Endlich leichter leben: Vom Leidensdruck zur Freiheit und Leichtigkeit
Von Kirsten Harms
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Über dieses E-Book
Endlich mal den ganzen Ballast loswerden, seelisch sowie körperlich. Glücklich, schlank und voller Lebensfreude.
Mach dir dein Leben leichter.
Kirsten Harms, die seit knapp 20 Jahren erfolgreich in der Fitness- und Gesundheitsbranche tätig ist und aus Presse und TV bekannt ist, unterstützt als Life-Coach ganzheitlich Menschen auf ihrem Weg zum Glück.
Das Besondere daran ist, dass Kirsten sich in dieser Branche durchgesetzt hat, obwohl sie nicht mit Size Zero glänzen konnte. Sie erzählt in diesem Buch mitunter ihren eigenen Weg und beweist damit, dass wirklich alles möglich ist.
Ebenso teilt sie langjährige Erfahrungen und zeigt dir, wie ihre Kunden es schaffen, endlich ein schlankes, befreites und glückliches Leben zu führen.
Kirsten erklärt, warum es bei so vielen Menschen nicht klappt, welche ungeahnten Stolpersteine aus dem Weg geräumt werden müssen und wie du es schaffen wirst.
Hierfür erzählt sie einzelne wahre Geschichten ihrer Kunden und teilt ihr Wissen aus den Bereichen Fitness, Gesundheit, Ernährung, Mentaltraining, Spiritualität und Psychologie, so dass du schon während des Lesens Ballast abwerfen wirst.
Ein positives und motivierendes Buch von einer sympathischen authentischen Frau mit viel Herz, die weiss, wovon sie spricht.
Erlebe Heilung auf allen drei Ebenen: Körperlich, geistig und seelisch.
Endlich leichter leben - vom Leidensdruck zur Freiheit & Leichtigkeit.
Kirsten Harms
Kirsten Harms war nicht nur als Business-Managerin und Trainerin erfolgreich, sie ist auch ausgebildete Therapeutin, Coach, Energetikerin, Heilerin, Autorin und Mutter. Sie verfügt zu ihrem Wissen über eine tiefe Intuition, hohe Energie und ist dein absoluter Life-Changer zu Glück, Freiheit und Erfüllung. Als alleinerziehende Mutter weiß Kirsten genau wovon sie spricht. Trotz aller Herausforderungen hat sie für sich und ihre Tochter ein Traumleben erschaffen und folgt ihrer Mission, Frauen, die mehr im Leben wollen, dabei zu unterstützen, ebenso ihr Licht zum Leuchten zu bringen. Zusammen mit Ihrer Tochter lebt sie, passend zu ihrem sonnigen Gemüt, auf der Sonnen-und Kraftinsel Lanzarote oder an der schönen Ostsee.
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Buchvorschau
Endlich leichter leben - Kirsten Harms
Kapitel 1 - Meine eigene Story
Bis zur Teenie-Zeit spielte die Optik/Figur keine große Rolle. Jedenfalls wäre es mir nicht bewusst. So langsam änderte sich dies, als die Vergleichsmöglichkeiten größer wurden. Es gab da so eine Jugend-Zeitschrift, da sahen die Mädchen alle hübscher aus und hatten eine tolle Figur. Diese Mädels waren natürlich sehr beliebt und auch die Poster von berühmten Sängern und Schauspielern sorgten doch dafür, dass man sich vielleicht kritischer betrachtete.
Ich steuerte auf den Schulabschluss zu und stand jetzt vor der Frage, wie meine berufliche Zukunft aussehen sollte. Ich hatte mit gerade mal sechzehn Jahren wirklich keine Ahnung.
Ich interessierte mich für aktive Berufe, etwas mit Bewegung oder Sport. Ich mochte Fremdsprachen, Reisen in andere Länder und dachte über ein Jahr im Ausland nach. Ich bewarb mich als Stewardess (Sprachen und andere Länder) und bei der Polizei (es klang damals nach Aktivität und Bewegung).
Aber mit sechzehn Jahren hat man doch keine Ahnung. „Du musst eine kaufmännische Ausbildung machen. Nur das bringt dich weiter. Dann kannst du bei Banken oder Versicherungen arbeiten und hast einen sicheren Job", hörte ich oft den gut gemeinten Rat.
Kurzerhand hatte ich dann ein Vorstellungsgespräch bei einem Versicherungsmakler. Ich weiß das noch wie heute. Der Geschäftsführer war sehr nett und stellte mir zwei bis drei fachspezifische Fragen und ich konnte keine der Fragen wirklich gut beantworten. Ich kam frisch von der Schule und war so wenig vorbereitet auf solche Gespräche. Ich kannte ja nur den Schulstoff. Puh, das war mir sehr peinlich. Zum Glück hatte der Geschäftsmann Verständnis und bot mir trotzdem an, in seinem Unternehmen eine dreijährige Ausbildung zur Versicherungskauffrau zu durchlaufen.
Mir wurde nochmal erzählt, wie wichtig diese Ausbildungsmöglichkeit für meine Zukunft sei und demzufolge startete ich dort meine Ausbildung zur Versicherungskauffrau und beendete diese drei Jahre später erfolgreich.
