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Benjamins Schatten. Befreiung aus Co-Abhängigkeit und destruktiven Beziehungen. Eine therapeutische Fabel
Benjamins Schatten. Befreiung aus Co-Abhängigkeit und destruktiven Beziehungen. Eine therapeutische Fabel
Benjamins Schatten. Befreiung aus Co-Abhängigkeit und destruktiven Beziehungen. Eine therapeutische Fabel
eBook154 Seiten1 Stunde

Benjamins Schatten. Befreiung aus Co-Abhängigkeit und destruktiven Beziehungen. Eine therapeutische Fabel

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Über dieses E-Book

"Wer sich zum Esel macht, schleppt die Säcke", liest der Esel Benjamin, als er sich auf den Weg in ein neues Leben macht, das den Sog der Abhängigkeit hinter sich lässt und destruktive Beziehungen überwindet. Angelika Kaufmann, Erziehungswissenschaftlerin und Soziologin, veranschaulicht das psychosoziale Phänomen der Co-Abhängigkeit, indem sie ihre Erfahrungen von Projekten mit Suchtkranken und deren Angehörigen mit Hilfe der Geschichte des Esels Benjamin weitergibt. Dieser muss eine lange Reise auf sich nehmen, die zur Bewährungsprobe wird. Die eigenen Grenzen erfahrend, kann er schließlich die Angst vor dem Verlassenwerden ablegen und Selbstliebe erfahren. "Benjamin" wird in über 300 Selbsthilfegruppen der Ländlichen Erwachsenenbildung im Fachbereich Gesundheit und Selbsthilfe eingesetzt und legt den Fokus auf Angehörige von Suchtkranken, die ihre persönliche Situation aufarbeiten. So soll auch dieses Buch Hilfe zur Selbsthilfe leisten und Wege aufzeigen, den Strudel von Sucht, Gewalt und Abhängigkeit hinter sich zu lassen. "Der 'Benjamin' ist Begleiter auf einem Weg von gefühlter Einsamkeit, Druck und Überforderung zu Selbst(wieder)findung und Lebensfreude." (Erwin Vartmann - LEB Fachbereich Gesundheit und Selbsthilfe)
SpracheDeutsch
Herausgeberacabus Verlag
Erscheinungsdatum11. Juli 2013
ISBN9783862822348
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    Buchvorschau

    Benjamins Schatten. Befreiung aus Co-Abhängigkeit und destruktiven Beziehungen. Eine therapeutische Fabel - Angelika Kaufmann

    Benjamin

    Es geschah an einem sonnigen Frühlingsmorgen. Er hatte beschlossen, sich auf die Suche zu machen. Ging los, um zu suchen, was er nicht kannte oder was er vielleicht nur vergessen oder verloren hatte. Er war auf der Suche nach etwas, das in ihm mit stummen Worten rief.

    Seine Eltern waren auf dem Markt verkauft worden, bevor sie ihm zeigen konnten, wie einfach und unkompliziert das wahre Leben eines Esels ist. Er wollte bei ihnen bleiben, doch man hatte ihn fortgeschickt, weil er noch zu klein zum Arbeiten gewesen war. Er war ein übrig gebliebener Esel und er fühlte sich auch so.

    Sein Name war Benjamin.

    Benjamin war ein kleiner Esel mit sand-braunem Fell, mit wunderschönen großen klaren Augen, mit strammen Ohren und gut gewachsenen geraden Beinen; er war ein außergewöhnlich schöner Esel. Alle Menschen, die ihn ansahen, riefen entzückt aus: „Oh, was für ein wunderschöner Esel und was für ein kuscheliges Fell er doch hat!" Was die Menschen, die vorübergingen jedoch nicht sehen konnten, sondern nur jene wussten, die Benjamin besser kannten, war, dass er nicht nur der schönste Esel weit und breit, sondern auch der liebesbedürftigste war. Übrig gebliebene Esel sind oft außergewöhnlich liebesbedürftig, weil sie das Alleinsein besser kennen als das Lieb-Gehabt-Werden, und ihnen das Lieb-Gehabt-Werden so sehr fehlt, dass sie bedürftig

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