg zur Schule benötigen – schließlich gibt es ja am Wegesrand tausend spannende Dinge.
Spätestens nach den ersten Grundschuljahren sieht es dann ganz anders aus: Da blinzelt die Welt nicht mehr mit goldenen Augen vielversprechend rüber, sie ist verstellt durch tausend Kompetenzen und Methoden, die man erst mal lernen muss. Man wird an Kafkas Wächter in der Parabel „Vor dem Gesetz" erinnert, der vor allem den Zutritt zu verhindern scheint. Allenfalls könnte man sich gebückt und bepackt mit tausend Dingen dem Paradies nähern.
Im Beruf wird einem dann das „Blaue vom Himmel versprochen, allerdings muss man für seine Karriere viele „Knicks
in Kauf nehmen, Einschränkungen in der Liebe, der Familie, den Freunden, der eigenen Identität – Herausforderungen ohne Ende, auf die man zumindest in der Schule besser vorbereitet werden könnte. Womit wir wieder beim Thema sind.
Man kann sich selbst aber auch so einstellen, dass man wirklich „dabei ist"
Glücklicherweise muss man nicht warten, bis sich das System Schule ändert, man kann sich selbst auch darauf einstellen und es optimal für sich nutzen. Wichtig ist, dass man anfängt, sein schulisches Umfeld als ein Geflecht von Beziehungen zu gestalten. Es ist nicht alles von vornherein blöd, sondern man schaut, ob sich dem einen oder anderen Fach bzw. Thema nicht etwas Interessantes abgewinnen lässt. Dann bekommt vielleicht auch der seltsame Kopf in dem oben erwähnten Schulportal seinen Sinn, indem er für Selbstständigkeit, ja Autonomie auch unter schwierigen Bedingungen steht.
Prinzip 1: Die Bereitschaft zum Einstieg
Es gibt im Wesentlichen zwei Prinzipien, die einem weiterhelfen können: Zum einen ist da der alte Grundsatz „Der Appetit kommt beim Essen!" Gemeint ist damit, dass man nicht von vornherein eine Abwehrhaltung aufbauen, sondern erst mal offen für Neues sein sollte.
Prinzip 2: Ausbruch aus den Grenzen des Sehens
Zum anderen gibt es den wunderbaren Satz „Man sieht nur, was man weiß." Das klingt erst mal ein bisschen geheimnisvoll, aber man versteht das schnell, wenn man zum Beispiel an Sportarten denkt. Wer keine Ahnung vom Fußball hat, kann tatsächlich der Meinung sein, dass es darum geht, dass 22 Spieler auf dem Platz herumlaufen und am Ende zählt, auf welcher Seite der Ball am häufigsten die Torlinie überschritten hat.
Wer sich aber auskennt, wird gespannt oder auch genießerisch am Spielfeldrand stehen oder auch vor dem Fernseher sitzen und innerlich mitgehen, sich an bestimmten Stellen fragen: Na, was wird er wohl gleich machen? Schießt er selbst oder flankt er?
Das kann man auf fast alle anderen Dinge übertragen. Wer sich auf die Dinge einlässt, wird sie hinterher nicht alle als Freunde haben, aber er wird mehr sehen, weil er Ahnung und Durchblick hat.
Ziel dieses Buches: Die Dinge wirklich durchschauen und damit „umgehen"
Genau darum bemüht sich dieses Buch, es will Schüler im Alter von 15 bis 17 Jahren in einen Zustand versetzen, in dem sie begreifen, was da im Fach Deutsch so abgeht, und dann entscheiden können, ob sie gewissermaßen „mitspielen" (als Akteur oder auch als Betrachter) oder sich anderen Dingen zuwenden wollen.
Wie die Schule den Erfolg im Leben besser vorbereiten könnte
Den meisten Schülern ist nicht so ganz klar, worauf es im Leben wirklich ankommt und worauf die Schule sie entsprechend vorbereiten sollte. Dabei lässt sich zwischen privatem Bereich und Beruf bzw. Karriere immer weniger unterscheiden. Aber es ist ja auch ein schöner Gedanke, dass man das, was man in der