Nun bewohnte ich mittlerweile auch schon meine eigene Wohnung und besaß ein eigenes Auto. Das musste alles bezahlt werden. Ich brauchte also Geld und blieb erst einmal in meinem Versicherungsjob kleben. Um mir finanziell noch mehr leisten zu können, arbeitete ich nebenbei dann noch in einer Cocktail Bar. Das war manchmal sehr anstrengend, aber ich habe diesen Nebenjob trotzdem total positiv gesehen.
In meinem Versicherungsjob war ich mittlerweile so gut und fleißig, dass ich als Abteilungsleiterin fungieren durfte. Die Materie fand ich nach wie vor sehr trocken und eher langweilig.
Ein paar Jahre verbrachte ich so mit den beiden Jobs und bekam dann immer stärker „Rücken" und immer mehr Kilos auf den Hüften.
Da „Rücken" mehr Schmerzen verursachte, bin ich vorerst diesem Thema auf den Grund gegangen. Die Kilos auf den Hüften hatte ich noch gar nicht so für voll genommen.
„Rücken", war damals die Volkskrankheit Nr. 1. Die Menschen rannten den Orthopäden die Bude ein. Die Ärzte wussten schon gar nicht mehr wohin mit den ganzen Patienten und es gab überwiegend nur noch eine Art Massenabfertigung.
Ich probierte über ein Jahr verschiedene Ärzte aus. Jeder hatte eine andere Diagnose. „Das rechte Bein ist kürzer als das linke Bein, „Blockaden im HWS-Bereich
, „das Becken steht leicht schief, „der LWS-Bereich muss dringend aufgebaut werden
. Ich besuchte lauter Arztpraxen und bekam die verschiedensten Behandlungen. Vielleicht kennst du solche Situationen auch. Ich erhielt Rezepte für Krankengymnastik, zur craniosacralen Therapie, für Akupunkturbehandlungen, Osteopathie, Schuheinlagen etc. Für den Moment war jede einzelne Behandlungsmethode in Ordnung, aber längerfristig war ich nie beschwerdefrei. Was für ein ewiger Kreislauf. Eine „never ending Story".
Mir ist damals schon aufgefallen, dass sich jeder Arzt immer nur mit einem kleinen Teilbereich des Körpers beschäftigt, statt das Gesamtbild zu betrachten, was oftmals für eine exakte Behandlung Sinn machen würde.
Überstunden in meinem Versicherungsjob waren mittlerweile an der Tagesordnung. Ich arbeitete sehr viel. Viel Spaß hatte ich dort im Büro nicht. In dem Mädelsbüro, in welchem ich saß, standen immer öfter Süßigkeiten auf dem Tisch. Es pendelte sich dann so ein, dass jeder von uns täglich etwas Leckeres mitbrachte. Jeden Tag verdrückten wir nebenbei Kekse, Chips, Gummikram, Schokoküsse etc.
Plötzlich kam dann eines Tages noch eine regelmäßig auftauchende Migräne hinzu. Wer das schon mal hatte, kennt den Unterschied zwischen normalen Kopfschmerzen und Migräne. Ätzend.
Das entwickelte sich dann so, dass ich jede Woche Dienstag fast die Uhr danach stellen konnte. Die Migräne baute sich im Laufe des Tages immer stärker auf, so dass ich immer mit einem schmerzenden Dröhnschädel zu Feierabend das Büro verließ, mich zu Hause einschloss, nichts und niemanden hören und sehen wollte und hoffte bald einzuschlafen. Und das mit Anfang zwanzig.
So einen Tag möchte man jedes Mal aus seinem Leben streichen.
Am nächsten Tag hatte ich noch leichte Nachwirkungen, aber weitaus abgeschwächt. Über den Tag war dann alles wieder normal.
Ich suchte weiterhin diverse Ärzte auf.
Wie viel Zeit das alles in Anspruch genommen hat. Wahnsinn. Aber wer starke Schmerzen hat, möchte einfach nur, dass ihm geholfen wird. Irgendwann landete ich dann bei einem weiteren Facharzt, der mir während unseres Behandlungstermins eher beiläufig drei bis vier Fragen stellte, mich kaum untersuchte und dann sagte: „Sie sollten sich mal einen anderen Job suchen!"
„Was ist das denn für ein unqualifizierter Idiot?", war mein erster Gedanke.
Die Äußerung des Arztes hat mich so aufgewühlt, dass ich zwei Tage später erst einmal in einen Buchladen gegangen bin und alle möglichen Medizinbücher durchgeblättert habe. Ich wollte jetzt unbedingt wissen, wie der menschliche Körper aufgebaut ist und funktioniert. Wie dieses gesamte Zusammenspiel im Körper abläuft, was das Ganze mit Rückenproblemen und Migräne zu tun hat.
Ich habe mir dann meine ersten beiden dicken Medizinbücher über den menschlichen Körper gekauft und angefangen zu lesen.
