Die Abenteuer des Patrick Mäuschen
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Über dieses E-Book
Edith Fehr-Brunner
Edith Fehr-Brunner, geboren 1950 verbrachte ihre Kindheit in der Stadt Zürich. 1979 reiste sie nach Afrika, um in einem Buschspital zu arbeiten. Dort lernte sie ihren zukünftigen Mann, Jörg Fehr kennen. Nach ihrer Rückkehr in die Schweiz heirateten sie 1973 und kehrten, noch im selben Jahr mit ihrer inzwischen geborenen Tochter Gaby nach Kamerun zurück. 1974 bereicherte Sohn Urs die Familie und einige Jahre später kam eine Adoptivtochter Kedy, von Botswana dazu. Insgesamt verbrachte die Familie Fehr über dreizehn Jahre in fünf verschiedenen afrikanischen Ländern, bis sie 1988 definitiv in die Schweiz zurückkehrte. Seit 2002 betreibt Edith Fehr-Brunner eine eigene soziale Beratungsstelle. 2009 Ausbildung zur Mediatorin.
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Buchvorschau
Die Abenteuer des Patrick Mäuschen - Edith Fehr-Brunner
Kapitel 1
Grabsch, grabsch, grabsch....
Patrick Mäuschen war fleissig bei der Sache. Seit er von zuhause ausgezogen war, suchte er mit Eifer eine eigene Behausung. Leider verfolgte ihn das Pech. Es schien einfach keinen Platz für ihn zu geben auf der grossen Wiese, die hinter dem Bauernhof Müller lag.
„Hey, pass doch auf, du Trottel, meine Höhle stürzt ein! Das ist mein Zuhause! Verzieh dich!", piepste es wieder einmal wütend aus einem der Mauslöcher.
So erging es Patrick jedes Mal, wenn er von Neuem zu graben anfing. Er war verzweifelt.
Doch dann hatte er eine Idee. Schnell schaute er nach rechts, dann links und zur Sicherheit noch rückwärts, ob der schwarze Kater Molli in Sicht sei. Kein Kater!
Patrick flitzte los, so schnell ihn seine kurzen Beine trugen. Durch das hohe Gras, vorbei an goldgelben Löwenzahnblüten und zartlila Wiesenschaumkraut. Grossstielige Margeriten wichen erschreckt zurück, und kleine schwarze Käferchen fielen vor Schreck auf den Rücken, als Patrick in Windeseile an ihnen vorbeisauste. Sein braunes Pelzchen glänzte in der warmen Frühlingssonne.
Schon war er am Rand der Wiese angelangt. Sein kleines Herz pochte so laut und wild, dass er fürchtete, Molli könnte es hören.
Angrenzend an die Wiese lag eine Kiesgrube. Ein gelber Pneulader stand dicht vor einer Baubaracke, wo ihn die Arbeiter am Abend zuvor hingestellt hatten. Die grosse Schaufel lag träge auf einem Haufen Kies.
Patrick fing an zu graben. Zuerst vorsichtig, weil er befürchtete, jeden Augenblick angeschrieen zu werden, aber nichts geschah. Schon bald hatte er ein enges Loch nach unten gegraben. Als Nächstes schaufelte er eine Schlafhöhle. Die Sache wurde schon mühsamer, weil er die Erde an die Oberfläche transportieren musste. Am Abend war seine Wohnung einzugsbereit. Er rollte sich in seiner gemütlichen Schlafhöhle zusammen, gähnte herzhaft und war schon eingeschlafen.
Patrick wurde jäh aus seinem Schlaf gerissen. Ratata… waaas iiist looos?
, stotterte er zähneklappernd. Mühsam schaffte er den Aufstieg zum Ausgang der Höhle und streckte seinen schüttelnden, rüttelnden Kopf aus dem Loch, die schwarzen Äuglein weit aufgerissen vor Schreck.
Der gelbe Pneu Lader war in Aktion. Die Tür zur Baubaracke stand offen. Ein kräftiger, junger Mann, in schweren Arbeitsschuhen, eine Schaufel in der Hand, kam heraus und rief einem Arbeiter etwas zu. Patrick verstand nicht, was er sagte, weil der
