Die Physik und das komplexe Leben
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Über dieses E-Book
Christian Hermenau ist promovierter Physiker und arbeitet als Freiberufler in der Lehre. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich schon mit den tieferen Zusammenhängen in der Physik und versucht mit kleinen aber entscheidenden Änderungen die Sichtweise der großen Theorien neu auszurichten.
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Buchvorschau
Die Physik und das komplexe Leben - Christian Hermenau
Die Physik
und das
komplexe Leben
Von
Christian Hermenau
Inhalt
Die Physik scheitert am Leben
Komplexität und Emergenz
Die Welt als Ganzes
Fremde Komplexitäten
Das Genom
Das Leben
Die Emergenz
Komplex vernetzte Systeme
Zeit und Emergenz
Zeitdehnung
Atome und die Langeweile
Der Wunsch der Materie
Determinismus und Freiheit
Der Gravitationsstrom
Körperzellen als kleine lebendige bewusste Einheiten
Der Raum als emergente Größe
Die Netzwerke
Die Elemente
Denkende Netzwerke
Die Fusion
^
Die Physik scheitert am Leben
Unsere einsame Erde ist vielleicht etwas ganz gewöhnliches. Sie ist nur einer von acht Planeten, der sich um eine von vielen Sonnen dreht. Von den Sonnen finden sich viele, viele Milliarden nur in unserer Milchstraße, doch nicht genug gibt es noch weitere viele Milliarden von solchen Galaxien. Sie sind so zahlreich, dass sie nur geschätzt werden können. Die Erde scheint ein Nichts in den Unmengen der Planeten, Sterne und Monde in den Weiten des Universums zu sein. So lächerlich winzig, so unbedeutend angesichts der unbeschreiblichen Fülle von Objekten in einem schier endlos großen Raum. Ein Raum der so unbegreiflich riesig ist, dass wir ihn wohl nie durchschreiten können.
Schon nur unseren nächsten Nachbarn den Mars besuchen zu wollen, stellt eine fast nicht zu lösende Herausforderung dar. Alle anderen Planeten oder Monde in unserem Sonnensystem werden wir wohl nie bereisen, geschweige denn unsere Nachbarsonnen besuchen können. Denn warum sollten wir zig tausende von Jahren durch den dunklen Raum fliegen, nur um auf eine schwach leuchtende Sonne zu treffen, um die herum es zwar Planeten gibt, die aber alle unbewohnbar sind. Auf denen es vielleicht mikrobielles Leben gibt, was dann aber so primitiv ist, dass uns allein der Gedanke daran graust, dieser Planet könnte das Ziel der Reise sein.
Es gibt in unserer unmittelbaren Nachbarschaft kein höheres, geschweige denn intelligentes Leben. Nicht weil die Sonnensysteme dort keine Planeten hätten, nein Planeten wird man dort wahrscheinlich auch finden, doch reicht es nicht, dass es Gasriesen ohne feste Oberfläche sind, ähnlich dem Jupiter. Auch Zwergsonnen, wie unsere Nachbarsonnen kommen nicht in Frage. Sie geben so wenig Licht ab, so dass die möglichen Gesteinsplaneten viel zu nahe an ihrem unberechenbaren Muttergestirns ihre Bahnen ziehen müssten um genügend Wärme abzubekommen. Oder auch Mehrfachsysteme, die viel zu unsichere Planetenbahnen nach sich ziehen, kommen nicht in Frage. Wichtige Grundvoraussetzungen fürs Leben, wie flüssiges Wasser, ein Magnetfeld, eine Eigenrotation, eine leichte Schrägstellung und vieles mehr würden dann fehlen.
So gewöhnlich wir doch angesichts der Fülle an Objekten im Universum scheinen, so außergewöhnlich sind wir doch auch auf der anderen Seite.
Die Erde ist ein Nichts und doch ist sie Alles!