„Gibt es noch ganz andere Möglichkeiten, ein Leben zu leben, wie ich es bis dato kannte?", fragte ich mich zwischendurch…
Diese Bücher habe ich inhaliert, trotz lauter Fachbegriffe in Latein.
Ich wollte jetzt unbedingt wissen, wie der menschliche Körper funktioniert und wie meine Rückenprobleme und Migräneschübe in Verbindung stehen. Dafür muss es doch Erklärungen und vor allem Lösungen geben. Ich habe also mein Leben selbst in die Hand genommen und nicht mehr länger darauf gewartet, was irgendein Arzt sagt oder meint. Eigenverantwortliches Handeln.
Parallel bin ich dann in ein Fitnessstudio eingetreten, habe dort zwei - bis dreimal in der Woche einen Kurs besucht, um ordentlich den Stoffwechsel und die Fettverbrennung anzukurbeln und einige Übungen im Krafttraining ergänzten mein Programm. Ich kaufte weitere Fachbücher und blieb am Ball.
Was soll ich sagen?
Das war der Anfang einer kompletten Veränderung. Ich wurde nach und nach beschwerdefrei.
Ich meine mich zu erinnern, dass ich nach vier Wochen deutlich beschwerdefreier war. Anfangs bin ich trotz Migräne zum Sporttraining. Ich habe wahrhaftig gegen angekämpft, bis alle Beschwerden verschwunden waren.
Zudem machten mir die Fitnesskurse richtig Spaß. Die Choreographien in den Aerobic-Kursen empfand ich nicht kompliziert und dieses Fitnessfeeling gefiel mir irgendwie gut.
Und ich habe es geschafft. Bis heute habe ich nie wieder mit Migräne oder Rückenproblemen in der Art zu tun gehabt.
Aber die Geschichte geht noch weiter.
Eines Tages während meines Trainings im Studio sprach mich eine dort angestellte Fitnesstrainerin an.
„Ob ich nicht Lust hätte, auch als Fitnesstrainerin zu arbeiten?", fragte sie mich.
Ich war damals etwas überrascht. Sie meinte weiter, dass ich ihr schon oft in den Kursen aufgefallen wäre, ich die Choreographien sehr schnell umsetzen kann, Taktgefühl hätte und die Ausführung meiner Fitnessübungen sehr gut aussehen.
Sie erzählte von den Fortbildungsmöglichkeiten.
Wow! Da musste ich jetzt drüber nachdenken. Aber nicht lange. Schon wenige Tage später hatte ich meinen Job bei dem Versicherungsmakler gekündigt und mich zur Ausbildung „diplomierter Fitnesstrainer A-Lizenz" angemeldet. Ich entwickelte mich dann in dieser Branche schlagartig weiter. Ich war in meinem Element. Und natürlich veränderten sich mein Gewicht und meine Figur, aber warte ab…
Ist dir schon mal aufgefallen, dass du oft immer wieder das gleiche Problem, das gleiche Thema, serviert bekommst?
Es sind dann Probleme/Themen wie: „Ich komme beruflich einfach nicht weiter, „Ich gerate immer an die falschen Männer
oder „Ich habe im Winter immer 5 kg mehr auf den Hüften oder „Egal was ich mache, ich werde nie glücklich
und so weiter.
Immer die gleichen Probleme, um die dein Leben kreist?
Ich entwickelte mich dann in dem Berufszweig weiter, wurde Studiomanager, machte mich anschliessend mit meinem Body & Mind Studio am Ostseestrand selbstständig und unterstütze mit meinem Wissen und Erfahrungen Menschen dabei, gesund, glücklich und (von Ballast) befreit zu leben…
Auch wenn ich jetzt anscheinend meinen Weg gefunden hatte, war dieser nicht immer einfach. Ich musste mich oft behaupten und gerade am Anfang gab es öfter Blicke à la „Die ist hier Trainerin???", denn anfangs hatte ich ja noch meine moppeligere Figur! Aber dazu später mehr.
Ich möchte dich nochmal daran erinnern, wir wollen einen RESTART!
Hast du dein Notizbuch parat? Vielleicht schreibst du dir jetzt schon etwas da hinein.
Aus meiner Story lassen sich sicherlich schon einige Gedankenschubser mitnehmen.
Kapitel 2 - Eigenverantwortung
Fluch & Segen zugleich
Wir streben in unseren ersten achtzehn Lebensjahren immer ein Ziel an. Möglichst schnell endlich achtzehn Jahre alt werden. Endlich selbstbestimmt das eigene Leben gestalten und frei entscheiden. Ich denke, du bist jetzt keine achtzehn Jahre mehr ;-).
Und machst du alles, was du möchtest? Kommst du und gehst du nach Hause, wann du es möchtest? Führst du dein gewünschtes freies, glückliches und selbstbestimmtes Leben, wie du es dir vorgestellt hast?
Genau dies tun wir als Erwachsene kaum noch.
Warum ist das so?
Ok, es sind eine Menge Dinge dazu gekommen. Die konnten wir damals einfach nicht so erahnen.
Es war uns sicherlich auch nicht bewusst, wie viel Zeit die eigenen Kinder beanspruchen werden, der Job, der Alltag, die Beziehungen jeglicher