Sie ist so außergewöhnlich, dass wir das Unbegreifliche an ihr spüren und mit nur einem einzigen Begriff, dem Wort „Gott" beschreiben wollten, kaum dass wir die ersten Stufen unseres beispiellosen Aufstiegs erklommen. Mit den Anfängen des Bewusstseins für die Schöpfung befiel uns auch gleich eine tiefe Religiosität. Tatsächlich glauben wir heute nicht daran, dass es noch viele andere große Götter gibt. Götter, die genauso zahlreich wie Planeten mit hochentwickelten Leben sind. Wir glauben noch nicht einmal daran, dass so ein einziger allmächtiger Gott, ständig unerreichbar irgendwo in den Weiten des Universums sich befindet, sondern wir glauben, dass er nur hier bei uns auf der Erde ist – dass wir seine wahren göttlichen Geschöpfe sind.
So einzigartig fühlen wir uns auf der Erde. Gleichzeitig so einsam, so verlassen, unerreichbar für andere Wesen und doch sind wir da. Auf diesem kleinen Himmelskörper findet sich in der endlosen Ödnis eine Oase von so unbeschreiblicher Lebendigkeit. Hier explodiert das Leben, ist Leben das Gewöhnlichste von der Welt. Es kriecht und fleucht, es fliegt und krabbelt, mal groß mal klein. Jede Nische die sich anbietet wird von Tieren, von Pflanzen und immer von Mikroben besetzt. Lebt man auf der Erde, ist man ein Teil von ihr, dann erstaunt es einen nur, warum es das alles woanders nicht geben soll. Wie kann denn so etwas Gewöhnliches wie Lebewesen oder Pflanzen nur hier auf der Erde existieren, um uns herum wächst und gedeiht es doch so mühelos!
Tatsächlich sieht es umgekehrt so aus, dass intelligentes Leben, höheres Leben wohl extrem selten ist und unsere Wirklichkeit nicht die Realität im Rest des Universums widerspiegelt. Wir wissen es nicht genau, doch wissen wir sehr wohl, dass es bisher noch nicht den kleinsten Kontakt oder Hinweis von höherem Leben im Universum gibt. Noch stehen wir trotz der immensen Anzahl an Sonnen und möglichen Planeten um uns herum als einzigartig dar. Und das muss einen nicht wundern, denn beschäftigt man sich ernsthaft mit den Bedingungen, die für höheres Leben nötig sind, dann sehen die Chancen, dass es viele Erden mit vielen intelligentem Leben darauf gibt sehr schlecht aus. Auch wenn wir uns dabei immer an unserer Erde orientieren, scheinen die Möglichkeiten irgendwie höheres komplexes Leben allgemein zu erschaffen, doch sehr eingeschränkt zu sein. Vielleicht will oder würde höheres Leben gerne an vielen Stellen entstehen, doch sind die Herausforderungen viel gewaltiger, viel besondere als gedacht. Es reichen dafür auf keinen Fall nur viele Sonnen und noch mehr Planeten. Leben ist keine Frage der Statistik.
Leben ist rätselhaft und besonders und gäbe es die Erde nicht, würden wir nicht daran glauben, dass es überhaupt möglich ist. Das es prinzipiell möglich sein kann, ohne fremdes Dazutun, aus sich heraus, egal mit wie viel Material an Raum und Zeit ausgestattet, es sich jemals entwickeln würde. Wir haben die Physik und die Sprache der Physik ist die Mathematik. Wir meinen auch, weil die Formeln und Gleichungen auf Abstraktionen fußen, auf allgemeingültigen Gesetzen und Konstanten, wären sie von universeller Natur. Gäbe es die Erde nicht, die Physik und die Mathematik wären tatsächlich das einzige und wahre Instrument um die Natur zu beschreiben. Das Universum wäre dann vollständig berechenbar. Doch es gibt nicht nur Leben, nicht nur höheres Leben, sondern sogar intelligentes, bewusstes Leben. Und selbst wenn dieses Leben nur ein einziges Mal verwirklicht worden wäre, dann müssten wir diese Tatsache mit einbeziehen, doch das tut die
